Andere Türme
02.06.2023: Der Bunker wurde in den Jahrem 1940-41 in der Architektur eines Befestigungsturmes gebaut. Er hat ein Anbau zu seiner Linken. Die Wand zur Strassenseite, war früher ein Teil der Lübecker Mauer (Stadtbefestigung). In der Fassade sind auch noch die kleinen Öffnungen zu sehen, diese dienten als Schiessscharten. Seit vielen Jahren beherbergt er bereits das Restaurant Don Vito am Turm:

19.05.2023: Ehemaliger Kühlturm (sogenannter Backsteinturm) der Fa. Georg Schütz GmbH Erste Süddeutsche Ceresinfabrik, die zum 31.01.1988 ihren Betrieb schloss. Durch
die Werksschliessung verloren 52 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Es wurde bekannt, dass das Firmengelände an den japanischen Autokonzern Mazda verkauft werden sollte, der hier sein europäisches Forschungs- und Entwicklungszentrum errichten wolle. Mazda erwarb etwa 71.000 qm mit 11 000 qm Nutzfläche des Schütz Geländes sowie eine Wegeparzelle von der Stadt Oberursel, die restlichen ca. 10.000 qm erwarb die Firma
Webb Service (Mister Minit) zur Einrichtung ihrer Hauptverwaltung mit Vertrieb und Hochregallager:

28.03.2023: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts baute die Stadt Offenbach ein modernes Gaswerk in der Nachbarschaft des neuen Hafens. Dazu gehörte der 1904 errichtete Turm, um das durch Kohleverbrennung erzeugte Rohgas abzukühlen und zu waschen. Da weithin sichtbar, erhielt er ein gefälliges Äusseres im Stile des Historismus mit dekorativem Ziegelmauerwerk. Nach Stilllegung der Gasproduktion 1928 wurde der Turm in Geschosse unterteilt und bekam Fenster statt der Holzlamellen vor den Maueröffnungen. 1995 wurde er von der Energieversorgung Offenbach AG als eines der letzten verbliebenen alten Bauteile in seiner ursprünglichen Form mit Schiefereindeckung und kupferner Turmspitze wiederhergestellt und wird für Ausstellungen und als Veranstaltungsort genutzt. Der Gasturm bietet auch einen weite Blick über den Hafen, das Nordend und auf Offenbachs neuen Stadtteil Kaiserlei. Die in den 1950er Jahren als betriebseigene Schlosserei errichtete Halle wird seit 2013 für Veranstaltungen aller Art genutzt:

30.09.2022: Hier handelt es sich um den zweiten Spitzbunker (Winkelturm) auf dem Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn. Dieser steht am Sensfelderweg neben dem EAD-Recyclinghof. Errichtet wurden die Türme in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Weitere Information stehen unter Winkelturm Carl-Schenck-Ring:

30.09.2022: Bei diesem Bauwerk handelt es sich um einen von vier Spitzbunkern, die sich in Darmstadt befinden. Errichtet wurden diese in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Bunker auf dieser Aufnahme steht an dem im Norden Darmstadts gelegenen Carl-Schenck-Ring. Gemeinsam mit dem am Sensfelder Weg ist dieser von der Bauart Winkel. Die beiden Bunker wurden vermutlich zwischen 1939 und 1940 in Vorbereitung auf den drohenden Luftkrieg zum Schutz der Reichsbahnmitarbeiter gebaut. Der deutsche Architekt Leo Winkel war für seine als Spitzbunker gestalteten Luftschutztürme bekannt. Die Aussenwände der Bunker bestehen aus etwa zwei Meter starken Stahlbetonmauern. Jeweils eines der Bauwerke bot 530 Personen Schutz. Heute befindet sich in den Türmen noch im Original erhaltenes Inventar wie nummerierte Holzbänke, Lüftungsrohre, Messgeräte und Toilettenanlagen:

03.09.2022: Der Schillerturm wurde zum 100. Todestag des Dichters Friedrich von Schiller auf Initiative des Taunusklub Oberursel und mit finanzieller Unterstützung durch Oberurseler Bürger errichtet. Der Schillerturm hatte eine Höhe von 16,50 m und bestand aus dem heute noch erhaltenen 4,00 m hohen Steinsockel und einem 12,50 m hohen eisernen Aussichtsturm. Der Standort auf einem Höhenrücken oberhalb von Oberursel erlaubte vom Aussichtsturm aus einen freien Blick auf den Taunus, nach Frankfurt und über das Rhein-Main-Gebiet bis zum Odenwald. Der Schillerturm wurde am 7. Mai 1905 feierlich eingeweiht und dann den Oberurseler Bürgern mit einem Festakt, pünktlich zum 100. Todestag Schillers, am 9. Mai 1905 übergeben. 1907 ist der Turm vom Taunusklub Oberursel wegen hoher Kosten für die lnstandhaltung der Stadt Oberursel übergeben worden. 1964 war der Turm teilweise marode und die filigrane Eisenkonstruktion mit Wendeltreppe, Standfläche und Fahnenmast wurden demontiert. Es wurde sogar in Erwägung gezogen, den Turm komplett abzureissen. 1986 ist aufgrund der Initiative des Taunusklub 1878 Oberursel e.V. der Steinsockel aufwendig saniert worden. Seit 2001 kümmert sich neben dem Taunusklub der namensgleiche Lions Club „Oberursel-Schillerturm“ um den Erhalt des Kulturdenkmales 2007/2008 erfolgten erneute Sanierungsarbeiten mit der kostenlosen Unterstützung durch in Oberursel ansässige Unternehmen:

