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Rathäuser

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09.02.2026: Die Geschichte des Duisburger Rathauses hat ihre Wurzeln in der Zeit des Mittelalters. Seine erste Erwähnung als domus consulum stammt aus dem Jahre 1361. Erst rund 200 Jahre später gibt es eine grafische Überlieferung des Gebäudes. 1566 zeigt der Corputiusplan der Stadt Duisburg neben der Salvatorkirche auf der Stelle des ehemaligen Königshofs ein kleines, bescheidenes Gebäude – das Rathaus. Im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert verdoppelte sich die Bevölkerung der Stadt, was zum Bau eines neuen, grösseren Rathauses 1843 führte. Doch bald genügt auch dieses Gebäude nicht mehr. Im Jahre 1895 schrieb man einen Wettbewerb aus, an dem 83 Architekten teilnahmen. Der Siegerentwurf von Friedrich Ratzel aus Karlsruhe wurde in drei Bauphasen von 1897-1902 realisiert. Das im Stil der historisierenden Frührenaissance ausgeführte Gebäude wurde auf dem Standort des Vorgängerbaus errichtet. Die Hauptfassade war zum Burgplatz gewendet, verfügte über zwei Innenhöfe und einen 67 Meter hohen Rathausturm. Der Haupteingang wurde durch einen Mittelrisalit mit prächtigem Giebel und einer barocken Haube gekennzeichnet. Auf dem Burgplatz vor dem Rathaus fand der Markt statt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus stark beschädigt, die Überdachung aller Baukörper war zerstört. Im Zuge der Restaurierung erhielt das Gebäude ein Satteldach, die Überdachung des Eingangsportals wurde nicht wiederaufgebaut, der Turm wurde mit einer einfachen Spitze gekrönt. Auch die Ringbebauung des Burgplatzes ging für immer verloren, so dass die Anlage bis heute offen und ungestaltet blieb:

16.01.2026: Zwischen 1760 und 1770 wurde das Gebäude als so genanntes Schloss der Familie von Orb erbaut und seit dem 19. Jahrhundert als Rathaus genutzt. Das stattliche, zweigeschossige Gebäude ist massiv aus Stein gebaut und verputzt. Bedeckt ist das Gebäude mit einem Mansarddach mit Gauben:

18.12.2025: Das Alte Rathaus in Budenheim ist ein markantes, historisches Gebäude in der Rheinstrasse 2. Das Gebäude wurde zwischen 1863 und 1865 errichtet. Es handelt sich um einen spätklassizistischen Kalkbruchsteinbau. Ursprünglich diente der Komplex als kombiniertes Rat- und Schulhaus. Im Dezember 1958 erwarb die neu gegründete Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH das Anwesen in der Rheinstrasse 2. Die administrative Verwaltung zog 1967 um, als das neue Rathaus in der Berliner Strasse fertiggestellt wurde:

16.12.2025: Der dreigeschossige Bau mit Dachreiter, der von einer Haube bekrönt wird, ist mit 1687 bezeichnet. Den Stadtbrand von Usingen 1692 überstand das Haus. Auf dem Dachreiter sitzt eine schmuckvolle Wetterfahne mit dem nassauischen Löwen auf einem Dachknauf. Im Erdgeschoss befand sich ursprünglich eine grosse Halle mit vier Stützen. Als Schmuckformen sind Andreaskreuze und Rauten zu sehen, die teilweise ineinander gestellt sind. Das Haus besitzt eine zweiseitige Freitreppe zur Obergasse. Dieser Eingang wird heute nicht mehr genutzt, da auf der Rückseite des Gebäudes ein Neubau angefügt wurde:

12.12.2025: Beim Hauptgebäude des Rathauses handelt es sich um einen modernen Zweckbau mit markanter Glas- und Betonfassade. In der Fachwelt und von bekannten Architekten wird das Gebäude aufgrund seines wuchtigen Designs auch oft kritisch als Bausünde bezeichnet. Der Komplex wurde 1981 ursprünglich als Büro- und Geschäftshaus bezogen. Die Stadtverwaltung verlegte ihren Hauptsitz im Jahr 1996 hierher. Das Gebäude kombiniert öffentliche Verwaltung und Gewerbe. Im Erdgeschoss befindet sich eine Einkaufspassage (Ladengalerie im Rathaus). In den oberen Etagen sitzen der Magistrat und das zentrale Stadtbüro:

20.11.2025: Das Gebäude wurde im Jahre 1871 errichtet, als der wachsende Ort mit seinen Bodenschätzen einen gewissen Wohlstand erreichte. Heute dient es noch als gemeindliche Aussenstelle. Es handelt sich um einen farblich betonten Blankziegelbau mit symmetrischer Fassade, Mittelrisalit und guter Friesgliederung. Der Zierat beschränkt sich ansonsten auf kleine Schulter- und Giebeltürmchen:

02.10.2025: Ein Besuch im Schleswiger Rathaus ist eine Reise in die Vergangenheit. In dem fast 800 Jahre alten ehemaligen Kloster arbeiten heute die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Klösterliches Refugium oder die Wohnzellen der Mönche des ehemaligen Franziskaner-Klosters, nach den grauen Kutten der Bettelmönche auch Graukloster genannt, sind heute Büros oder Sitzungszimmer. Die Klosterkirche St. Paul bildete einst den südlichen, vierten Flügel der Anlage. Nach der Reformation wandelte sich der Charakter des Grauklosters. Es ging in den Besitz der Stadt über und die Klausurgebäude nahmen nun eine Armenstiftung auf. Nach 1530 baute man gleichzeitig auch die Klosterkirche um, den südlichen Abschnitt des Gebäudekomplexes. Die Kirche St. Paul diente fortan als Rathaus und spielte bis zu ihrem Abbruch 1793 eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Stadt. Der klassizistische Rathausneubau wurde 1794/95 im Wesentlichen auf den Fundamenten der Klosterkirche errichtet. Der markanteste Raum ist hier der durch zwei Geschosse reichende Ständesaal mit seinem perspektivisch ausgemalten Spiegelgewölbe. Heute wird der Ständesaal in erster Linie für die Ratsversammlungen der Stadt genutzt:

30.09.2025: Das Rathaus im historischen Stadtkern der Gemeinde Jork ist ein dreistöckiger Fachwerkbau und wurde in der Mitte des 17. Jahrhunderts durch Graf Matthäus von Haren erbaut. Die Gemeinde wird auch als Altes Land bezeichnet und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Das Rathaus besitzt ein schönes Eingangsportal mit Wappenschmuck. Davor befindet sich ein kleiner Garten mit Parkanlage, Bank, Laterne und Ankerdenkmal. In den 1970er Jahren wurde das Gebäude aufwendig restauriert. Es besitzt noch heute sein ursprüngliches Erscheinungsbild:

30.09.2025: Das Rathaus Buxtehude befindet sich am Markt, Ecke Lange Strasse und Breite Strasse. Alfred Sasse baute das Gebäude 1911 im Stil der Heimatschutzarchitektur auf. Der Vorgängerbau, ein gotischer Hallenbau aus dem Jahr 1408, fiel leider einem Stadtbrand zum Opfer. Das heutige Rathausgebäude liess man mit dem Baumaterial Backstein errichten. Daneben entstand an der Hausecke ein markanter polygonaler Eckturm. Im Inneren des Rathauses verwendete man Teile der Ausstattung des alten Rathauses einfach wieder. So zum Beispiel Teile der Wandvertäfelung. Im historischen Ratssaal können sich heiratswillige Paare das Jawort geben. Hier befinden vielfältige Figuren- und Bildprogramme mit Motiven aus der Stadt und dem Umland:

29.09.2025: Das ehemalige Rathaus Wilhelmsburg befindet sich in der Mengestrasse 19. Der markante Backsteinbau wurde in den Jahren 1902 bis 1903 im Stil der Gründerzeit errichtet. Das Gebäude diente ursprünglich als Verwaltungssitz der damals noch eigenständigen Stadt Wilhelmsburg. Heute beherbergt es das Kundenzentrum Wilhelmsburg des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Bürger können hier behördliche Angelegenheiten wie Anmeldungen oder die Beantragung von Ausweisdokumenten erledigen:

Am Bürgerhaus-See direkt gegenüber liegt das Bürgerhaus Wilhelmsburg an der Mengestrasse 20, ein Kulturzentrum, das 1985 eröffnet wurde:

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