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Kulturstätten

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29.07.2025: Das Museum ist nach der Region Altmark benannt, deren Geschichte es präsentiert und befindet sich in den Gebäuden des ehemaligen Katharinenklosters. Es werden romanische und gotische sakrale Exponate gezeigt, wie der Johannes-Altar der Tuchmachergilde von 1530. Die Ausstellung Die alte Hansestadt Stendal – Stadt der Backsteingotik beginnt mit der Erwähnung des Dorfes Steinedal im Jahr 1022, stellt altmärkische Persönlichkeiten vor, die Garnisonsgeschichte und ist der beginnenden Industrialisierung der Stadt gewidmet. Zu sehen ist auch ein Teil der originalen Statue des Stendaler Rolands von 1525. Seine Kopie steht seit 1974 vor dem Stendaler Rathaus. Das Museumsgebäude ist ein mehrstöckiges, neugotisches Backsteingebäude in der Stendaler Innenstadt. Es ist Teil des ehemaligen St.-Katharinen-Klosters, von dem ausserdem die 1468 geweihte spätgotische Kirche sowie Teile des Kreuzganges, der beide Gebäude verbindet, erhalten sind. Die Kirche wird als Musikforum Katharinenkirche für Konzerte, Tagungen und Ausstellungen genutzt. Museumsbesucher können die Klostergebäude sowie den dahinter liegenden Klostergarten besichtigen:

29.07.2025: Die Stadtbibliothek ist eine öffentliche Einrichtung der Hansestadt Stendal. Sie wurde 1935 gegründet und befindet sich in der Klosterbibliothek, dem einzig erhaltenen Bestandteil eines ehemaligen Franziskanerklosters in der Stadtmitte Stendals. Dieses ist ein zweigeschossiger Backsteinbau mit typischen Formen der hochgotischen Architektur in Norddeutschland. Im Jahre 2012 wurde das Gebäude teilsaniert und durch einen modernen Anbau erweitert. Die Stadtbibliothek ist eine kombinierte Kinder- und Erwachsenenbibliothek:

29.07.2025: Das Winckelmann-Museum widmet sich dem Leben und Werk Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768), dem Begründer der Klassischen Archäologie und Kunstgeschichtsschreibung. Im Zentrum des 2016-2018 grunderneuerten, weitgehend barrierefreien Museumsquartiers steht die ständige Ausstellung zu Winckelmann, die sich nun im modernen Antlitz präsentiert. Im generationsübergreifenden Familienmuseum können Klein und Gross die römische Welt spielerisch erkunden. Ein Skulpturenhof lädt zum Verweilen, Schauen und Lauschen akustischer Geschichten ein. Unter dem Motto 8000 Jahre Kunst – das Mäzenaten-Museum können die Besucher in neu eingerichteten Schaumagazinen jene Sammlungen bestaunen, die von Mitgliedern der Winckelmann-Gesellschaft dem Haus grosszügig geschenkt wurden. Sonderausstellungen mit Themenschwerpunkten zur Kunst und Kultur des Altertums, zum 18. Jahrhundert oder zur Antikenrezeption bis in die Gegenwart ergänzen das Ausstellungsprogramm des Hauses. Ausserdem kann die Winckelmann-Bibliothek von interessierten Lesern besucht werden:

28.07.2025: Seit dem Jahr 2002 zeigt sich die Stadthalle als Domizil für Kunst und Kultur. In der Stadt Burg und Umgebung stellt das Multifunktionshaus aufgrund seiner Grössenordnung den einzigen Saalbetrieb in dieser Art dar. Das Haus verfügt ebenso über zwei multifunktionale Konferenzräume sowie ein Restaurant. Mutig gestaltet und farblich facettenreich wie die auf ihren Bühnen gebotene Kunst, bietet die Stadthalle Raum für Begegnungen – zwischen Künstlern und Publikum, Gefühl und Verstand, Anregung und Entspannung:

28.07.2025: Aufgrund der politischen Diskriminierung der Hugenotten in Frankreich emigrierten viele gläubige Franzosen. Ab 1689 trafen in der Stadt Burg die ersten Hugenottenfamilien ein. Bis 1704 vergrösserte sich die französische Gemeinde zunächst auf 53 Familien mit 172 Personen. Darunter befanden sich z.B. die Familien Delorme (1690) und Patté (1692). Die Nachkommen sind noch heute in Burg etabliert. Das heutige Burger Hugenottenkabinett ist ein über 300 Jahre altes Fachwerkhaus. Lange Zeit diente es als Pfarr- und Pfarrwitwenhaus. 2005-2006 wurde es mit Hilfe kirchlicher und öffentliche Gelder, Spendenmittel und viel ehrenamtlichem Engagement saniert. Heute beherbergt es eine Pfarrdienstwohnung und Gemeinderäume. Das Hugenottenkabinett bildet das Herzstück dieses Gebäudes. Hier haben Besucher die Möglichkeit, einen authentischen Einblick in die Geschichte der Hugenotten sowie deren einmalige Bedeutung für die Stadtentwicklung zu bekommen. Interessante Daten und Dokumente von Glaubensflüchtlingen können eingesehen werden. Zahlreiche Bücher, Bilder und Filme über das Leben und die Herkunft der Hugenotten sowie anderer Reformierter werden gezeigt. Die Kirche Sankt Petri, ehemalige Kirche der Hugenotten und heute der älteste Sakralbau der Stadt, kann im Rahmen eines Besuches des Hugenottenkabinetts besichtigt werden. Führungen und Vorträge sind nach vorheriger Anmeldung möglich:

28.07.2025: Das Haus in der Berliner Strasse Nummer 38 ist das nachweislich älteste Gebäude der Stadt Burg. 1589 wurde es erstmals urkundlich erwähnt, jedoch wird vermutet, dass es noch viel älter ist. Im 19. Jahrhundert diente das Haus als Tuchfabrik, in welchem es 1808 einen gewaltigen Tuchmacheraufstand gab. 1835 wurde das Haus zum Schulgebäude und diente als Wohnung für Lehrer. Als die katholische Gemeinde das Grundstück erwarb, wurde die darauf vorhandene Scheune ab 1839 bis zur Einweihung der Kirche Sankt Johannis Baptist im Jahr 1906 als Notkirche genutzt und Pfarrer zogen in das Haus. Im Jahr 1902 diente das Gebäude als Wohnhaus für acht Familien und später ebenso als Zigarren- und Schokoladengeschäft (1925). 2007 wurde das Haus nach umfangreichen Sanierungsarbeiten der Öffentlichkeit übergeben. Heute befindet sich hinter der schmucken Fachwerkfassade die Stadtbibliothek Brigitte Reimann. Sie ist nach der Schriftstellerin (u.a. Buch Franziska Linkerhand) benannt. Besonderheiten der Bildungseinrichtung mit musealem Charakter sind eine Schwarze Küche sowie die Büchersammlung von und über die Burger Schriftstellerin Brigitte Reimann. Zahlreiche Lesungen, Projekte sowie Informations- und Kulturveranstaltungen für jedes Alter finden hier statt:

26.07.2025: Die Festung Mark ist eine der letzten Zeugen der einst grössten preussischen Festung Magdeburg. Dort, wo noch im 19. Jahrhundert Soldaten zu Hause waren, ist seit Ende 2001 Kunst & Kultur in ihrer gesamten Bandbreite eingezogen. In der letzten Phase des Ausbaus der Festung Magdeburg entstand das heutige Gebäude 1864/65 als Defensionskaserne an der Nordfront des inneren Verteidigungsringes der Stadt, direkt vor der mittelalterlichen Stadtmauer. Zuvor stand hier bereits die Tenaille Mark, die allerdings den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Das neue Gebäude sollte einerseits 600 Soldaten eine Unterkunft bieten (bei Fertigstellung sogar 800 Soldaten) und zugleich ihre Verteidigungsfunktion erfüllen. Bis zum Ende des ersten Weltkrieges blieb es bei der militärischen Nutzung. Die Nutzung des Hohen Gewölbes und des Oberen Gewölbes sind heute ohne Einschränkungen möglich. Mit einem vielfältigen Veranstaltungsangebot bespielt die KulturSzeneMagdeburg e.V. seit 2002 regelmässig das Haus – vom modernen Konzertabend bis zum historischen Mittelalterspektakel. Im Sommer 2005 wurde die Bürgerstiftung KulturStiftung FestungMark als zukünftiger Träger der ehemalige Kasernenanlage gegründet:

26.07.2025: Die heutige Lukasklause befindet sich auf einer kleinen Erhöhung und gehört zum einstigen Wehrturm der alten Festung Magdeburg, welche noch in Teilen in der Landeshauptstadt erhalten ist und beinhaltet das Otto-von-Guericke-Zentrum. Zu finden ist diese bedeutende Sehenswürdigkeit für Besucher der Stadt Magdeburg westlich der Elbe im Nordosten der Magdeburger Altstadt. Unmittelbar in Nähe der Festung findet sich die vierspurige Strasse Schleinufer. Die Lukasklause Magdeburg gehörte mit zur Magdeburger Festung, welche bereits seit dem 13. Jahrhundert Bestand hatte und zahlreiche Baumassnahmen überstand. Sie hat eine beeindruckende Geschichte, denn sie war ein Geschenk des Erzbischofs Wilbrand von Käfernburg. Der Erzbischof schenkte der Stadt im Jahre 1236 die heutige Lukasklause Magdeburg, welche zur Vervollständigung der Stadtmauern errichtet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung des Turms, der damals noch als Welscher Turm bekannt war, erfolgte im Jahr 1279. Die jetzige Lukasklause war ein wichtiger Bestandteil der Stadtmauer und der späteren Festung. Ende des 19. Jahrhunderts endete die militärische Nutzung. Die Lukasklause Magdeburg ging in die zivile Nutzung über. Der Künstlerverein St. Lukas e. V.  bekam den Turm 1892 zugesprochen und nutzte dieses für ihre Zwecke. In den Jahren 1902 und 1903 wurde der Turm umgebaut. Nach der Fertigstellung wurde der Turm dem Heiligen Lukas als Schutzpatron der Maler zugewiesen. Seitdem trägt der Turm den Namen Lukasklause. Heutzutage wird die Lukasklause Magdeburg als Museum bzw. Otto-von-Guericke-Zentrum genutzt:

26.07.2025: Die Geschichte der Johanniskirche ist sehr wechselhaft. 1131 wurde die Kirche als eine dreischiffige kreuzförmige Basilika im romanischen Stil errichtet. Bei verschiedenen Stadtbränden und der Heimsuchung Magdeburgs durch General Tilly 1631 wurde sie immer wieder zerstört, aber auch immer wieder aufgebaut. Am 16. Januar 1945 fiel die Kirche den Bomben des schweren Angriffs zum Opfer. Erst 46 Jahre nach der Zerstörung, am 16. Januar 1991, begann auf Initiative eines Kuratoriums der Wiederaufbau, der 1999 abgeschlossen werden konnte. In unmittelbarer Nähe zum Rathaus am Altem Markt und zur Elbe, ist sie seit Oktober 1999 der Öffentlichkeit als restauriertes Gebäude wieder zugänglich. Sie wird als Festsaal und Konzerthalle der Stadt Magdeburg genutzt. Von Januar bis Juni 2014 diente sie dem Landtag von Sachsen-Anhalt als Tagungsort. Einen beeindruckenden Panoramablick über die Landeshauptstadt können Besucher der Magdeburger Johanniskirche besonders im Frühling geniessen. Der Südturm mit seiner Aussichtsplattform in 52 Metern Höhe lädt täglich ausser montags zum Aufstieg ein. Die Turmbesteigung ist bis 16 Uhr möglich. Hoch hinaus über die Dächer Magdeburgs geht es über das Treppenhaus des Turms mit 277 Stufen:

26.07.2025: Centraltheater, Maxim-Gorki-Theater, Theater der Landeshauptstadt…die Geschichte des heutigen Opernhauses Magdeburg ist ebenso wechselvoll wie das Geschehen auf der Bühne. Was heute nach reinem Musiktheater klingt, beherbergt neben Ballett auch die Konzerte der Magdeburgischen Philharmonie. Alles begann 1907 im Centraltheater als Varietétheater mit gemischtem Unterhaltungsprogramm. In den 1920er-Jahren wurde es zur Operettenbühne. Nach der Zerstörung Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es wieder aufgebaut und trug zu DDR-Zeiten den Namen Maxim-Gorki-Theater. 1990 durch einen Brand erheblich beschädigt, wurde es nach langer Renovierung 1997 als Theater der Landeshauptstadt wiedereröffnet. 2004 schliesslich folgte die Fusion mit den Freien Kammerspielen zum Theater Magdeburg. Spielstätten des Theaters sind heute das Schauspielhaus an der Otto-von-Guericke-Strasse mit Grosser Bühne und Studio sowie das Opernhaus am Universitätsplatz mit Grosser Bühne und Podium. Im Sommer wird ausserdem der Domplatz als Freilichtbühne genutzt.

Opernhaus:

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