Rathäuser
17.02.2018: Das in den Formen der Neurenaissance 1902 erbaute, plastisch gegliederte Gebäude mit den dominierenden Giebeln ist ein herausragendes Kulturdenkmal im Frankfurter Stadtteil Fechenheim. Auffallend ist das Zierfachwerk in den Giebelflächen, das steile, schiefergedeckte Dach mit hoch aufragendem Dachreiter und der umlaufende Balkon. Im Rathaus in der Pfortenstraße 1 befindet sich heute neben dem 7. Polizeirevier eine Filiale des Bürgeramts:

10.02.2018: Das alte dreistöckige Rathaus befindet sich direkt am zentral gelegenen Marktplatz in Bad Kissingen und wurde im Jahr 1577 erbaut. Nach der Eröffnung wurden jeden Donnerstag die Sitzungen der Ratsherren im ersten Stock des damaligen Rathauses abgehalten. Die offene Halle im Erdgeschoss wurde von Händlern als Markthalle genutzt und im obersten Stockwerk befand sich ein Speicher. Im Jahr 1825 wurde das Gebäude umfassend renoviert, nachdem die Bürger der Stadt den Abriss des verfallgefährdeten Rathauses verhindert hatten. Nach der Renovierung hat das Gebäude lange Zeit als Wahllokal gedient bevor es 1833 zur Schule und 1865 zu Büros der Stadtverwaltung umfunktioniert wurde. Nach einer weiteren Sanierung hatte die Telegraphenstation ihren Sitz in dem Gebäude. Nach Erzählungen beheimatete es außerdem zeitweilig die Poststation und die Polizeistation der Stadt Bad Kissingen:
10.02.2018: Das Rathaus von Bad Kissingen befindet sich heute im ehemaligen Lochner-Heussleinschen Schloss. Erbaut wurde es zwischen 1707 und 1710 nach Plänen des fränkischen Baumeisters Johann Dientzenhofer. Den Auftrag dazu gab Heinrich Christoph Heußlein von Eußenheim. Dessen Nachfahren öffneten ab dem späten 19. Jahrhundert immer wieder für standesgemässe Kurgäste ihre Pforten. So war auch Otto Fürst von Bismarck während seiner zahlreichen Kuraufenthalte ein gern gesehener Gast. Um 1927 verlagerte die Adelsfamilie ihren Lebensmittelpunkt jedoch und verkaufte das Schloss an die Stadt. So fand im Juli 1929 die erste Sitzung des Stadtrats im neuen Rathaus statt:
01.02.2018: Das Bauwewerk war einst das reformierte Pfarr- und später Schulhaus. Mit Bau der Grundschule 1956/57 wurde es zum Lohrbacher Rathaus. Seit 1972 handelt es sich um eine Verwaltungsstelle des heutigen Ortsteils von Hofheim am Taunus:
30.01.2018: Hinter dem Marktplatz und der Kirche St. Justinus befindet sich das 1860 bis 1862 erbaute Alzenauer Rathaus. Ein Anbau von 1974 in Buntsandstein bringt den klassizistischen Bau mit zeitgenössischer Architektur zusammen. Im Rathaus befinden sich die Stadtverwaltung, das Passamt, das Einwohnermeldeamt, die Bauaufsicht und das Archiv der Stadt. Das Trauzimmer liegt im alten Teil:
23.09.2017: Das ehemalige Rat-und Backhaus in Lenzhahn wurde 1768 am nördlichen, unteren Ortsausgang errichtet. Es entspricht in Grösse, Bauform und Traufstellung den benachbarten Wohnhäusern. Der verschieferte Dachreiter mit Uhr und Spitzhelm weist auf die öffentliche Funktion hin. Mit geschosshohen Andreaskreuzen zeigt das im 19. Jahrhundert veränderte, zeitweise verputzte Fachwerk ungewöhnliche Formen. Als ehemaliger Mittelpunkt sozialen Lebens ist das Gebäude von ortsgeschichtliche Bedeutung und ein markantes Element des Dorfbildes:

09.08.2017: Der Rathausplatz ist umgeben vom ehemaligen Franziskanerkloster mit seinem wunderschönen Kreuzgang, der Martinskirche und dem Alten sowie dem Neuen Rathaus. Das rotgestrichene Alte Rathaus entstand in den Jahren 1557-1559, durch den Zusammenschluss mehrerer älterer Häuser, und war ursprünglich reich verziert. Wie so viele der alten Gebäude in der Innenstadt fiel auch das Alte Rathaus der Bombardierung im Jahre 1944 zum Opfer und brannte völlig aus. Es wurde in den Nachkriegsjahren wieder aufgebaut, besitzt jedoch jetzt keine so schöne Fassade mehr:

Das Neue Rathaus, 1952 bis 54 rekonstruiert, ist über eine Verbindung an das Alte Rathaus angeschlossen. Auch das neue Gebäude entstand durch die Zusammenfügung mehrerer bereits vorhandener Häuser, die ursprünglich zur Universtität gehörten. Der Umbau dieser aus dem 16. Jahrhundert stammenden Gebäude zum Komplex Neues Rathaus fand zwischen den Jahren 1896 und 1901 statt. Dabei wurden in den Fassaden grössere Fenster, Fachwerkeinbauten, Balkone und Erker integriert. Beeindruckend auch der Ratssaal, der über einer Arkadenhalle angeordnet wurde. Auch im Inneren hat man die Räume im Stil der Spätgotik und der Renaissance ausgebaut, und mit aufwändigen Holzarbeiten gestaltet. Das Neue Rathaus mit seinem steilen Dach wird von einem Glockentürmchen gekrönt und zudem von einer Uhrengaube verziert. Das täglich zur Mittagsstunde klingende Glockenspiel war das Geschenk eines Fabrikanten an die Stadt:

10.06.2017: Um 1260 wurde mit dem Bau des Rathauses begonnen. Der kostspielige Steinbau war sehr auffällig in mitten der Fachwerkhäuser, die eher der damaligen Bauweise entsprachen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut, aus dem 13. Jahrhundert erhalten blieb der gewölbte Laubengang an der Nordseite. Der Oberbau von Werner March (1953/54) ist gut auf die frühgotische Laube abgestimmt:

Das Rathaus der Stadt Braunschweig befindet sich am Platz der Deutschen Einheit. Der Altbau wurde zwischen 1894 und 1900 nach Plänen des Stadtbaurates Ludwig Winter im Stil der Neogotik errichtet. Der 61 m hohe Turm mit 161 Stufen an der Süd-West-Ecke wurde nach dem Vorbild der berühmten Belfriede (Stadttürme) in Flandern angelegt (20.05.2017):






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