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Brücken

15.02.2020: Die Kurt-Schumacher-Brücke (Länge 1500 m) ist die jüngste Rheinquerung (Fertigstellung 1972) zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Sie war weltweit die erste Schrägseilbrücke, die mit Paralleldrahtbündeln ausgeführt wurde. Sie überführt die Bundesstrasse 44 sowie eine Straßenbahntrasse von Mannheims Stadtteil Innenstadt/Jungbusch über den Rhein nach Ludwigshafen. Die Grenze zwischen den Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verläuft in der Flussmitte:

24.10.2019: Die schönste der Bad Vilbeler Brücken wurde um 1980 als Geh- und Radwegbrücke zur Alten Mühle erbaut. Die Holzkonstruktion mit Fachwerkträgern für die Statik bietet in ihrer Mitte einen Logenplatz mit Niddablick. Als die Alte Mühle 1991 zum Kulturzentrum umgebaut wurde, entstand der überdachte Mühlensteg. Die Brücke ist vom überstehenden Dach gemessen 39,46 Meter lang und 4,06 Meter breit. Die überdachte Holzbrücke war mit Blumenkästen geschmückt, bis man merkte, dass durch das Giessen Schimmelschäden im Gebälk entstanden:

12.10.2019: Die erste Brücke wurde 1866 fertiggestellt. Sie hieß Pont de Commerce. 1905 wurde im Rahmen der Weltausstellung eine neue Brücke gebaut, um dem wachsenden Verkehr gerecht zu werden. 1940 wurde die Brücke zerstört, um den deutschen Vormarsch zu bremsen. Die neue 170 Meter lange Brücke, die heute als Hommage an den Ritterkönig Albert I. heisst, wurde 1957 nach Plänen des Architekten Georges Dedoyard wieder aufgebaut:

14.09.2019: Die Bebensundbrücke oder Seescharwaldbrücke verbindet den Seepark Eutin mit dem Seeschaarwald und teilt die Fissauer Bucht vom Grossen Eutiner See ab. Die Bebensundbrücke wurde vom letzten Eutiner Hofgärtner Heinrich Lüth entworfen und entstand 1934 im Rahmen des Freiwilligen Arbeitsdienstes der Nationalsozialisten. Sie ersetzte damit eine Seilzugfähre, die zur 1914 erbauten Badeanstalt hinüberführte. Im Jahre 2003 wurde die Brücke renoviert und bekam unter anderem ein neues Geländer und Sicherheitspfeiler (die für den Fall einer Kollision des Fahrgastschiffes FREISCHÜTZ errichtet wurden:

21.08.2019: Die Eisenbahnbrücke Hochheim (Länge 293 m) ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke über den Main zwischen den südhessischen Orten Hochheim am Main und Mainz-Gustavsburg. Das Bauwerk ist zusammen mit der Kaiserbrücke Teil des elektrifizierten Eisenbahnrings um Mainz. Die Brücke ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Die Stahlfachwerk-Bogenbrücke wurde 1902 – 1904 errichtet und am 2. Mai 1904 in Betrieb genommen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Brücke 1945 von der Wehrmacht gesprengt und nach Kriegsende in den wesentlichen Teilen wiederaufgebaut und 1947 in Betrieb genommen. Auf den Bildern mit Güterzug und S9 in Richtung Norden…:

…und am 17.08.2017 von der südlichen Mainseite mit S9 in Richtung Süden:

31.08.2021: Südportalpfeiler mit einem Kesselwagenzug:

31.08.2021: Nordrampe mit der Regionalbahn 75 der Hessischen Landesbahn in Richtung Darmstadt/Aschaffenburg und einem Güterzug:

31.08.2021: Nordportalpfeiler:

21.08.2019: Die Theodor-Heuss-Brücke (Länge 425 m) verbindet über den Rhein den Stadtteil Mainz-Kastel der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz. Die Brücke besteht aus fünf zweigelenkigen Fachwerkbögen, die sich zwischen den beiden Brückenköpfen über vier Pfeiler aus Sandstein spannen. Die Rheinbrücke wurde in den Jahren 1882 bis 1885 erbaut. Am 17. März 1945, kurz bevor die US-amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg die Stadt erreichten, wurde die Brücke von den sich zurückziehenden Deutschen Truppen gesprengt und 1948 – 1950 wiedererrichtet. Am 15. Mai 1950 wurde die Brücke im Beisein des ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss in Betrieb genommen…im Vordergrund der Aufnahmen ist der Mainzstrand, Freizeit-u. Feiermeile am Rhein, zu sehen:

04.07.2019: Die Dyckerhoff-Brücke ist eine Fussgängerbrücke in Wiesbaden, die die Hafenausfahrt des Schiersteiner Hafens mit einem 96,40 m weiten Bogen überspannt. Das 1967 errichtete Bauwerk ist eine Spannbetonkonstruktion, die im Freivorbau hergestellt wurde und bei der erstmals in Deutschland zur Reduzierung der Lasten zum großen Teil Leichtbeton verwendet wurde:

Die Fehmarnsundbrücke ist eine kombinierte Strassen- und Eisenbahnbrücke, die die Insel Fehmarn in der Ostsee mit dem Festland bei Grossenbrode verbindet. Durch die 1963 eröffnete Brücke und den gleichzeitig gebauten Fährhafen Puttgarden auf Fehmarn wurde die durchschnittliche Reisezeit auf der Vogelfluglinie von Hamburg nach Kopenhagen deutlich verkürzt. Die Brücke überspannt den ca. 1300 m breiten Fehmarnsund, der durch die beidseitigen, insgesamt 337 m langen Rampen auf 963 m eingeengt wird. Die Fehmarnsundbrücke hat für den Schiffsverkehr eine lichte Öffnung von 240 m Breite und 23 m Höhe über dem Mittelwasser. Der Netzwerkbogen ist einer der ersten und größten seiner Art weltweit. Er besteht aus zwei gegeneinander geneigten Parabelbögen, die einander im Scheitel tangieren. Die Brückenbreite beträgt 21 m, die sich das Eisenbahngleis, die B 207 sowie einen kombinierten Rad- und Fussweg teilen. Der 268,5 m lange Bogen hat eine größte Höhe von 45 m über der Fahrbahn (08.06.2019):

Die Ponts Couverts (Überdachte Brücken) sind Überbleibsel der Strassburger Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert und spannen sich über die Kanäle der Ill. Die vier ehemals verkleideten Holzbrücken wurden im 19. Jahrhundert aus Stein wieder neu erbaut. In den vier Türmen waren bis 1832 Gefängnisse und Befestigungen, die Scharten für die Kanonen sind noch zu erkennen. Tatsächlich sind die Ponts Couverts seit mehr als 200 Jahren nicht mehr überdacht. Die Holzdächer des dortigen Vauban-Wehrs, die im 17. Jahrhundert die wachhabenden Soldaten vor Regen und Kälte schützen sollten, wurden bereits im 18. Jahrhundert abgerissen (25.04.2019):

Die Barrage Vauban (Damm Vauban) ist eine Brücke, ein Wehr und ein Verteidigungsbauwerk, das im 17. Jahrhundert an der Ill errichtet wurde. Seit 1971 steht es unter Denkmalschutz. Der Damm wurde von 1686 bis 1690 vom französischen Ingenieur Jacques Tarade nach Plänen von Vauban aus rosafarbenem Vogesensandstein errichtet. Die Hauptverteidigungsfunktion des Sperrfeuers bestand darin, im Falle eines Angriffs die Anhebung des Niveaus des Flusses Ill und damit die Überschwemmung aller Gebiete der Stadt zu ermöglichen, wodurch sie für den Feind unpassierbar wurden (25.04.2019):