Kulturstätten
02.10.2025: Das Slesvighus wurde im Jahre 1901 als Hotel gebaut und wird seit 1922 als dänisches Kulturzentrum genutzt. Seit der Schliessung des baufälligen Theaters in Schleswig dient es als Interimsspielstätte für das Schleswig-Holsteinische Landestheater. Gleichzeitig finden hier Veranstaltungen des SSF (Sydslesvigsk Forening), der kulturellen Hauptorganisation der dänischen Minderheit, statt – z.B. Konzerte, dänische Theaterstücke und Feste:

02.10.2025: Wie beim benachbarten Schloss Gottorf bildet auch beim Stadtmuseum ein historisches Bauwerk die Kulisse für die Sammlungen, der Günderothsche Hof in der Friedrichstrasse gilt als einer der schönsten städtischen Adelshöfe in Schleswig-Holstein. Um 1634 liess der Gottorfer Herzog Friedrich III. den rotgestrichenen Hauptbau des Anwesens als Gästepalais errichten. 1675 gelangte das Gebäude in den Besitz des herzoglichen Oberstallmeisters Friedrich von Günderoth, dessen Name bis heute mit dem Haus verbunden ist. Den heutigen geschlossenen Charakter einer allseitig umbauten Hofanlage erhielt der Komplex durch die beiden aus dem 18. Jahrhundert stammenden Fachwerkbauten, die das Haupthaus flankieren. In dessen Inneren beeindruckt die repräsentative Eingangshalle mit einer in dieser Form seltenen spätbarocken Treppenanlage. 1851 erwarb die Stadt Schleswig den Hof, der in den folgenden Jahrzehnten eine sehr wechselvolle Geschichte erlebte und seit 1932 das Museum beherbergt. Durch die Einbeziehung weiterer Gebäude in der Nachbarschaft vergrösserte sich nach 1950 der Ausstellungs- und Aktionsradius des Museums erheblich:

30.09.2025: Das zweigeschossige Fachwerkhaus wurde um 1659 errichtet. Es zeichnet sich durch seine Backsteinausfachung und ein ziegelgedecktes Satteldach aus, wobei das Obergeschoss an drei Seiten vorkragt. Ursprünglich diente es als Gerichtsgebäude und Sitz der Gerichtsbarkeit der autonomen Altländer. Später (seit 1773) wurde es als Wohnhaus genutzt. Eine historische Besonderheit ist die Verschiebung des Hauses im Jahr 1932. Um die Strasse zu verbreitern, wurde das gesamte Gebäude auf Rollen gesetzt und um einige Meter versetzt. Heute beherbergt das Gebäude unter anderem die Bücherei und die sogenannte Landesstube:

30.09.2025: Das Zigarrenmacherhaus stammt aus dem 19. Jahrhundert und war einst das Geschäftshaus des Zigarrenmachers Jacob Feindt. Als ortsbildprägendes Gebäude am Fleet in Jork ist es ein Zeugnis der Altländer Geschichte. Heute wird es als Schaufenster des Alten Landes genutzt und steht für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung:

30.09.2025: Das Gebäude der Stadtbibliothek Buxtehude diente ursprünglich als Wohnhaus für die Lehrer der Stadt, den Mathematicus (Rechenlehrer) und den Cantor (Musiklehrer). Seit 1979 beherbergt es die Bibliothek. Im Inneren können Besucher eine prachtvolle Rokoko-Stuckdecke bewundern, die ursprünglich aus einem abgerissenen Geschäftshaus in der Langen Strasse stammt:

30.09.2025: Das Buxtehude Museum für Regionalgeschichte und Kunst zeigt sich heute als eine vielgliedrige Anlage, die mehrere Stadien der Baugeschichte verdeutlicht. 1913 wurde am St.-Petri-Platz anstelle eines alten Ackerbürgerhauses ein Gebäude errichtet, das in einer Art Musterfassade die regionale Architektur spiegelt. Ausfachungen mit Ziegelornamenten, wie man sie auch im Alten Land findet, eine typische Klöndoor, die Utlucht, eine Brauttür. Erweitert wurde 1992 mit einem grosszügigen Neubau, der innen den alten mit dem neuen Teil verbindet. Nun entsteht eine nochmalige Erweiterung, sodass die umfangreiche Sammlung zur Stadtgeschichte, zur Handwerkskunst, zur Wohnkultur sowie die spektakulären Funde aus dem Immenbecker Gräberfeld zeitgemäss präsentiert werden können:
29.09.2025: 1973 entstand in Wilhelmsburg Hamburgs vermutlich ungewöhnlichste Kirche. Der Betonbau mit seiner auffälligen Turmspirale war von der katholischen Kirche errichtet worden, weil diese nach der Flutkatastrophe 1962 mit einem grossen Zuzug katholischer Bevölkerung in die Neubaugebiete des Stadtteils rechnete. Es stellte sich jedoch heraus, dass die bestehende grössere Kirche St. Bonifatius für die katholischen Gemeindemitglieder im Stadtteil ausreichte. Als zudem der Beton der Kirche bereits grössere Bauschäden aufwies, begann das Erzbistum Hamburg, über einen Abriss der Kirche nachzudenken, um stattdessen einen Erweiterungsbau für das nebenan bestehende Altenheim zu errichten. Auch wenn die markante Betonkirche inzwischen unter Denkmalschutz stand, war ihre Zukunft daher akut bedroht. Kurz bevor das Erzbistum seine finale Abrissentscheidung treffen wollte, organisierte der Denkmalverein am 23. April 2014 noch einmal eine öffentliche Veranstaltung im Bürgerhaus Wilhelmsburg. Vor vollem Saal sprachen sich die Podiumsteilnehmer und die vielen Diskutanten aus dem Publikum für den Erhalt des Kirchengebäudes aus, allen voran der damalige Oberbaudirektor Jörn Walter, und die Presse berichtete ausführlich über die Debatte. Daraufhin ruderte das Erzbistum zurück, verzichtete auf den Abriss und überliess es den Maltesern, Konzepte für die Weiternutzung der Kirche zu entwickeln. Inzwischen wurde die Kirche saniert und von den Maltesern zu einem Zentrum der Begegnung umgewandelt. Für die Aussensanierung standen 900.000 Euro zur Verfügung, von denen der Bund rund 400.000 Euro übernahm:

20.09.2025: Heinrich Wickel war ein Segeberger Kaufmann, der als Begründer des Kurwesens in Bad Segeberg gilt. Das nach ihm benannte Gebäude in der Oldesloer Strasse 20 ist ein zentrales historisches Denkmal der Stadt. Hier eröffnete Wickel am 1. Juli 1884 das erste Badehaus der Stadt. Die Sole wurde damals noch mit Tankwagen vom Kalkberg dorthin transportiert. Es handelt sich um einen spätklassizistischen Bau (vor 1838 errichtet) mit markantem Schopfwalmdach. Nach einer umfassenden Sanierung und dem Umbau zum barrierefreien WortOrt im Jahr 2018 beherbergt das Haus heute die Tourist-Information, die Stadtbücherei und das Stadtarchiv:

20.09.2025: Der grosse denkmalgeschützte ehemalige Getreidespeicher Lüken wurde Ende des 19. Jahrhunderts als dreieinhalbgeschossiger Massivbau erbaut. Im oberen Drittel besteht er aus Fachwerk mit einem Satteldach mit weitem Dachüberstand, kleinen Fensteröffnungen mit Segmentbogenabschluss, Ladeachse und Aussenkranöffnung. Im Gebäude befindet sich heute die Volkshochschule:

20.09.2025: Das Museum Segeberger Bürgerhaus gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt und bietet anschauliche Einblicke in die Geschichte Bad Segebergs.In dem historischen Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert sind grosse Teile der ursprünglichen Raumaufteilung erhalten und zugänglich. Neben der Dauerausstellung zur bürgerlichen Wohnkultur und Stadtgeschichte werden im Jahresverlauf verschiedene Sonderausstellungen gezeigt: