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Kulturstätten

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04.08.2025: Seit 1980 sind die Sammlungen des Stadtmuseums Ballenstedt im Elternhaus der Schwestern Bardua, einem stattlichen Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert im oberen Teil der Allee, untergebracht. Dem Hofmaler und Kammerherrn Wilhelm von Kügelgen (1802 – 1867), der wohl bedeutendsten Bürgerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts, sind im Museum, das seinen Ehrennamen trägt, zwei Gedenkräume gewidmet. Der Verfasser der Jugenderinnerungen eines alten Mannes stand seit 1833 in Diensten der Herzöge von Anhalt-Bernburg. Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt des Museums bilden die wertvollen volkskundlichen Sammlungen zu den Themen Arbeits- und Lebensweise der Bevölkerung des Anhaltischen Unterharzes, Siedlungs- und Kulturgeschichte des Ballenstedter Raumes und Bergbau und Hüttenwesen des anhaltinischen Harzes:

04.08.2025: Das Heimatmuseum ist im ehemaligen Rathaus der Stadt eingerichtet und dient heute als Anlaufstelle für Heimatgeschichte, Ausstellungen und Führungen. Es trägt nicht zu Unrecht die Hausnummer 1 am Markt und ist das zweitwichtigste Gebäude neben der Stephanikirche in der Stadt Osterwieck. Es handelt sich um das Alte Rathaus und ist seit 1930 durch die Gründer Fritz Gille und Paul Eisert ein Heimatmuseum. Die Ersterwähnung erfolgte 1265, ein weiterer Umbau des Hauses erfolgte in den Jahren 1554 bis 1560 und so sind die Bauepochen heute noch zu besichtigen. Bis 1923 nutzten der Bürgermeister und die Ratsherren es als Rathaus. Vor 1933 gab es in diesem Haus ein Arbeitsamt und die Stempelstelle. Während des Krieges wurde auch der Ratssaal als Standesamt genutzt. Nach 1945 befanden sich eine Bauschule, das Wirtschaftsamt, die Ausgabe der Lebensmittelkarten und Bezugsscheine sowie die Schulküche mit der Schulspeisung. Ab 1948 war es wieder möglich das Heimatmuseum als Besucher zu erkunden. Im neugestalteten unteren Raum befindet sich die Sonderausstellung zum Lutherfest Der Osterwiecker Rat und die Reformation. Die spindellose Wendeltreppe führt zum ehemaligen grossen Ratssaal mit den bemerkenswerten Stücken über die 7 Gilden, die Ratstabula der Hochzeitsteller aus Ahornholz (15. Jahrhundert), den Familienwappen, der Schuhmacherwerkstatt, dem Klafterschornstein und die erste Innentoilette. Auch das Bürgermeisterzimmer bietet Einblicke in die Geschichte der Fachwerkstadt Osterwieck. Besonders erwähnenswert sind das Ledergeld und eine Waffenkammer:

03.08.2025: Nur wenige Schritte vom Markplatz entfernt befindet sich die Kulturkirche St. Blasii. Der sakrale Bau ist nicht nur ein wesentlicher touristischer Anziehungspunkt, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der örtlichen Kulturszene. Sie ist das ganze Jahr über ein Anlaufpunkt für Kunstschaffende und Kunstinteressierte. Von April bis Dezember kann man hier in einem wundervollen Ambiente verschiedene Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerte, Lesungen etc.) geniessen. Die Veranstaltungssaison eröffnet das Musikfest in der Kulturkirche am 1. Samstag im Mai. Die Kulturkirche St. Blasii ist durch das Projekt Reisen für Alle zertifiziert worden und trägt das Gütesiegel: Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer:

03.08.2025: Knapp 500 Vorstellungen des Harztheaters werden jährlich in den festen Häusern in Quedlinburg und Halberstadt und an den Gastspielstätten der Harzregion und ganz Deutschland gespielt: Opern, Operetten, Musicals, Schauspielklassiker und moderne Stücke, klassische Ballett- und zeitgenössische Tanzproduktionen. Hinzu kommen die Projekte der Theaterpädagogik in den Schulen und an den Häusern und die stetige Präsenz bei allen wichtigen Stadtveranstaltungen in Quedlinburg und Halberstadt. Direkt nach dem Krieg, 1945, wurde in Quedlinburg das Stadttheater als Dreispartenhaus gegründet und bezog die heutige Spielstätte im Marschlinger Hof. Das Musiktheater wurde 1964 abgeschafft und 1984 musste das Gebäude wegen Baufälligkeit ganz schliessen. Quedlinburger Bürgerinnen und Bürger sorgten 1997 für eine Wiedereröffnung, nachdem 1992 das Nordharzer Städtebundtheater aus der Vereinigung zwischen dem Volkstheater Halberstadt und dem Theater am Marschlinger Hof hervorgegangen war:

03.08.2025: Der Kaiserhof Quedlinburg ist ein prunkvoller zweigeschossiger Bau im Herzen der Welterbestadt Quedlinburg. Das Gebäude wurde 1894/1895 gebaut und blickt auf eine lange Historie zurück. Heute wird das Gebäude mit Hilfe des Vereins zum Erhalt des Kaiserhofs wiederbelegt. Verschiedene Vereine aus Quedlinburg nutzen das Haus für regelmässige Veranstaltungen, Feiern und Konzerte. Dank der grossen Bühne im Kaisersaal ist das Haus ideal für Konzerte, Theatervorstellungen, Lesungen oder Podiumsdiskussionen. Der grosse Saal fasst über 300 Gäste und ist somit eines der grössten Veranstaltungshäuser in Quedlinburg:

03.08.2025: Das ehemalige königliche Gymnasium wurde 1860 bis 1862 erbaut,
der Bau erfolgte mit Formen der oberitalienischen Romanik. Die Fassade aus rotem Backstein weist eine helle horizontale Bänderung auf. Seit 1990 trägt das Haus den Namen Carl-Ritter-Schule. Der Schulbetrieb wurde 2004 eingestellt, nach Umbau wird das Haus seit 2011 gemeinsamen von Volkshochschule, Musikschule und Bibliothek genutzt (Bildungshaus):

Eine Statue von Philipp Melanchthon (1497-1560) befindet sich vor dem Mittelteil der Fassade des Gebäudes:

02.08.2025: Das Städtische Museum Halberstadt wurde bereits 1905 gegründet. Es befindet sich im Zentrum der alten Bischofsstadt, im Schatten des Domes auf dem Domplatz, der einst als Domburg das Machtzentrum für einen Bereich bildete, der nahezu die Grösse des heutiges Bundeslandes Sachsen-Anhalt umfasste, dem Halberstädter Bistum. Mit seinen zahlreichen Bischöfen wurde das Bistum von dieser Stelle aus kirchlich regiert. Diese Regierung stellte das Halberstädter Domkapitel mit seinen Domherren und dem jeweils gewählten Domdechanten. Die Giebelinschrift gibt Auskunft über die Vollendung des Hauses im Jahre 1782. Massgeblich im barocken Stil errichtet, hinterliess gleichwohl der aufkommende Klassizismus seine ersten Spuren. Das Städtische Museum blieb vom Bombenhagel des 8. April 1945 nicht verschont. Wertvolle Sammlungsteile wurden zerstört, andere, vorher in Sicherheit gebracht, sind aber bis in die heutige Zeit verschollen. Am 21. Juni 1946 erfolgte die Wiedereröffnung. In den 1950er Jahren erfolgte, auf Anweisung der SED Kreisleitung, eine immer stärkere Konzentration der Geschichtsdarstellung auf die Arbeiterbewegung und das Werden und Wachsen der sozialistischen Stadt. Nach 1989 entwickelte sich das Museum wieder zu einem Ort, der die gesamte historische Entwicklung der Stadt und des Hochstiftes Halberstadt in seiner Gesamtheit und Bedeutung den Besuchern näher bringt:

02.08.2025: In diesem Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert wohnte der Dichter, Sammler und Förderer Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803). Gleim trug in seinem Freundschaftstempel die grösste Dichter-Portraitgalerie seiner Zeit zusammen. Diese original erhaltene Portraitsammlung, dazu mehr als 10.000 Handschriften und eine historische Bibliothek sind die Kernstücke des Gleimhauses, das einerseits Museum andererseits eine bedeutende Forschungsstätte für die Literatur- und Kulturgeschichte des Zeitalters der Aufklärung ist. In dem Anbau von 1994 befindet sich das Stadtarchiv. Im Keller sind archäologische Mauerreste aus dem 9. Jahrhundert zu sehen:

02.08.2025: Seit dem Spätsommer 2000 befindet sich die Stadtbibliothek Heinrich Heine im Nordflügel des Petershofes. Der Petershof war 600 Jahre lang die Hauptresidenz der Halberstädter Bischöfe am Domplatz. Der Nordflügel mit der Peterskapelle wurde liebevoll restauriert und unter Berücksichtigung der historischen Gegebenheiten zur Bibliothek umgebaut. Zu den Öffnungszeiten kann man diesen auch besichtigen:

01.08.2025: Beim gegenwärtigen Haus der Romanik handelt es sich um das einstige Amtshaus der Möllenvogtei. Dies waren die erzbischöflichen Verwalter, die ab dem 14. Jahrhundert am Domplatz ihren Wohnsitz hatten. Die Kellergewölbe, aus dem 13. Jahrhundert stammend, sind die ältesten Hausteile. Nach einer umfangreichen Restaurierung kann das Gebäude seit dem Jahre 2007 wieder genutzt werden. Das Haus der Romanik bietet einen faszinierenden Ausblick auf die alten Befestigungsanlagen direkt an der Elbe sowie auf den Dom der Stadt. Mit Beginn des 14. Jahrhunderts befand sich in der Möllenvogtei das Domizil des Verwalters des damaligen Erzbischofs. Das Haus der Romanik in Magdeburg gilt als Teil der europäischen Transromanica. Diese verknüpft geschichts- wie auch kulturträchtige Sehenswürdigkeiten und Örtlichkeiten der Romanik Europas miteinander. Das Haus der Romanik Magdeburg beherbergt das Informationszentrum für die in der Stadt lebenden Bürger und ihre Gäste. In diesem Zentrum erhalten Interessierte sämtliche Reisetipps und Informationen touristischer Natur in der unmittelbaren wie auch etwas entfernteren Umgebung. Ferner informiert der Service Point über die Zeit des Mittelalters und lässt den Besucher eintauchen in längst vergangene Zeiten:

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