Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten
10.06.2017: Um 1260 wurde mit dem Bau des Rathauses begonnen. Der kostspielige Steinbau war sehr auffällig in mitten der Fachwerkhäuser, die eher der damaligen Bauweise entsprachen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark beschädigt. Das Gebäude wurde wieder aufgebaut, aus dem 13. Jahrhundert erhalten blieb der gewölbte Laubengang an der Nordseite. Der Oberbau von Werner March (1953/54) ist gut auf die frühgotische Laube abgestimmt:

10.06.2017: Das Haus Schmieding vermittelt einen Eindruck von Alter, obwohl es erst 1909 von Kaufmann Hermann Schmieding errichtet wurde. Inspiriert von seiner Frau, die sich bei ihrer Hochzeit im Hildesheimer Dom in das Hildesheimer Knochenhauer Amtshaus verliebte, baute er dieses malerische Fachwerkhaus in ihrer Heimatstadt. Heute befindet sich am Haus Schmieding ein Figurenspiel, welches die Minden-Saga präsentiert. Diese Saga besagt, dass die Stadt Minden ihren Namen von Karl dem Grossen und Widukind erhielt, die sich hier im 8. Jahrhundert trafen und Frieden schlossen. Das Figurenspiel „min+din“ am Haus Schmieding erinnert viermal täglich an diese faszinierende Legende. Das Haus Schmieding befindet sich am belebten Marktplatz von Minden. Ein Ort, der durch seine zahlreichen Cafés und Restaurants zum Verweilen einlädt:
10.06.2017: Das Gebäude der Neuen Regierung in Minden wurde 1902-06 nach Plänen von Paul Kanold und Paul Kieschke errichtet. Im Jahr 1947 ist der Sitz der Bezirksregierung nach Detmold verlegt worden, danach wurde das Gebäude als Bundesbahn-Zentralamt genutzt. Heute wird das im Stil der Neorenaissance (Weserrenaissance) erbaute Gebäude als Alte Regierung bezeichnet:

10.06.2017: Das Denkmal des Grossen Kurfürsten steht südlich des Wesertors in Minden zu Ehren Friedrich Wilhelms von Brandenburg und ist ein bedeutendes Denkmal mit starker historischer Relevanz. Das Standbild besteht aus Bronze und ruht auf einem soliden Sandstein-Sockel. Eine erklärende Plakette trägt die Inschrift „Gedenke dass du ein Deutscher bist„, die zum Nachdenken über die nationale und lokale Geschichte anregt:
Der Hauptbahnhof Braunschweig ist ein Kreuzungsbahnhof und liegt knapp 2 km südöstl. der Innenstadt. Er wurde am 01.06.1960 eröffnet (20.05.2017):

20.05.2017: Am Rande des historischen Magniviertels steht seit 2001 das vom international bekannten New Yorker Künstler James Rizzi gestaltete Happy RIZZI House. Der Braunschweiger Architekt Konrad Kloster setzte den Bau um. Heute wird es als Bürohaus genutzt und ist daher nicht öffentlich zugänglich:

20.05.2017: Das klassizistische Braunschweiger Residenzschloss wurde von 1831 bis 1841 nach Plänen von Carl Theodor Ottmer errichtet, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich 1960 vollständig abgetragen. Im Jahr 2006, 46 Jahre nach dem Abriss, wurde die Hauptfassade samt Schlossvolumen mit mehr als 600 Originalteilen anhand alter Pläne und historischer Fotos in ursprünglicher Grösse und am historischen Platz weitgehend originalgetreu wiedererrichtet. Wie bereits bei dem historischen Schloss steht auf dem Portikus des wieder errichteten Residenzschlosses eine Wagenlenkergruppe. Die Quadriga ist die größte Europas mit einer Wagenlenkerin, der Stadtgöttin Brunonia:
Die beiden Reiterstandbilder stellen Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig (1735-1806), Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Friedrich Wilhelm (1771-1815), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg und Sohn Carl Wilhelm Ferdinands dar. Beide Fürsten fielen als Heerführer in den Napoleonischen Kriegen:

20.05.2017: Heinrich der Löwe liess die Burg um 1175 nach dem Vorbild der Kaiserpfalzen als Residenz erbauen. Sie wurde, nach vielen Veränderungen und einem Brand, 1887 bis 1906 in historisierender Manier durch Ludwig Winter völlig neu errichtet. Dort, wo sich heute der Turm der Burg Dankwarderode befindet, stand im 12. Jahrhundert eine Burgkapelle mit zweitürmigem Westwerk. Winter fand bei seinen Untersuchungen in den 1880er Jahren Fundamentreste der Burgkapelle. Ein Wiederaufbau kam nicht in Frage, weil der Platz wegen der Straßenführung nicht mehr ausreichte. Durch Verzahnung und unvollendete Bauteile deutet er aber an, dass dort früher einmal mehr gestanden hat. Im Knappensaal der Burg präsentieren sich Teile des Welfenschatzes und wertvolle liturgische Gewänder. Im Obergeschoss befindet sich der prächtige Rittersaal:

20.05.2017: Der Braunschweiger Burglöwe, Bronzeguss aus der Zeit um 1166, einst vergoldet, wurde von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit errichtet. Er ist ein Hauptwerk der romanischen Plastik, höchstwahrscheinlich in Braunschweig gegossen, und die erste monumentale Freifigur nördlich der Alpen. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen:

Das Rathaus der Stadt Braunschweig befindet sich am Platz der Deutschen Einheit. Der Altbau wurde zwischen 1894 und 1900 nach Plänen des Stadtbaurates Ludwig Winter im Stil der Neogotik errichtet. Der 61 m hohe Turm mit 161 Stufen an der Süd-West-Ecke wurde nach dem Vorbild der berühmten Belfriede (Stadttürme) in Flandern angelegt (20.05.2017):





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