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Kulturstätten

19.07.2025: In der Escher Musenmöhl sind heute die Fahrbücherei des Landkreises Celle, das Samtgemeindearchiv, die Samtgemeindebücherei und ein Veranstaltungsraum untergebracht. Das Mühlengebäude wurde 1937 vom Escheder Müllermeister Gustav Flohr errichtet:

19.07.2025: Spielzeug diente Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem Lehr- und Erziehungszwecken. Kinder sollten durch Spielzeug, das die Welt der Erwachsenen im Kleinen abbildet, schon früh auf das spätere Berufs- und Alltagsleben vorbereitet werden. Markmanns Spielzeugstuben zeigen Spielzeug aus zwei Jahrhunderten, an denen grosse und kleine Besucher ihre Freude haben. In zehn Räumen entdeckt man technisches Spielzeug, Puppenstuben, Kaufmannsläden, Teddys, Kinderbücher und vor allem Puppen aus unterschiedlichen Ländern und Epochen. In einem als Klassenzimmer eingerichteten Raum werden ausserdem historische Lehrbücher und Utensilien des früheren Schüleralltags bewahrt:

11.07.2025: Gettorf ist ein Ort mit hoher Wohn- und Freizeitqualität, wo auch kulturelle und touristische Einrichtungen für den Besucher von Interesse sind. Das Heimatmuseum mit seinen verschiedenen Abteilungen, wie der Remise und dem historischen Archiv in der Mühle Rosa, sind hier besonders zu erwähnen. Präsentiert wird die Geschichte dieser Region von Handwerk, Landwirtschaft, Haus und Küche, sowie die eigene Geschichte des Dorfes und der umliegenden Landschaft:

11.07.2025: Die Alte Fischräucherei ist das einzig vollständig erhaltene Fischräucherei-Gebäudeensemble in Eckernförde. Von 1920 bis ca. 1962 war die Räucherei in Betrieb. Seit 2012 gehört das Anwesen dem Verein Alte Fischräucherei Eckernförde, der es mit verschiedenen Fördermitteln, grösstenteils aus dem Europäischen Fischereifonds und durch die Stadt Eckernförde zum lebendigen Museum denkmalgerecht mit vielen ehrenamtlichen Mitgliedern ausbaut. Die Gebäude sind restauriert, eine Ausstellung ist im Werden und in den Altonaer Öfen wird zu Schauzwecken geräuchert:

11.07.2025: Obwohl bereits im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Seiten in der Stadt Interesse an der Einrichtung eines Heimatmuseums bekundet wurde, gelang es erst 1975, auf Initiative Hans Jessens, das Museum im bescheidenen Rahmen eines Schulgebäudes einzurichten. Den finanziellen Grund hierfür legte die Martin-Kruse-Stiftung. Mit dem Umzug der Stadtverwaltung aus dem alten Rathaus in den benachbarten Neubau ergab sich die einmalige Chance, den historischen Ort zum Ort der Historie umzuwandeln. Von der Stadt Eckernförde wurde das alte Rathaus mit finanzieller Unterstützung des Landes Schleswig-Holstein von Grund auf restauriert und 1987 als Museum eingerichtet:

09.07.2025: Das Städtische Museum Grevesmühlen befindet sich neben der St. Nikolai Kirche, unweit des Marktes im Museums- und Vereinshaus am Kirchplatz. Der Altbau mit einer ornamentierten Fassade in Sichtmauerwerk aus dem Jahre 1855 wurde umfangreich saniert und erweitert. Eine ständige Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte unserer Region, Stadtgeschichte mit Multimediastation und eine Dauerausstellung zur Geschichte der Katastrophe des Luxusliners Cap Arcona, mit Filmbericht zu den damaligen Ereignissen, bieten dem Besucher umfangreiche Informationen zu geschichtlichen Fakten mit anschaulicher Darstellung. Verschiedene Sonderausstellungen bereichern die Museumslandschaft:

04.07.2025: Das Johann-Friedrich-Danneil-Museum befindet sich seit 1932 im Hauptgebäude der ehemaligen Propstei, eines Gebäudekomplexes an der Marienkirche, der seit dem 16. Jahrhundert bis zum Jahre 1928 im Besitz des altmärkischen Adelsgeschlechtes von der Schulenburg war. 1578 hatte Albrecht IV. von der Schulenburg, Sohn des letzten Propstes vor der Reformation, Levin I. von der Schulenburg, das heutige Museumsgebäude errichten lassen. Das Fachwerkgebäude mit dem markanten Treppenturm erfuhr mehrere Umbauten und Veränderungen. Zum Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts war die Propstei Sitz des Salzwedeler Landrates von der Schulenburg:

04.07.2025: Das Jenny-Marx-Haus in Salzwedel ist der Geburtsort von Jenny Marx, der Ehefrau des Philosophen Karl Marx. Sie kam am 12. Februar 1814 als Jenny von Westphalen, Tochter des damaligen Landrats Johann Ludwig von Westfalen, zur Welt und verbrachte ihre ersten zwei Lebensjahre in diesem Haus. Das klassizistische Gebäude mit seinen zwei Geschossen stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der damaligen Bürgermeister Niedt liess es 1737 im Barockstil errichten. Zuvor standen an seiner Stelle zwei Fachwerkhäuser, die abgerissen wurden. Bemerkenswert ist die abwechslungsreiche Geschichte des Gebäudes. Es diente als Verwaltungsgebäude, Brauerei, Garnisonslazarett und Polizeigefängnis. Der strassenseitige Giebel entstand 1934, da die vorhandenen Räume nicht mehr ausreichend waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt die Strasse vor dem Haus den Namen Jenny-Marx-Strasse. Ab 1969 war das Haus das einzige Marx-Museum in der DDR und ist 10 Jahre später umfassend restauriert worden. Im Jahr 1990 erfolgte eine Zusammenlegung des Marx-Museums mit dem nahe gelegenen Danneil-Museum. Heute ist das Gebäude eine Erinnerungsstätte an Jenny Marx und beherbergt seit 2005 die Kreismusikschule. Der hofseitige Anbau aus dem Jahr 2011 wird als Konzertsaal genutzt. In dem 1984 gestalteten Hofgarten befindet sich eine Bronzeplastik des Magdeburger Bildhauers Heinrich Apel, die an Jenny Marx erinnert:

04.07.2025: Klosterkirche des Franziskanerordens, Lagerraum für Baumaterial, Konzert- und Kunsthalle – die Geschichte der Salzwedeler Mönchskirche ist von Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Im 13. Jahrhundert von Bettelmönchen als schlichtes Bauwerk errichtet, das der volkstümlichen Frömmigkeit und der Vorstellungswelt jener Zeit entsprechen sollte, wurde die Kirche bald nach ihrer Fertigstellung erweitert. Diverse Bauarbeiten sind bis in das 15. Jahrhundert hinein belegt. In den folgenden Jahrzehnten litt das Ansehen der Mönche jedoch stark. Chronisten beklagen Sittenverderbnis. Im Jahr 1500 wurde deshalb auch im Salzwedeler Franziskanerkloster eine strenge Reform eingeleitet, die letztendlich einer Schliessung gleich kam. Das Kloster, zu dem die Mönchskirche gehörte, fiel nach der Reformation in städtischen Besitz. In der Folgezeit
konnte das Gotteshaus nur durch private Spenden vor dem Verfall bewahrt und Ende des 16. Jahrhunderts instand gesetzt werden. Dabei erhielt der Innenraum seine bis heute sichtbare protestantische Ausstattung. Der Stadt diente die Mönchskirche in der Folgezeit zwar noch als Schul- und Garnisonskirche, der Zahn der Zeit nagte jedoch unaufhaltsam an dem Gebäude, so dass Gottesdienste in ihr letztendlich nicht mehr gefeiert werden konnten. Stattdessen wurde Baumaterial eingelagert. Das bis dato letzte Kapitel der wechselvollen Geschichte begann 1985 mit der Umgestaltung der Kirche zur Konzerthalle. Während der umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurden unter anderem mehrere Wandmalereien freigelegt, die heute den kunsthistorisch interessierten Besuchern einen Eindruck von der einstigen Ausgestaltung der Kirche vermitteln:

Gottesanbeterin – stilisierte Grossplastik einer Gottesanbeterin aus Eisen. Das am 12. Juli 2000 eingeweihte Kunstobjekt (Titel eigentlich: Für Walter – statt Blumen) des Hilmsener Künstlers Hans Molzberger ist neben dem Chor der Mönchskirche aufgestellt und war der Beitrag Salzwedels zur Expo 2000 in Hannover. Zwischenzeitlich hat die Stadt die Skulptur erworben: