Tages-Archive: 5. Oktober 2018
05.10.2018 : Das Kaiserliche Postamt Bad Homburg ist ein 1893 eingeweihtes denkmalgeschütztes Gebäude in der Louisenstrasse 65, das bis 1972 als Postamt genutzt wurde. Der Bau erfolgte gemäss einem Entwurf des Regierungsbaumeisters Max Ludewig direkt gegenüber dem zweiten Kurhaus. Der Repräsentativbau in einer Mischung aus Renaissance und Barock ist klassischen Palastfassaden nachempfunden und spiegelt den Geschmack der wilhelminischen Ära. Die Luftangriffe vom Donnerstag, dem 8. März 1945 führten zum Verlust von Walmdach und Frontispiz. Nachdem das alte Haus von der Einzelhandelskette Butlers genutzt wurde, zog 2022 die Taunus Sparkasse ein:
Der Hexenturm (eigentlich: Hessenturm) aus dem 14. Jahrhundert gehörte zur Bad Homburger Stadtbefestigung. Bei dem heute erhaltenen Turm handelt es sich um eine Rekonstruktion, die Anfang des 19. Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem Bau der Ritter-von-Marx-Brücke errichtet wurde. Die 1903-05 erbaute Brücke überspant die Altstadt, mit dem Turm und einem korrespondierenden „Brückenwärterhäuschen“ wurde der Schlossplatz abgeschlossen und ein Entree zur Innenstadt geschaffen:

Die Ritter-von-Marx-Brücke, die einen ganzen Stadtteil von Bad Homburg überspannt, wurde im Jahr 1905 fertiggestellt. Hier befindet sich u.a. der Hexenturm und das Brückenwärterhaus. Außerdem hat man einen herrlichen Blick über zahlreiche Häuser der Altstadt:

Der Rathausturm war wie auch der Hexenturm, Teil der Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts. Hier wurden zudem zwischen 1603 und 1656 die bedauernswerten Opfer des Hexewahns so lange gefangen gehalten, bis sie als geständige Hexen lebendig verbrannt wurden:


Der Weisse Turm ist der Bergfried des Bad Homburger Schlosses, der mitten im Schlosshof emporragt. Mit dem Bau des Turms wurde im 14. Jahrhundert begonnen und um 1500 vollendet. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde er in den Neubau des Schlosses als Symbol der gräflichen Macht einbezogen:

Das Schloss in Bad Homburg ist die ehemalige Residenz der Landgrafen von Hessen-Homburg und der Sommersitz des preußischen Königs und deutschen Kaisers Wilhelm II. – 1871 war Wilhelm auch deutscher Kaiser. Das rechteckig geformte Schloss mit seinen zwei Innenhöfen – mit einer runden Ecke zum Schlosspark hin – besitzt in Ost-Westrichtung eine Länge von 120 m und von 100 m in von Süd- Nordrichtung. Die Innenräume des Schlosses sind ganzjährig für Besucher zugänglich. Besonders markant ist der Weiße Turm, der Bergfried des Schlosses, der mitten im Schlosshof emporragt:

Weisser Turm (sie auch dort):

Oberes Tor:

Unteres Tor:

Die Erlöserkirche – die evangelische Hauptkirche der Stadt – ist eine viertürmige, kreuzförmige Basilika. Die Kirche repräsentiert in eindrucksvoller Weise die wilhelminische Neoromanik und das „Kirchbauprogramm“ von Kaiser Wilhelm II. (1859-1941). Er war von 1888 bis 1918 König von Preußen und deutscher Kaiser (05.10.2018):

BAD HOMBURG
(56.700 Einwohner, 194 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises und liegt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. International bekannt geworden ist die Stadt durch ihre zahlreichen Wasserquellen als Kur- und späterer Kongressort und auf Grund der bereits 1841 gegründeten Spielbank, die Mutter von Monte-Carlo genannt wird. Bad Homburg ist eine von sieben Städten mit Sonderstatus im Land Hessen und gemäss hessischem Landesentwicklungsplan als Mittelzentrum ausgewiesen. Mit einem Kaufkraftindex von 156,4 lag Bad Homburg vor der Höhe 2020 im bundesweiten Spitzenbereich. Der Stadtname Homburg, der sich von der Burg Hohenberg ableitete, tauchte um 1500 erstmals auf, 1528 wurde die Stadt auch Homburg vor der Höhe genannt. Seit Beginn des Badebetriebes war es dann zur Gewohnheit geworden, die Stadt Bad Homburg zu nennen. Von 1622 bis 1866 fungierte die Stadt als eigenständige Residenz des Hauses Hessen-Homburg. Landgraf Friedrich II. liess ab 1679 die alte Kernburg zum barocken Schloss umbauen. Die Entdeckung und Erschliessung mineralreicher Quellen im 19. Jahrhundert legte das Fundament für den Kurbetrieb. François Blanc eröffnete 1841 die legendäre Spielbank Bad Homburg, die bald den europäischen Hochadel anlockte. Preussische Könige und der deutsche Kaiser Wilhelm II. nutzten das Schloss fortan als Sommerresidenz. Durch britische Kurgäste entstanden in Bad Homburg der älteste Tennisclub und der erste Golfplatz auf dem europäischen Festland. Im Jahr 1912 erhielt die Stadt offiziell die Erlaubnis, den begehrten Namenszusatz Bad zu führen.
Bahnhofempfangsgebäude:
Das im postmodernen Baustil 1982-84 erbaute Kurhaus:

Gegenüber das Kaiserliche Postamt aus dem Jahre 1893:

Die Erlöserkirche ist die evangelische Hauptkirche der Kurstadt:

Das Schloss Homburg war die Residenz der Landgrafen von Hessen-Homburg und nach 1866 Sommerresidenz der preussischen Könige und deutschen Kaiser:

Weisser Turm im Schlosshof:

Oberes Tor:

Unteres Tor:

Gasthaus Zum Wasserweibchen:

Ritter-von-Marx-Brücke mit Hexenturm und Brückenwärterhäuschen:

Der Rathausturm ist Teil der Stadtbefestigung des 14. Jahrhunderts:

Marktplatz mit Laternenfestbrunnen:

Der Kurpark Bad Homburg ist einer der grössten und schönsten Deutschlands, er steht unter Denkmalschutz…Lageplan:

Kaiser-Wilhelms-Bad mit Kaiserdenkmal:


Der Auguste-Viktoria-Brunnen:

Der Landgrafenbrunnen, die „salzigste“ Heilquelle Bad Homburgs und eine der jüngsten:

Der Elisabethenbrunnen:

Orangerie…in ihren bereits sanierten Räumen laden Café und Restaurant zum Verweilen ein:

Russische Kirche…religiöses Zentrum für die russisch-orthodoxen Gläubigen in Bad Homburg und Umgebung:

Der denkmalgeschützte Wasserturm neben dem Bahnhof:

Alle obigen Aufnahmen entstanden bei einem Kurztrip in die Kurstadt am 05.10.2018.
01.09.2021: Das Gotische Haus:

01.09.2021: Der Herzbergturm auf dem Hausberg von Bad Homburg, dem Herzberg (591 m) im Taunus:

12.12.2025: Aussichtsturm auf der Ellerhöhe:

12.12.2025: Rathaus:

12.12.2025: Alfred-Herrhausen-Brücke:

12.12.2025: Bronzeskulptur Walking Woman auf dem Bahnhofsvorplatz:





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