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Kirchen

11.08.2020: Der Baubeginn der hochgotischen Basilika liegt zwischen 1243 und 1315. Die mit Rosetten geschmückte Westfassade zwischen dem Turmpaar ist durch die Wappenallianz zwischen Karl IV. und seiner dritten Gemahlin Anna von Schweidnitz, die 1353 heirateten, datiert. Schon während der Bauzeit ergaben sich Planänderungen zur Einbeziehung von Seitenkapellen zwischen den Strebepfeilervorlagen der Seitenschiffe (1391) und Emporeinbauten über den Seitenportalen. 1439 bis 1477 wurde der gewaltige spätgotische Hallenchor erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Lorenzkirche schwer beschädigt. Ab 1945 erfolgte der Wiederaufbau unter Leitung von Julius Lincke (Wiederweihe am 10. August 1952).Von der Ausstattung verdienen besonders das Sakramentshaus von Adam Kraft (1493/96), der Engelsgruss mit zugehörigem Marienleuchter von Veit Stoß (1517/18), der Deocarusaltar (1437) und der Krellaltar (1483) Beachtung. Die Kanzel ist ein Werk der Neugotik:

11.08.2020: 1230/40 wurde mit dem Bau der spätromanischen Pfeilerbasilika begonnen. Bereits im Jahr 1255 bekam sie den Titel Pfarrkirche zugesprochen. Ihre Fertigstellung darf für 1274/75 angenommen werden. 1309 bis 1345 erfolgten Umbaumassnahmen zur Erweiterung der Seitenschiffe und Erhöhung der Türme in hochgotischem Stil, der Bau des spätgotischen Hallenchors erfolgte 1358 bis 1379. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Ausstattung barockisiert und Emporen eingerichtet. Nach weitgehender Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, begannen die Wiederherstellungsarbeiten, die in Teilbereichen noch andauern. Der Aussenbau ist mit reicher Bauplastik geschmückt, von der das Schreyer-Landauer-Epitaph von Adam Kraft (1490/92) und die Portale herauszuheben sind. Die reiche Innenausstattung des 14. bis 16. Jahrhunderts, unter anderem das Sebaldusgrab, der Loeffelholzaltar, die Werke des Veit Stoß und die Glasmalereien der Fenster gehen überwiegend auf Stiftungen des Nürnberger Patriziats zurück:

11.08.2020: Kaiser Karl IV. ließ die Frauenkirche 1355 bis 1358 anstelle der abgerissenen Synagoge des ehemaligen Judenviertels (Pogrom 1349) die erste gotische Hallenkirche Frankens, als dreischiffige kaiserliche Hofkapelle errichten. Vermutlich führte Peter Parler, Baumeister des Prager Veitsdomes, den Bau aus. 1361 wurden hier zur Taufe des Thronfolgers Wenzel erstmals die Reichskleinodien der Öffentlichkeit gezeigt. Das „Männleinlaufen“ (12 Uhr mittags), 1509 von Sebastian Lindenast und Georg Heuß geschaffen, erinnert an die Verkündung der Goldenen Bulle von 1356. Sieben Kurfürsten huldigen dem thronenden Kaiser Karl IV. Den Hauptaltar bildet der bis 1487 als Hochaltar in der Augustinerkirche stehende Tucheraltar. Unter den meist aus der Dominikaner- und Augustinerkirche stammenden Epitaphien und Tafelgemälden befinden sich Werke von Adam Kraft und Michael Wolgemut. 1816 wurde die Frauenkirche der katholischen Gemeinde Nürnbergs überlassen:

10.08.2020: St. Jakob ist eine evangelisch-lutherische Kirche. Sie befindet sich im südwestlich gelegenen Jakoberviertel der Lorenzer Altstadt. Wie die benachbarte Elisabethkirche steht die Jakobskirche auf dem Grund eines ehemaligen Königshofs, der im Jahr 1209 von Kaiser Otto IV. an den Deutschen Orden übergeben wurde. Die ursprüngliche Spitalkirche wurde Mitte bis Ende des 14. Jahrhunderts durch den heutigen Bau ersetzt. Dem Schutzpatron der Pilger und Reisenden St. Jakob geweiht, ist die Jakobskirche Endpunkt des mittelfränkischen Jakobswegs zwischen Nürnberg und Rothenburg:

10.08.2020: Repräsentativ und geprägt durch klare, schlichte Geometrie ist die katholische Elisabethkirche eines der wenigen klassizistischen Bauwerke Nürnbergs. 40 marmorne, rote Säulen gliedern Chor, Rundbau und Eingangsbereich im Inneren. Die mächtige, 50 Meter hohe Kuppel über dem Rundbau wird von zwölf monumentalen Apostelstatuen, angeordnet in Dreiergruppen, beherrscht. Die Vorgängerkirche der St. Elisabethkirche gehörte wie die benachbarte Jakobskirche zum bedeutendsten Deutschordenshospital in Deutschland und war der Heiligen Elisabeth, 1235 heiliggesprochen, geweiht. Die baufällige gotische Kapelle wurde 1785 abgebrochen. Bevor an ihrer Stelle der klassizistische Bau mit der eindrucksvollen Kuppel im Jahr 1905 geweiht werden konnte, folgten jahrzehntelange Streitigkeiten wegen der Baupläne sowie der Baustopp durch das Ende des Deutschen Ordens und die Säkularisation:

06.08.2020: Der Kaiserdom diente seit 1356 zehn deutschen Kaisern als Krönungsort. Strenggenommen ist er kein Dom, denn er diente nie als Bischofskirche. Aber die gotische Kathedrale St. Bartholomäus erhielt als eine der wenigen die Bezeichnung Kaiserdom. Seit 1356 hielt man hier gemäss der Goldene Bulle Karls IV. die Königswahlen ab. Zwischen 1562 bis 1792 wurden vor dem Krönungsaltar zehn Monarchen zum Kaiser gekrönt. Die heutige Kirche ist der fünfte bekannte Bau an dieser Stelle. Auf eine vor 680 entstandene merowingische Kapelle und eine karolingischen Saalkirche folgte 852 die Salvatorbasilika der karolingischen Kaiserpfalz. Der spätromanische Bartholomäuschor wurde 1239 geweiht, benannt nach dem Apostel Bartholomäus, dessen Schädeldecke als wertvollste Reliquie des Doms verehrt wird. Ab 1260 begannen Bau und Erweiterung des bis heute bestehenden gotischen Langhauses und der Seitenschiffe. Der repräsentative Westturm entstand ab 1415. 1867 fiel der Dom einem Grossbrand zum Opfer. Franz Joseph Denzinger liess ihn neugotisch restaurieren. Nun erst erhielt der Turm die Spitze nach den Plänen des Dombaumeisters Madern Gerthener von 1415 und ragt seitdem 95 Meter in die Höhe. Mit der Restaurierung der Kriegsschäden ab 1948 bekam der Dom sein heutiges Aussehen. Der Turm kann von April bis Oktober bestiegen werden. Wer die 324 Stufen geschafft hat, wird mit einem herrlichen Panoramablick belohnt:

23.07.2017: Ausblicke vom Kaiserdom auf den Main, Skyline und Paulskirche, den Neuen Henninger Turm und zum alten Goetheturm im Stadtwald:

Am 24.03.2025 vom Holbeinsteg:

23.07.2020: Die Herz-Jesu-Kirche ist ein seltenes Beispiel des neubarocken Baustils der Jahrhundertwende im Rhein-Main-Gebiet. Kirchbaumeister August Greifzu aus Mainz (1873-1949) konzipierte sie als dreischiffige Basilika mit Apsis, angedeutetem Querhaus und quadratischem Chorseitenturm (Höhe 40 m). 1910/11 wurden nur vier Joche des Kirchenschiffs ausgeführt, zur Bergstraße hin war die Möglichkeit einer Verlängerung eingeplant. Um 1950 wurde aber nur eine kleine Eingangshalle angebaut. Das Innere der Kirche bietet noch heute eine einheitliche neubarocke Ausstattung:

15.08.2017: Ansicht vom Kelstergrund aus:

22.07.2020: Die katholische Pfarrkirche St. Martinus liegt auf einer kleinen Erhebung mitten in der historischen Altstadt. Sie ist von 1913 bis 1915 erweitert worden. Dabei wurde die kleine barocke Vorgängerkirche von 1747 im Westen des Jugendstil-Neubaus integriert. Die Existenz eines früheren Gotteshauses ist seit 1313 belegt. In diesem Jahr hatte die Hattersheimer katholische Gemeinde eine Trennung von der Mutterkirche in Okriftel gefordert:

13.07.2020: Die evangelische Martin-Luther-Kirche wurde 1902-03 im neugotischen Stil erbaut und bestand damals aus einem Lang- und Querschiff sowie einem Turm. In den letzten Kriegstagen 1945 wurde der Turmhelm in Brand geschossen und dabei schmolz die einzige noch verbliebene Glocke, nachdem die Geläute bereits 1914 und 1939 abgeliefert werden mussten. 1953 wurde der Kirchturm wieder aufgebaut. Zwei Leihglocken vom sogenannten Hamburger Glockenfriedhof (eine aus Reichenstein in Schlesien von 1673, die andere aus Pikallen/Schlossberg in Ostpreussen von 1706) und eine neue Glocke konnten wieder zum Gottesdienst rufen. Die Kirche selbst wurde 1956 so erweitert, wie sie sich jetzt zeigt. Die alte Vorderfront und die Orgelempore wurden abgetragen und nach aussen gerückt. Es entstand eine Fensterfront mit Seiteneingang. 1982 sowie zum 100-jährigen Kirchenjubiläum 2002/2003 wurde die Martin-Luther-Kirche renoviert:

13.07.2020: An exponierter Stelle, auf einem Vorsprung des Molkenbergs, steht die älteste Kirche der Kurstadt an der Orb. Dass sie nicht – wie für ein mittelalterliches Stadtbild üblich – inmitten der Stadt errichtet wurde, ist durch ihre Nähe zur alten Burgbefestigung zu erklären. Denn schon als das „Kastellum“ im Jahre 1064 in den Besitz von Erzbischof Siegfried I. von Mainz überging, stand bereits ein Gotteshaus an dieser Stelle, eine romanische Burgkapelle. Der Bau des grösseren Gotteshauses ist in das 14. Jh. zu datieren, eine Zeit, in der die Salzgewinnung die Bevölkerungszahl anwachsen liess. Dadurch, dass alte Bausubstanz in den Bau einer dreischiffigen Kirche integriert wurde, lässt sich die generelle Asymmetrie der Martinskirche erklären. So war der heutige Kirchturm Bestandteil der Wehranlagen. Gerade im vergangenen Jahrhundert blickt die Martinskirche auf eine Geschichte voller (geplanter und unbeabsichtigter) Umgestaltungen zurück. In den 1930ern wurden die gotischen Züge der Kirche durch die Entfernung des barocken Hochaltars wieder hervorgehoben. An seine Stelle trat das Orber Altarbild, ein Werk des Meisters der Darmstädter Passion von kunstgeschichtlicher Relevanz aus dem 15. Jahrhundert. Im gleichen Zeitraum wurde die Kirche auch durch den Anbau einer zweigeschossigen Sakristei erweitert. Die bis heute letzte Renovierung war genauso unbeabsichtigt wie umfangreich. Sie wurde nötig durch den Kirchbrand an Weihnachten 1983, der sämtliche Kunstschätze der Pfarrkirche dahinraffte: