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Türme

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28.07.2025: Mit der Errichtung einer zentralen Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung entstand im Jahr 1902 der weithin sichtbare 46 Meter hohe Wasserturm. Innerhalb weniger Monate wurde dieser vom Burger Maurermeister Gustav Ortloff aus rotem Backstein gebaut. Wo einst das Presshaus für die reiche Weinernte stand, ist heute der Wasserturm zu finden. Hier auf dem Weinberg, der höchsten Stelle der Stadt, prägt er mit dem Stadtwappen Burgs Silhouette. Sein Tank fasste 400 Kubikmeter Wasser. In den 1980er Jahren wurde die Nutzung des Turmes für die Wasserversorgung der Stadt eingestellt. Heute gilt er als technisches Denkmal. Dank dem Verein Wasserturm Burg e.V. können Besucher seit 2017 Foto-Ausstellungen, Konzerte und Open-Air Kinoabende im und um den Wasserturm erleben:

28.07.2025: Der Wachturm ist ein Relikt der ersten Stadtbefestigung aus dem 11. Jahrhundert, vormals eckig, wurde er auf Grund der besseren Verteidigung gegen Kanonenkugeln abgerundet. Neben dem Turm befindet sich die sogenannte Katzentreppe, über die steinerne Geschosse für die Katapulte und Schleuder, auch Katzen genannt, herangeschafft wurden. Später wurden diese Steine als sogenannte Katzenköpfe beim Strassenbau verwendet. Seinen Namen erhielt der Hexenturm zur Zeit der Hexenverfolgung als dort die vermeintlichen Hexen eingesperrt wurden. So diente der Turm mit seinem sechs Meter tiefen Verlies ab dem 17. Jahrhundert der Inhaftierung von Frauen. In diese sogenannten Hexenprozesse waren auch Töchter bekannter Burger Familien involviert. Die bekanntesten Insassinnen waren z.B. die als Hexe bezichtigte Schwarze Barbara sowie die als Kindesmörderin überführte Marie Huhn. Bis 1846 wurde der Turm so als Kriminalgefängnis für lüderliche Mädgens genutzt. 1885 sollte er abgerissen werden, weil er keinen Verwendungszweck mehr erfüllte. Die Regierung in Magdeburg verhinderte dies. Zehn Jahre später wurde der Abriss des Turms erneut diskutiert. Ab 1985 wurde der Hexenturm saniert und schliesslich in den Stand eines Denkmals erhoben:

28.07.2025: Der Freiheitsturm wurde 1538 erstmalig erwähnt und befindet sich in der Altstadt von Burg in unmittelbarer Nähe zur historischen Stadtmauer. Im Volksmund wird der Turm Kuhturm genannt, weil die Bauern der Oberstadt dort ihr Vieh auf die Weiden der Feldmark Unterm Hagen trieben. Bis 1685 hatte der Turm Zinnen als obere Abgrenzung, später wurden Satteldach und Giebel aufgesetzt. Eine architektonische Besonderheit sind die sogenannten schwarzen Küchen, welche auf allen vier Etagen zu finden sind. Sie dienten der Beheizung des Turms und als Rauchabzug zur Essenszubereitung. Bis 1910 diente der Freiheitsturm als Gefängnis, danach als Obdachlosenasyl, Jugendherberge und schliesslich als Tierheim. Kaum zu glauben, aber der eigentliche Tordurchgang befindet sich zwei Meter unter dem heutigen Straßenniveau. Heute kann der Turm innerhalb von Gästeführungen oder bei Veranstaltungen besichtigt werden:

28.07.2025: Der Turm aus dem 14. Jahrhundert ist Teil der Zweiten Burger Stadtbefestigung, die ihre Feuertaufe 1629 im Dreissigjährigen Krieg bestand und der Stadt Burg den Titel: „…einer wohl fein verwahrten Stadt“ einbrachte. Während des Dreissigjährigen Krieges lieferten sich die Stadt Burg und schwedische Truppen in der Zeit von 1626-1644 heftige Kämpfe am dreigeschossigen Berliner Torturm. Er ist mit dem Hexenturm und dem Kuhturm einer von ehemals 30 Wehr- und Wachtürmen entlang der Stadtmauer. Das Verlies im Erdgeschoss diente einst als Gefängnis. Der Mittelteil diente mit seinen Schiessscharten der Verteidigung und zum Aufenthalt des Gefängniswärtners. Das Obergeschoss beherbergte einen an Sakralbauten erinnernden Rückzugsraum mit Kamin für die Wachen der Stadtmauer. Der grosse offene Kamin im oberen Raum, über dem eine Nachbildung des frühen Burger Wappens von 1550 hängt, spendete den Wachposten in der kalten Jahreszeit wohlige Wärme:

28.07.2025: Besuch Bismarckturm Burg bei Magdeburg (Höhe: 27 m, Einweihung: 1907). Der Burger Bismarckturm aus dem Jahre 1906 ist ein stattliches Wahrzeichen zu Ehren und Gedenken des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck. Der 27 Meter hohe Aussichtsturm aus Granit und Klinker steht auf dem Windmühlenberg – einem Ausläufer des Fläming-Höhenzuges. Der Bau des Bismarckturms entsprang einer Idee einiger Bismarck-Verehrer des 20. Jahrhunderts. Dank eines Spendenaufrufs konnte die Finanzierung sichergestellt werden, sodass der Bismarckturm 1907 feierlich eröffnet wurde. Der Heimatverein Burg und Umgebung e.V. setzte sich 2004 für die Sanierung des Turms ein, wodurch die Begehung zum Bismarck-Jubiläum 2007 ermöglicht wurde. Bei einer Begehung hinauf Richtung Aussichtsplattform erfahren Sie Wissenswertes aus der Zeit Bismarcks sowie zur Bedeutung des Turmes:

28.07.2025: Im Jahr 1846 wurde der durchgehende Eisenbahnverkehr von Magdeburg nach Berlin von der Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn eröffnet. Im Zuge dessen wurde der Burger Bahnhof am 7. August 1846 eingeweiht. Mit dem damit verbundenen Anschluss an das Eisenbahnnetz konnte sich die aufkommende Industrie in Burg mit dem Rest des Reiches verbinden und verfügte so neben der Elbe und dem Elbe-Havel-Kanal über eine weitere Verkehrsader. 1880 ging die Gesellschaft in den Staatsbesitz Preussens über. Die Strecken der Gesellschaft wurden der Eisenbahndirektion Magdeburg unterstellt. Der Wasserspeicher wurde im Jahr 1905 bis 1906 errichtet. Es handelt sich um ein dreigeschossiges, gemauertes, nicht unterkellertes Gebäude. Der Grundriss ist kreisrund. Das Bauwerk hat einen Aussendurchmesser von ca. 7 Meter und eine Höhe von ca. 16 Meter. Das Behältervolumen beträgt ca. 110m3. Er diente einst der Versorgung der für den Dampflokbetrieb erforderlichen Wasserkräne. Der Turm wurde 2017-2018 vollständig saniert. Der historische Eisenbahndrehkran ist ein technisches Denkmal aus dem Jahr 1849. Es ist das letzte erhaltene Gerät dieser Art der DDR und wurde 1984 umfassend saniert:

27.07.2025: Der Fernsehturm am Alexanderplatz ist nicht nur das höchste Bauwerk in Deutschland, sondern auch das Wahrzeichen der Stadt. Jeden Tag fahren zahlreiche Berlin-Besucher und Berliner mit dem rasanten Fahrstuhl in die Turmkugel, um einen wundervollen Ausblick über die ganze Stadt zu geniessen. Das Beste ist, man müsste sich nicht einmal bewegen, um einen Rundum-Blick zu geniessen, denn die Turmkugel rotiert innerhalb einer Stunde einmal um sich selbst. Der Fernsehturm steht auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Die DDR benötigte eine Sendeanlage, die landesweit ausstrahlen konnte. Ein großer Sendemast musste her. Zuerst sollte dieser in den Müggelbergen gebaut werden. Es stellte sich jedoch heraus, dass der Turm für den nahen Flughafen eine zu grosse Gefahr darstellen würde. So entschied SED-Parteichef Walter Ulbricht höchst persönlich, dass der Fernsehturm am Alexanderplatz gebaut werden soll. Noch im selben Jahr, 1964, begannen die Bauarbeiten. Nach vier Jahren Bauzeit konnte der Fernsehturm im Oktober 1969 seinen Betrieb aufnehmen. Bis heute ist der Fernsehturm am Alex ein Muss bei einem Berlin-Besuch. Schliesslich ist die Aussicht wirklich unschlagbar. Bei gutem Wetter lässt sich bis zu 80 Kilometer weit gucken. Die Aussichtsetage befindet sich in einer Höhe von 203 Metern. Es geht allerdings noch ein Stückchen höher, denn über der Etage befindet sich ein Restaurant. Wer hier einen Fensterplatz ergattert, sieht Berlin innerhalb einer Stunde entspannt aus jeder Richtung, denn die gesamte Besucherkugel dreht sich innerhalb einer Stunde einmal um sich selbst. Es wird gern erzählt, die Berliner würden den Fernsehturm Telespargel nennen. Doch dieser von den DDR-Offiziellen gewünschte Spitzname setzte sich schon zu DDR-Zeiten nicht durch. Es kursierten aber vom Volk geschaffene Spitznamen wie Imponierkeule, Protzstengel oder St. Walter (SED-Parteichef Walter Ulbricht). In der Regel benutzen die Berliner aber die Bezeichnung Fernsehturm:

26.07.2025: Der Jahrtausendturm ist ein 60 Meter hoher Ausstellungs- und Aussichtsturm. Der Entwurf des Turms stammt vom Schweizer Maler und Baugestalter Johannes Peter Staub. Der Jahrtausendturm wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1999 im Magdeburger Elbauenpark errichtet. Er beherbergt eine Ausstellung zur Entwicklung der Wissenschaften mit vielen anschaulichen, teils interaktiven Experimenten. Unter anderem kann man durch ein astronomisches Fernrohr die Uhr des Magdeburger Domes ablesen. Ein Foucaultsches Pendel, das in der Turmspitze aufgehängt ist, demonstriert die Rotation der Erde. Der Turm war ursprünglich nur für die Laufzeit der Gartenschau konzipiert. Erst später wurde entschieden, den Turm und ie Ausstellung darin dauerhaft zu betreiben:

25.07.2025: Ein echtes Wahrzeichen der Lessingstadt liegt idyllisch am Wolfenbütteler Stadtgraben und gehört dort seit 1893 zum Wolfenbütteler Stadtbild. Der Wasserturm war seinerzeit für die Bevölkerung der Stadt Wolfenbüttel eine der allergrössten Errungenschaften überhaupt. Durch den Bau des Turms und das im Stadtgebiet neu gelegte Trinkwassernetz konnte endlich die katastrophale Trinkwasser-Situation in der Stadt beendet werden. Denn bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diente lediglich das Wasser aus der Oker und aus einer Reihe von Brunnen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet als Wasserspender. Da in die Oker aber bekanntlich auch die Abwässer aller Haushalte geleitet wurden, konnte von hygienischem und keimfreien Wasser nicht die Rede sein. Krankheiten und sogar ganze Epidemien, waren also nicht zu vermeiden und kosteten vielen Menschen das Leben. Heute hat der Turm ausgedient, ein Wahrzeichen der Stadt ist er aber geblieben:

25.07.2025: Besuch Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel (Höhe: 24 m, Einweihung: 1901). Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und eine Befeuerungsmöglichkeit. Der Turm wurde zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet. Die Studentenschaft der Herzoglich Technischen Hochschule Carola-Wilhelmina in Braunschweig regte auf dem Vertretertag in Hamburg im Dezember 1898 an, Otto von Bismarck ein Denkmal zu erbauen. Ein Ausschuss sprach sich für den Bau einer Bismarcksäule nach dem preisgekrönten Typenentwurf Götterdämmerung des Architekten Wilhelm Kreis aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Bismarckturm in das Eigentum des Landes Niedersachsen über. Erst im Jahr 1977 wurde ein Vertrag mit dem Heimat- und Verkehrsverein Asse e. V. geschlossen, der Nutzung, Betreuung und Reinigung regelte:

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