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Kulturstätten

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18.03.2026: Die Stadthalle Lahnstein ist das Veranstaltungszentrum der Stadt. Das weitgehend unverändert erhaltene Gebäude gilt als seltenes Zeugnis der Architektur der 1970er-Jahre in Rheinland-Pfalz und bekam bereits 1975 eine Auszeichnung durch den rheinland-pfälzischen Staatspreis Kunst am Bau. 2007 wurde das Gebäude von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz aufgrund seiner hochwertigen künstlerischen Gestaltung und der qualitätvollen Architektur als Kulturdenkmal eingestuft:

13.03.2026: Das von Friseurmeister Eugen Christoph liebevoll aufgebaute Privatmuseum befindet sich direkt im Gebäude seines Friseursalons. Es dokumentiert die Geschichte der Bader, Barbiere, Perückenmacher und Friseure. Zu erleben gibt es u.a. historische Röhrenhauben, die wie Ritterrüstungen aussehen, frühe Wickler für Dauerwellen (die einst auf 100 Grad erhitzt wurden), kuriose historische Lausfallen und den ersten elektrischen Rasierapparat der Welt:

13.03.2026: Die alte Gaststätte Blaue Ente – davor Schlachtwirt – bestand noch bis in die 1970er Jahre. 1997 erwarb die Stadt Leipheim das baufällige Anwesen, um es in ein Museum umzuwandeln. Nach achtjähriger Arbeit durch den Historischen Arbeitskreis der Stadt Leipheim wurde das Heimat- und Bauernkriegsmuseum 2005 eröffnet. Das Gebäude weist originelle bauliche Details wie zwei Tiefkeller oder einen neun Meter tiefen Giebelbrunnen auf. Bis zur Eröffnung des Heimat- und Bauernkriegsmuseums Blaue Ente war es ein weiter Weg. Tausende Stunden ehrenamtlicher Arbeit wurde von den Mitgliedern des Historischen Arbeitskreises in das alte Gasthaus gesteckt, bis im Jahr 2005 das Museum endlich eröffnet werden konnte. Im Jahre 1536 wurde der alte Brauereistadel errichtet – im Jahr 2001 begann der Historische Arbeitskreis mit der Renovierung:

13.03.2026: Bauern, Handwerker, Leinweber u.a. hatten in der Regel kein Bargeld und lieferten ihre Steuer in Naturalien (z.B. Feldfrüchte, Eier oder auch lebendes Vieh) ab. Um die Waren zu lagern, wurde in vielen Orten extra ein Zehntstadel gebaut. Der Leipheimer Zehntstadel gehörte zum Schloss, dem Sitz des Ulmer Vogtes. Dieser trieb im Auftrag der Freien Reichsstadt Ulm, Eigentümer von Leipheim 1453 – 1802, die Steuern ein. 1815 wurde der Stadel von der Stadt gekauft. Von 1865 bis 1970 diente er als Bauhof und der Freiwilligen Feuerwehr Leipheim als Remise für Fahrzeuge und Geräte. 1983 rettete der Stadtrat den Zehntstadel vor dem Abriss, ab 1993 wurde er umfassend renoviert und beherbergt heute neben einem Restaurant einen Bürgersaal sowie den Sitzungssaal des Stadtrats:

06.03.2026: Die Hauptstelle der Gemeindebücherei Grossostheim befindet sich am Marktplatz 4 in der historischen alten Mädchenschule. Die Bücherei startete im April 1954 zunächst in einem Nebenraum der Bachgauhalle und zog 1958 in die alte Mädchenschule am Marktplatz um, ursprünglich im ehemaligen Handarbeitsraum:

06.03.2026: Am Marktplatz mit seinem prächtigen Fachwerkensemble befindet sich die Hauptzierde Grossostheims, der alte Herrensitz Nöthigsgut – eine spätmittelalterliche Hofanlage von 1579. Der Hof war als Besitz des Mainzer Domkapitels Adeligen zu Lehen gegeben, die das Hofgut verpachteten. Zuletzt war 1762 bis 1921 die namensgebende Familie Nöthig Pächter des Gutes. Danach war der vordere Teil Wohnhaus, ehe von 1993-2001 der Umbau und Renovierung zu einem Kulturzentrum erfolgte. Heute ist das Bachgaumuseum mit einer Ausstellungsfläche von ca. 1100 qm hier untergebracht sowie die Musikschule. Zuletzt wurde 2005-2007 das Gotische Haus (ältestes Fachwerkhaus des Landkreises, 1421) saniert und zu einer Veranstaltungsstätte umgebaut:

13.02.2026: Das Theater Ulm spielt Stücke der Moderne genauso wie antike Werke, manchmal auch im Treppenhaus. Von Sophokles über Verdi bis Janacek – im ältesten Stadttheater Deutschlands kommen Schauspiel, Oper, Operette, Musical, Ballett und Konzerte zur Aufführung, dazu gesellen sich zahlreiche weitere Theaterformen. Errichtet wurde das Gebäude zwischen 1966 und 1969 nach den Plänen des Architekten Fritz Schäfer und am 3. Oktober 1969 feierlich eingeweiht. es handelt sich um einen skulpturalen Baukörper mit einem charakteristischen polygonalen (sechseckigen) Grundriss und einer gestaffelten Dachlandschaft. Die dominierende Aussenfarbe Weiss steht symbolisch für Reinheit und architektonische Perfektion:

13.02.2026: Das Haus der Begegnung (HdB) in Ulm ist ein barrierefreies Bildungs- und Kulturzentrum sowie ein modernes Tagungshaus, das sich in der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche befindet. Getragen von der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Ulm dient es als Ort für offenen gesellschaftlichen Diskurs, Seminare, Feiern und hochkarätige Veranstaltungen. Alle Räume besitzen moderne Medientechnik inklusive WLAN, Beamer, PC und Beschallungsanlagen. Das hauseigene Weltcafé bietet täglich Kaffee und Getränke an. Für Events können Pausensnacks wie Butterbrezeln vorbestellt werden, grösseres Catering wird extern organisiert. Die ehemalige Dreifaltigkeitskirche geht ursprünglich auf ein Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert zurück. Nach der Reformation wurde sie 1621 als erste protestantisch erbaute Kirche Ulms eingeweiht. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude weitgehend zerstört und blieb bis zum Wiederaufbau 1984  jahrzehntelang eine Ruine:

13.02.2026: Die Kunsthalle Weishaupt ist ein renommiertes Privatmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst im Zentrum von Ulm. Das markante Gebäude in der Neuen Mitte wurde vom Münchner Architekten Wolfram Wöhr entworfen und im November 2007 eröffnet:

13.02.2026: Das Museum Ulm besteht aus einem historischen Ensemble von sieben Gebäuden aus sechs Jahrhunderten, das sich direkt am Marktplatz im Herzen der Ulmer Altstadt befindet. Zu diesem architektonischen Komplex gehören unter anderem ein markantes Kaufmannshaus der Renaissance sowie die historische Gewerbebank, deren Ursprünge bis ins 14. und 15. Jahrhundert zurückreichen. In den vergangenen Jahrzehnten wurde das Areal kontinuierlich erweitert, unter anderem durch funktionale Neubauten und Erweiterungen zwischen 1985 und 2007. Vier der sieben Gebäude des Ensembles werden derzeit schrittweise saniert. Zudem wurde ein nicht denkmalgeschütztes Eingangsgebäude abgerissen, um Platz für einen modernen, barrierefreien Neubau zu machen:

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