Kalender
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Archiv
725098
Users Today : 765
Users Yesterday : 2168
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Türme

1 2 3 55

09.02.2026: Der Fernmeldeturm Duisburg ist ein 115 Meter hoher Typenturm (Typ FMT 15) aus Stahlbeton, der sich im Duisburger Stadtteil Duissern unmittelbar neben dem Hauptbahnhof an der Saarstrasse befindet. Die von der Deutschen Funkturm GmbH betriebene Sendeanlage dient als Richtfunkmast sowie als UKW- und Fernsehsender. Über den Sender wird unter anderem das Lokalradio Radio Duisburg auf der Frequenz 92,2 MHz (mit einer Sendeleistung von 100 Watt aus 90 Metern Höhe) ausgestrahlt:

09.02.2026: Der Schäferturm ist ein erhaltener, denkmalgeschützter Wehrturm der mittelalterlichen Stadtmauer in der Innenstadt von Duisburg. Der runde Backsteinturm stammt aus dem 13. oder frühen 14. Jahrhundert und ist eines der wenigen Relikte der historischen Stadtbefestigung. Der Turm befindet sich an der Westseite der historischen Stadtmauer in unmittelbarer Nähe des Mercatorviertels. Das Baudenkmal ist jederzeit von aussen frei zugänglich und im Rahmen eines Spaziergangs entlang der alten Stadtgrenze zu besichtigen. Der Turm wurde nachträglich als runder Backsteinbau in die bereits bestehende Stadtmauer eingefügt. Er besitzt Schiessscharten zur Verteidigung und hat heute noch eine Höhe von rund sechs Metern. Für den Namen gibt es zwei Theorien. Die geläufigste besagt, dass der Turm in der beginnenden Neuzeit dem städtischen Schafhirten als Wohnung diente, welcher seine Herden auf den Wiesen vor der Mauer weidete. Eine andere Theorie leitet den Namen von den Schassern (städtischen Wächtern) ab:

09.02.2026: Der Koblenzer Turm ist der grösste und markanteste Wehrturm der historischen Duisburger Stadtmauer. Er befindet sich am nordöstlichen Eckpunkt der mittelalterlichen Befestigung im Bereich des heutigen Innenhafens am Alten Wehrgang. Im Gegensatz zu den meist halbrunden Türmen der Stadtmauer besitzt der Koblenzer Turm einen mehreckigen polygonalen Grundriss. Er wurde ursprünglich um 1200 aus Tuffstein errichtet und im 13. oder frühen 14. Jahrhundert durch einen Neubau aus Backstein ersetzt. Er steht auf den Fundamenten von zwei noch älteren Türmen. Mit einer ursprünglichen Höhe von rund 20 Metern und einem Umfang von 21 Metern überragte er die eigentliche Stadtmauer um gut 10 Meter und diente als exzellenter Wachturm. Der Name des Turms geht auf eine aussergewöhnliche, fast 1.000 Jahre alte Handels- und Städtefreundschaft zwischen den Kaufleuten aus Duisburg und Koblenz zurück. Die beiden bedeutenden Handelsstädte an Rhein und Ruhr schlossen im Mittelalter ein enges Bündnis. Ein Bürger aus Koblenz besass in Duisburg annähernd die gleichen Rechte und Mautbefreiungen wie ein Einheimischer und umgekehrt:

09.02.2026: Der Stadtwerketurm ist ein 200 Meter hoher ehemaliger Schornstein der Stadtwerke Duisburg AG, am Rande der Innenstadt im Stadtteil Dellviertel. Er bestand aus vier Rohren, die im Unterschied zu anderen Schornsteinen nicht im Innern einer Stahlbeton- oder ähnlichen Konstruktion verborgen waren, sondern offen lagen. Drei dieser Rohre dienten der Abfuhr der Rauchgase des Heizkraftwerks Hochfeld, das vierte Rohr enthielt einen Aufzug. Der 1966/67 errichtete Stadtwerketurm ist ein markantes Bauwerk in Duisburg und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Das nach dem Rückbau der Schornsteine mittlerweile funktionslose Turmgerüst steht unter Denkmalschutz:

16.01.2026: In einem Innenstadtnahen Wohngebiet steht dieser imposante Wasserturm, im lokaltypischen Stil der Wormser Neuromanik, mit vielen Erkern und reich verzierten Türmchen und Dachgestaltung. Der Bau nimmt Elemente der vielen anderen Türme der Befestigung und des Wormser Dom auf. Vergleichbar in äusserer Pracht und Aufwand ist er mit dem Mannheimer Wasserturm am Friedrichsplatz. Allerdings steht der Wormser Wasserturm nicht so repräsentativ solitär, sondern ist von höheren Häusern und Bäumen dicht umgeben. Erbaut wurde der Wormser Wasserturm von 1889 bis 1890 am Karlsplatz im Westend der Stadt durch Stadtbaumeister Karl Hofmann (1856-1933). Vor der Inbetriebnahme des Wasserturms versorgten sich die Einwohner aus öffentlichen oder privaten Pumpbrunnen. Nach eingehenden Wasser- und Bodenqualitätsuntersuchungen wurde im September 1887 ein Projekt für die Wasserversorgung der Stadt vorgelegt. Am 20. Oktober 1889 konnte das Wasserwerk den Betrieb aufnehmen. Bis zum Jahr 1962 diente der Turm der Wasserversorgung. 2007 bis 2009 wurde er durch die Grundstücksgesellschaft Wormser Wasserturm in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu modernen Wohneinheiten umgewandelt:

16.01.2026: Zu einem im Englischen Garten-Stil angelegten Park gehört Architektur. Deshalb erbaute Karl Bittel 1900 den Burgturm mit gotischer Spitzbogentür und Zinnenkranz sowie sein zweigeschossiges Wohnhaus (Kanzeleck), ein Putzbau mit Sandsteingliederung und Schmuckfachwerkelementen:

16.01.2026: An der Südostecke der früheren Stadtbefestigung befindet sich der Eckturm, der auf rechteckigem Grundriss in­nerhalb des ehemaligen Bundeswehrgeländes steht und der im Zuge weiterer Nutzungsentwicklungen die­ses Geländes künftig für die Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden soll. Er war zur Zeit der Erstellung der Denkmaltopographie für die Stadt Worms eine Ruine, nicht mehr in voller Höhe erhalten und stadtseitig abgebrochen. Inzwischen wurde er rekonstruiert und erhielt dabei auch ein Dach:

16.01.2026: Der Rote Turm diente entlang der Ostseite der Stadtbefestigung zur Sicherung des Mühlbachausflusses. Er wurde um 1500 errichtet und 2004/05 mit angrenzenden Teilen der Stadtmauer saniert. Die Mauerdurchbrüche stammen aus jüngerer Zeit:

16.01.2026: An dem um 1500 an der Nordseite erbauten Turm lassen sich heute noch Ansatzstellen der Stadtmauer erkennen. 1983/84 wurde die Decke abgedichtet, mittlerweile sind wieder Sanierungen notwendig. Seinen Namen hat er von der spätgotischen, eselsförmigen Tür im Obergeschoss:

16.01.2026: Der Pulverturm diente, wie sein Name schon verrät, im Mittelalter als Pulvermagazin. Oberhalb des spitzgotischen Eingangs befindet sich eine Bauinschrift mit der Jahreszahl 1554. 1996 wurde er von freiwilligen Helfern im Rahmen einer Mach-mit-Aktion des Südwestrundfunks restauriert:

1 2 3 55