19.07.2022: Die HAPAG Hallen mit dem 37 m hohen Uhrenturm, dem zentralen Kuppelsaal und der anschliessenden Hanseatenhalle, der Zollabfertigung und dem Verbindungsgang zum Steubenhöft am Amerikahafen in Cuxhaven wurden 1904 vom Architekten Georg Thielen (1853-1901) gebaut. Er war auch der verantwortliche Architekt beim Bau des ersten Teils der Speicherstadt:

18.07.2022: Wissenschaftsteams aus aller Welt kommen nach Bremen, um den Fallturm und den GraviTower für ihre Forschung zu nutzen. Die durchgeführten Experimente reichen von Astrophysik, Biologie, Chemie, Verbrennungsforschung, Strömungsmechanik, Materialwissenschaften bis hin zu Fundamentalphysik. Das ZARM (Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitationbietet) bietet der Öffentlichkeit verschiedene Möglichkeiten, den Fallturm zu besichtigen oder die Fallturmspitze zu besuchen. In einer Fallturmführung wird u.a. die Funktionsweise des Fallturms erläutert sowie Einblicke in das Laborgebäude gewährt. Der Konferenzraum und die gläserne Panoramalounge in der Fallturmspitze können sowohl für Geschäftstermine als auch für private Anlässe gebucht werden. In einer Höhe von rund 140 Metern eröffnet sich ein faszinierender Ausblick auf den Technologiepark, das Naturschutzgebiet Blockland und die Freie Hansestadt Bremen. Hier ist es sogar möglich, standesamtliche Hochzeiten im höchstgelegenen Trauzimmer der Stadt durchzuführen:

04.06.2022: Die ehemalige Ratskirche wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut. Von dem frühesten steinernen Kirchenbau um 1260 ist heute nur noch ein Strebepfeiler an der nordöstlichen Turmecke erhalten. Das Untergeschoss des Turmes und die seitlichen Kapellen sind auf 1280/90 datiert. Der Chor und das Langhaus wurden 1310-1375 neu errichtet. Die älteren Bauteile, wie der Turm, zeigen noch den Kleeblattbogenfries, ein Ornament, das nach 1350 nicht mehr modern war. Der Turm wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts um drei Geschosse erhöht. Die neue Backsteinbasilika war doppelt so gross und doppelt so hoch wie die ursprüngliche Hallenkirche. Direktes Vorbild von St. Marien war die Lübecker Marienkirche. Wie für die Ewigkeit gebaut erschien St. Marien bis zum Zweiten Weltkrieg. Das Kirchenschiff wurde in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1945 durch einen Luftangriff stark beschädigt und 1960 schliesslich gesprengt. Weithin sichtbar als Wahr- und Seezeichen der Hansestadt ist daher heute nur noch der über 80 Meter hohe Turm. Bis dahin galt sie als eine der schönsten Backsteinkirchen im norddeutschen Raum. Alle 15 Minuten verkünden die zwölf Glocken der Kirche der Stadt was die Uhr geschlagen hat. Dreimal täglich lässt das Uhrwerk ein Glockenspiel über einen der vierzehn Choräle erklingen. Beeindruckend sind auch die Ziffernblätter der Turmuhr, die mit einem Durchmesser von 5 Metern einen guten Blick auf die Uhrzeit vom Boden aus zulassen:

05.12.2021: Bad Nauheims Hausberg befindet sich 268 m über dem Meeresspiegel. Durch seine herausragende Lage war der Johannisberg bereits lange vor dem Christentum Kultstätte heidnischen, keltischen und germanischen Brauchtums. Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Stein- und Bronzezeit. Bereits 779 soll hier eine Missionskirche errichtet worden sein. Die Johanniskirche wurde als Tauf- und Mutterkirche zur Urpfarrei der ganzen nördlichen Wetterau. Während der Reformationszeit wurde die Kirche allerdings aufgegeben und verfiel schnell. Einzig der Kirchturm blieb in seinen Grundmauern erhalten und wurde 1866 zum Aussichtsturm umgebaut. Seit 1965 beherbergt der Turm die Volkssternwarte:
