Türme
14.03.2018: Der Sender Scheidt ist eine Sendeanlage der Deutschen Funkturm GmbH zur Ausstrahlung von Hörfunksignalen. Bei ihm handelt es sich um einen Typenturm. Er befindet sich auf dem Schwarzenberg nordwestlich der zur Stadt Saarbrücken gehörenden Ortschaft Scheidt…vom Schwarzenbergturm gesehen:

07.03.2018: Der Herstallturm ist einer von ursprünglich zwei kleinen Türmen vor dem ehemaligen Stadtgraben. Der Graben befand sich etwa dort, wo heute die Friedrichstrasse verläuft. Die Türmchen sicherten eine steinerne Grabenbrücke, über die man zum eigentlichen Herstall-Torturm und in die Stadt hinein gelangte. Die Anlage wurde 1869 bis auf den Herstallturm abgetragen und eingeebnet. Im Zweiten Weltkrieg ist schließlich auch das steinerne Wappen des Kardinals Albrecht von Brandenburg (1514 – 1545) mit der Jahreszahl 1545 verloren gegangen. Der Name Herstall leitet sich wohl daher ab, dass hier die Herren (Ritter) lagerten, wenn sie zu den Waffen gerufen wurden:

07.03.2018: Der Schenkenturm, auch als Hexenturm oder Wartturm überliefert, entstand im 15. Jahrhundert zeitgleich mit der Stadtmauer. Dietrich Schenk von Erbach, dessen Familienwappen in der Mauer zu finden ist, liess sie im Zuge der Stadterweiterung errichten. Historisch gesehen ist der Turm wohl namenlos gewesen, da es in Aschaffenburg mehr als 15 Stadttürme gab, von denen die meisten keinen Namen trugen. Die Stadtverwaltung hat in der Beschlussvorlage für den Planungs- und Verkehrssenat den Namen Schenkenturm gewählt, angelehnt an den Bauherrn und dessen Wappen. Der Turm hat eine quadratische Grundfläche und ist drei Geschosse hoch. Die mit grösseren Fenstern versehenen Obergeschosse dienten als Wohnung für den Türmer:

Der denkmalgeschützte Eltviller Stadtturm (Sülzturm) in der Rheingauer Straße 60 stammt aus dem 14. Jahrhundert und sicherte einst die Stadt gen Osten ab. Der Sülzturm wurde vielfältig genutzt: Er diente als Gefängnis, als Obdachlosenunterkunft oder in jüngerer Zeit als Stadtarchiv. Seit fünf Jahren ist er in Privatbesitz, wurde jüngst renoviert und eingerichtet. (05.03.2018):

17.02.2018: Der Wasserturm wurde 1899 erbaut und liegt im Fechenheimer Wald, zwischen Heinrich-Kraft-Park und dem Tennisverein TC Cassella. Das technische Bauwerk wirkt gedrungen und trägt ein Dach, das einem extrem flachen Kegel gleicht. Mit seinem Backsteinmauerwerk, im unteren Bereich rot mit gelben Ringen und in der oberen Hälfte gelb, sticht der Rundbau sofort ins Auge. Heute ist der Wasserturm stillgelegt, da der ursprüngliche Wasserbehälter entfernt wurde:

10.02.2018: Der 33 m hohe Wittelsbacher Turm würdigt die Bedeutung, die das Haus Wittelsbach für Bad Kissingen hat. Die bayerischen Herrscher und Könige hinterliessen der Kurstadt prunkvolle Bauten wie den Regentenbau, Arkadenbau, die Wandelhalle und das Kurtheater. Umgekehrt revanchierte sich die Stadt mit einem weithin sichtbaren Aussichtsturm auf dem 400 m hohen Scheinberg. Eigentlich sollte der Turm zum 700. Geburtstag des Hauses Wittelsbach errichtet werden. Es gab bereits ein Komitee, das sich unter der Leitung des Badearztes und Hofrates Dr. Wendelin Dietz für den Bau einsetzte. Aber zum Jubiläum 1880 reichte es allein zu einer Huldigungsadresse an König Ludwig II., vom Wittelsbacher Turm war lange nichts zu sehen. Im Jahre 1906 wurde schliesslich mit den Arbeiten begonnen. Nach dem Ersten Weltkrieg sollte das Bauwerk Teil einer Heldengedenkstätte werden – der Plan wurde jedoch nicht umgesetzt. Mit der Zeit begann es zu verfallen und wurde in den 1970er Jahren für Besucher schliesslich ganz gesperrt. Zur 800-Jahr-Feier der Wittelsbacher liess der Freistaat Bayern den Turm sanieren und als Aussichtsplattform herrichten. Sichtschneisen geben den Blick frei auf Bad Kissingen und den Sodenberg bei Hammelburg. Am Turm gibt es eine fränkische Erlebnisbrauerei mit Gaststätte:
