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Rathäuser

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13.08.2025: Im Historischen Rathaus am Markt befindet sich seit 1993 die stadtgeschichtliche Sammlung des Möllner Museums. Bereits 1889 wurde diese Sammlung von engagierten Möllner Bürgern gegründet. Die Ausstellung im zweitältesten Rathaus Schleswig-Holsteins (1373 erbaut) zeigt Ausschnitte aus dem alltäglichen Leben zwischen 1750 – 1950. Besonders prachtvoll sind das wertvolle Ratssilber auf der Ratsdiele, die Pokale der Gilden und Zünfte sowie über 100 Jahre alte Stickmustertücher. Regelmässig werden Sonderausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen wie z.B. Lesungen und Konzerte durchgeführt:

08.08.2025: Wie alle anderen Bauten auf dem Platz ist das Güstrower Rathaus erst nach den grossen Stadtbränden zu Beginn des 16. Jahrhunderts entstanden. Noch um 1700 bestand das Rathaus aus fünf verschiedenen, nebeneinander angeordneten Giebelhäusern, von denen eines mit einem Turm versehen war. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde das Rathaus mehrfach umgebaut. In jener Zeit entstand der Audienzsaal, heute Stadtvertretersaal, mit einer figürlichen Stuckdecke von Johann Metz und dem Motiv Gerechtigkeit und Frieden (1754). Nach Entwürfen des Güstrower Baumeisters David Anton Kufahl fand 1798 die Neugestaltung der Fassade statt, welche die fünf Giebelhäuser zu einem Baukörper verband. Dass Rathaus und Kirche mitten auf dem Marktplatz ihren Platz erhielten, ist im mecklenburgischen Raum ungewöhnlich und so nur noch in Güstrow anzutreffen. Von 2001-2002 wurde das Rathaus umfassend restauriert. Die Gestaltung der Fassade erfolgte dabei nach dem historischen Vorbild:

04.08.2025: Im Zentrum der Ballenstedter Altstadt steht das Neue Rathaus, ein grosses und repräsentatives Bauwerk mit weitläufigem Vorplatz. Es wurde im Jahre 1906 nach Plänen des Architekten Alfred Messel errichtet und ist seither Sitz der Stadtverwaltung:

04.08.2025: Das Neue Rathaus befindet sich Am Markt 11 in einem ehemals villenartigen Wohnhaus, Ende des 19. Jahrhunderts, mit historischer Fassade im Stil der Neorenaissance:

Das Alte Rathaus ist seit 1930 durch die Gründer Fritz Gille und Paul Eisert ein Heimatmuseum. Die Ersterwähnung erfolgte 1265, ein weiterer Umbau des Hauses erfolgte in den Jahren 1554 bis 1560 und so sind die Bauepochen heute noch zu besichtigen:

03.08.2025: Im Jahr 1310 wird das Rathaus zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der frühgotische Bau ist bis heute in seinem Kern erhalten geblieben. Für mittelalterliche Verhältnisse ist das einstöckige Steingebäude mit dem hohen Satteldach ein aussergewöhnlich grosser Baukörper – ein Zeichen für die wirtschaftliche Kraft der aufstrebenden Stadt. Die spitzbogigen Fenster wurden im 17. Jahrhundert durch Renaissanceformen ersetzt. Im Zuge dieser Umbauten zwischen 1616 und 1619 wurde auch der ursprünglich an der Nordseite liegende Eingang an die Marktseite verlegt und mit dem prachtvollen Renaissanceportal geschmückt, das von einer Abundantia, einer Göttin des Wohlstandes, bekrönt wird. Über der Tür ist das Quedlinburger Stadtwappen mit einem sitzenden Hund in einem geöffneten Tor angebracht. An der linken Seite wurde 1869 der 2,75 m grosse Roland wieder aufgestellt, der jahrhundertelang auf dem Hof des Ratskellers gelegen hatte. Eine breite Freitreppe führt in eine von Pfeilern getragene Halle. Das steinerne Treppenhaus im Innern ist im Zuge der Rathauserweiterung zwischen 1898 und 1901 entstanden. Zur alten Bausubstanz gehört die hölzerne Säule mit der Christopherusfigur in der Halle. Das farbige Glasfenster am Treppenaufgang zeigt das Stadtwappen und darunter die gekreuzten Kredenzmesser des Freiweltlichen Frauenstiftes. Es ist ebenso wie das Fenster im Stadtverordnetensitzungssaal eine Arbeit der Quedlinburger Glasmalerei Ferdinand Müller aus dem Jahre 1901. Sehenswert sind auch zwei prächtig geschnitzte Türen aus den Jahren 1659 und 1693 im oberen Flur. Der Stadtverordnetensitzungssaal befindet sich im Erweiterungsbau des Rathauses, der zwischen 1898 und 1901 nach Entwürfen des Quedlinburger Stadtbaurats Laumer errichtet wurde:

02.08.2025: Im 13. Jahrhundert diente noch zum grossen Teil die Martinikirche oder die Ratsstube auf dem Kirchhof als Versammlungsort des Stadtrates. Durch das Anwachsen der städtischen Gemeinde sowie der Verwaltungsaufwände im Umland, entschied man 1381 den Baubeginn des neuen Rathauses. Anfänglich wurde es als einfacher Profanbau errichtet, später wurden dann hochwertig verzierte Anbauten angeschlossen. So auch die doppelte Freitreppe aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus so stark zerstört, dass es in den folgenden Jahren nur abgetragen werden konnte. Von 1996 bis 1998, während der Neuplanung und Neubebauung des Stadtzentrums, errichtete man einen neuen Bau am Originalstandort, wobei die Westfassade, der zerstörten, historischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden wurde:

31.07.2025: Das Rathaus wurde von 1892 bis 1893 nach Plänen des Kölner Architekten Emil Schreiterer im Stil der Neorenaissance erbaut. Das imposante Portal, die fantasievoll gestalteten Erker und verzierten Dachaufbauten bilden ein eindrucksvolles Gesamtbild und zitieren berühmte Vorbilder wie etwa das Neue Rathaus von Wiesbaden. Brautpaare können sich auf Wunsch im Rathaus trauen lassen. Direkt vor dem Rathaus findet der zwischen 1907 und 1908 vom Schkopauer Bildhauer Paul Jukoff geschaffene, aus fränkischem Muschelkalk bestehende Marktbrunnen seinen Platz. Umfangreich saniert wurde dieser von 2014 bis 2015. Anlässlich der Restaurierung wurde ein alljährliches Brunnenfest ins Leben gerufen. Die weibliche Figur in der Mitte des Brunnens verkörpert die Elbe. Die drei weiteren Figuren, der Schiffer, der Bergmann und der Arbeiter symbolisieren die Wirtschaftszweige, die die Entwicklung der Stadt über Jahrhunderte hinweg entscheidend geprägt haben:

30.07.2025: Das historische Rathaus gehört zu den bekanntesten Profanbauten der norddeutschen Backsteingotik. Es wurde vermutlich vom Stettiner Baumeister Hinrich Brunsberg um 1430 erbaut. Ein Blickfang ist die 24 Meter hohe Schaufassade. Dahinter verbirgt sich der Rathausfestsaal mit seinem prächtigen Sternrippengewölbe und einem Mittelpfeiler, der sich durch alle Ebenen des Rathauses zieht. 1480 kam der westliche Flügel mit der Gerichtslaube, in der heute Trauungen stattfinden, hinzu. Das zweigeschossige Gebäude besass ursprünglich keine Aussentreppe. Seit 1929 beherbergt das Rathaus im Erdgeschoss sowie in den Kellergewölben das älteste Museum Tangermündes:

Stadthaus, Sitz der Stadtverwaltung in der Langen Strasse 61 neben dem Alten Rathaus:

29.07.2025: Das Rathaus in Stendal ist ein Backsteinbau aus mehreren, zu verschiedenen Zeiten entstandenen Trakten. Aus dem 14. Jahrhundert stammt die rote unverputzte Gerichtslaube, die sich in spätgotischen Bögen hin zum Markt öffnet. In ihr tagte einst das Marktgericht. Jüngste dendrochronologische Untersuchungen des Dachstuhls lassen eine Rückdatierung der Gebäudekonstruktion auf ca. 1350 zu. An die Gerichtslaube stösst das in der Mitte bis Ende des 15. Jahrhunderts errichtete Gewandhaus an, mit dem heutigen Ratskeller. Der Ratskeller besitzt einen hallenartigen Hauptraum, der aus zwei Schiffen mit Kreuzrippengewölben besteht. Ursprünglich war dieser Raum die Kaufhalle der Gewandschneidergilde, wo Ballen und Tuche gehandelt wurden. Ein ganz besonderes Schmuckstück ist die Schnitzwand von 1462 in der alten Ratsstube im Obergeschoss des Gewandhauses. Sie ist Teil einer ehemaligen Gesamtvertäfelung des Raumes und die älteste erhaltene profane Schnitzwand Deutschlands, älter als die berühmten Holzvertäfelungen in den Rathäusern zu München (1481) und zu Goslar (um 1500). Auf der gesamten Vertäfelung waren einst der Kaiser und die sieben Kurfürsten des Reiches abgebildet. Ende des 15. Jahrhunderts kam der rechtwinklig zu Gerichtslaube und Gewandhaus stehende und der Achse der Marienkirche folgende Corpsflügel, der Hauptflügel, hinzu. Er wurde im 16. Jahrhundert verändert und sieht heute wie ein Renaissancegebäude aus – weiss verputzt mit Schweif- und Zwerchgiebeln. Im 19. Jahrhundert setzte man links daneben noch einen weiten Baukörper im Stil der Renaissance. Im Inneren des Corpsflügels sind heute noch die gotischen Gewölbe zu sehen und im Amtszimmer des Bürgermeisters, dem Kagelwitzzimmer, findet sich ein Sterngewölbe mit hölzernem Schlussstein. Seit 1525 steht vor dem Stendaler Rathaus die Kolossalfigur des Rolands, ein Zeichen der Rechte und Freiheiten der mittelalterlichen Stadt. Diese Sandsteinfigur hat die beachtliche Gesamthöhe von 7,80 m. Einst war Stendal einer der grössten norddeutschen Handelsplätze. Es gab Verbindungen nach Hamburg, Lübeck und Flandern, aber auch nach Augsburg und Nürnberg und bis nach Tirol. Sowohl den prächtig ausgestatteten Kirchen als auch dem Rathaus sieht man noch heute an, welch Reichtum diese Handelsbeziehungen mit sich brachten:

28.07.2025: Das erste Burger Rathaus wurde in der Zeit der städtischen Selbstverwaltung 1224 im romanischen Baustil erbaut. Heute sind nur noch die massiven Feldsteinmauern im Grundriss des Kellers vorhanden. Das historische Rathaus, welches heute in einem leuchtenden Weiss und Gelb erstrahlt, wurde um 1550 gebaut. Bei einer dritten Umgestaltung 1702 erhielt das Rathausgebäude seine barocken Akzente. Schliesslich wurde es 1893 um das dritte Stockwerk erhöht. Im grossen Rathaussaal befindet sich eine Nachbildung des ältesten Wappens der Stadt. Heute beherbergt das Haus u.a. das Burger Standesamt:

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