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Türme

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, auf der Ostseite der Straße Hinter der Mauer. Er ist als Schalenturm ausgeführt, so dass die zur Stadt zeigende Seite offen ist. In späterer Zeit wurde der Turm in eine kleine Häusergruppe einbezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Turm bewohnt. Derzeit ist der Turm ungenutzt. Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist der Wehrturm als Teil der Quedlinburger Stadtbefestigung als Baudenkmal verzeichnet:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt an der Strasse Hinter der Mauer 13 etwas nördlich der Einmündung der Kaiserstrasse. Der auf quadratischem Grundriss errichtete Turm wurde um 1170 errichtet. In der Zeit um 1340 wurde der Wehrturm umgebaut. Der Hintergrund der Bezeichnung als Gänsehirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung ist unklar. Eine Angabe nennt den Turm als Wohnsitz des Gänsehirten. Nach einer Sage trafen sich im Turm regelmässig die Gänsehirten, woraufder Name zurückgehen soll:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt auf der Ostseite der Strasse Hinter der Mauer, an der Einmündung der Kaiserstrasse. Der Wehrturm wurde in der Zeit um 1170 errichtet. Ein Umbau erfolgte um 1340, ein weiterer in der Zeit um 1900. Der Hintergrund der Bezeichnung als Kuhhirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung sind unbekannt. Markant ist der schlanke, den Turm bekrönende Dachhelm mit mehreren Erkern:

02.08.2025: Der Kaiserturm war ursprünglich ein Stadttor an der südöstlichen Seite der Neustadt, etwas südlich des ehemaligen Pölkentores. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Durchfahrt zugemauert. Seither war er einer der grössten Türme der Quedlinburger Stadtbefestigung. Seinen Namen hat das Tor wohl von Andres Keiser, der dort 1567 bewohnt hat. Im Jahr 1828 erwarb der Kaufmann Georg Hanewald den Turm und baute ihn zu Wohnungen um. Bei Arbeiten zur Beseitigung eines Wasserschadens wurde im Jahr 2003 im Erdgeschoss des Turms eine zugemauerte Tordurchfahrt festgestellt. Der Befund belegt, dass der Turm in der Vergangenheit auch als Stadttor diente. Noch heute wird der Turm als Wohngebäude genutzt:

02.08.2025: Besuch Bismarckturm Halberstadt (Höhe: 22 m, Einweihung: 1907). Auf dem Blankenburger Kopf im Nordwesten der Spiegelsberge steht westlich des Landschaftsparks der Halberstädter Bismarckturm. Dieses markante und ursprünglich 22 Meter hohe Bauwerk wurde im Jahre 1907 nach zweijähriger Planungsphase errichtet. Der Bau erfolgte zu Ehren des einstigen Reichskanzlers Otto von Bismarck, welcher seit 1894 ausserdem Ehrenbürger von Halberstadt war. Das imposante Gebäude ruht auf einem terrassenartigen, an drei Seiten von kleinen Mauern begrenzten Plateau. Die eigentliche tragende Stahlbetonkonstruktion wurde aussen vollständig mit Sandstein verkleidet und ist so für das Auge nicht sichtbar. Im Laufe der mehr als elf Jahrzehnte seines Bestehens hat der Bismarckturm zahlreiche Veränderungen erfahren. So ist er nach der Demontage der Feuerschale nur noch rund 19 Meter hoch. In den 1960er Jahre entfernte man den Schriftzug Bismarck, ausserdem erfolgte eine Umbenennung in Turm des Friedens. Dennoch wurde in der Ära der DDR der allmähliche Verfall des Bauwerks nicht aufgehalten. Seit dem Jahre 1992 steht der Turm unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren erhielt er obendrein seinen alten Namen Bismarckturm zurück. Erste Sanierungsarbeiten in der Zeit kurz vor der Jahrtausendwende stellten den Bauzustand soweit wieder her, dass das Bauwerk 1998 neu für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Des Weiteren gelang es im Jahre 2015, mit Hilfe der zahlreich eingegangenen Spendenmittel den Schriftzug zu erneuern. Im Folgejahr fanden wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem historischen Bauwerk statt:  

02.08.2025: Der um das Jahr 1443 erbaute und im Juni 1444 geweihte Wassertorturm (auch Pulverturm genannt) steht am nordöstlichen Rand des einstigen historischen Stadtkerns. Dieser massive Rundturm diente seinerzeit dem Schutz des Wassertores, eines der sieben ehemaligen Stadttore von Halberstadt. Deutlich sind an der stadtzugewandten Seite des Bauwerkes noch gut erhaltene Fragmente des Wehrganges erkennbar. Bis auf den Wassertorturm sind von den aufwändig gesicherten Zugängen zur spätmittelalterlichen Stadt heute keinerlei sichtbare Reste mehr vorhanden. Alle Stadttore wurden im Verlauf des 19. Jahrhunderts abgerissen, da sie der Ausbreitung des urbanen Raumes im Wege standen. Lediglich der Wassertorturm scheint nicht gestört zu haben. In den 1990er Jahren erfolgte eine umfangreiche Sanierung des historischen Wehrbauwerkes. Hinter dem Turm erstreckt sich in unseren Tagen eine kleine Parkanlage:

02.08.2025: Der Landschaftspark Spiegelsberge befindet sich in dem gleichnamigen Höhenzug südlich von Halberstadt. Benannt wurde er nach dem Halberstädter Domdechanten Ernst Ludwig Christoph Spiegel. Unter seiner Anleitung entstand dieser Landschaftspark, der zu den früheren Beispielen von Landschaftsparkanlagen nach englischem Vorbild in Deutschland zählt. Der als Belvedere bezeichnete Aussichtsturm entstand um 1782 auf dem höchsten Punkt des Parkes, der Heinrichshöhe. Anlage und Standort lassen vermuten, dass Spiegel diesen Bau ursprünglich als sein Mausoleum gedachte hatte. Im Aufbau und selbst in einzelnen Details erinnert das Belvedere tatsächlich an Grabbauten der Antike. Der dreigeschossige Turm steht auf einem Sandsteinfelsen, der in die Gestaltung einbezogen wurde. Nach langer Vernachlässigung befand sich das Belvedere im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem schlechten baulichen Zustand. In den Jahren 1905, 1964 und zuletzt 1994/95 wurden am Belvedere Sanierungsarbeiten durchgeführt:

02.08.2025: Der Wasserturm an der Wehrstedter Brücke in Halberstadt ist ein markantes Industriedenkmal aus dem Jahr 1911. Bis 1989 diente der Turm als Wasserspeicher für die Bahn. Er ist 34 Meter hoch und verfügte über ein Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern. Der Turm befand sich bis 2017 im Besitz der Deutschen Bahn und wurde danach an einen Privatbesitzer verkauft:

01.08.2025: Der Schlachthof Quedlinburg war ein städtischer Schlachthof in der Stadt. Die erhalten gebliebenen Gebäude sind denkmalgeschützt. Das Schlachthofgelände befand sich südöstlich der Quedlinburger Innenstadt an der Adresse Badeborner Weg 2. Südlich des Geländes führt die Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Quedlinburg entlang. Der Schlachthof in seiner heute in Teilen erhalten gebliebenen Bebauung entstand 1896. Es wurden diverse Backsteingebäude errichtet, die in ihrer farblichen Gestaltung und Verzierung mit Ornamenten aufeinander abgestimmt waren. Architektonisch ungewöhnlich ist der auch heute noch erhaltene Wasserturm der in harmonischerweise in die Dachkonstruktion eingefügt wurde. Nach der Schliessung des Schlachthofes wurden diverse Gebäude abgerissen, erhaltene Gebäude erhielten eine neue Nutzung. An der Stelle des Schlachthofes entstand ein Einkaufszentrum: