Städtetrips
GÜSTROW
(28.950 Einwohner, 13 m ü. NHN) ist die siebtgrösste Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Kreisstadt des Landkreises Rostock. Die Stadt ist Sitz des Amts Güstrow-Land, dem 14 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. Sie ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und führt seit 2006 offiziell den Namenszusatz Barlachstadt nach dem Bildhauer Ernst Barlach. Am Schnittpunkt alter Handelswege gelegen, erhielt Güstrow 1228 Stadtrecht sowie seine städtebauliche Struktur. Im 16./17. Jahrhundert residierten hier die mecklenburgischen Herzöge der Nebenlinie Mecklenburg-Güstrow. Herzog Ulrich von Mecklenburg-Güstrow liess an Stelle der durch Brand zerstörten landesherrlichen Burg Mitte des 16. Jahrhundert ein Schloss im Renaissance-Stil errichten. Dieses war 1628-29 auch Residenz Albrechts von Wallenstein, dessen Heer den Dänenkönig Christian IV. 1626 besiegte und daraufhin Mecklenburg vom Kaiser als Pfand für seine Kriegskosten erhielt. Nach Abzug der Wallensteinschen Truppen kehrten die Herzöge 1631 nach Güstrow zurück. Im Nordischen Krieg wurde 1712 in der heutigen Schlossapotheke am Markt über einen Waffenstillstand zwischen August dem Starken, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, dem russischen Zaren Peter I. und dem schwedischen General Steenbock verhandelt. 1813 war Güstrow der Sammelpunkt der mecklenburgischen Freiwilligen. Im 19. Jahrhundert erfuhr das Städtchen durch die Ansiedlung von Gewerbe- und Industriebetrieben, Anschluss an das Verkehrsnetz (1850 Bahnlinie Güstrow – Bützow, 1896 Güstrow – Bützow – Kanal) sowie den Bau eines Theaters einen bescheidenen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Güstrow wurde 1887 Garnisonsstadt und entwickelte sich zu einer Kongress- und Ausstellungsstadt. Das Theater trägt heute den Namen des Bildhauers und Dichters Ernst Barlach, der von 1910 bis zu seinem Tode 1938 in Güstrow seine Wahlheimat fand. Nach 1933 wurde im Zuge der Aufrüstung die Garnison wesentlich vergrössert und Rüstungsbetriebe bzw. Einrichtungen der Wehrmacht angesiedelt. Das Heereszeugamt war Ziel eines alliierten Bombenangriffs im Jahr 1943, der auch Opfer unter der Zivilbevölkerung forderte. 1945 entging die Stadt durch den Einsatz einiger mutiger Bürger nur knapp der Zerstörung. Vor allem in den 70er und 80er Jahren erfolgte die Ansiedlung weiterer Industriebetriebe und die Stadt wurde um die Neubauviertel Südstadt und Distelberg erweitert. Heute ist die Barlachstadt Güstrow mit seiner sehenswerten Altstadt, den Kulturdenkmälern sowie ihrer malerischen Umgebung der touristische Höhepunkt im mittleren Mecklenburg.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bahnwasserturm:

Armesünderturm:

Wasserturm des historischen Wasserkraftwerks:

Finanzamt:

Ehemaliges Kaiserliches Postamt:Evangelische Kirche St. Marien:

Rathaus:

Kersting-Haus:

Derzscher Hof:

Palais – zweigeschossiges klassizistisches Palais von nach 1793 des Hofgerichtsadvokaten Joachim Christoph Breslach, Postamt Güstrow von 1831 bis 1866:

Norddeutsches Krippenmuseum (Heilig-Geist-Kirche):

Heiligengeisthof – Grundschule G.F. Kersting:

Schloss Güstrow:

Ernst-Barlach-Theater:

Städtische Galerie Wollhalle:

Stadtmuseum:

Amtsgericht:

Blick durch die Domstrasse zu St. Marien:

Evangelischer Dom St. Maria, St. Johannes Evangelista und St. Cäcilia:

Blick in die Hageböcker Strasse und St. Marien:

Gertrudenkapelle:

Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt:

Stadtplan von Güstrow auf dem Bahnhofsvorplatz:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 08.08.2025.
BALLENSTEDT
(8.400 Einwohner, 236 m ü. NHN) ist eine Kleinstadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt und staatlich anerkannter Erholungsort. Die Stadt ist historisch mit dem Adelsgeschlecht der Askanier verbunden, weshalb Ballenstedt auch Wiege Anhalts genannt wird. Durch den Ort, der im Jahr 1030 erstmals urkundlich erwähnt wurde, führt die Strasse der Romanik. Graf Esico von Ballenstedt gründete 1043 ein Kollegiatstift, das später in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde. Bekannteste historische Figur ist Albrecht der Bär, der im 12. Jahrhundert Markgraf von Brandenburg wurde und in der Ballenstedter Schlosskirche begraben liegt. Im Jahr 1543 erhielt Ballenstedt offiziell das Stadtrecht. Ab 1765 diente Ballenstedt als Hauptresidenz der Fürsten von Anhalt-Bernburg. In dieser Zeit entstanden das barocke Schloss Ballenstedt und das renommierte Schlosstheater, eines der ältesten bespielten Theater Deutschlands. Die Stadt entwickelte sich zu einem kulturellen Zentrum und wurde durch Persönlichkeiten wie den Komponisten Albert Lortzing und die Malerin Caroline Bardua geprägt. Zwischen 1934 und 1945 befand sich auf dem Ziegenberg eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt. In der DDR-Zeit war Ballenstedt ein Standort für Schwerindustrie und das Gesundheitswesen, unter anderem durch eine bekannte Lungenklinik, die Ende 2023 geschlossen wurde. Heute ist die Stadt ein staatlich anerkannter Erholungsort und touristisches Zentrum im Ostharz, das besonders für sein architektonisches Erbe der Askanier bekannt ist.
Schloss Ballenstedt:

Blick vom Schloss auf die Allee zum Ortskern:

Stadtmuseum Wilhelm von Kügelgen:

Allee:

Oberturm:

Stadtapotheke:

Ehemaliges Amtsgericht:

Neues Rathaus:

Evangelische Stadtkirche St. Nicolai:

Marktturm:

Unterturm:

Bismarckturm Ballenstedt in Opperode:

Evangelische Kirche St. Petri in Opperode:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 04.08.2025.
OSTERWIECK
(11.050 Einwohner, 123 m ü. NHN) ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt am Südhang des Grossen Fallsteins und am rechten Ufer der Ilse. Nach der Überlieferung kam Karl der Grosse im Jahr 780 während des Krieges gegen die heidnischen Sachsen zum ersten Mal an die Oker. Er gründete in dem Ort Seligenstadt, dem heutigen Osterwieck, die erste Kirche. Diese wurde zum Sitz seines Missionszentrums. Otto II. verlieh der Stadt im Jahr 974 das Münz- und Zollrecht. Der Name Osterwic wird im Jahre 1073 erstmals erwähnt. Im Jahre 1495 zerstörte eine grosse Überschwemmung der Ilse die Stadtmauer und 1884 fiel fast die gesamte Stadt einer furchtbaren Feuersbrunst zum Opfer. Aber die für damalige Verhältnisse wohlhabenden Handwerker und Ackerbürger bauten die Stadt mit den zum Teil bis heute erhaltenen prunkvollen Fachwerkhäusern wieder auf. Das Bild der Altstadt wird noch heute bestimmt von ganzen Strassenzügen mit Häusern aus dem Mittelalter. Mit Recht wird Osterwieck auf Grund der vielen Fachwerkhäuser als Perle von Sachsen-Anhalt bezeichnet. Fachwerkhäuser aus den Stilepochen Gotik (bis 1521), dem Niedersächsischem Stil (1533 – 1584), der Renaissance (1580 bis 1640) und dem Barock (1640 bis 1780) sind immer wieder Anziehungspunkte der Touristen. Das vermutlich älteste Haus (1480) befindet sich in der Kapellenstraße Nr. 4. Viele Fachwerkhäuser sind reich verziert mit zahlreichen Schnitzereien und Inschriften.
Bismarckturm Osterwieck:

Blick vom Turm in Richtung Süden nach Osterwieck und dem Brocken im Hintergrund:

Ehemaliges Postamt:

Evangelische Kirche St. Stephani:

Gutshaus:

Durchgang Am Markt 1A zum Stephanikirchhof:

Neues Rathaus:

Altes Rathaus und heutiges Heimatmuseum:

Evangelische Kirche St. Nicolai:

Ehemalige katholische St.-Josephs-Kirche:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 04.08.2025.
QUEDLINBURG
(23.100 Einwohner, 123 m ü. NHN) ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt), staatlich anerkannter Erholungsort und seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe. Als ottonische Königspfalz und Damenstift war sie im Mittelalter ein Zentrum deutscher Geschichte. Bekannt ist sie für den Stiftsberg mit der Stiftskirche St. Servatii (Grablege Heinrichs I.) und über 2.000 denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. 922 erstmals erwähnt, wurde der Ort unter König Heinrich I. zu einem zentralen Machtort. Das 966 gegründete Damenstift, geleitet von einflussreichen Äbtissinnen wie Mathilde, verlieh der Stadt über Jahrhunderte enorme Bedeutung. Durch den Beitritt zur Hanse und Fernhandel entwickelte sich Quedlinburg zu einem wohlhabenden Handelszentrum mit einer gut erhaltenen Neustadt. Die Altstadt zeichnet sich durch einen der grössten und besterhaltenen Bestände an Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten aus. Nach der DDR-Zeit, in der viele Gebäude verfielen, wurde die Stadt nach der Wende umfassend saniert und als Weltkulturerbe gesichert. Heute gilt Quedlinburg als lebendiges Geschichtsmuseum und ist eine der bedeutendsten Fachwerkstädte Europas.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bronzestatue Flora:

Bismarckturm:

Evangelische Kirche St. Johannis:

Bahnwasserturm:

Wasserturm ehemaliges Gaswerk:

Ehemaliges Elektrizitätswerk:

Wasserturm ehemaliger Schlachthof:

Amtsgericht:

Bankgebäude Bahnhofstrasse 11 – Das Haus entstand als Geschäftshaus der Mitteldeutschen Bank in der Zeit um das Jahr 1910 im Stil des Neobarock. Die Gestaltung erinnert an barocke römische Stadtpaläste:

Kaiserturm:

Kuhhirtenturm:

Gänsehirtenturm:

Schweinehirtenturm:

Die Bode unterhalb der Vossbrücke:

Evangelische Pfarrkirche St. Nikolai:

Martinsturm:

Altes Postamt:

Bildungshaus Carl Ritter:

Kaiserhof:

Rathaus:

Evangelische Marktkirche St. Benedikti:

Café Ruinenromantik – in den Ruinen eines abgebrannten Gebäudes befindet sich heute das Café, Bistro und Biergarten:

Schreckensturm:

Evangelische Kirche St. Aegidii:

Katholische Pfarrkirche Sankt Mathilde:

Harztheater Quedlinburg:

Sternkiekerturm:

Schlosshotel Zum Markgrafen:

Pulverturm:

Kruschitzkyturm:

Deutsches Fachwerkzentrum:

Kulturkirche St. Blasii:

Blasiistrasse:

Quedlinburger Marktplatz:

Adelshof mit Taubenturm:

Spiegelturm:

Blick hinauf zum Schlossberg mit Stiftskirche St. Servatius:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzurlaubs vom 01.08. bis 05.08.2025.
HALBERSTADT
(37.900 Einwohner, 122 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Harz in Sachsen-Anhalt. Die Industriestadt an der Holtemme im nördlichen Harzvorland ist ein überregionaler Eisenbahnknoten. Die Stadt liegt an den Bundesstrassen B 79, B 81 sowie der B 245. Aufgrund des Zusammentreffens mehrerer historischer Fernstrassen aus dem Westen von Goslar und Wolfenbüttel, im Norden von Magdeburg und im Osten von Halle (Saale) und Leipzig und im Süden Nordhausen und einem Fächer von Strassen zu den Harzer Orten Thale, Quedlinburg, Blankenburg und Wernigerode wird sie auch Tor zum Harz genannt. Halberstadt wurde 814 als Bischofssitz durch Kaiser Ludwig den Frommen erhoben und entwickelte sich im Mittelalter zu einem bedeutenden Handelszentrum und Mitglied der Hanse. Die historische Fachwerkstadt wurde im Dreissigjährigen Krieg schwer getroffen und am 8. April 1945 durch einen Bombenangriff zu über 80 % zerstört. Seit den 1990er Jahren wurden das Stadtzentrum und das Rathaus neu gestaltet. Die Stadt ist heute ein wichtiges Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum am Rande des Harzes.
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs:
Wasserturm Wehrstedter Brücke:

Jagdschloss Spiegelsberge:

Aussichtsturm Belvedere:

Bismarckturm:

Blick aus Richtung Süden auf Halberstadt:

Blick zum Brocken:

Wasserturm:

Franziskanerkloster und Pfarrkirche Sankt Andreas:

Evangelische Kirche St. Johannis:

Westendorf 16 – Fachwerkhaus und Baudenkmal:

Evangelische Liebfrauenkirche:

Kreuzgang Liebfrauenkirche mit Architekturmuseum:

Stadtbibliothek Heinrich Heine:

Dom St. Stephanus und St. Sixtus:

Evangelische Martinikirche:

Domprobstei:

Gleimhaus – Museum der deutschen Aufklärung:

Stolbergische Kurie – nach schwerer Zerstörung im Jahr 1945 wurde das Gebäude 2012/13 saniert und dient heute als Teil der Infrastruktur um Dom und Domschatz:

Städtisches Museum:

Gymnasium Martineum:

Wohn-und Geschäftshaus Dominikaner Strasse 2 und dahinter das Kolpinghaus:

Katholische Kirche Sankt Katharina und Barbara:

Haus Sankt Florian – eins der schönsten Fachwerkhäuser Halberstadts erinnert heute noch an die Legende des Schutzpratons der Feuerwehrleute. Das Haus wurde 1578 erbaut und von 1976 bis 1979 restauriert:

Ruine der Franzosenkirche:

Wassertorturm:

Fischmarkt:

Rathaus:

Roland:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 02.08.2025.
MAGDEBURG
(244.000 Einwohner, 56 m ü. NHN) ist die Hauptstadt des Landes Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt an der Elbe und ist eines der drei Oberzentren des Landes. Sie ist die grösste Stadt Sachsen-Anhalts und die viertgrösste Stadt der neuen Bundesländer. Auf der Liste der Grossstädte in Deutschland stand Magdeburg im Jahr 2023 auf Platz 31. Magdeburg blickt auf eine über 1.200-jährige Geschichte zurück. Die heutige Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt wird oft als Ottostadt bezeichnet, was auf ihre historische Bedeutung unter Kaiser Otto dem Grossen zurückzuführen ist. Magdeburg wurde erstmals 805 im Diedenhofener Kapitular erwähnt. Kaiser Otto der Grosse machte die Stadt im 10. Jahrhundert zu seiner Residenz und zu einem geistigen sowie politischen Zentrum Europas. Der Magdeburger Dom, das erste gotische Bauwerk auf deutschem Boden, zeugt noch heute von dieser Zeit. Im Mittelalter entwickelte sich das Magdeburger Recht, das als eines der bedeutendsten Stadtrechte in ganz Mittel- und Osteuropa galt und weit über die Region hinaus Verbreitung fand. Während des Dreissigjährigen Kriegs im Jahr 1631 erlebte die Stadt eine ihrer grössten Katastrophen, als sie von kaiserlichen Truppen unter Tilly fast vollständig zerstört wurde. Rund 20.000 Menschen verloren dabei ihr Leben. Nach 1815 wurde Magdeburg Hauptstadt der preussischen Provinz Sachsen und entwickelte sich zu einem bedeutenden Industrie- und Festungsstandort. Am 16. Januar 1945 wurde Magdeburg durch einen Luftangriff zu etwa 90 % der Altstadt zerstört. Nach dem Krieg prägte der sozialistische Wiederaufbau und die Zeit als Bezirksstadt in der DDR das Stadtbild. Seit der deutschen Wiedervereinigung ist Magdeburg die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt und hat sich zu einem Wissenschafts- und Logistikstandort an der Elbe entwickelt.
Hauptbahnhof Magdeburg:
City-Carré – der Gebäudekomplex wurde vom Unternehmen Philipp Holzmann erbaut und im Oktober 1997 eröffnet:

Stadtbibliothek:

Opernhaus:

Katharinenportal:

Katharinenturm:

Bronzemodell der ehemaligen St. Katharinenkirche:

Kulturstätte St.-Johannis-Kirche:

Lutherdenkmal:

Neues Rathaus:

Otto-von-Guericke-Brunnen – von Guericke (1602-1686) war Naturforscher, Ingenieur, Ratsherr, Bürgermeister und Diplomat. Er erlebte die Zerstörung Magdeburgs 1631 im Dreissigjährigen Krieg, nahm an den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden teil und führte Aufsehen erregende Experimente zum Luftdruck durch:

Altes Rathaus:

Magdeburger Reiter:

Magdeburger Roland:

Hochhaus Jacobstrasse 7 – höchstes Wohnhochhaus der Stadt:

Katholische Universitätskirche St. Petri:

Katholische Magdalenenkapelle:

Evangelische Wallonerkirche:

Festungsanlagen:

Vorladergeschütz an der Wehrmauer:

Wittenberger Eisenbahntor:

Lukasklause – Otto-von-Guericke-Museum:

Stele der Völkerfreundschaft von 1974 – Ausgangspunkt der künstlerischen Gestaltung für Möpert und Rommel war der Lebensbaum, der in einem Taubenkranz, ähnlich einem römischen Kapitell, seinen Abschluss findet. Auf der sechs Meter hohen Stele finden 20 halbplastische Figuren Platz. Zwischen angedeuteten Elementen des Lebensbaumes zeigt sich eine Vielzahl an Motiven zum Thema Völkerfreundschaft:

Festung Mark:

Ehemalige Wasserwirtschaft:

Agentur für Arbeit:

Jerusalembrücken:

Jahrtausendturm im Elbauenpark:

Magdeburger Dom von Süden:

Speicherhaus:

Sternbrücke:

Albinmüller-Turm:

Hubbrücke:

Hyparschale:

Liebfrauenkirche, Oberpräsidialgebäude und Kiek in die Köken – von hinten nach vorne:

Wasserturm der Hubbrücke:

Turm hinter der Ausfahrt der Möllenvogtei:

Domfelsen – der Domfelsen ist ein Felsrücken, der in Höhe des Magdeburger Doms die Elbe kreuzt. Im Fluss entsteht eine Stromschnelle, die die Schifffahrt behindert. Der Domfelsen wurde wahrscheinlich im 19. Jahrhundert durch Sohlerosion freigelegt:

Bastion Cleve:

Evangelischer Dom St. Mauritius und St. Katharina zu Magdeburg:

Tatarenturm und Remtergang:

Schleinufer:

Palais am Fürstenwall:

Schauspielhaus:

Kulturhistorisches Museum:

Faber Hochhaus:

Altes Bankpalais:

Justizzentrum Eike von Repkow:

Katholische Kathedral- und Propsteikirche Sankt Sebastian:

Dommuseum Ottonianum:

Hundertwassers Grüne Zitadelle:

Landtag von Sachsen-Anhalt:

Sterntor:

Justizministerium:

Kunstmuseum Unser Lieben Frau und Liebfrauenkirche:

Altes Leipziger Tor:

Ausfahrt an der Möllenvogtei:

Haus der Romanik:

Ehemaliges Oberpräsidialgebäude:

Kiek in die Köken:

Maritim Magdeburg:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzurlaubs vom 26.07. bis 01.08.2025.
SCHÖNEBECK (ELBE)
(10.200 Einwohner, 43 m ü. NHN) ist eine Stadt östlich der Magdeburger Börde an der Elbe, etwa 15 km südlich der Landeshauptstadt Magdeburg. Das Stadtzentrum liegt auf einer Höhe von etwa 50–52 m, das Stadtgebiet steigt nach Westen leicht an. Die östlich der Elbe gelegenen Ortsteile liegen niedriger, auf einer Höhe von etwa 47–48 m. Die höchsten Erhebungen sind der Hummelberg (94,4 m) und die Frohser Berge (115,5 m). Südwestlich der Stadt liegt der Bierer Berg mit Tierpark und Bismarckturm. Der Ort wurde 1223 erstmals als sconebeke (Ort am kleinen Bach) urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte prägte das Salz die Stadt. 1802 wurde hier das älteste Soleheilbad Deutschlands gegründet. Der historische Solepark Schönebeck/Bad Salzelmen erinnert bis heute an diese Ära. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Schönebeck zum Industriestandort. Bekannt war die Stadt später vor allem für das Traktorenwerk Schönebeck, das ab 1959 auf einem ehemaligen Junkers-Gelände aufgebaut wurde. Zu den ältesten Bauwerken zählen die Stadtkirche St. Jakobi und der Salzturm. Wer tiefer graben will, findet im Salzlandmuseum umfassende Exponate zur regionalen Geschichte. Heute ist die Stadt ein Knotenpunkt für den Tourismus, direkt am Elberadweg gelegen und Austragungsort des jährlichen Operettensommers am Bierer Berg.
Ehemaliges Bahnhofs-Empfangsgebäude Bad Salzelmen:
Gradierwerk Bad Salzelmen:

Soleturm Bad Salzelmen:

Lindenbad Bad Salzelmen:

Kurverwaltung und Grosses Kurhaus:

Bismarckturm Schönebeck auf dem Bierer Berg:

Blick vom Kastanienweg nach Bad Salzelmen auf dem Rückweg vom Bismarckturm:

Pfännerturm Bad Salzelmen:

Evangelische Kirche St. Johannis Bad Salzelmen:

Ehemaliges Rathaus von Gross Salze und heutiges Salzlandmuseum in Bad Salzelmen:

Burg Schadeleben und Burgkapelle:

Katholische Kirche Sankt Marien:

Amtsgericht:

Salzturm:

Rathaus Schönebeck:

Evangelische Kirche St. Jakobi:

Elbauenbrücke:

Ernst-Thälmann-Brücke:

Ehemaliges Gerätehaus der Stadtteilfeuerwehr:

Hauptbahnhof Schönebeck (Elbe):

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 31.07.2025.
TANGERMÜNDE
(10.200 Einwohner, 43 m ü. NHN) liegt an der Elbe im Südosten des Landkreises Stendal im nördlichen Sachsen-Anhalt. Die Kleinstadt liegt auf einer Hochfläche, die durch eine eiszeitliche Endmoräne gebildet wurde. Sie liegt am linken Ufer der Elbe direkt an der Mündung des Tangers in die Elbe, woher auch der Name Tangermünde stammt. Der historische Stadtkern, die Stephanskirche und die Burg sind durch ihre Hochlage vor Hochwasser sicher. „Die Elbfahrt nach Hamburg ist langweilig, nur bei Tangermünde, wo Reste einer aus den Tagen Kaiser Karls IV. herstammenden Burg aufragen, belebt sich das Bild ein wenig.“ So schrieb Theodor Fontane im Jahr 1844. Die über 1000 Jahre alte Stadt Tangermünde liegt in der Altmark, die zur ehemaligen Kurmark Brandenburg gehörte. Der Bischof Thietmar von Merseburg berichtete 1009 in seiner Chronik von einem Streit zweier Adliger. Tangermünde tritt darin als civitas tongeremuthi (Siedlung an der Tangermündung) erstmals in der geschriebenen Geschichte auf. Auch die Burg am Tanger wird in dieser Chronik des Merseburger Bischofes das erste Mal genannt. Sie war zum Schutz der damaligen deutschen Ostgrenze eine Reichsfestung, etwa 10 bis 15 Meter hoch über der Elbe und Tanger gelegen. Später ging sie in den Besitz der Markgrafen von Brandenburg über. Von 1373 bis 1378 diente sie Karl IV., römisch deutscher Kaiser und König von Böhmen als Nebenresidenz. Danach war sie eine zeitlang Sitz der Kurfürsten und Markgrafen aus dem Hause Hohenzollern. In Anlehnung an die Burg entwickelte sich im 12. Jahrhundert eine kaufmännisch gewerbliche Niederlassung, aus der die Stadt hervorging, 1275 erstmals urkundlich als solche erwähnt. Sie gehörte der Hanse an und erlebte, gemeinsam mit den anderen altmärkischen Städten, im 15. Jahrhundert eine wirtschaftliche Blütezeit. Damals entstanden viele Baudenkmäler, heutige Sehenswürdigkeiten. Später wurde Tangermünde eine kleine Landstadt, deren Bürger im 17. Jahrhundert an den Folgen mehrer Brände und an denen des Dreissigjährigen Krieges zu leiden hatten. Auch von der Schwarzen Pest blieb die Stadt nicht verschont. So hinterliess dieses 17. Jahrhundert nichts als ein darnieder liegendes Städtchen, die letzten Spuren seiner einstigen Blüte waren durch Brand, Krieg und den schwarzen Tod dahingerafft. So kam es, dass Tangermünde Ende des 17. Jahrhunderts eine unbedeutende Landstadt ohne wirtschaftliche Bedeutung war. Dennoch entstanden gerade in dieser Zeit, die von Not und Armut geprägt war, Fachwerkhäuser mit schönen Portalen und sehenswerten Schmuckformen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zu einer Industriestadt mit bis zu 14.000 Einwohnern. Da sich die Industriealisierung nördlich, ausserhalb Tangermündes vollzog und auch beide Weltkriege kaum Spuren hinterlassen haben, konnte die Stadt ihr ursprüngliches Fachwerkbild mit altem Gepräge bis in die heutige Zeit erhalten. Schon 1920 wird Tangermünde als das Nordische Rothenburg bezeichnet.
Empfangsgebäude des Bahnhofs:
Wasserturm:

Schrotturm:

Neustädter Tor:

Zecherei Sankt Nikolai:

Südlicher Eckturm der Stadtbefestigung:

Hafen und Tangermündung hinter dem Schleusentor:

Getreidespeicher am Hafen:

Evangelische Kirche St. Stephan:

Putinnen:

Stadtmauer vom Ufer der Tanger:

Historisches Rathaus:

Bronzeplastik der Grete Minde:

Stadthaus:

Ehemalige Kupferschmiedewerkstatt in der Kirchstrasse 17:

Historische Adler-Apotheke und das benachbarte Hotel Schwarzer Adler:

Lange Strasse 46 – eines der vielen Fachwerkhäuser in der Altstadt:

Hünerdorfer Tor (Eulenturm):

Elbtor:

Elbepegelanzeige:

Pegelhäuschen auf dem Hafendeich:

Restaurantschiff Störtebeker:

Südöstlicher Eckmauerturm:

Burg Tangermünde:

Burgmuseum:

Stadtrelief vor St. Stephan:

Exempel Gast- und Schlafstuben:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 30.07.2025.
STENDAL
(37.850 Einwohner, 32 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Stendal und die grösste Stadt sowie Verkehrsknotenpunkt in der Altmark in Sachsen-Anhalt. Aufgrund ihrer historischen Zugehörigkeit zur Hanse seit dem Jahr 1359 trägt die Stadt seit dem 1. Januar 2010 den amtlichen Beinamen Hansestadt. In der dünn besiedelten Landschaft im nördlichen Sachsen-Anhalt ist die Mittelstadt Stendal die grösste Ortschaft weit über die Grenzen der Altmark hinaus. Und diese Prominenz gilt auch für grosse Phasen ihrer Geschichte. Von 1359 bis 1517 war Stendal Mitglied der Hanse und zu ihrer Blütezeit im 15. Jahrhundert die grösste und reichste Stadt der Mark Brandenburg. Ihr Aufstieg war bedingt durch die Lage an der Fernhandelsstrasse von Magdeburg nach Hamburg und Lübeck. Die Gründungsgeschichte Stendals geht bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurück, als um 1160 der askanische Markgraf Albrecht der Bär der Siedlung zwischen zwei Armen des Flüsschens Uchte das Marktprivileg verlieh. Durch archäologische Grabungen sowie dendrochronologische Befunde ist diese frühe Phase der Stadtwerdung lokalisierbar. Diese lässt sich auf die Bereiche um Markt und Marienkirche sowie am Uppstall südlich der Jakobikirche eingrenzen. Zudem zeichnet sich ein älteres Angerdorf nahe der Jakobikirche im Norden der heutigen Altstadt als weitere Keimzelle Stendals ab. Ein dortiger Strassenzug trägt noch heute den Namen Altes Dorf. Im 12. und 13. Jahrhundert ging es dann steil aufwärts mit der Entwicklung Stendals. Seit 1215 lag die Stadtregierung und die Gerichtsbarkeit in den Händen führender Kaufmannsfamilien. Bis 1345 entstammten die Ratsherren ausschliesslich der Gewandschneidergilde. Danach wurden auch Vertreter anderer Gilden ratsfähig. Ende des 13. Jahrhunderts wurden die zusammengewachsenen Siedlungskerne mit einem grossen Mauerring umgeben. 1160 hat Stendal Magdeburger Stadtrecht, umfangreiche Zollprivilegien und eine eigene Münzprägestätte erhalten. 1359 bis 1517 gehörte die Stadt der Hanse an. Ihren Reichtum bezog die Stadt – einer der bedeutendsten Handelsplätze Norddeutschlands – aus dem Fernhandel und der Tuchherstellung. Wegen Teilnahme an einem Aufstand altmärkischer Städte gegen den Landesherren im Jahre 1488 verlor Stendal seine städtischen Privilegien und die Gerichtsbarkeit. Von da an erlitt Stendal einen wirtschaftlichen Niedergang. In der DDR-Zeit wurde die Stadt zum Industriezentrum ausgebaut. Ein geplantes Atomkraftwerk bei Stendal wurde nie fertiggestellt. Nach 1990 erlebte die Stadt einen Bevölkerungsrückgang und den Rückbau von Plattenbauten. Seit 2010 trägt die Stadt offiziell den Titel Hansestadt Stendal. Sie ist Kreisstadt und Verkehrsknotenpunkt in der Altmark.
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs:
Evangelische Stadtkirche St. Jacobi:

Uenglinger Tor:

Winckelmann Museum:

Evangelische Stadtkirche St. Petri:

Petrikirchstrasse mit Blick zu St. Marien:

Stadtbibliothek Anna Seghers:

Katholische Kirche St. Anna:

Evangelische Stadtkirche St. Marien:

Rathaus:

Stendaler Roland:

Löwen-Apotheke:

Winckelmann-Denkmal – Das Denkmal für den am 09.12.1717 in Stendal geborenen Johann Joachim Winckelmann befindet sich auf dem Winckelmannplatz. Winckelmann war ein deutscher Archäologe und gilt als der Begründer von wissenschaftlicher Archäologie und Kunstgeschichte und als geistiger Begründer des Klassizismus im deutschsprachigen Raum. Das Bronzestandbild schuf der Berliner Bildhauer Ludwig Wichmann, ein Schüler Gottfried Schadows:

Stadtrelief am Winckelmannplatz:

Kaufhaus Ramelow – von 1929 bis 1930 errichtetes Bekleidungs-Kaufhaus im Stil des Neuen Bauens:

Altmärkisches Ständehaus:

Theater der Altmark – Hofseite mit dem Eingang des ehemaligen Haus Vaterland:

Landgericht Stendal:

Evangelischer Dom St. Nikolaus:

Pulverturm:

Tangermünder Tor:

Altmärkisches Museum und Musikforum Katharinenkirche:

Eingangsbereich der ALSTOM Lokomotiven Service:

Wasserturm Bahnbetriebswerk:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 29.07.2025.
BURG BEI MAGDEBURG
(22.600 Einwohner, 46 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des Landkreises Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Sie ist eine Rolandstadt und wird zudem Stadt der Türme genannt. Burg liegt etwa 25 Kilometer nordöstlich der sachsen-anhaltischen Landeshauptstadt Magdeburg. Berlin befindet sich etwa 100 Kilometer in nordöstlicher Richtung. Wichtige Gewässer in Burg sind der Fluss Ihle und der Elbe-Havel-Kanal. Die Elbe bildet die nordwestliche Stadtgrenze. Die Stadt blickt auf eine über 1075-jährige Geschichte zurück, die 948 von Otto dem Grossen begründet wurde. Die Siedlung entstand auf slawischen Wurzeln nahe der Elbe. Im 11. Jahrhundert begann der Bau der Stadtbefestigung, was Burg zur wehrhaftesten Stadt der Region machte. Der Hexenturm ist ein Zeuge dieser Epoche. Der Dreissigjährige Krieg brachte verheerende Zerstörungen, Pest und Plünderungen. Ab 1687 brachten französische Flüchtlinge Innovationen im Ackerbau und Handwerk, was den wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg förderte. 1713 wurde Burg zum Standort militärischer Einheiten. Der Militärtheoretiker Carl von Clausewitz (1780-1831) wurde hier geboren. Heute prägen mehrere historische Türme (Hexenturm, Kuhturm, Berliner Torturm, Bismarckturm, Wasserturm) das Stadtbild. Seit 1994 Kreisstadt des Jerichower Landes, hat sich Burg durch Sanierung der Altstadt und moderne Infrastruktur weiterentwickelt. Die Landesgartenschau 2018 trug zur Stadtentwicklung bei.
Bahnhof-Empfangsgebäude und Vorplatz:

Eisenbahndrehkran und Bahnwasserturm:

Bismarckturm:

Berliner Torturm:

Stadtbibliothek Brigitte Reimann:

Freiheitsturm (Kuhturm):

Hexenturm:

Evangelische Stadtkirche Unser Lieben Frau:

Historisches Rathaus:

Ehemalige Stadtmühle:

Kaiserliches Postamt:

Neue Flora Apotheke:

Hugenottenkabinett:

Evangelische Kirche St. Petri:

Wasserturm:

Astonscher Schornstein:

Katholische Kirche St. Johannes der Täufer:

Evangelische Stadtkirche St. Nicolai:

Ehemalige Schuhfabrik Contad Tack & Cie.:

Stadthalle:






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