Türme
02.08.2025: Der Wasserturm aus dem Jahr 1881 an der Wasserturmstrasse Ecke Wernigeröder Strasse diente der kommunalen Versorgung Halberstadts:

02.08.2025: Besuch Bismarckturm Halberstadt (Höhe: 22 m, Einweihung: 1907). Auf dem Blankenburger Kopf im Nordwesten der Spiegelsberge steht westlich des Landschaftsparks der Halberstädter Bismarckturm. Dieses markante und ursprünglich 22 Meter hohe Bauwerk wurde im Jahre 1907 nach zweijähriger Planungsphase errichtet. Der Bau erfolgte zu Ehren des einstigen Reichskanzlers Otto von Bismarck, welcher seit 1894 ausserdem Ehrenbürger von Halberstadt war. Das imposante Gebäude ruht auf einem terrassenartigen, an drei Seiten von kleinen Mauern begrenzten Plateau. Die eigentliche tragende Stahlbetonkonstruktion wurde aussen vollständig mit Sandstein verkleidet und ist so für das Auge nicht sichtbar. Im Laufe der mehr als elf Jahrzehnte seines Bestehens hat der Bismarckturm zahlreiche Veränderungen erfahren. So ist er nach der Demontage der Feuerschale nur noch rund 19 Meter hoch. In den 1960er Jahre entfernte man den Schriftzug Bismarck, ausserdem erfolgte eine Umbenennung in Turm des Friedens. Dennoch wurde in der Ära der DDR der allmähliche Verfall des Bauwerks nicht aufgehalten. Seit dem Jahre 1992 steht der Turm unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren erhielt er obendrein seinen alten Namen Bismarckturm zurück. Erste Sanierungsarbeiten in der Zeit kurz vor der Jahrtausendwende stellten den Bauzustand soweit wieder her, dass das Bauwerk 1998 neu für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Des Weiteren gelang es im Jahre 2015, mit Hilfe der zahlreich eingegangenen Spendenmittel den Schriftzug zu erneuern. Im Folgejahr fanden wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem historischen Bauwerk statt:
02.08.2025: Der Landschaftspark Spiegelsberge befindet sich in dem gleichnamigen Höhenzug südlich von Halberstadt. Benannt wurde er nach dem Halberstädter Domdechanten Ernst Ludwig Christoph Spiegel. Unter seiner Anleitung entstand dieser Landschaftspark, der zu den früheren Beispielen von Landschaftsparkanlagen nach englischem Vorbild in Deutschland zählt. Der als Belvedere bezeichnete Aussichtsturm entstand um 1782 auf dem höchsten Punkt des Parkes, der Heinrichshöhe. Anlage und Standort lassen vermuten, dass Spiegel diesen Bau ursprünglich als sein Mausoleum gedachte hatte. Im Aufbau und selbst in einzelnen Details erinnert das Belvedere tatsächlich an Grabbauten der Antike. Der dreigeschossige Turm steht auf einem Sandsteinfelsen, der in die Gestaltung einbezogen wurde. Nach langer Vernachlässigung befand sich das Belvedere im ausgehenden 19. Jahrhundert in einem schlechten baulichen Zustand. In den Jahren 1905, 1964 und zuletzt 1994/95 wurden am Belvedere Sanierungsarbeiten durchgeführt:

02.08.2025: Der Wasserturm an der Wehrstedter Brücke in Halberstadt ist ein markantes Industriedenkmal aus dem Jahr 1911. Bis 1989 diente der Turm als Wasserspeicher für die Bahn. Er ist 34 Meter hoch und verfügte über ein Fassungsvermögen von 600 Kubikmetern. Der Turm befand sich bis 2017 im Besitz der Deutschen Bahn und wurde danach an einen Privatbesitzer verkauft:

01.08.2025: Der Schlachthof Quedlinburg war ein städtischer Schlachthof in der Stadt. Die erhalten gebliebenen Gebäude sind denkmalgeschützt. Das Schlachthofgelände befand sich südöstlich der Quedlinburger Innenstadt an der Adresse Badeborner Weg 2. Südlich des Geländes führt die Eisenbahnstrecke zum Bahnhof Quedlinburg entlang. Der Schlachthof in seiner heute in Teilen erhalten gebliebenen Bebauung entstand 1896. Es wurden diverse Backsteingebäude errichtet, die in ihrer farblichen Gestaltung und Verzierung mit Ornamenten aufeinander abgestimmt waren. Architektonisch ungewöhnlich ist der auch heute noch erhaltene Wasserturm der in harmonischerweise in die Dachkonstruktion eingefügt wurde. Nach der Schliessung des Schlachthofes wurden diverse Gebäude abgerissen, erhaltene Gebäude erhielten eine neue Nutzung. An der Stelle des Schlachthofes entstand ein Einkaufszentrum:
01.08.2025: Bei der Gasanstalt Quedlinburg handelt es sich um eine der ältesten städtischen Gaswerke. Das Gelände wurde 1863, wohl im Zusammenhang mit der Eröffnung der unmittelbar südlich des Grundstücks verlaufenden Bahnstrecke Magdeburg-Thale, erschlossen. Die Gründung ging massgeblich auf den Quedlinburger Bürgermeister Gustav Brecht zurück. Auf dem Areal befinden sich neben dem Wasserturm weitere Industriebauten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts:

01.08.2025: Der Bahnwasserturm Quedlinburg wurde 1907/1908 erbaut und steht heute zusammen mit dem gesamten Bahnhofsensemble unter Denkmalschutz. Er befindet sich an der Ecke Stresemannstrasse und Harzweg südöstlich der historischen Altstadt. Die Errichtung des Wasserturms war Teil der Erweiterung des Bahnhofs, die für die durchgängige Befahrbarkeit der Bahnstrecke von Blankenburg nach Quedlinburg notwendig war: 
01.08.2025: Besuch Bismarckturm Quedlinburg (Höhe: 20 m, Einweihung: 1896). Der Bismarckturm steht auf einer kleinen Anhöhe inmitten einer Parkanlage im Südosten von Quedlinburg. Dieser rund 20 Meter hohe Aussichtsturm mit kreisförmigem Grundriss wurde im Jahre 1894 geplant und drei Jahre später nach Vollendung der Bauarbeiten eingeweiht. Damit ist der aus Granit und Kalkstein errichtete Quedlinburger Turm der älteste Bismarckturm im Bundesland Sachsen-Anhalt. Über dem Turmeingang befanden sich eine bildliche Darstellung des namensgebenden Politikers sowie die Inschrift Bismarckturm. Beide wurden nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt und der Turm umbenannt. Die Ära des Arbeiter- und Bauernstaates war ausserdem von einer baulichen Vernachlässigung dieses Aussichtsturmes geprägt. Bei einem Unwetter in den 1970er Jahren wurde das Bauwerk stark beschädigt und ist seither nicht mehr begehbar. Erst nach dem Ende der DDR konnte der Verfall des Turmes gestoppt werden. Es erfolgten einige dringende Reparaturen sowie die Wiederanbringung des Namenszuges Bismarckthurm an angestammter Stelle. Aus Sicherheitsgründen ist der nun wieder Bismarckturm genannte Aussichtsturm auch aktuell noch nicht wieder begehbar. Es fehlt ihm u.a. die steinerne Brüstung an der Aussichtsplattform. Daher wartet der Turm noch darauf, grundlegend saniert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden:

01.08.2025: Der Wehrturm Kiek in de Köken verdankt seinen Namen dem Umstand, dass man einst von dort aus in die erzbischöfliche Küche schauen konnte. Während des Ausbaus der Befestigungsanlagen sind 1430 die Wehrtürme Hinter der Möllenvogtei und Kiek in die Köken errichtet worden. Insgesamt wurden in dieser Zeit fünf Wehrtürme gebaut. Erst 1525 begann der Bau einer festen Stadtmauer zwischen den Wehrtürmen. Beide Türme wurden im Zuge der Sanierung des Fürstenwalls restauriert. Ein Stück mittelalterlicher Stadt konnte so erhalten werden:

31.07.2025: Der Vorgängerbau des Salzturms stammt aus dem Jahr 1613. Das heutige Bauwerk mit offenen Glockenturm und zweifacher barocker Turmhaube wurde zwischen 1711 und 1714 errichtet, und war einst Teil des mittelalterlichen Salztores, welches 1839 abgerissen wurde. Damals führte im oberen Teil noch eine Holzgalerie um den 37 Meter hohen Turm. Weil sich in ihm auch die Wohnung des Türmers befand, der bis zur Jahrhundertwende nachts stündlich das Horn blies und Feuerwache hielt, wurde der Turm auch Hausmannsturm genannt. 1993 wurde der Salzturm nochmals grundlegend saniert und als Aussichtsturm zugänglich gemacht. Im Inneren führen die 92 Treppenstufen der doppelläufigen Treppe bis nach oben auf die in 30 Metern Höhe angebrachte Balustrade, welche den Blick in alle vier Himmelsrichtungen weit über die Dächer von Schönebeck hinaus ermöglicht:
