Rathäuser
16.08.2024: Im Jahr 1496 wurde ein Rathaus in Ladenburg erstmals erwähnt. Im Dreissigjährigen Krieg wurde es zerstört (wahrscheinlich 1644 von den Franzosen). 1730 erfolgte ein barocker Wiederaufbau nach den Plänen des Architekten Johann Jakob Rischer. Bis zur Fertigstellung des heutigen Rathauses (Verwaltungsbau 1982, Domhof 1984), erfüllte dieser Bau seinen Zweck. Heute ist die Volkshochschule hier untergebracht. Das Original der spätgotischen Rathaus-Madonna, die aus Lindenholz geschnitzt ist, steht heute im Lobdengau-Museum:

12.08.2024: Das Rathaus, in der Weinstrasse 16 gelegen, erhielt seine heutige Gestalt im Jahr 1612. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle ein wesentlich kleineres Rathaus im Stil der Gotik aus dem Jahre 1371. Der ursprünglich gotische Bau wurde beim Umbau 1612 vollständig integriert, auf vier Stockwerke erhöht und mit einer einheitlichen Fassade im Stile der Weserrenaissance versehen. Die fünf imposanten Zwerchgiebel machen das Hersfelder Rathaus zum dominierenden Profanbau der Innenstadt. An der linken oberen Ecke des Rathauses ist ein aufgehängter Helm zu sehen. Das historische Original gehörte dem berüchtigten Ritter Eberhard von Engern, der beim Versuch der Sternerritter, die Stadt im Jahre 1378 zu erstümen, von einem Hersfelder Bürger erschossen worden war. Ein Armbrustgeschoss durchbohrte den Helm. Das Original des Helmes ist im Heimatmuseum im Stiftsbezirk ausgestellt. Das Hersfelder Rathaus ist seit dem 14. Jahrhundert Sitz der Stadtverwaltung und noch heute dient das Rathaus als Verwaltungsgebäude der Stadtverwaltung. Neben den Obersten Gemeindeorganen, wie Bürgermeister und Stadtverordnetenvorsteher, befindet sich auch der Fachbereich Personalmanagement im Gebäude:

30.07.2024: Der zweigeschossige Backsteinbau wurde zwischen 1884-1885 von Paul Rowald errichtet. Die Anlage des Gebäudes mit Freitreppe und Portal auf hohem Sockelgeschoss und reich gegliederten Fenstern im oberen Stockwerk hat den italienischen Renaissancepalast zum Vorbild:

29.07.2024: Das Alte Rathaus ist in die Front der westlichen Kaiserstrassenbebauung eingebunden. Es handelt sich um ein zweigeschossiges, traufständiges Haus mit hohem Mansarddach. Der Bauplatz wird seit alters als Ort des Friedberger Rathauses überliefert. An dem im übrigen schlicht gehaltenen Bauwerk des 18. Jahrhunderts ist die Mittelachse durch die Abfolge Portal-Querhaus-Dachreiter hervorgehoben. Das Portal mit dem Friedberger Stadtwappen ist eine Arbeit des Steinmetzen Johann Philipp Mörß aus Büdingen:

29.07.2024: Das Rathaus von Friedberg befindet sich in dem Gebäude an der Mainzer-Tor-Anlage 6, das am 25.11.1912 seiner ursprünglichen Bestimmung als Blindenanstalt übergeben wurde. Für den Entwurf zeichnete das grossherzogliche Hochbauamt in Friedberg veranwortlich:

11.07.2024: Inschriftlich 1779 datierter Rathaus-Neubau an der Stelle eines frühneuzeitlichen Amtshauses. Der Bauplatz seitlich des Kirchhofes wird auch als mittelalterlicher Gerichtsplatz unter freiem Himmel überliefert. Der zweigeschossige Fachwerkbau des 18. Jahrhunderts wird auf der nordöstlichen Traufseite erschlossen. Eine zweiläufige Freitreppe führt zu einem doppeltürigen Portal, das dem Gebäude einen repräsentativen Charakter verleiht:

11.07.2024: Wöllstadt ist eine Gemeinde im hessischen Wetteraukreis. Sie besteht aus den Ortsteilen Nieder-Wöllstadt und Ober-Wöllstadt. Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Gemeindevorstands, dem in der Gemeinde Wöllstadt neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Beigeordneter und fünf weitere Beigeordnete angehören. Der Sitz des Gemeindevorstands befindet sich zusammen mit dem Bürgerhaus in den Gebäuden an der Paul-Hallmann-Strasse 3 in Nieder-Wöllstadt:

11.07.2024: Zweigeschossiger Fachwerkbau am platzartigen Aufeinandertreffen von Wirtsgasse und Hauptstrasse. Ein Stadtwappen am Portal auf der östlichen Giebelseite trägt die Datierung 1744, dabei handelt es sich aber um einen Teil der wiederverwendeten ehemaligen Fassung des Marktbrunnens. Ältere Gemeindeabrechnungen sollen eine Bauzeit um 1610 belegen. Das heutige Erscheinungsbild des alten Rathauses wird nicht unwesentlich von einer Umgestaltung im Jahr 1882 geprägt. Der schlanke Dachreiter mit spitzem Helm und Quergiebeln ersetzte zu diesem Zeitpunkt einen kleineren Vorgänger, die Gauben auf der südlichen Traufseite erhielten spitze Helme, das schon genannte Portal auf der Ostseite mit flankierenden Einfahrten für Spritzenwagen wurde eingerichtet. Das Dach schliesslich erhielt auf derselben Seite ein Freigespärre, ein Motiv, das auch an den Quergiebeln des Dachreiters zu finden ist:

11.07.2024: Niddatal besteht aus den Stadtteilen Assenheim (mit der Gehöftgruppe Wickstadt), Bönstadt, Ilbenstadt und Kaichen. Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Niddatal neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein Erster Stadtrat und fünf weitere Stadträte angehören. Der Sitz der Stadtverwaltung befindet sich zusammen mit dem Bürgerhaus in den Gebäuden an der Hauptstrasse 2 in Assenheim:

10.07.2024: Das Gebäude wurde mit finanzieller Unterstützung des Landesherrn als Brückenbau über einer Hauptverkehrsstrasse (seit 1986 Fussgängerzone) errichtet und war 1698 fertiggestellt. In historischer Zeit gab es darin lediglich zwei Amtsstuben. Den Rest des Gebäudes nahmen Räume für die Feuerspritze und für die Mehlwaage, für ein Wachtlokal, eine Arrestzelle, die Wohnung für den Stadtdiener und der Getreidespeicher ein. 1928 wurde das Haus durch Felssturz stark beschädigt und 1947 durch einen Brand in Mitleidenschaft gezogen:
