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Tore

06.05.2023: Wie das Speyerer Tor wurde auch das Wormser Tor als Nachfolger eines alten Stadtmauertores errichtet. Von 1770-1772 wurde das triumphbogenartige Tor gebaut. Es besitzt eine kreuzgradgewölbte Durchfahrt. Wie beim Speyerer Tor ist eine Durchfahrt heute allerdings nicht mehr möglich. Die Torseite, welche früher auf der Aussenseite der Stadtmauer zu sehen war ist mit einem Doppelpilaster und einem breiten Giebel geschmückt. Die Torseite, welche man von der Stadt aus sah, mit einem flächigen Reliefschmuck und einem Reliefporträts des Kurfürsten Karl Theodor im Giebel. Bis etwa 1890 war das Tor über Nebengebäude beidseitig mit der Stadtmauer verbunden:

25.06.2023: Das Untere Tor (Vorstadtturm) bildete den wichtigsten und deshalb auch am besten geschützten Zugang zur Stadt. Wenn in unruhigen Zeiten das Obere Tor dauernd geschlossen blieb, wickelte sich der Verkehr nach aussen und in die Stadt ausschliesslich durch das Untere Tor ab. Der Torturm hat einen quadratischen Grundriss von 6 x 6 m und besass eine jetzt etwas erweiterte Durchfahrt von 3 m Breite. Auf die Tordurchfahrt waren vier Stockwerke aufgesetzt, wobei das oberste einen besonders guten Ausblick auf die Umgebung der Stadt bot. Es ist auch anzunehmen, dass in Höhe dieses Geschosses aussen ein umlaufender Rundbogenfries vorhanden war, wie er an anderen Türmen und Mauerteilen noch erhalten ist. Zugänglich war die Stadt hier nur über eine Zugbrücke. Davor befand sich in etwa 30 m Abstand ein kleiner Rundturm für die Wachhabenden am dort befindlichen Schlagbaum. Der südliche Stadtzugang war also eine im mittelalterlichen Sinn höchst wehrhafte Anlage und zugleich ein repräsentativer Ausdruck städtischer Zentralität. In der nassau-weilburgischen Zeit im 18. Jahrhundert hatte das Tor dann zwar nur noch eine optische Funktion, wurde aber nun durch seine Barockisierung noch stärker im Stadtbild hervorgehoben:

04.05.2023: Das Obere Tor (Stadthausturm) ermöglichte den Zugang zur Stadt von Norden her. Der Torturm wies in der Durchfahrtsrichtung eine Breite von 4,50 m auf, bei einer Höhe bis zur Dachtraufe von ca. 16 m. Etwa 1750 wurde der Turm mit der jetzigen Haube versehen und zum Stadtgefängnis (später Kantonsgefängnis) umgebaut, von daher stammt auch die noch bestehende Vergitterung der eingebrochenen Fenster. Zu dieser Zeit wurde auf der Südseite zudem auch der frühere Spitzbogen durch einen barocken Rundbogen ersetzt:

28.10.2022: Das Lohkauttor ist ein erhaltener Wehrturm der mittelalterlichen Ortsbefestigung an der Straße Am Turm. Der Turmbau mit schiefergedecktem Oberbau schmückt heute die Bahnunterführung und dient als Durchgang von der Ortsmitte zum Rhein:

02.07.2022: Die Kinzig war in mittelalterlicher Zeit ab Gelnhausen schiffbar und eröffnete somit den Wasserweg als weitere Transportmöglichkeit. Durch das Schifftor konnten die Waren aus der Stadt aufs Wasser umgeschlagen werden und umgekehrt. Der sehr massiv gebaute Torturm wurde im 14. Jahrhundert erbaut und gehörte zum äusseren Ring der Stadtmauer:

02.07.2022: Das spätmittelalterliche Haintor liegt auf der Burgstrasse von Gelnhausen und ist ein Teil der früheren Vorburg Stadtbefestigung, die man damals über die Kinzig betreten konnte. Im Jahre 1479 war die Vollendung der Vorburgummauerung mit Haintor und Obenhäuser Tor für die Kaiserpfalz abgeschlossen. Es trug früher einen Fachwerkaufbau, in dem der Torwächter wohnte:

02.07.2022: Das einstmals grösste Tor der Stadtbefestigung wurde bis zum 19. Jahrhundert als Einfahrtstor genutzt. Dann wurde die Straße auf die Nordseite verlegt, das Tor in der Höhe gekappt und zum Wohnhaus umgebaut:

02.07.2022: Das Innere Holztor war in die Stadtmauer integriert und sicherte die Stadt nach Norden. Der Name Holztor leitet sich von der Lage am Stadtausgang zum Büdinger Wald ab, von dem man das damals unentbehrliche Holz in die Stadt brachte. Es gehörte zum ersten Befestigungsring der Stadt, der bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts das Stadtgebiet vor feindlichen Angriffen schützte:

21.06.2022: Das Würzburger Tor steht am Ostrand der Altstadt von Miltenberg und wurde im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt. Es handelt sich um einen mächtigen Torturm aus dem späten Mittelalter, der die Stadt damals vor Feinden abriegelte. Seine Hakensteine innen und aussen zeugen noch von den Fallgattern, die darin auf und nieder liefen. Seinerzeit besass der Turm eine Geschützplattform, die mit einem Zinnenkranz ausgestattet war, um die meist bedrohte Stadtseite von Miltenberg zu schützen. Am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde das Würzburger Tor überdacht, die ehemaligen Zinnen sind allerdings noch zu erkennen: