Kulturstätten
21.08.2025: Die ehemalige Uhrenschule auf dem Schulkamp, Schulkampallee 3/5, stammt von 1860. Zwei weitere Schulgebäude wurden 1885 und 1903, die Turnhalle 1909 gebaut. Seit 2002 befindet sich hier das Theater Uhrenschule (THUSCH). Die drei Gebäude und die Turnhalle sowie Park, Gedenkstein 1860 und Mahnmal der Widerstandskämpfer stehen unter Denkmalschutz:

21.08.2025: Eine Perle im Innenstadtbereich ist das Mühlenviertel. Im Zuge der Sanierung des Mühlenviertels wurde auch das ehemalige Feuerwehrspritzenhaus von Grund auf restauriert und von der örtlichen Feuerwehr ein Feuerwehrmuseum eingerichtet. Das Museum besteht aus drei Räumen und bezieht den anliegenden Schlauchturm mit ein. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Zeit der ehemaligen DDR. Anschaulich wird hier für jedermann die Geschichte der Teterower Feuerwehr erlebbar gemacht. Neben historischer Löschtechnik sind hier u. a. einzigartige Zeitdokumente ausgestellt:

21.08.2025: Mit der Wiedereröffnung des Kulturhauses Teterow ist die Stadt um eine traditionelle Veranstaltungsstätte reicher. Schon 1881 wurde das geschichtsträchtige Haus als Restaurant am damaligen Wilhelmsplatz eröffnet. Später kam ein Hotelbetrieb hinzu. 1893 schloss sich der Salonbau an – für die damalige Zeit in beträchtlichen Dimensionen. Es wurde besonders Wert auf eine gute Akustik gelegt, denn fortan sollte bei musikalischen und theatralischen Vorträgen der volle Effekt zur Geltung kommen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts warb der damalige Inhaber August Scharf mit Teterows grösstem Vergnügungssaal mit 1a Parkettboden. Schon damals gab es rauschende Feste und Aufführungen. Das Kulturhaus kann heute als Veranstaltungs-Location gemietet werden:

21.08.2025: Das Malchiner Museum in der 1881 erbauten ehemaligen Stadtmühle wurde im Jahr 2000 eröffnet. Neben Bildern der Malchiner Maler Professor Fritz Greve, Rudolf Allwardt und Friedrich-Franz Pingel, ist es die Ausstellung zum Wirken von Siegfried Marcus, der als erster Mensch der Welt Benzin als Antriebsstoff für ein Fortbewegungsmittel verwendete, die die Besucher anzieht:

18.08.2025: Die Geschichte des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin reicht bis 1563 zurück, als Herzog Johann Albrecht I. von Mecklenburg den Auftrag zur Gründung einer Hofkapelle erteilte und folglich eine Spielstätte benötigt wurde. Das heutige Gebäude steht an der Stelle des ursprünglich im klassizistischen Stil erbauten, jedoch 1882 abgebrannten Theaters, wurde von 1883 bis 1886 unter dem Hofbaumeister Georg Daniel errichtet und erhielt schliesslich 1926 seinen heutigen Namen. Direkt gegenüber des Schweriner Schlosses gelegen, kann man an dem heute staatlichen Mehrspartentheater (Konzert, Oper, Theater, Ballett, Niederdeutsches Schauspiel und Figurentheater), das große Theater-Flair des 19. Jahrhunderts erleben. Hinter dem mit 550 roten Samtsitzen ausgestatteten Saal mit prächtigen Stuck- und Goldverzierungen verbirgt sich modernste Bühnentechnik, die es erlaubt, jährlich mehr als zwanzig Neuinszenierungen zu realisieren. Das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin zieht jedes Jahr bis zu 200.000 Besucher an, was knapp das Doppelte der Einwohnerzahl Schwerins entspricht. Seit der Spielzeit 2016/17 ist Lars Tietje Generalintendant und Geschäftsführer:

18.08.2025: Im Auftrag von Grossherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg-Schwerin (1823–1883) wurde der Museumsneubau 1882 eröffnet. Der Architekt Hermann Willebrand (1816–1899), ein Schüler Friedrich August Stülers, entwarf den damals technisch wegweisenden Museumsneubau nach modernsten Gesichtspunkten. Direkt am Schweriner See und am Alten Garten gelegen prägt das Museum – gemeinsam mit dem Schweriner Schloss, dem Staatstheater, der Staatskanzlei und dem Alten Palais einen der wenigen komplett erhaltenen historistischen Plätze in Deutschland. Willebrand erbaute das repräsentative Gebäude im Stil der griechischen Renaissance in der Zeit von 1877 bis zu seiner Übergabe am 26. Mai 1882 unter Mitarbeit des Intendanten der Kunstsammlungen Eduard Prosch (1804–1878). Der historistische Baustil, der vor allem ein markantes Eingangsportal mit ionischen Säulen und einer grossen Treppe verwendet, ist typisch für diese Zeit:

18.08.2025: In Betrieb ging das Städtische Elektrizitätswerk 1904. Als Gleichstrom-Erzeuger musste es in der Nähe des Zentrums liegen und wurde wegen der repräsentativen Stadthäuser in der Nachbarschaft architektonisch aufwendig gestaltet. Zwei Gasmotoren-Maschinensätze erzeugten überwiegend Lichtstrom für die Privathäuser, die Strassen wurden weiter vor allem mit Gaslaternen beleuchtet. Ein Grosskunde des E-Werkes wurde die seit 1908 fahrende Strassenbahn. Von 1921 bis 1926 wurden die Maschinen durch erheblich kräftigere Dieselmotorensätze für die Wechselstromproduktion ersetzt. Ausserdem wurde die Abwärme dieser Motoren erstmals in Deutschland für ein kleines Fernwärmenetz genutzt, ein Vorbild für moderne Blockheizkraftwerke. Seit 1935 bezieht Schwerin auch Strom aus dem Überlandnetz. Bis 1969 war das E-Werk in Betrieb. Seit 1998 ist es Spielstätte des Mecklenburgischen Staatstheaters:

15.08.2025: Wo heute roter Samt, Bühnenlicht und herzhaftes Lachen den Ton angeben, begann alles ganz bodenständig mit Europaletten als Bühne, einer grossen Portion Mut und Menschen, die an Kultur vor Ort glaubten. Aus dieser Leidenschaft ist das Lachmöwen-Theater Laboe entstanden – eine Bühne, die seit 1986 die plattdeutsche Sprache lebendig hält und zugleich ein echtes Stück Heimat geschaffen hat. Mit 148 Sitzplätzen ist der Theatersaal nicht nur ein Theater – er ist Laboes grösstes Wohnzimmer. Hier kommen Generationen zusammen, Stammgäste, Urlaubsbesucher, junge Neugierige und langjährige Liebhaber des Niederdeutschen. Dank ansteigender Sitzreihen geniesst jeder beste Sicht, während dezente Technik und ein angenehmes Raumklima dafür sorgen, dass sich Kultur genauso komfortabel wie herzlich anfühlt. Ein ganz besonderes Herzstück sind die Original-Bestuhlung, der rote Vorhang und sogar Teile des Bühnenbodens, die aus dem Alten Hamburger Ohnsorg-Theater stammen:

15.08.2025: Am 13. März 1972 wurde U 995 von zwei Schwimmkänen nach Laboe überführt und als technisches Museum am Strand vor dem Marine-Ehrenmal abgesetzt. Das Boot war am 16. September 1943 beim Blohm & Voss in Hamburg in Dienst gestellt worden. Es gehörte zum Typ VII C, von dem bis 1945 insgesamt 693 Einheiten fertiggestellt wurden. Bis zu seiner Ausserdienststellung am 8. Mai 1945 im norwegischen Trondheim wurde U 995 vorwiegend im Nordmeer gegen Geleitzüge und auslaufende Konvois und Sicherungsstreitkräfte eingesetzt:

13.08.2025: Der Stadthauptmannshof spielte in der Geschichte Möllns eine zentrale Rolle. 1359 wurde die Stadt Mölln durch die lauenburgischen Herzöge an die Stadt Lübeck verpfändet. Lübeck sicherte sich dadurch die Zölle und die Einnahmen aus der Stadt. Vor allem lag der Hansestadt aber an der strategischen Lage Möllns. Zur Sicherung der Handelswege nach Süden baute Lübeck Mölln zur Festung an der Salzstrasse aus. Zu dem inzwischen vollständig sanierten Ensemble gehören der eigentliche Stadthauptmannshof von 1414, weiterhin das ehemalige Schulhaus von 1860, das Fachwerkreihenhaus von 1820 und das sog. Medaillongebäude von 1550. Das Baudenkmal wird von der Stiftung Herzogtum Lauenburg und der Lauenburgischen Akademie für Wissenschaft und Kultur u.a. für Veranstaltungen genutzt. Regelmässig finden auch sehenswerte Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern in den Räumen statt:
