Kalender
Januar 2026
M D M D F S S
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Archiv
531082
Users Today : 786
Users Yesterday : 878
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Leuchttürme

11.07.2025: 1907 wurde auf dem Klintbarg im Süden von Eckerförde der erste Leuchtturm gebaut. Im Obergeschoss des Leuchtturmwärterhauses befand sich ein grosser Leuchtenraum. Das Leuchtfeuer wurde anfangs mit einer Petroleumlampe betrieben und 1926 elektrifiziert. Die Optik bestand aus einer Gürtellinse und einem Parabolspiegel mit Lampenwechselvorrichtung. Die Wechselvorrichtung war mit einer Hauptlampe (elektrisch) und einer Reserveeinrichtung (Gasbetrieb) ausgestattet:

11.07.2025: Der viereckige, weissgraue Leuchtturm aus Beton hat im oberen Bereich zwei roten Plattformen. Er steht am Rande des Klintbargs. Im unterem Anbau befinden sich die Technikräume. Eine 2000 Watt starke Xenon-Hochdrucklampe erzeugt in Verbindung mit der Gürtellinse eine Lichtstärke von 212.000 Candela. Die Kennungen des Leitfeuers werden über elektrisch betriebene Otterblenden erzeugt. Der Leuchtturm Eckernförde wird von der Verkehrszentrale in Travemünde ferngesteuert. Zwei getrennte Netzeinspeisungen machen eine Notstromanlage überflüssig:

11.07.2025: Der rote Leuchtturm mit weissem Band wurde aus bis zu 5 cm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt und am Ostseesteg auf einer mit vier Eisenpfählen gegründeten Plattform errichtet. Als Lichtquelle dient eine 40 Watt Glühlampe. Das Feuer wird von einer Steuerungsanlage im Leitfeuer Eckernförde überwacht. Das Leitfeuer kennzeichnet die Zufahrt zum Hafen Eckernförde. Es ersetzt den alten Leuchtturm am Eckernförder Hafen:

11.07.2025: Der blau-gelb gestreifte Leuchtturm mit gelber Laterne und Galerie steht auf einem Betonsockel auf dem Marktplatz am Hafen von Eckernförde. Der Turm wurde durch einen modernen Leuchtturm auf dem Ostseesteg ersetzt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde der alte Turm in den Farben der Stadt angestrichen. In der Laterne befindet sich immer noch die alte Gürtellinse, aber die Leuchte scheint nicht mehr auf die Ostsee:

02.07.2025: Es handelt sich hier um einen roten Stahlturm mit einer geschwungenen Wendeltreppe. Diese führt auf zwei angebrachte Aussichtsplattformen. Der Turm steht auf einem Betonfundament. Er dient mit seinen beiden Scheinwerfern in unterschiedlicher Höhe sowohl als Molenfeuer für die Einfahrt in den Rüschkanal, als auch mit seinem auf der Mastspitze aufgesetztem Scheinwerfer als Unterfeuer für die Richtfeuerlinie Finkenwerder. Weiterhin wird der Turm mit seinen beiden Plattformen gerne auch als Aussichtsturm genutzt. Die Richtfeuerlinie zeigt den Schiffen den Weg westwärts die Elbe hinab aus dem Hamburger Hafen:

13.06.2025: Der rotweiss gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im Deichvorland vor Glückstadt-Kimming. Da die Feuerhöhe vor allem bei Niedrigwasser nicht mehr ausreuchte musste eine neue Richtfeuerlinie aufgebaut werden. Der neue, 2018 erbaute Leuchtturm (21 m) des Unterfeuers steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist:

13.06.2025: Der rotweiß gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im 1250 m vom Unterfeuer entfernten Wohngebiet von Glückstadt, Ecke Am Neuen Deich – Jahnstrasse. Die Richtfeuerlinie Glückstadt weist den Schiffen den Weg flussaufwärts Richtung Hamburg. Das Oberfeuer von 1937 wurde 2018 durch einen höheren Leuchtturm (42 m) ersetzt. Er steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist. Auf dem Fundament wurde der untere konische Sockel gefertigt. Auf diesem Sockel wurden dann mit einem Kran die einzelnen bereits fertigen Bausegmente aus Stahl aufgesetzt:

11.06.2025: Parallel zur Verlängerung der Nordermole wurde 1967 ein Stahlbetonturm auf dem Molenkopf errichtet. Kennzeichnend für das Bauwerk waren zwei Lichtbänder aus Glasbausteinen, die von innen beleuchtet wurden. Ein Lampenwechsler sorgte beim Ausfall der Hauptlampe dafür, dass eine Reservelampe in den Brennpunkt der Optik gedreht wurde. Bei einer Sicht von weniger als 600 Metern wurden tagsüber zwei und nachts ein Nebelfeuer eingeschaltet. Über dem Leuchtfeuer war ein Windmessmast installiert. Durch Risse und Abplatzungen an den Stahlbetonteilen konnte über die Jahre Feuchtigkeit in das Bauwerk eindringen. Korrosion und Bewehrungsstahl und Absprengungen im Fassadenbereich gefährdeten zunehmend die Standsicherheit. Die massiven Schäden waren irreparabel und nachdem der Ersatz durch einen Neubau beschlossen war, wurde der Turm im Dezember 2012 abgerissen. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde ein provisorischer Leuchtfeuerträger auf dem Molenkopf errichtet. Der neue Stahlturm wurde von einem Betrieb im Emsland gefertigt und als Schwertransport zum damaligen WSA Lübeck gebracht. Dort wurden die Bauteile auf einen Decksprahm verladen, zur Nordermole geschleppt und von einem Fahrzeugkran auf den neuen Stahlbetonsockel gesetzt. Im Mai 2013 konnte die neue Nordermolenbake ihren Betrieb aufnehmen. Auf dem konischen und mit Laternengeschoss 12 m hohen Turm ist der 4 m hohe Windmessmast installiert. Die neue Lichttechnik besteht aus einem 6-fach-Lampenwechsler mit einer 12 V/35 Watt starken Halogenglühlampe. Als Steuerbord-Lateralzeichen ist die Nordermolenbake jetzt grün-weiss gestrichen. Das Molenfeuer wird vom Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Ostsee unterhalten und von der Verkehrszentrale Travemünde überwacht:

08.06.2023: Weithin sichtbar ragt der 1897 erbaute Turm etwa 31 Meter in die Höhe. Ein kugelförmiges Kupferdach bedeckt die Spitze. Sein Äusseres besteht aus weissen Klinkern mit dunkelgrünen, waagerechten Streifen. Auch heute wird der Turm noch genutzt: Ferngesteuert strahlt er sein Licht 20 Seemeilen (37 km) übers Meer, wobei die menschliche Sichtweite etwa 16 Seemeilen (30 km) beträgt. Zuvor, d.h. von 1836 bis 1898, betrieben die Warnemünder noch eine Ziehlaterne als Navigationshilfe für die Schiffe. Der Turm eröffnet übrigens auch Besuchern einen eindrucksvollen Panoramablick auf die Ostsee, Warnemünde und Rostock. Dafür stehen zwei Aussichtsplattformen von Mai bis September zur Verfügung:

08.06.2023: Der 1985 gebaute grün-weiss-grüne Turm mit zwei Galerien und Laterne mit halbkugelförmiger Kuppel wurde 1998 auf die neu gebaute Westmole umgesetzt. Das grüne Molenfeuer lädt viele Touristen zu einem Spaziergang auf die Westmole ein. Nachts wird der Turm angestrahlt. Im Mai 2021 wurde das Westmolenfeuer Warnemünde saniert: