Türme
06.09.2021: Bereits 1888 wurde auf dem Winterstein vom Taunusklub Wetterau ein kleiner hölzerner Aussichtsturm errichtet. Um 1920 folgte durch das Hessische Staatsbad der Bau eines neuen Holzturms, der 1960 um ein Stockwerk erhöht wurde. Im Jahr 2004 wurde dieser bedingt durch Baufälligkeit abgerissen. Durch eine Bürgerinitiative aus Ober-Mörler, Bad Nauheimer und Friedberger Bürgern sowie verschiedenen Spenden von Firmen und Institutionen gelang es daraufhin, einen neuen, höheren und gänzlich aus Douglasienholz gebauten, fünfstöckigen Holzturm (17,65 m) mit zwei Aussichtsplattformen errichten. Das Richtfest fand am 1. Mai 2005 und die Turmeinweihung am 3. Juli 2005 statt. Seine untere auf 13,90 m Höhe liegende Aussichtsplattform erreicht man über 4 Beton- und 71 Metallstufen, die obere auf 16,73 m Höhe gelegene Plattform nach weiteren 14 Metallstufen. Von dort fällt der Blick aus 498 m Höhe nach Nordwesten zum Westerwald, nach Norden zum Gladenbacher Bergland, nach Osten in die Wetterau und, jenseits davon, zum Vogelsberg, nach Südosten zum Spessart sowie in Richtung Süden nach Frankfurt am Main und, jenseits davon, zum Odenwald:

Blick nach Ober-Mörlen und die Autobahn-Raststätte Wetterau:


Blick in Richtung Hausbergturm:

Blick nach Ockstadt und dahinter Friedberg:

Die Waldgaststätte Forsthaus Winterstein am Fusse des Wintersteins:

04.09.2021: Der 2009 erbaute Gittermast (Standortname Oestrich) steht direkt an der Zufahrtstraße zur Hallgarter Zange, etwa 800m von der Siedlung Am Rebhang entfernt in 410 m Höhe, Abstrahlhöhe der UKW-Antenne 50 m:

03.09.2021: Radarturm der Deutschen Flugsicherung auf dem Gelände des Flughafens Frankfurt/Main am Airportring in Höhe Startbahn West:

01.09.2021: Zentral gelegen zwischen dem Bad Homburger Kreuz und dem Nordwest Kreuz Frankfurt liegt die Raststätte Taunusblick an der A5. Der barrierefreie Aussichtsturm ist das Wahrzeichen der Raststätte und erlaubt eine hervorragende Aussicht auf die Frankfurter Skyline und den Hochtaunus. Die Nähe zum römischen Grenzwall Limes war für die Gestaltung des Turms ausschlaggebend. Für den 25m hohen Stahlbau stand ein römischer Beobachtungsturm (Limes-Turm) Pate:

01.09.2021: Der Herzbergturm ist ein beliebter Aussichtsturm und ein Ziel für viele Wanderer auf dem 591 m hohen Herzberg. Ähnlich wie die benachbarte Saalburg verdankt der Herzbergturm seine heutige Form unter anderem dem Interesse Kaiser Wilhelm II. Er brachte den Taunusklub auf die Idee, einen Aussichtsturm zu errichten. Um die Nähe des Limes und des Römerkastells zu würdigen, wurde die Form des Turms einem römischen Limes-Wachturm nachempfunden, allerdings ist er mit 24,50 m Höhe grösser als die damaligen Türme – was der Fernsicht sehr zugute kommt. Der Herzbergturm ist nicht mit dem Auto zu erreichen. Zu Füssen des Turms befindet sich der Berggasthof Herzberg.
Ansicht vom Anstieg auf dem Weissen Steinigen Hohl aus Richtung Süden:

Turm mit Berggasthof:

Blick zum Steinkopf (518 m) mit dem Fernmeldeturm und davor dem Quarzitwerk Saalburg:

Abstieg über die steile Weisse Schneise:

Blick auf Bad Homburg mit Schloss und Erlöserkirche am Ende der Weissen Schneise:

31.08.2021: Der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Berthold von Henneberg liess 1497 wegen der vielen Räubereien fremder Horden so genannte Warten errichten. Vier Warttürme waren es einmal insgesamt gewesen (noch erhalten ist die Flörsheimer Warte), einer davon steht heute noch im Bereich des Kasteler Siedlung Fort Biehler. War die Übermacht der Angreifer für die Männer von der Landwehr zu gross, konnten sie sich in ein oberes Stockwerk des Turmes zurückziehen. Zu diesem oberen Stock führte im Aussenbereich eine Leiter. Zog man diese Leiter hoch, befand man sich hinter einer dicken Mauer in Sicherheit:

25.08.2021: Im Ortsteil Königshofen ist heute aus der guten alten Zeit der Dampflokomotiven noch ein Lokschuppen mit relativ kleinem Wasserturm von 1900 erhalten. Der Wasserturm ist in Backstein gemauert und mit Gesimsen verziert. Der Aufsatz für den Wasserbehälter auf zahlreichen dünnen Eisenkonsolen ist verputzt. Beide Gebäude sind Bestandteil der historischen Eisenbahnlinie von Höchst nach Idstein. Der Wasserturm wurde zwischenzeitlich restauriert und in einen Wohnkomplex integriert:

25.08.2021: Im Gelände des einstigen Ringwalls Kellerskopf steht der 20 m hohe Aussichtsturm mit angegliedertem Berggasthof, in dessen Wintergarten ein Standesamt eingerichtet ist. Mitte 2007 wurden beide geschlossen und anschliessend saniert. Am 17. Oktober 2008 fand die Wiedereröffnung statt. Bereits 1989 war am Turm eine Sanierung vorgenommen worden, an die eine Gedenktafel neben dem Eingang erinnert. Im Innern des rechteckigen Turms erreicht man über 100 Steinstufen die in 18,5 m Turmhöhe liegende überdachte Aussichtsplattform:

Hinweistafeln rund um dem Turm:

Der Kellerskopf ist bewaldet. Auf ihm wurden 1962 durch den Troop 107 anlässlich des 52. Jahrestages des Bestehens der Boy Scouts of America 107 amerikanische Douglastannen gepflanzt. Daran erinnert dieser Gedenkstein:

20.08.2021: Der 20,5 Meter hohe spätgotische Eckturm der alten Stadtbefestigung wurde im 15. Jahrhundert erbaut und lag früher unmittelbar am Rhein. Das im Kellergeschoss liegende Verlies war nur durch eine Öffnung im Gewölbescheitel zugänglich. Im vorigen Jahrhundert befand sich im Turm das Gasthaus Zum Adler, von dem sich auch der Name des Turmes ableitet. Johann Wolfgang von Goethe nahm dort während seiner Rüdesheimer Aufenthalte Quartier:

19.08.2021: Historische Überlieferungen und Legenden ranken sich um den Turm auf der kleinen Rheininsel vor Bingen. Tatsache ist wohl, dass schon die Römer hier eine kleine Befestigungsanlage bauten. In der Herrschaftszeit der Franken verfiel diese aber mehr und mehr. Erst als Hatto II. 968 die Führung im Erzbistum Mainz übernimmt und Souverän über Bingen wird, gewinnt der Turm wieder an Bedeutung. Der Name Mäuseturm, der 1516 erstmals belegt ist, leitet sich wohl von seiner Funktion als Wachturm (mittelhochdeutsch musen = lauern) ab. Doch der Turm wurde schon im 16. Jahrhundert mit der Legende von Bischof Hatto in Verbindung gebracht, der hier als Strafe für seine Unbarmherzigkeit bei lebendigem Leibe von Mäusen aufgefressen worden sei. Im Jahr 1298 wird der Turm in das Zoll-Sperrsystem der Burg Ehrenfels einbezogen. 1689 zerstören französische Truppen das Bauwerk. 1855 errichten die Preussen auf der Insel einen Signalturm für die Schifffahrt, wie er heute noch zu sehen ist:


Der Mäuseturm von der gegenüberliegenden Rheinseite:





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