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Türme

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18.12.2025: Der Lennebergturm im Lennebergwald bei Budenheim ist ein steinerner Aussichtsturm, der ca. 17 m hoch ist. Der im Stil der Neugotik von dem Mainzer Architekten Philipp Johann Berdellé entworfene Turm wurde 1880 eingeweiht. Der Baubeginn war schon 1820, es dauerte also 60 Jahre, bis der Turm fertiggestellt war. Das Wort Lenne kommt aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie Mischwald. Auf der Plattform des Turms hat man eine tolle Aussicht auf den Mainzer Stadtrand sowie nach Wiesbaden, was gegenüberliegt. Weil die Bäume dort sehr hoch gewachsen sind, kann man den Rhein aber nicht mehr sehen. Am Turm befindet sich ein Café/Restaurant/Biergarten, in dem es sich verweilen lässt:

16.12.2025: Der ehemalige Bahnwasserturm in der Raiffeisenstrasse 2 wurde im Jahr 1909 erbaut. Heute dient das sanierte Bauwerk mit neuem Anbau als modernes Büro- und Geschäftshaus. Laut Makler trifft hier historischer Charme auf moderne Funktionalität – für eine inspirierende Arbeitsumgebung mit Wiedererkennungswert:

14.12.2026: Der 1909 erbaute Pegel Biebrich mit seinen Hochwassermarken zeugt
von den schlimmsten Hochwassern der Jahre 1882, 1920, 1995 und 1993. Die am Pegel angebrachte kleine Informationstafel verweist auf das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes:

12.12.2025: Der historische Wasserturm von Bad Homburg befindet sich direkt am Bahnhofsvorplatz. Er prägt das städtische Entree und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäudeensemble wurde im Jahr 1907 erbaut. Der Turm besitzt sechs Ebenen mit rund 240 qm Nutzfläche. Zum Ensemble gehört ein zweigeschossiger Anbau mit ca. 350 qm Fläche. Die Stadt Bad Homburg erwarb das Wahrzeichen im Jahr 2021. Details dazu veröffentlichte das Stadtportal Bad Homburg. Eine direkte Innenbesichtigung ist aufgrund anstehender Konzepte und Sanierungsarbeiten regulär nicht möglich:

12.12.2025: Am südlichen Rand des Hardtwalds, dem Waldstück zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf, findet man den Aussichtsturm Ellerhöhe. Über eine Aussentreppe kann man die Plattform erreichen und den Blick über den Kurpark und Teile der Kurstadt schweifen lassen. Der Aussichtsturm Ellerhöhe wurde 1873 erstmals erbaut, 1889 abgerissen und wieder neu errichtet. 1901 wurde er weiter aufgestockt. Die letzte Renovierung erfuhr er 1991/1992. Auf der Aussichtsplattform gibt es eine Sitzbank:

21.10.2025: Der neogotische Wasserturm hatte ein halbes Jahrhundert lang von seiner Inbetriebnahme 1903 bis zu seiner Stilllegung 1959 für die Versorgung der Stadt das Wasser bereitgestellt. 800 cbm, gespeichert in einem Hochbehälter, halfen ausserdem den Druck im angeschlossenen Leitungsnetz zu halten. Moderne Pumpen übernahmen dann diese Aufgabe. 1991 bis 1996 wurde der Rostocker Wasserturm vollständig saniert und umgebaut. Teile der technischen Ausrüstung sind erhalten. Der Turm besteht aus einem polygonalen Sockel aus Naturstein und einem nach oben schmaler werdenden Schaft aus Backstein. Er nimmt im oberen Teil im Umfang zu, denn hier ummantelte der Schaft den Hochbehälter. Der Wasserturm ist reich verziert. Die Anordnung von glasierten Backsteinen lässt Zierstreifen entstehen, die im ersten Abschnitt des Schaftes schräg aufsteigen. Ab da ergeben nun sie ein Zickzackmuster. Wie ein Gürtel legt sich ein Fries mit Kreuzmuster um den Turm. An seiner Vorderseite ist er durch ein Wappenmosaik aufgelockert. Dieses ähnelt dem früheren Rostocker Wappen. Am Übergang zum Hochbehälter schmücken Rundbogenarkaden den Schaft. Den Abschluss bilden sieben kupfergedeckte Türmchen. In ihren Zwischenräumen sind sechs Giebelelemente, deren spitzbogige Blendnischen hervorstehen, angebracht. Sie erinnern an Kirchenfenster. Nach Teilsanierung und Umbauten in den 1990er Jahren entstanden in dem ca. 40 m hohen Turm sieben Etagen, die teilweise als Depot für Kunstobjekte des Kulturhistorischen Museums genutzt werden. Weitere Sanierungsarbeiten wurden 2018, nach gründlicher Untersuchung des Wasserturmes, unumgänglich. Der Ringanker, der dem Bauwerk Stabilität verlieh, war defekt. Eindringende Feuchtigkeit machte dem Mauerwerk zu schaffen und die Turmbekronung drohte irgendwann zu kippen:

02.10.2025: Das markante Bauwerk wurde anlässlich der Landesgartenschau 2008 errichtet. Es entstand durch den Umbau eines ehemaligen Pumpwerks, das saniert und um eine etwa 14 Meter hohe Stahlkonstruktion mit Holzverkleidung erweitert wurde. Das Gebäude verfügt über zwei spiralförmige, einläufige Treppen, die zur Aussichtsplattform führen. Die Holzlamellen der Fassade sind so gestaltet, dass sie nach oben hin grössere Abstände haben, wodurch der Turm transparenter wirkt und der Blickwinkel beim Aufstieg stetig wächst:

30.09.2025: Am Ende des 13. Jahrhunderts angelegt, entsprach die im Laufe des 14. Jahrhundert vollendete und mit drei Toren versehene Stadtmauer von Buxtehude allen Regeln einer spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Sie genügte nicht mehr als die Feuerwaffentechnologie im 15. und 16. Jahrhundert zunahm. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, erhielt die Stadtmauer als Verstärkung an den fünf Ecken jeweils einen sogenannten Zwinger. Dabei handelte es sich um vor Stadtmauer stehende massive Rundtürme. Erhalten ist heute nur noch der Marschtorzwinger, dessen äussere Gestalt und innere Gliederung im Grunde den anderen Zwingern entsprochen haben wird, wobei variierende Ausmasse in den Akten des Buxtehuder Stadtarchivs überliefert sind. Der Marschtorzwinger hat eine bis zu 1,90 m dicke Mauer. Sein runder, zur Aussenseite weisender Teil hat einen Durchmesser von 9,93 m, zur Stadtmauer hin verschmälert sich das Gebäude konisch. Im Erdgeschoss sorgten sieben, im Obergeschoss neun Schiessscharten für eine wehrhaften Verteidigungsmöglichkeit. Wie auf einer alten Stadtansicht von 1674 dargestellt trägt er auch heute ein Spitzdach. Erbaut wurde er vermutlich um 1539. Ein Stein an der Ostseite mit dem Stadtwappen und dieser Jahreszahl verweist darauf. Nach dem Ende des Dreissigjährigen Krieges verloren Stadtmauer und Zwinger ihre wehrhafte Bedeutung. Der Marschtorzwinger blieb lange im städtischen Besitz. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde er an einen Bierbrauer für Lagerzwecke verkauft. 1914 erwarb der Museumsverein das teilweise eingestürzte Gebäude mit dem Ziel es zu erhalten. Verschiedene Nutzungen (museale Ausstellung, Jugendherberge, DLRG-Heim) folgten, jedoch trug keine dazu bei, dass sich sein baulicher Zustand nicht immer weiter verschlechterte. 1984 erhielt der Zwinger nach umfangreichen Sanierungsmassnahmen sein jetziges Aussehen. Der Marschtorzwinger dient heute als letzter von ehemals fünf Rundtürmen der früheren Stadtmauer als Kulturzentrum für Ausstellungen und Konzerte. Der Marschtorzwinger in Buxtehude ist das einzige kulturhistorische Denkmal dieser Art in Norddeutschland:

30.09.2025: Am Fleth in der Innenstadt von Buxtehude ist seit 1289 eine Kornmühle dokumentiert. Diese wurde immer wieder umgebaut und erweitert. Die heutige Flethmühle geht auf einen dreistöckigen Neubau aus dem Jahr 1860-61 zurück, der 1869-70 durch einen vierstöckigen Erweiterungsbau ergänzt wurde. Eine Aufstockung erfolgte 1936. Nach der Stilllegung der Mühle im Jahr 1975 ist das Mühlenensemble zu einem Wohn- und Geschäftshaus inkl. Hotel umgebaut worden:

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