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Wassertürme

15.02.2020: Der Rolleswasserturm wurde 1942 als Bunker Nr. 23 an der Rollesstraße im Ludwigshafener Stadtteil Hemshof erbaut. Während des Luftkrieges bot der Luftschutzbunker bis zu 1600 Menschen Schutz, die in 7,5 m² großen Zimmern mit Stockbetten untergebracht waren. In der Nachkriegszeit diente der Bunker bis etwa 1970 als Turmhotel Bürgerbräu. 1953 wurde der Bunker aufgestockt und erhielt einen Trinkwasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 2 Millionen Litern. Nachdem das Gebäude 2001 von einem Privatinvestor erworben worden war, wurde es in oktagon-kulTurm umbenannt. Im folgenden Jahr begann der Umbau zu einem Kulturzentrum. Seit 2008 wird der Turm als Kulturzentrum kulTurm genutzt. Besonderheiten sind unter anderem die oktonale Grundform sowie das doppelt gewendelte Treppenhaus. Der Wasserbehälter wurde 2009 stillgelegt:

15.02.2020: Um 1900 entstand mit dem der Frankenthaler Wasserversorgung dienenden Wasserturm in Edigheim ein Wahrzeichen des Ortes. Eingemeindungspläne Edigheims mit Frankenthal scheiterten allerdings. Der zylindrische Backsteinbau besitzt einen polygonalen Turmkopf mit Kegeldach und Laterne. In seinem Innern befinden sich fünf Eigentumswohnungen:

15.01.2020: Der markante, knapp 50 Meter hohe Wasserturm entstand im Jahr 1936 im Zuge des Aufbaus des Trinkwassernetzes in der Stadt. Ursprünglich sollte der Turm zu einem Ehrenmal für den Nationalsozialmus ausgebaut werden, alle derartigen Symbole und Inschriften wurden aber nach dem Krieg entfernt, zuletzt der Reichsadler auf der Turmspitze im Jahr 1978:

30.12.2019: Der Wasserturm am Lindenbaum wurde 1901 gemeinsam mit dem ersten Eschersheimer Wasserwerk in barocken Formen mit einem kegelförmigen Turmschaft sowie einem zylindrischen Aufsatz und Kragarmen mit einem zweigeschossigen, verschieferten Bassin errichtet und steht unter Denkmalschutz. An der Nordseite befindet sich ein Ziererker und ein Türmchen. Als Wasserturm wurde er nur bis 1910 genutzt, danach wurde Eschersheim eingemeindet und die Wasserversorgung zentral von Frankfurt organisiert. Wie Escherheim selbst blieb der Turm während des Zweiten Weltkrieges von Bombardierungen im Rahmen der Luftangriffe auf Frankfurt am Main weitgehend verschont:

30.12.2019: 1888 wurden der heute bekannte, denkmalgeschütze Ziegelbau sowie der prägnante Wasserturm am Bertramshof durch Louise von Rothschild in Auftrag gegeben. Durch die Intervention einer engagierten Bürgerinitiative konnte der zum Abriss vorgesehene Wasserturm erhalten werden. Das gesamte Areal Bertramshof wurde Ende der 1980er Jahre umfassend saniert und modernisiert. Die bestehenden Strukturen werden heute vom HR Hessichen Rundfunk genutzt und sind öffentlich nicht zugänglich:

30.12.2019:  Der ehemaliger Wasserturm der 1845 für Anselm Mayer Rothschild durch den Architekten Jakob von Essen erbauten Villa Grüneburg ist der älteste erhaltene Wasserturm von Frankfurt am Main. Auf quadratischem Grundriß mit fünf Geschossen in Backsteinrohbau errichtet, gleicht der Turm eher dem Bergfried einer mittelalterlichen Burg als einem Wasserturm. Heute befindet sich darin ein Wohnhaus, erweitert um den am Bildrand links zu erkennenden modernen Anbau:

30.12.2019: Der Wasserturm wurde 1897 gebaut, als Rödelheim noch ein eigenständiges Städtchen war. Gegliedert ist der 51 Meter hohe Turm in einen mit Werkstein verkleideten zehn Meter hohen Fuß, einen Schaft bis auf 27 Meter Höhe sowie den Behälter. Dieser ist mit Schiefer verkleidet und fasst 380 Kubikmeter Wasser. Die Turmspitze krönt eine Wetterfahne. Seine ursprüngliche Funktion hat der Rödelheimer Wasserturm seit vielen Jahren verloren. Heutzutage werden die Räumlichkeiten von Unternehmen genutzt:

23.11.2019: Der 34 m hohe Wasserturm wurde 1910 aus rotem Backstein erbaut. Das 1972 erbaute neue Wasserwerk verfügte über eine Hydrophoranlage, die einen gleichbleibenden Versorgungsdruck auch ohne Hochbehälter ermöglichte. Damit war der Wasserturm überflüssig und wurde 1974 stillgelegt. Nachdem verschiedene Nutzungsvorhaben gescheitert waren, erwarben die Schwartauer Werke 1986 das Bauwerk, das im selben Jahr unter Denkmalschutz gestellt worden war. Die Firma restaurierte den Turm denkmalgerecht und nutzt die Räumlichkeiten fortan als Archiv:

15.11.2019: Der Wasserturm gehört zu den Wahrzeichen von Gross-Gerau. Der Turmbau begann 1928 auf dem Gelände des damals errichteten Wasserwerks von Gross-Gerau.
Zur Verbesserung der Wasserversorgung der Bevölkerung wurde ein Wasserhochbehälter für das Wasserleitungsnetz benötigt. Der Wasserturm überstand den Zweiten Weltkrieg mit nur leichten Beschädigungen. Der 45 Meter hohe Turm wurde 1929 in Betrieb genommen. Das Bauwerk in der schlichten Form eines Zylinders besitzt wegen seiner Höhe einen Aufzug. Heute befinden sich Geschäftsräume und auch Wohnungen darin: