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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

15.11.2019: Die evangelische Stadtkirche ist eines der wenigen historischen Gebäude in Rüsselsheim. Der Sakralbau ist ein Baudenkmal und steht unter Denkmalschutz. Errichtet auf den Fundamenten eines Vorgängerbaus wurde der Grundstein für das Gotteshaus in seiner heutigen architektonischen Gestalt am 6. Juni 1791 gelegt. Im September 1793 wurde die Stadtkirche feierlich eingeweiht:

Im Rathaus am Marktplatz 4 hat die Stadtverwaltung ihren Hauptsitz und es steht allen Bürgerinnen und Bürgern offen. Hier befinden sich die Büros des Oberbürgermeisters und der Dezernenten sowie zahlreiche Ämter. Rathaus und Marktplatz wurden 1952-53 nach Plänen des Architekturhistorikers Karl Gruber erbaut (15.11.2019):

15.11.2019: Der 1858 eröffnete Bahnhof liegt etwa 500 m nördlich des Stadtzentrums an der von Wiesbaden/Mainz nach Darmstadt/Aschaffenburg führenden Rhein-Main-Bahn. Dort zweigt eine Verbindungskurve zum nahegelegenen Bahnhof Gross Gerau-Dornberg an der Riedbahn ab. 1944 wurde das Empfangsgebäude bei Bombenangriffen zerstört und 1957 wieder aufgebaut. Das Empfangsgebäude ist heute anerkanntes Kulturdaenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz:

15.11.2019: Die evangelische Stadtkirche befindet sich im Zentrum von Gross-Gerau. Ihr Errichtungsdatum ist nicht eindeutig nachweisbar. Es gibt jedoch schriftliche Belege über eine Kirche in Gross-Gerau, die aus dem 15. Jahrhundert stammen. Nachgewiesen ist auch, dass der am Portal zu findende Schmuck aus der Zeit vor 1450 stammt. Im 17. Jahrhundert erfolgten an der Kirche umfassende Erweiterungen unter Pfarrer Georg Leuchter. Damals galt das Gotteshaus als das schönste der Obergrafschaft. Kurz nach der Vollendung der Umbauten fiel die Kirche im November 1634 einem Brand zum Opfer, ihre Wiedereinweihung erfolgte im Jahr 1656. Im Laufe seiner Geschichte fanden an dem Gotteshaus immer wieder Umgestaltungen und Erweiterungen statt. Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadtkirche schwer beschädigt, die Gottesdienste fanden nach Kriegsende zunächst im Gemeindehaus statt. Anfang der 1950er Jahre begann man mit dem Wiederaufbau des Gotteshauses, die erste Konfirmation in seinen Räumlichkeiten wurde im Jahr 1955 gefeiert. Neben den regulären Gottesdiensten hebt sich die Stadtkirche heute durch ihre kirchenmusikalischen Aktivitäten in besonderer Weise hervor:

15.11.2019: Das Alte Rathaus befindet sich im Zentrum von Gross-Gerau. Mit seiner Errichtung wurde im Jahr 1578 begonnen. In den Räumen des Bauwerks tagten früher das Schöffengericht und die landgräflich eingesetzten Schultheisse. Da das Gebäude von Zerstörungen verschont geblieben ist, ist es aktuell in einem sehr guten Zustand. Heute werden in seinen Räumlichkeiten unter anderem Trauungen vorgenommen:

24.10.2019: Der im Jahr 1850 eröffnete Bahnhof Bad Vilbel bildet den zentralen Verkehrsknotenpunkt im öffentlichen Personennahverkehr der Stadt Bad Vilbel. Der Bahnhof Bad Vilbel liegt an der Main-Weser-Bahn. Von ihr zweigt hier die in Bad Vilbel beginnende Niddertalbahn über Nidderau nach Glauburg-Stockheim ab. Anlässlich der Eröffnung dieses Abschnitts wurde 1907 ein neues Empfangsgebäude errichtet und in Betrieb genommen. Es ist heute ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz, ist geschlossen und steht der Öffentlichkeit nicht mehr zur Verfügung:

24.10.2019: Mitten in der Stadt Bad Vilbel, im nördlichen Teil des Kurparks, stehen am Ufer der Nidda in idyllischer Lage, die Reste einer Wasserburg. Sie war einst Wohnsitz der Ritter von Vilbel, von 1581 bis 1796 diente sie als Amtssitz der kurmainzischen Verwaltung. Ihre ältesten Bauteile stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach ihrer Zerstörung im Jahre 1399 wurde sie erneut und vergrössert wieder aufgebaut. Seit der zweiten Zerstörung im Jahre 1796 ist sie Ruine geblieben. Bemerkenswert sind der umgebende Wassergraben, das Tor mit Wappenschild, ein barocker Brunnen im Hof und der große Palas über einem langen tiefen Keller. Im Burghof finden seit 1987 jährlich die Burgfestspiele Bad Vilbel statt. Die Ruine der Wasserburg ist ein hessisches Kulturdenkmal aus geschichtlichen Gründen, da sie für das 15. Jahrhundert ein seltenes Beispiel einer Wasserburg in Hessen darstellt:

Gefallene Engel, Narren, Ratgeber, Träumer, drei Schwestern und eine Königsfamilie bilden „Das Paradies“ in Bad Vilbel. Sie gehören zur 69-teiligen Eichenholz-Skulpturen-Installation rund um die Wasserburg. Geschaffen hat sie der freischaffende Künstler Stephan Guber:

Die Ruinen der sechseckigen Ringmauer der Wasserburg aus dem Neuaufbau des 15. Jahrhunderts:

22.09.2020: Erste Aufzeichnungen der Pfarrei St. Nikolaus beginnt nach der Reformation wieder im Jahr 1655. Nach zwei kleineren Kapellen wurde im Jahr 1725 die erste St. Nikolaus Kirche eingeweiht. Die St. Nikolaus Kirche in Bad Vilbel in heutiger Form wurde 1970 erbaut und in den Jahren 1986 und 1987 saniert. Sie ist heute das Gotteshaus für knapp 3.000 Katholiken:

24.10.2019: Die schönste der Bad Vilbeler Brücken wurde um 1980 als Geh- und Radwegbrücke zur Alten Mühle erbaut. Die Holzkonstruktion mit Fachwerkträgern für die Statik bietet in ihrer Mitte einen Logenplatz mit Niddablick. Als die Alte Mühle 1991 zum Kulturzentrum umgebaut wurde, entstand der überdachte Mühlensteg. Die Brücke ist vom überstehenden Dach gemessen 39,46 Meter lang und 4,06 Meter breit. Die überdachte Holzbrücke war mit Blumenkästen geschmückt, bis man merkte, dass durch das Giessen Schimmelschäden im Gebälk entstanden: