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Monats-Archive: Dezember 2018

OPPENHEIM

( 7.500 Einwohner) ist eine Stadt am Oberrhein, die im Landkreis Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz liegt. Oppenheim ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort in Rheinhessen. Bekannt ist Oppenheim als Stadt des Weines, Sitz des Deutschen Weinbaumuseums und durch die Weine der Grosslage Oppenheimer Krötenbrunnen.

Katharinenkirche, gilt als eine der bedeutendsten gotischen Kirchen am Rhein zwischen Straßburg und Köln:

Marktplatz mit Rathaus und Tafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse:

Gautor aus dem 13. Jahrhundert, das einzige vollständig erhaltene Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung:

Hotel Altes Amtsgericht Oppenheim:

Burgruine Landskron, ehemalige Reichsburg Oppenheim, Entstehungszeit um 1100:

Ruprechtsturm aus dem Jahre 1903, der unter Denkmalschutz stehende Turm ist architektonisch im Stil der Neuromantik gehalten:

Uhrturm (31 m Höhe), ein 1843/44 im Stil der Neugotik errichteter steinerner Uhrturm:

Alle Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip an den Rhein am 18.12.2018.

18.12.2018: Der 175-jährige Oppenheimer Uhrturm steht mit seinen Mauern auf einem Fundament aus dem Mittelalter. Damals stand an der Ecke der Stadtmauer der Weisse Turm (auch Zollturm genannt). Er besteht aus zwei unterschiedlichen Bauteilen, der ältere, untere Teil aus Bruchsteinmauerwerk stammt noch aus dem 13. Jahrhundert, der gotische Spitzbogen, Türbogen des Einganges zum ersten Stockwerk wird in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts datiert. Der Turm erfüllte in seiner Vergangenheit vielfältige Aufgaben. So diente er hauptsächlich zur Angabe der Tageszeit durch Zifferblatt und Glockenschlag der Uhr, aber auch durch Mittags- und Feierabendläuten. Daneben nutzte ihn die Feuerwehr als Beobachtungsplattform bei drohender Hochwassergefahr, als Alarmstation und zur Weitergabe von Signalen und nicht zuletzt als Trockenraum für die Feuerwehrschläuche:

18.12.2018: Der Ruprechtsturm wurde am 20. September 1903 eingeweiht und ist architektonisch im Stil der Neuromantik gehalten. Der Turm ist benannt nach dem römisch-deutschen König sowie Pfalzgrafen und Kurfürsten der Kurpfalz Ruprecht (1352–1410). Dieser verbrachte seine letzten Lebenswochen auf der Oppenheimer Burg Landskron, wo er am 18. Mai 1410 starb. Der Ruprechtsturm wurde auf den Grundmauern eines älteren Turms der mittelalterlichen Stadtbefestigung errichtet – dem sogenannten Schneiderturm, der 1689 wie die Burg und Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört wurde. Der Aussichtsturm ist derzeit für Besucher in der Regel nicht zugänglich und steht unter Denkmalschutz:

18.12.2018: Die Burg Landskron, ehemalige Reichsburg Oppenheim, ist die Ruine einer Höhenburg im Landkreis Mainz-Bingen. Sie ist auf einem strategisch günstigen Punkt auf dem Berg von Oppenheim vermutlich Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut worden. Die älteste erhaltene schriftliche Erwähnung der Reichsburg Oppenheim stammt von 1244. Das Bauwerk brannte 1621 während des Stadtbrands von Oppenheim aus. Erst nach dem Dreissigjährigen Krieg erhielt die Burg 1668 den heutigen Namen Burg Landskron. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg sprengten französische Truppen 1689 den Bergfried. In den folgenden Jahren nutzten die Bürger die Ruine als Steinbruch. Im 19. Jahrhundert ging die Ruine in das Eigentum der Stadt Oppenheim über, die 1875 eine Aussichtsplattform auf dem Stumpf des Bergfrieds errichtete. 1978 wurde die Burg dem Land Rheinland-Pfalz übereignet. Das Land ließ die Ruine in den Jahren 1990 bis 1994 umfangreich sanieren und archäologisch untersuchen:

18.12.2018: Das Gautor stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist das einzige heute noch vollständig erhaltene Tor der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sein heutiges Erscheinungsbild entspricht weitgehend dem Aussehen, dass es nach Zerstörung und Wiederaufbau im Jahr 1566 erhielt. Seit 1994 ist im Gautor die Geschäftsstelle der Vereinigung Oppenheimer Gewerbetreibender untergebracht. Das Tor und die übrigen Reste der ehemaligen Stadtbefestigung stehen als Gesamtanlage unter Denkmalschutz:

18.12.2018: Der als schönste gotische Kirche zwischen Strassburg und Köln gerühmte Bau ist der Inbegriff der Gotik in Rheinhessen. Neben der hervorragenden Architektur zeichnet er sich vor allem durch die prachtvolle Lage aus, oberhalb der ehemals Freien Reichsstadt, überragt von der Burgruine Landskron. Vom Gründungsbau haben sich die Westtürme erhalten. Der gotische Neubau begann 1275-79 mit den fast zentralbauartig angelegten, harmonisch ausgewogenen Ostteilen. Das dreischiffige Langhaus war 1333 vollendet. Die zur Stadt gelegene Südseite ist mit großen Maßwerkfenstern und filigraner Maßwerkarchitektur als üppige Schaufassade ausgebildet. Der das Langhaus überragende, 1439 geweihte Westchor Madern Gertheners setzt sich dagegen scheinbar schlicht ab und wirkt durch seine enorme Höhe als einheitlicher, komplett durchfensterter Raum:

18.12.2018: Das Rathaus wurde 1621 nach dem Brand des alten Rathauses an die jetzige Stelle verlegt und neu errichtet. Nach dem großen Stadtbrand von 1689 wurde zunächst nur der östliche Giebel 1709 wieder aufgebaut, der andere 1879 hinzugefügt. Der Renaissancebau ähnelt stark dem Römer in Frankfurt am Main. Das heutige Rathaus war vor 1621 das Münzhaus:

Hinweistafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse: