Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten
10.02.2018: Die römisch-katholische Stadtpfarrkirche der Stadt Bad Kissingen, erbaut im neugotischen Stil, liegt mitten im Stadtzentrum umgeben von einem kleinen Park. Die Länge der Kirche beträgt 70 Meter und die Breite 20 Meter. Die Innenfläche hat 1200 qm, der Turm der Kirche ist 67 Meter hoch. Durch die damals schnell wachsende Zahl an christlichen Kurgästen in Bad Kissingen, platzte die St.-Jacobus-Kirche am Rathausplatz förmlich aus allen Nähten und machten einen Kirchenbesuch teilweise unmöglich. Es musste ein zusätzlicher täglicher Gottesdienst nur für Kurgäste abgehalten werden, um dem Bedarf halbwegs gerecht werden zu können. Daher erforderte es eine neue und grössere katholische Kirche in der Stadt, deren Bauantrag jedoch im Jahr 1844 erst einmal von König Ludwig I. abgelehnt wurde. Erst 1860 erst wurde der Bau der Herz-Jesu-Kirche unter König Maximilian II. Joseph genehmigt. Allerdings konnte das Bauvorhaben unter anderem wegen des Preussisch-Deutschen Krieges 1866 zuerst nicht verwirklicht werden. Erst 1881 begann man mit den von Ludwig II. genehmigten Bauarbeiten und die Grundsteinlegung erfolgte am 25. März 1882. Am 31. August 1884 nach 2 Jahren Bauzeit wurde die neue Kirche eingeweiht:

10.02.2018: Das Kurtheater ist das erste von vielen nachfolgend erbauten Gebäuden in Bad Kissingen, das vom Münchner Architekten Max Littmann geplant wurde. Der erste Theaterbetrieb in Bad Kissingen wurde im Jahr 1778 von Fürstbischof Adam Friedrich von Sensheim genehmigt. In den nachfolgenden Jahren erfuhr das Theaterspiel eine immer grösser werdende Beliebtheit unter den Menschen, dass ein eigenes Gebäude dafür errichtet werden sollte. Auf engstem Raum erschuf Architekt Max Littmann ein im Barockstil fränkischer Art erbautes Gebäude, indem er den vorhandenen Platz optimal nutzte und für 538 Gäste Sitzgelegenheit schuf. Bei einer Vorstellung wird man nicht nur von den Künstlern auf der Bühne, sondern auch vom Anblick des Saales verzaubert. Die mit grünem Stoff verkleideteten Wände, das Deckengemälde vom Maler Julius Mössel und die zahlreichen Stuckverzierungen machen die Vorstellungen einmalig:

06.02.2018: In Stuttgart steht mit dem Neuen Schloss die letzte grosse barocke Residenzschlossanlage Deutschlands. Herzog Carl Eugen von Württemberg (1744–1793) wollte mit dem Neuen Schloss, mitten in Stuttgart, die Landeshauptstadt zu einem zweiten Versailles machen. Die dreiflügelige Anlage ist ein typischer Vertreter ihrer Zeit: Einziger Schmuck an der schlichten Fassade sind die Skulpturen auf den Balustraden. Nach einem Brand im November 1762 verfügte Herzog Carl Eugen den raschen Ausbau von Weissem Saal und Spiegelgalerie im Stadtflügel. Er wollte ein Jahr später für seine Geburtstagsfeierlichkeiten den angemessenen Rahmen haben. Dann aber wurden die Arbeiten am Neuen Schloss für ein Jahrzehnt eingestellt, weil Carl Eugen 1764 seine Residenz verlegte und erst 1775 nach Stuttgart zurückkehrte. Es folgten der Bau des Marmorsaales und des Gartenflügels. Nachdem Herzog Friedrich II. 1806 König von Württemberg geworden war, ließ er die Räume im Neuen Schloss im Stil des Empire umgestalten. Bis um die Mitte des 19. Jahrhunderts residierten die württembergischen Könige im Neuen Schloss. Der Zerstörung des Schlosses im Jahr 1944 folgte von 1958 bis 1964 der Wiederaufbau. Der Corps de Logis wurde zu Repräsentationszwecken des Staatsministeriums genutzt. Seit dem Auszug des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport Anfang 2012 ist es heute noch Sitz des Finanzministeriums und für die Öffentlichkeit seit 2014 wieder bei regelmässigen Führungen zugänglich:

Die Jubiläumssäule ist ein Denkmal, das aus Anlass des 25-jährigen Regierungsjubiläums und des 60. Geburtstags von König Wilhelm I. von Württemberg 1841 bis 1846 auf dem Schlossplatz in Stuttgart errichtet wurde. Die Säule besteht aus einem 30 Meter hohen Schaft aus Granit, der 5 Meter hohen Statue der römischen Göttin Concordia, vier Reliefs mit historischen Szenen und vier allegorischen Figuren an den Ecken des Säulensockels:
06.02.2018: Die Staatsoper Stuttgart ist Teil des grössten Mehrspartenhauses Europas: Die Württembergischen Staatstheater bestehen aus der Staatsoper Stuttgart, dem Schauspiel Stuttgart sowie dem Stuttgarter Ballett und werden seit 1994 erfolgreich in einem deutschlandweit einzigartigen Leitungsmodell geführt. Alle drei Sparten arbeiten künstlerisch und wirtschaftlich autonom unter Leitung ihrer jeweiligen Intendanten, während die Geschäftsführung des gemeinschaftlichen Gesamtbetriebs in den Händen des Geschäftsführenden Intendanten Marc-Oliver Hendriks liegt. Mit dem „Neuen Lusthaus“ als Bühne des Württembergischen Hofes reicht die Geschichte der Staatsoper in Stuttgart bis in das 17. Jahrhundert zurück. Der Renaissancebau am Schlossplatz, im Laufe der Zeit mehrfach als Theater modernisiert, wurde 1902 bei einem Brand zerstört. Allein eine Freitreppe blieb erhalten, die heute im Mittleren Schlossgarten zu sehen ist. Die neuen Königlichen Hoftheater wurden 1909 bis 1912 von dem Münchner Architekten Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus neu erbaut. Nach dem zweiten Weltkrieg blieb nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Grosse Haus für die Oper Stuttgart und das Stuttgarter Ballett erhalten:

Der Hauptbahnhof Stuttgart ist ein Kopfbahnhof, der mit täglich 248.000 Reisenden auf Platz 8 der am meistfrequentierten Fernbahnhöfen in Deutschland steht (Stand: 2015). Er wurde am 23.10.1922 eröffnet und gilt mit seinem charakteristischen Uhrturm mit dem Mercedes-Stern als eines der Wahrzeichen Stuttgarts (06.02.2018)…im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 wird er zur Zeit in einen Durchgangsbahnhof in Tieflage umgebaut:
06.02.2018: Die Anlage des TC Weissenhof umfasst 18 Freiluftplätze, davon 6 Rasenplätze, und drei Hallenplätze. Vier der Rasenplätze werden während des Turniers als Matchcourts genutzt und zwei als Trainingsplätze. Der Center Court bietet 6.500 Zuschauern Platz. Während des Turniers sind rund 250 Beschäftigte (Ballkinder, Linienrichter, Gästeservice, Hostessen etc.) für einen reibungslosen Turnierablauf verantwortlich. Mit der Umstellung auf Rasen konnten die Veranstalter 2015 erneut eine deutliche Steigerung der Zuschauerzahlen (53.800) erreichen:

01.02.2018: Der Bahnhof Lorsbach liegt an der Main-Lahn-Bahn und ist an das Netz der S-Bahn Rhein-Main angeschlossen. Vom in der Mitte des Ortes gelegenen Bahnhof fahren Züge der Linie S2 in Richtung Niedernhausen, bzw. HBF Frankfurt (Main) und Offenbach (Main) nach Dietzenbach. Das Bahnhofsgebäude wurde 1905 im Stil des Neo-Barock erbaut. Das Bauwerk präsentiert sich als doppelgeschossiger Putzbau auf Sandsteinsockel mit Mansard- und Giebeldach: 
01.02.2018: Das Bauwewerk war einst das reformierte Pfarr- und später Schulhaus. Mit Bau der Grundschule 1956/57 wurde es zum Lohrbacher Rathaus. Seit 1972 handelt es sich um eine Verwaltungsstelle des heutigen Ortsteils von Hofheim am Taunus:
01.02.2018: Der weithin sichtbare Kaisertempel am Hang des 451 Meter hohen Staufens gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Eppsteins. Er wurde durch den 1878 gegründeten Verschönerungsverein zur Förderung des Fremdenverkehrs errichtet und 1894 eingeweiht. Neben seiner patriotischen Bestimmung hatte er eine wichtige Funktion im aufblühenden Eppsteiner Fremdenverkehr. Ihm diente er als markante Station im Netz der Wanderwege, Aussichtspunkte und Gasthäuser. Heute ist er beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant und Ort des alljährlich am ersten Sonntag des Septembers stattfindenden Kaisertempelfestes:

01.02.2018: Mit der Weihe der neugotischen Pfarrkirche im Jahre 1903 erhielt die katholische Einwohnerschaft Alt-Eppsteins nach über 350 Jahren wieder ein eigenes repräsentatives Gotteshaus, denn die spätgotische Talkirche war nach der Reformation an die evangelische Pfarrei übergegangen. Der repräsentative Neubau von 1903 ist eine elegante dreischiffige Basilika mit Querhaus und entstand nach Plänen des Wiesbadener Architekten Joseph Dormann:

16.06.2023: