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USINGEN
(15.700 Einwohner, 288 m ü. NHN) ist eine Stadt im südhessischen Hochtaunuskreis. Die über 1200 Jahre alte Buchfinkenstadt im Taunus war Residenzstadt des Hauses Nassau-Usingen. Die Stadt Usingen liegt in dem nach ihr benannten Usinger Land. Sie befindet sich an der Usa im Usinger Becken am nordöstlichen Rande des Taunus. Usingen liegt ca. 30 Kilometer nördlich von Frankfurt am Main, 27 Kilometer südlich von Wetzlar und 38 Kilometer nordöstlich von Wiesbaden und an der Grenze des Rhein-Main-Gebietes. Usingen, das wahrscheinlich in fränkischer Zeit als befestigter Rastort an einer alten Strassenkreuzung entstand, wurde erstmals im Jahr 802 in Aufzeichnungen des Klosters Fulda erwähnt. Im Zuge der Gebietsreform haben sich die Orte Usingen, Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf im Jahre 1972 mit der Stadt Usingen zusammengeschlossen. Und auch die zu ihr gehörenden Stadtteile können auf eine traditionsreiche Vergangenheit zurückblicken. 1326 hatten die Grafen von Nassau das Usinger Land pfandweise und 1405 endgültig erworben. Eine nassauische Burg an der Stelle der heutigen Christian-Wirth-Schule und eine Mauer mit fünf Toren schützten das Weberstädtchen im Mittelalter. Im 14. Jahrhundert dürfte der Ort Stadtrechte erhalten haben. Ab 1659 residierten in der zum Schloss mit schönem Garten ausgebauten Burg die Grafen und von 1688 – 1744 die Fürsten von Nassau-Usingen. Eine herausragende Persönlichkeit in der Geschichte Usingens war Fürst Walrad. Bei der Teilung der nassau-saarbrückischen Länder am 31.03.1659 erhielt der Graf Walrad das Usinger Land. Er regierte 43 Jahre und war ein geachteter Feldherr, u.a. Generalfeldmarschall der Niederlande unter Wilhelm III. von Oranien. Das heutige Bild Usingens hat er entscheidend mit geprägt, da er nach dem Rückgang der Bevölkerung durch den dreissigjährigen Krieg und den drei Stadtbränden im 17. Jahrhundert die Hugenotten ansiedelte und die Neustadt anlegen liess. Usingen war bis 1886 Amtssitz und danach bis 1972 Kreisstadt. Die geringe Industrieentwicklung der Neuzeit konnte auch durch den Eisenbahnanschluss des Jahres 1895 nicht verstärkt werden. Usingen ist seit der Reformationszeit eine Schulstadt: Lateinschule bis 1817, Lehrerseminar 1851 bis 1926, Christian-Wirth-Schule (Gymnasium) seit 1926 – heute zusammen mit vielen anderen Schulformen.
Bahnhof:
Evangelische Laurentiuskirche:

Rathaus:

Stadtmuseum im Kavaliershaus:

Ehemaliger Marstall:

Usinger Schloss:

Haus Wilhelmjstrasse 3 – im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammendes, giebelständiges Wohnhaus mit zwei Geschossen und Satteldach. 1879 Einbau eines Ladengeschäfts mit Schaufensterarchitektur und Vergrösserung der Fenster:

Gasthaus Zur goldenen Sonne – durch das angesehene und seit 1424 eingesessene Ratsherrengeschlecht der Familie Reinhard ist die Goldene Sonne bekannt geworden. Als das Haus 1692 einem Brand zum Opfer fiel, wurde es auf ausdrücklichen Befehl des Fürsten Walrad neu erbaut:

Ehemaliger Prinzenpalais und fürstliches Beamtenhaus:

Ehemalige Kaiserliche Post:

Ehemaliges Zollhaus:

Altes Amtsgericht – heute Polizeistation:

La Vie – Bar – gegenüber des Rathauses errichteter Rähmbau des späten 17. Jahrhunderts:

Haus Wilhelmjstrasse 5 – ältestes, inschriftlich datiertes Gebäude der Stadt:

Ehemaliges Gasthaus Nassauer Hof – aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts stammendes, zweigeschossiges Wohnhaus mit Walmdach:

Hugenottenkirche (heute u.a. Stadtbücherei) mit den flankierenden Fachwerkhäusern auf der Nordseite des Alten Marktes:

Amtsapotheke – Sitz der Amtsapotheke seit 1857:

Gaststätte Bembel und Gretel – das unübersehbare orangene Haus aus dem Jahre 1720 liegt direkt am malerischen Alten Marktplatz gegenüber der Hugenottenkirche:

Ehemaliger Bahnwasserturm:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 16.12.2025.
SCHLESWIG
(25.300 Einwohner, 1 m ü. NHN) ist eine Mittelstadt in Schleswig-Holstein am Ende der langgezogenen Ostseeförde Schlei. Sie ist Kreisstadt des Kreises Schleswig-Flensburg und ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Schleswig. Das Stadtgebiet Schleswigs befindet sich am westlichen Ende der weit ins Binnenland hineinragenden Schlei. Die Geschichte der Stadt Schleswig beginnt im weitesten Sinne auf der anderen Seite der Schlei – am Haddebyer Noor. Dort befindet sich der Siedlungsplatz, der 804 unter dem Namen Sliasthorp erstmalig in den fränkischen Reichsanalen Erwähnung fand. Im 9. und 10. Jahrhundert entwickelte sich die Wikingersiedlung zum bedeutendsten Handelsplatz Nordeuropas, der 1066 durch westslawische Verbände zerstört wurde. Während dieser Unruhen flüchteten einige wenige Überlebende ans Nordufer, dem heutigen Standort der Stadt Schleswig, auf dem vermutlich bereits Menschen siedelten. Hier versuchte man sich zunächst weiter im Handel, doch aufstrebende Städte wie Lübeck liefen Schleswig den Rang ab. Im 13. Jahrhundert endete Schleswigs Blütezeit als zentrale Handelsstadt, aber sie blieb auch danach ein wichtiges politisches Zentrum der Schleswiger Herzöge. Im Jahr 1200 erhielt Schleswig das Stadtrecht und erlebt im Jahr 1218 mit der Krönung des Königssohnes Waldemar den Höhepunkt der dänischen Machtentfaltung im Mittelalter. Im Bereich des heutigen Lollfuss bestand im 16. Jahrhundert eine kleine Ansiedlung weniger Gebäude entlang des Verbindungswegs zwischen Schleswig und Gottorf. Unter dem Einfluss des Schlosses nahm die Besiedlung in der Folgezeit zu. Vor allem Bedienstete, Handwerker und Künstler des Hofes waren hier zu Hause, während sich in der heutigen Schleswiger Altstadt und in Friedrichsberg in erster Linie höhere Beamte niederliessen. Friedrichsberg entwickelte sich zeitgleich zum Lollfuss im Umfeld des Gottorfer Schlosses zu einer grösseren Siedlung, in die auch erste adelige Familien zogen. Ein entscheidender Impuls für die Entwicklung der Siedlung war der Bau des Gottorfer Dammes unter Herzog Adolf 1582, der Friedrichsberg mit dem Lollfuss auf dem nördlichen Ufer der Schlei verband. 1650 erhielt die Siedlung ihren jetzigen Namen Friedrichsberg nach dem Herzog Friedrich III. 1711 wurden die eigenständigen Siedlungen der Schleswiger Altstadt, Lollfuss und Friedrichsberg zur „combinierten Stadt“. Sie haben bis heute ihren eigenen Charakter bewahrt. Nach dem Grossen Nordischen Krieg (1700–1721) und dem damit verbundenen Sieg Dänemarks über das Herzogtum Schleswig-Holstein-Gottorf fielen die Gottorfer Anteile des Herzogtums Schleswig an den dänischen König, der zugleich Herzog von Schleswig war. Ab 1840 wurde der deutsch-dänische Konflikt das beherrschende Thema in der Stadt, deren Bürger sich überwiegend auf die Seite der deutschen Schleswig-Holsteiner stellten. Unter anderem entstand das Schleswig-Holstein-Lied in Schleswig. Gleichzeitig wurde das erste blau-weiß-rote Banner gezeigt. 1851 geht der Krieg gegen die dänische Herrschaft verloren, doch 1864 gewinnt Preussen mit Österreich an seiner Seite den Krieg gegen Dänemark. Schleswig wird Regierungssitz und Verwaltungshauptstadt der neuen preussischen Provinz Schleswig-Holstein. 1946 wird Kiel Landeshauptstadt, als Ausgleich erhält Schleswig den Sitz der Gerichtsbarkeit mit dem Oberlandesgericht.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Evangelische Dreifaltigkeitskirche:

Stadtmuseum im Günderoth’schen Hof:

Prinzenpalais:

Oberlandesgericht:

Wikingturm:

Schloss Gottorf:

Slesvighus – Theater:

Amtsgericht im Heespenhof:

Katholische Pfarrkirche Sankt Ansgar:

Evangelischer Dom St. Petri:

Aussichtsturm im Stadtpark Königswiesen:

Plessenhof:

Schleikarte neben der Tourist-Information:

Hotel Alter Kreisbahnhof:

Schmiedenhof:

Arbosches Haus:

Rathaus:

St.-Johannis-Kloster:

Windmühle Nicola:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 02.10.2025.
JORK
(11.700 Einwohner, 4 m ü. NHN) ist eine Gemeinde in Niedersachsen im Landkreis Stade an der südwestlichen Grenze zu Hamburg und das Zentrum des Alten Landes, eines der grössten Obstanbaugebiete in Europa. Im 12. Jahrhundert wurde das Gebiet durch Holländer eingedeicht und besiedelt, was die Kulturlandschaft prägte. 1221 wurde Jork erstmals urkundlich erwähnt. Über Jahrhunderte war Jork das Zentrum des Alten Landes. Von 1885 bis 1932 war es Sitz des preussischen Kreises Jork, bevor dieser aufgelöst wurde. Die heutige Einheitsgemeinde Jork entstand am 1. Juli 1972 durch den Zusammenschluss der sieben Gemeinden Borstel, Estebrügge, Hove, Jork, Königreich, Ladekop und Moorende. Der Obstanbau ist seit Jahrhunderten die Haupterwerbsquelle, weshalb Jork oft als Hauptstadt des Alten Landes bezeichnet wird. Die Region zeichnet sich durch den Hollerweg, historische Bauernhäuser und die Pflege der Altländer Trachten aus. Heute ist der Ort besonders für Blütenfeste und den Tourismus an der Elbe bekannt.
Windmühle Aurora (Borstel):
Wehrt’scher Hof (Borstel):

Evangelische Kirche St. Nikolai (Borstel):

Ortsschild von Jork:

Rathaus Jork:

Wegweiser am Kreisverkehr in Jork:

Zigarrenmacherhaus:

Evangelische Kirche St. Matthias (Jork):

Portau’sches Haus – Bücherei Jork:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 30.09.2025.
BUXTEHUDE
(40.900 Einwohner, 5 m ü. NHN) ist eine selbständige Gemeinde am südlichen Rande des Alten Landes im Landkreis Stade in Niedersachsen. Die Stadt liegt in der Metropolregion Hamburg geografisch zwischen dem Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek und der Kreisstadt Stade an der Bundesstrasse 73. Buxtehude ist Mittelzentrum und die zweitgrösste Stadt des Landkreises Stade. 1285 machte Buxtehude einen Entwicklungssprung vom Hude- und Klosterort zur Hafenstadt. Im Moorstreifen zwischen Geest und Marsch gründete der Bremer Erzbischof Giselbert von Brunkhorst anderthalb Kilometer von der Ursiedlung entfernt die Neue Stadt Buxtehude. War in Hamburg, Lüneburg und Stade der Hafenbetrieb von der einen Seite des Wasserlaufes auf die gegenüberliegende hinübergewachsen, wurde Buxtehude als erste deutsche Stadt planmässig um ein zentrales Hafenbecken herumgebaut. Sie war damit die modernste Hafengründung auf deutschem Boden. Rasch stieg Buxtehude zur Hansestadt auf. 1363 wird sie erstmals als Mitglied der Hanse erwähnt. Sie stand auf einer Rangstufe mit Kiel und Uelzen. Im Rahmen des hansischen Fernverkehrs erlangte die Stadt Bedeutung als Fährstation zum anderen Elbufer, denn die Niederelbe war im Mittelalter und der frühen Neuzeit nur von Stade und von Buxtehude aus zu überqueren. Nach dem Niedergang der Hanse bestand weiterhin reger Fährverkehr durch umfangreiche Viehtransporte von Jütland bis in die Niederlande. Ende des 17. Jahrhunderts zur Zeit der Schwedenherrschaft betrieben Buxtehuder Reeder auf der Handelsroute Hamburg–Archangelsk–Italien–Hamburg Hochseeschifffahrt. Das 18. Jahrhundert brachte mit dem Versiegen des Rinderhandels und der beginnenden Verlagerung des Elbübergangs nach Harburg schwierige Zeiten für die Stadt. Die Einwohnerzahl erreichte im Jahre 1812 mit 1.843 einen Tiefstand. Erst mit dem Aufkommen der Industrialisierung zeigte sich ein neuer Aufschwung. In Buxtehude setzte diese Entwicklung bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein. Hierzu trug vor allem die Lage an der schiffbaren Este bei. Die ersten Industriebetriebe entstanden in Hafennähe – eine Zementfabrik, eine Ölmühle, eine Steingutfabrik, eine Dampfsägemühle sowie eine Werft. Mit weiteren Betrieben in der Altstadt und einer Papierfabrik in Altkloster entwickelte sich Buxtehude zu einem prosperierenden Wirtschaftsstandort. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat es Buxtehude verstanden, an diese Tradition anzuknüpfen und sich kontinuierlich zum attraktiven Standort des Mittelstandes zu entwickeln. Zahlreiche neue Betriebe, darunter einige Weltfirmen, wurden im Westen und vor allem im Osten auf geestrandnahen Flächen des Stadtgebietes angesiedelt. Auch weiterhin bietet die Stadt interessierten Unternehmen günstige Bedingungen. Gute Verkehrsanbindungen und die Nähe Hamburgs sind entscheidende Vorzüge.
Bahnhof Buxtehude:
Stadthaus:

Fernmeldeturm:

Amtsgericht:

Brücke über die Este:

Este am Buxtehuder Fleth:

Villa Kähler:

Ehemalige Flethmühle und heutiges Hotel:

Buxtehuder Bürgerhaus:

Rathaus:

Fleth:

Evangelische Kirche St. Petri:

Alte Markthalle:

Alte Lateinschule – Von 1792 bis 1793 wurde das Schulgebäude neu errichtet. Es beherbergte bis 1871 die höhere Schule. Restauriert und umgebaut dient es der St.-Petri-Kirchengemeinde seit 2003 als Pfarr- und Gemeindehaus:

Abthaus:

Heimatmuseum:

Stadtbibliothek:

Hafenbrücke:

Marschtorzwinger:

Hansekogge – ein Miniatur-Nachbau (Massstab 1:3) der Hanse-Kogge aus dem Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven ist in Buxtehude vor Anker gegangen – am Kreisel an der Estebrügger Strasse – und wurde am 20. Mai 2017 beim Hanse ahoi-Fest feierlich eingeweiht:

Kattau-Mühle:

Der Siebte Schornstein:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 30.09.2025.
BAD SEGEBERG
(18.400 Einwohner, 44 m ü. NHN) ist eine deutsche Kleinstadt im Land Schleswig-Holstein. Sie ist Kreisstadt des Kreises Segeberg. Der zentrale Siedlungsbereich von Bad Segeberg hat sich am südwestlichen Ufer des Grossen Segeberger Sees entwickelt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich dabei im Westen und Nordwesten bis an den hier von Osten kommenden und nach Süden einschwenkenden Flusslauf der Trave. Der Bereich wird landschaftlich zur Grosslandschaft Schleswig-Holsteinisches Hügelland gezählt, der wenige Kilometer weiter westlich in den Landschaftsraum der holsteinischen Geest übergeht. Im Jahr 1134 ließ König Lothar III. die Siegesburg auf dem Kalkberg errichten, die als Keimzelle der Stadt diente. Sie war ein strategisch wichtiger Punkt für dänische Könige und holsteinische Stadthalter. Über Jahrhunderte wurde am Kalkberg Gips abgebaut, was die Geografie und Wirtschaft der Stadt prägte. 1884 begann mit dem ersten Solebad durch den Kaufmann Heinrich Wickel die Ära als Kurort. Die Entdeckung von Sole führte zu umfangreichen Erweiterungen wie dem Kurhaus und -park. 1910 wurde das ursprüngliche Segeberg (niederdeutsch Sebarg) offiziell in Bad Segeberg umbenannt. 1952 wurden die ersten Karl-May-Spiele im ehemaligen Gipsbruch am Kalkberg ausgetragen, die heute jährlich hunderttausende Besucher anlocken. Heute ist Bad Segeberg ein staatlich anerkanntes Moorheilbad, ein wichtiger Verwaltungsstandort und durch das Noctalis auch ein Zentrum für Fledermauskunde.
Ehemaliges Bahnhofs-Empfangsgebäude:
Fernmeldeturm:

Wasserturm:

Katholische Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer:

Amtsgericht und ehemaliges Amtsgerichtsgebäude:

Trafohaus:

Kalkbergstadion Karl-May-Spiele:

Rathaus:

Grosser Segeberger See:

Museum Segeberger Bürgerhaus:

Speicher Lüken – Volkshochschule:

Evangelische Marienkirche:

Volksbankgebäude von 1915:

Haus des Handwerks:

Haus Segeberg:

Altes Kreishaus:

Rehder Haus:

Heinrich-Wickel-Haus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 20.09.2025.
KIEL
(252.000 Einwohner, 5 m ü. NHN) ist die Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins und dessen bevölkerungsreichste Stadt. Als Holstenstadt tom Kyle im 13. Jahrhundert gegründet, wurde sie im Jahr 1900 zur Grossstadt. Heute ist Kiel die nördlichste Grossstadt Deutschlands und gehört zu den 30 grössten Städten Deutschlands. Die Stadt ist kreisfrei und bildet das Zentrum der Kiel-Region. Kiel liegt an der Ostsee (Kieler Förde) und ist Endpunkt der meistbefahrenen künstlichen Wasserstrasse der Welt, des international Kiel Canal genannten Nord-Ostsee-Kanal. Kiel ist traditionell ein bedeutender Marinestützpunkt. Bekannt ist die Stadt durch die Kieler Woche, durch den Handballverein THW Kiel, den Fußballverein Holstein Kiel und durch die kulinarische Spezialität Kieler Sprotten. Die Stadt ist von Anfang an eine geplante Metropole und entsteht nicht aus einer kleinen urzeitlichen Siedlung. Ihr Name lautet damals noch Holstenstadt tom kyle. Kyle bedeutet soviel wie Keil und beschreibt die spitz ins Land ragende Kieler Förde. Bis ins 19. Jahrhundert bleibt Kiel wegen politischer Streitigkeiten eine grössere Bedeutung verwehrt. 1865 annektiert Preussen die Stadt und siedelt die Marine an. 1871 wird Kiel zum Reichskriegshafen ernannt. Die Zahl der Marineeinrichtungen, Werften und Arbeiter steigt in der Folgezeit, die Stadt wächst schnell. 1882 richten Segler zum ersten Mal eine Regatta auf der Kieler Förde aus, sie gilt als Geburtsstunde der Kieler Woche. 1918 leben bereits um die 300.000 Menschen in der Stadt. Im selben Jahr markiert der sogenannte Matrosenaufstand das Ende der Kaiserzeit und den Anfang der Weimarer Republik. Doch trotz der neugewonnenen Demokratie geht es in Kiel wirtschaftlich bergab. Wegen des verlorenen Ersten Weltkrieges zieht sich die Marine aus Kiel zurück. Dann übernehmen die Nationalsozialisten das Ruder und im Zuge des Zweiten Weltkrieges wird Kiel wieder zum Militär- und Rüstungsstandort ausgebaut. Mit der Wirtschaft geht es erneut aufwärts, aber der positive Trend hält nicht lange an. Aufgrund ihres Status muss Kiel 90 alliierte Bombenangriffe aushalten, zum Ende des Krieges liegen drei Viertel der Stadt in Schutt und Asche. 1946 wird Kiel zur Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins ernannt. Seitdem erlebt die Stadt wieder einen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung. Heute ist die Marine aus Kiel nicht mehr wegzudenken, was auch durch internationale Flottenbesuche immer wieder deutlich wird. Die im Osten an den Naturpark Holsteinische Schweiz angrenzende Stadt ist durchweg von ihrer Lage an der Ostsee geprägt. Der Seehafen mit Fracht-, Fähr- und Kreuzfahrtterminals sowie die Werften bilden wichtige wirtschaftliche Säulen, lange Küstenpromenaden und Sandstrände sind ein ideales Naherholungsgebiet.
Hauptbahnhof Kiel – Ostansicht (25.02.2019):
Hörnbrücke (25.02.2019):

Hochhaus-Center am Germania-Hafen:

Hafenhaus:

Neues Rathaus:

Merkur Ostseehalle:

Rathaus:

Katholische Probsteikirche Sankt Nikolaus:

Evangelische Jacobikirche:

Opernhaus:

Evangelische Hauptkirche St. Nikolai:

Geistkämpfer-Statue:

Sartorihaus:

Sell-Speicher:

Schwedenkai:

Norwegenterminal Color-Line:

Schifffahrtsmuseum:

Feuerträger des Stammfeuerschiffs KIEL III:

German Naval Yards:

Ostseekai:

Kilia-Denkmal:

Stadtmuseum Warleberger Hof:

Kieler Schloss:

Kunsthalle:

Seeburg:

Finanzministerium:

Landeshaus:

Sitz der Wasserschutzpolizei – das Gebäude ist Teil der ehemaligen Marine-Nachrichten-Versuchsanstalt und weist an der Kielliniefassade ein Keramikfliesen-Relief aus dem Jahr 1926 auf:

Evangelische Pauluskirche:

Wasserturm Ravensberg:

Wasserturm Kiel-Wik (25.02.2019):

Kanalfähre Kiel-Holtenau (25.02.2019):

Schleuse Holtenau (25.02.2019):

Kieler Förde – Leuchtturm Holtenau (25.09.2019):

Kieler Förde mit Blick nach Laboe:

Leuchtturm Friedrichsort:

Maschinenbau Kiel AG (MaK):

Alle Aufnahmen enstanden während zweier Tagesbesuche am 15.08.2025 + 08.09.2025 (Ausnahmen in Klammern).
NEUMÜNSTER
(79.800 Einwohner, 22 m ü. NHN) ist eine kreisfreie Stadt und ein Oberzentrum in der Mitte Schleswig-Holsteins. Sie ist nach Kiel, Lübeck, Flensburg und Norderstedt die fünftgrösste Stadt im nördlichsten deutschen Bundesland. Die Holstenhallen und die Stadthalle machen die Stadt zu einem bedeutenden Messestandort Schleswig-Holsteins. Die Geschichte von Neumünster ist geprägt von einer rasanten Entwicklung vom kleinen Klosterdorf zum bedeutenden industriellen Zentrum Schleswig-Holsteins. Als einzige der vier grossen kreisfreien Städte des Landes liegt sie nicht am Meer, sondern im Binnenland an der Schwale. Neumünster wurde erstmals 1127 als Augustinerstift Wippentorp im Gau Faldera urkundlich erwähnt. Der Name Neumünster leitet sich vom lateinischen Novum Monasterium (Neues Münster oder Neues Kloster) ab, das der Missionar Vicelin dort gründete. Durch seine zentrale Lage am historischen Ochsenweg entwickelte sich der Ort früh zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Im Gegensatz zu Hafenstädten wie Kiel oder Lübeck basiert die Stadtwerdung Neumünsters fast ausschliesslich auf der Industrie. Ab etwa 1760 wurde die Stadt ein Zentrum der Textilherstellung. Das weiche Wasser der Schwale war ideal für die Verarbeitung von Wolle und Leder. Erst vergleichsweise spät, am 6. April 1870, erhielt Neumünster das Stadtrecht. Der Anschluss an die Bahnstrecke nach Kiel und Altona im 19. Jahrhundert zementierte die Rolle als Verkehrsdrehkreuz. Bereits 1901 stieg Neumünster zur kreisfreien Stadt auf. Die Industriesilhouette im Stadtwappen (seit 1930) verdeutlicht die Bedeutung der Fabriken für die Stadtgeschichte. In den 1960er Jahren führte der Niedergang der klassischen Tuch- und Lederindustrie zu einem schweren wirtschaftlichen Umbruch. Heute präsentiert sich die Stadt verstärkt als Einkaufs- und Logistikstandort.
Bahnhofsvorplatz:
Katholische Pfarrkirche Sankt Maria – Sankt Vicelin:

Stadtbücherei:

Dr. Uwe Harder Stadthalle:

Textilmuseum Tuch + Technik:

Evangelische Vicelinkirche:

Haus Westphalen:

Haus der Begegnung:

Altes Rathaus:

Ehemaliges Kaiserliches Postamt:

Commerzbank – denkmalgeschütztes Büro- und Geschäftshaus von 1922 am Kuhberg 38 / Gänsemarkt:

Evangelische Anscharkirche:

Wasserturm:

Holstenhalle 1:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Tagesbesuchs am 04.09.2025.
STADE
(48.600 Einwohner, 12 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Sie liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45km westlich von Hamburg und etwa 60km südöstlich von Cuxhaven, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa 4km nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Im Jahre 994 wurde Stade ein erstes Mal (als Stethu) erwähnt. Diese Erwähnung hing mit dem Wikingerüberfall jenes Jahres zusammen, der als Wikingerüberfall auf Stethu in die Geschichte eingegangen ist. Etwa um das Jahr 1000 hat man in Stade die Schiffslände (einfacher Landeplatz) ausgebaut und den heutigen Alten Hafen eingerichtet. Mit dem Jahre 1209 und Kaiser Otto IV. erhielt Stade seine Stadtrechte, die 1259 von Bremen bestätigt worden sind. Seit etwa dem 14. Jahrhundert ist Stade auch Mitglied der Hanse, dieses mächtigen Bundes niederdeutscher Kaufleute. Stade, wo sich im Jahre 1279 der Bürgerrat eine eigene Verfassung (Stader Statuten) gegeben hatte, besass seit 1361 das Bündnisrecht und hatte mihin de facto den Status einer Freien Reichsstadt inne. Bis zum Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges im Jahre 1618 blühte die Stadt immer mehr auf, doch dann wurde sie 1628 zuerst vom kaiserlichen Ligakommandanten Tilly, hernach von den schwedischen Truppen, dann von den Dänen und schliesslich 1643 endgültig von den Schweden erobert. Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde festgelegt, dass Stade mitsamt dem Erzbistum Bremen offiziell an Schweden fallen solle, was auch geschah. Zu einem verherenden Stadtbrand kam es im Jahre 1659. Nachdem er zwei Drittel der Stadt zerstört hatte, musste man sie (übrigens mit unverändertem Grundriss) wieder aufbauen. Die schwedische Herrschaft endete mit dem Jahre 1712, wonach Stade anschliessend für kurze Zeit zu Dänemark und schliesslich nach 1715 zum Kurfürstentum Hannover gehörte. Im Gegensatz zu so vielen anderen deutschen Städten, hatte Stade das Glück, während des Zweiten Weltkrieges von jedweden Kriegszerstörungen durch alliierte Einheiten völlig verschont geblieben zu sein, so dass noch viel von dem alten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Charme der Stadt vorhanden ist. Weniger charmant ist das Kernkraftwerk an der Elbe, das 1972 seine Funktion aufgenommen hatte und mithin Deutschlands zweitältestes Atomkraftwerk war. Das Kernkraftwerk von Stade wurde vor dem Hintergrund des 2002 beschlossenen Atomaustiegs im Jahre 2003 indes abgeschaltet. Stade, das bis zum Jahre 1978 als Sitz eines niedersächsischen Regierungsbezirks fungierte, hat sich die gesamte Geschichte hindurch als Hansestadt verstanden und offiziell auch immer so genannt. Seit dem Jahre 2008 darf sich Stade mit Stolz als Hansestadt bezeichnen. Zusammen mit der Titelverleihung durfte man auch gleich den 800. Jahrtestag der Gewährung der Stader Stadtrechte feiern.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Carl-Diercke-Haus:

Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade – 1826 gründete die Ritterschaft dieses Kreditinstitut als Pfandbriefanstalt des öffentlichen Rechts. Dieses besondere Bankhaus, das bis heute von der Ritterschaft getragen wird, vergibt Kredite insbesondere für die Landwirtschaft und für Wohn- und Geschäftsgrundstücke im Elbe-Weser-Dreieck und in angrenzenden Gebieten:

Land- und Amtsgericht:

Evangelische Kirche St. Wilhadi:

Zeughaus:

Altes Postamt:

Altes- und Neues Rathaus:

Evangelische Kirche St. Cosmae et Damiani:

Frühere Ratsapotheke – das giebelständige Gebäude in der Hökerstrasse 17 ist ein dreigeschossiger Fachwerkbau unter einem ziegelgedeckten Satteldach und wurde im frühen 18. Jahrhundert (zwischen 1700 und 1720) errichtet:

Ehemaliges St. Johanniskloster:

Elektrischer Hafenkran von 1927:

Portalkran von 1912:

Salztorschleuse:

Schleusenhaus – Museum:

Museumsschiff Greundieck:

Slip-Winsch-Anlage – bewegte Schiffe zwischen Wasser und Land. Auf einem flachen Wagen unter dem Schiffsrumpf wurde das Schiff seitlich abgestützt und über eine Rampe an Land gezogen bzw. zu Wasser gebracht:

Büro und Aufsichtsstation des Hafenmeisters im Stadthafen Stade:

Ehemaliger Gasometer – heute Wohnhaus:

Holztretkran:

Stadtwaage:

Kunsthaus:

Bürgermeister-Hintze-Haus:

Schwedenspeicher:

Baumhaus:

Gaststätte Oln Hoovn – errichtet in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts:

Stader Flutkanonen:

Ewer Willi:

Knechthausen:

Kreisjugendmusikschule – Georg Bastion:

Fussgängerbrücke und Burggraben:

Stadeum:

Stadtbibliothek:

Windmühle vor dem Schiffertor:

Elch-Skulptur – Erinnerung an die Stadt und den Kreis Goldap in Ostpreussen:

Freilichtmuseum Stader Insel…:

…mit unter anderem: Bockwindmühle – ursprünglich aus Rethmar (heute Stadt Sehnde, Region Hannover) wurde hier im Juni 1967 aufgebaut:

Altländer Bauernhaus mit Altländer Prunkpforte:

Geestbauernhaus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 27.08.2025.
TETEROW
(8.200 Einwohner, 10 m ü. NHN) ist eine mecklenburgische Stadt im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, die im 13. Jahrhundert entstand. Von 1952 bis 1994 war Teterow Kreisstadt des gleichnamigen Kreises. Die Stadt ist Sitz des Amtes Mecklenburgische Schweiz, dem 15 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. Sie ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und nach Güstrow und Bad Doberan die drittgrösste Stadt im Landkreis Rostock. Die Kleinstadt hat ein mittelalterlich geprägtes Stadtzentrum, das weder durch den Zweiten Weltkrieg noch durch die sozialistische Umgestaltung in der DDR beeinträchtigt wurde. Kleine Fachwerk- und Steinhäuser bestimmen deshalb das Bild der Strassen und Gassen in der Altstadt, deren Zentrum der Marktplatz mit dem neobarocken Rathaus und der dahinter stehenden, ab circa 1270 errichteten Stadtkirche St. Peter und Paul bildet. Aber auch die beiden mit gotischen Ornamenten verzierten Stadttore, das Rostocker Tor und das Malchiner Tor, tragen wesentlich zum romantischen Aussehen von Teltow bei. Gegründet wurde die Stadt um 1230 von Fürst Nikolaus I. zu Werle, um deutsche Siedler in dem vormals nur von Slawen bewohnten Gebiet anzusiedeln. Doch bereits vorher gab es auf der Burgwallinsel im Teterower See eine slawische Siedlung, die vor der Stadtgründung infolge der sächsischen Eroberungskriege aufgegeben wurde. Heute ist Teterow eines von mehreren touristischen Zentren in der Mecklenburgischen Schweiz, in der es zahlreiche Ausflugs- und Wandermöglichkeiten gibt, zu denen auch mehrere zu Hotels ausgebaute Schlösser und Gutshöfe gehören. Ausserdem gibt es im Sommer viele Bademöglichkeiten und Wassersportangebote auf den umliegenden Seen, besonders am Teterower See, am Kummerower See und am Malchiner See.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bahnwasserturm:

Ehemaliger Schornstein mit Mobilfunkanlage:

Ehemaliges Postamt:

Kulturhaus:

Malchiner Tor:

Rathaus:

Rats-Apotheke – eröffnet am 17. Mai 1742:

Evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul:

Alte Stadtmühle:

Feuerwehrmuseum:

Turmspitze von St. Peter und Paul vom Mühlenteich aus fesehen:

Theater Uhrenschule:

Bergring-Museum – die Ausstellungen sind in dem ehemaligen Mädchenschulhaus von 1885 zu sehen:

Rostocker Tor:

Rostocker Strasse:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 21.08.2025.
MALCHIN
(6.700 Einwohner, 10 m ü. NHN) ist eine Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern im Nordwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Sie gehört historisch zum Landesteil Mecklenburg. Der Ort bildet für seine Umgebung ein Grundzentrum. Fürst Nicolaus I. von Werle gründete Malchin am 7. April 1236 und verlieh ihr das Schweriner Stadtrecht. Die Stadt wurde als befestigte Siedlung in der sumpfigen Peeneniederung angelegt. Um 1370 zerstörten Bürger das fürstliche Schloss in der Stadt. 1372 versöhnte sich Fürst Johann zu Werle mit der Stadt und versprach, nie wieder ein Haus in Malchin zu bauen. Ab dem 15. Jahrhundert war Malchin neben Sternberg einer der beiden festen Tagungsorte der mecklenburgischen Landstände. Diese Tradition der Landtage in Malchin prägte die politische Identität der Stadt bis ins frühe 20. Jahrhundert. Über Jahrhunderte blieb Malchin eine typische Ackerbürgerstadt, deren Wirtschaft stark von der Landwirtschaft im Umland geprägt war. Um 1900 entstanden wichtige Infrastrukturbauten wie der Wasserturm (1902) und die zentrale Wasserversorgung (1903). Ein einschneidendes Ereignis war der verheerende Stadtbrand am Ende des Zweiten Weltkriegs (1945), dem grosse Teile der historischen Altstadt zum Opfer fielen. Malchin war Kreisstadt des gleichnamigen Kreises im Bezirk Neubrandenburg (1952–1990). Nach 1990 wurde die historische Bausubstanz, darunter Teile der Stadtmauer und das Rathaus, umfassend saniert.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bahnwasserturm:

Kalensches Tor:

Alter Feuerwehrschlauchturm:

Fangelturm:

Museum Alte Stadtmühle:

Die Peene:

Rathaus:

Evangelische Kirche St. Johannis:

Steintor:

Altes Amtsgericht:

Wasserturm:

Kaiserliches Postamt:






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