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Rathäuser

29.09.2025: Das ehemalige Rathaus Wilhelmsburg befindet sich in der Mengestrasse 19. Der markante Backsteinbau wurde in den Jahren 1902 bis 1903 im Stil der Gründerzeit errichtet. Das Gebäude diente ursprünglich als Verwaltungssitz der damals noch eigenständigen Stadt Wilhelmsburg. Heute beherbergt es das Kundenzentrum Wilhelmsburg des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Bürger können hier behördliche Angelegenheiten wie Anmeldungen oder die Beantragung von Ausweisdokumenten erledigen:

Am Bürgerhaus-See direkt gegenüber liegt das Bürgerhaus Wilhelmsburg an der Mengestrasse 20, ein Kulturzentrum, das 1985 eröffnet wurde:

20.09.2025: Das Alte Rathaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird oft mit der Architektur des Biedermeier in Verbindung gebracht. Ein historisches Detail ist das sogenannte Segeberger Rathausfenster von 1937, das ursprünglich NS-Symbole enthielt und 1945 entnazifiziert wurde, indem die entsprechenden Glasmalereien durch transparente Scheiben ersetzt wurden. In der Geschichte des Hauses spielt auch der Dichter Theodor Storm eine Rolle, der hier geheiratet haben soll:

08.09.2025: Um 1900 wurde das bisherige Rathaus am Alten Markt für die stark wachsende Marine- und Werftenstadt zu klein. Die Stadtverwaltung schrieb daraufhin einen Architektenwettbewerb aus. Der Siegerentwurf des Karlsruher Architekten Hermann Billing wurde von 1907 bis 1911 in der Vorstadt am heutigen Rathausplatz westlich der Altstadt gebaut. Bei den Einwohnern hiess es lange Zeit das Neue Rathaus. Auch heute wird es im Volksmunde gelegentlich so genannt. Das Rathaus hat eine Grundfläche von rund 6.250 Quadratmetern und ist viergeschossig. Sein langgestrecktes Hauptgebäude untergliedert sich in drei Bauwerksteile, die durch Material und Gestaltung deutlich unterschieden sind. Die Flügelbauten bestehen aus unverputzten Backsteinen, im Mittelteil wurde auch heller Stein verwendet. Der 106 Meter hohe Rathausturm erhebt sich aus einem Verbindungsbau zwischen den Innenhöfen. Er hat einen fast quadratischen Grundriss mit Seitenlängen von rund 14 Metern. In 67 Metern Höhe befindet sich eine umlaufende Aussichtsplattform, die im Rahmen von Führungen besichtigt werden kann. Der Turm ist inspiriert vom Markusdom in Venedig. Die goldene Kugel auf der Turmspitze dient als Zeitkapsel und beinhaltet unter anderem Kassetten aus den Jahren 1910, 1964 und 1993, die Kieler Nachrichten vom 1. September 1964, eine Münzserie vom Pfennig bis zum 5-Mark-Stück und das erste Theaterstück der Gesellschaft der Freunde des Kieler Theaters. Vom Turm des Kieler Rathauses ertönt viertelstündlich ein Glockenspiel, das bis zur vollen Stunde jeweils ein weiteres Viertel der Melodie hören lässt. Die Melodie stammt von Heinrich Johannsen, dem damaligen Königlichen Musikdirektor:

08.09.2025: Schon vor der Jahrtausendwende bot das Kieler Rathaus am Rathausplatz nicht mehr genügend Raum für die städtischen Ämter. Viele waren in private Objekte im Stadtgebiet ausgelagert und verursachten dadurch erhebliche Mietkosten. Deshalb wurden seit dem Jahr 2000 Teile der Stadtverwaltung in der von der Stadt angekauften ehemaligen Oberpostdirektion am Stresemannplatz Ecke Andreas-Gayk-Strasse zusammengefasst. Dieses Gebäude wird seitdem Neues Rathaus genannt. Heute befinden sich im Neuen Rathaus u. a. die Zentralbücherei, die Stadtgalerie und die Tourist Information Kiel e.V. sowie die Bistro-Bar Statt-Café:

04.09.2025: Das neugotische Rathaus, 1898–1900 auf den Grundmauern eines klassizistischen Vorgängerbaus errichtet, wurde vom Architekten Magnus Schlichting entworfen. Es sollte das Selbstbewusstsein der aufstrebenden Industriestadt zum Ausdruck bringen. Nach wenigen Jahrzehnten reichten die Räumlichkeiten nicht mehr aus und es kam zu mehreren Erweiterungen. 1928 entstand hinter dem Rathaus das Stadthaus nach den Plänen von Stadtbaurat Carl Lembke. 1939 erfolgte ein niedriger Anbau am Südgiebel. Der Architekt Fritz W. Hain entwarf ihn in historistischem Stil, aber in einfachen Formen. 1977 erweiterte man das Verwaltungszentrum durch grosszügige, moderne Anbauten. Sie wurden nach den Plänen der Architekten Dissing und Weitling aus Kopenhagen errichtet:

27.08.2025: Das Rathaus Stade an der Hökerstrasse wurde zwischen 1667 und 1668 auf den Ruinen des alten Rathauses von 1279 errichtet. Nach dem Dreissigjährigen Krieg zwischen Katholiken und Protestanten ereignete sich 1659 ein grosser Brand in Stade, bei dem zwei Drittel der Stadt zerstört wurden. Darunter auch das alte Rathaus. Nur das Gewölbe sowie der Ratskeller blieben verschont. Das Gebäude zeigt Stilelemente der Spätrenaissance sowie des Hochbarock. Im Rathaus befindet sich neben dem Ratskeller auch das Standesamt der Stadt Stade. Seit der Errichtung hat sich am äusseren Erscheinungsbild nur wenig verändert. Das Hauptgebäude (Westflügel) mit zwei Etagen zu Seiten der Hökerstraße ist 35 Meter lang. Der Ostflügel misst hingegen 31 Meter. Als Baumaterial wurde hauptsächlich roter Backstein gewählt, sowie roter Sandstein für die Ecken und Schmuckelemente. Teilweise stammen diese Werkstoffe noch vom alten Rathaus, so wie die grossen Granitquader auf denen das Gebäude zum Teil basiert. Auf dem Dach befindet sich ein Dachreiter mit einer Wetterfahne. Über der Haupteingangstür zum Stader Rathaus an der Hökerstrasse befindet sich ein Sandsteinportal. Dort halten zwei schwedische Löwen das Königswappen mit der lateinischen Inschrift JUSTITIA ET PIETAS PAX ET CONCORDIA VERNENT – Gerechtigkeit und Frömmigkeit, Friede und Eintracht mögen blühen. Die Schweden hatte die Stadt im Jahr 1645 unter dessen deutschen Heerführer Hans-Christoph Königsmarck erobert und 1712 zur Festung ausgebaut. Darunter befindet sich etwas kleiner, das Wappen der Stadt Stade. Gekrönt wird das Portal von Merkur, Beschützer der Kaufleute und Händler. Zur linken befinden sich die Figuren Prudentia (Klugheit) sowie rechts die Justitia (Gerechtigkeit):

Über den rechten Flügel schliesst sich der Neubau des Rathauses Stade aus den Jahren 1985–1986 an:

21.08.2025: Im Jahr 1910 wurde das Rathaus eingeweiht. Nach dem Krieg diente es der sowjetischen Besatzungskommandantur und später dem Polizeikreisamt als Domizil. Seit 1990 können die Stadtväter das Objekt wieder stolz ihr Eigen nennen. Seither ist viel passiert. Das Haus wurde aufwendig saniert und restauriert. Besucher sind immer wieder überrascht, im Innern nicht das typisch kahle Verwaltungsgebäude vorzufinden. Im Keller, in den Fluren und im Ratssaal sind immer wieder wechselnde Ausstellungen zu bewundern:

21.08.2025: Im Jahr 1927 wurde das neue Rathaus eingeweiht, nachdem das alte Gebäude 1925 abgebrannt war. Es wurde nach den Zeichnungen des Malchiner Stadtrates Erich Tietböhl und Ausbau- und Detailplänen des Architekten Paul Korff erbaut. Es ist mit einem Mansardwalmdach ausgestattet. Fünf Halbwandsäulen betonen den Eingang. Der Rathaussaal mit seinen farbenprächtigen Zunftzeichen ist das Prunkstück des Rathauses:

18.08.2025: Bei dem Schweriner Rathaus handelt es sich um ein historisches und denkmalgeschütztes Bauwerk, das sich am Schweriner Markt in der Altstadt befindet. Seit 1351 kann nachgewiesen werden, dass es an dem gleichen Standort bereits mehrere Vorgängergebäude gab. Dreimal fielen diese Stadtbränden zum Opfer, danach wurden sie jedoch jedes Mal wieder aufgebaut. Das heutige Rathaus mit seiner im Tudorstil gehaltenen Fassade entstand im Jahr 1835 nach den Plänen von G. A. Demmler. Teile des Baumaterials stammen sogar noch von dem ersten Bauwerk aus dem 14. Jahrhundert. Auf der Mittelzinnen des Gebäudes ist der Goldene Reiter zu sehen, der den Schweriner Stadtgründer Heinrich den Löwen darstellt. In regelmässigen Abständen finden vor dem Rathaus lebhafte Markttage statt:

Rückfront:

18.08.2025: Das Haus diente bis zur Vereinigung der Neustadt mit der Altstadt im Jahr 1832 als Sitz der Stadtverwaltung für diesen eigenständigen Stadtteil.Errichtet wurde das Gebäude im Jahr 1740 unter der Bauleitung von Johann Joachim Busch. Das Gebäude ist als repräsentativer Putzbau gestaltet und prägt den barocken Charakter des Schelfmarktes. Nach der Nutzung als Rathaus beherbergte es verschiedene Institutionen, darunter eine Baugewerbeschule und die Bauverwaltung. Nach einer Zeit des Leerstands wurde das Gebäude an einen privaten Investor verkauft, aufwendig saniert und dient heute als Wohnhaus. Im Erdgeschoss befindet sich zudem eine Arztpraxis: