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Bahnhöfe

08.07.2024: Bis Dezember 2020 bedienten Regionalbahnen der Linie RB 2 (Biblis)-Mannheim HBF-Karlsruhe HBF den Bahnhof. Seitdem wird die Station im Halbstundentakt von S-Bahnen der Linie S 9 der S-Bahn Rhein-Neckar angefahren, wobei jeder zweite Zug in Richtung Karlsruhe bereits in Graben-Neudorf endet. In den werktäglichen Hauptverkehrszeiten wird dieser Takt teils sogar auf einen Viertelstundentakt verdichtet und durch Regional-Express-Züge (RE 9) zwischen Mannheim und Karlsruhe ergänzt. Im Zweistundentakt fahren seit dem Fahrplanwechsel 2019/2020 im Dezember 2019 Regionalbahnen der Linie RB 67 nach Frankfurt (Main) und stellen damit eine direkte Verbindung in die Region Rhein/Main her. Zum Fahrplanwechsel 2020/2021 im Dezember 2020 wurden diese Züge zu einem Stundentakt verdichtet und teilweise bis Hockenheim verlängert. Das neoklassizistische Bahnhofgebäude wurde im Zuge der 1870 eröffneten Rheinbahn (Mannheim – Karlsruhe) errichtet. Nach teilweiser Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof in vereinfachter Form wiederaufgebaut (heute in Privatbesitz). Die Bahnsteigüberdachung datiert aus dem Jahr 1898. Repräsentative Bürgerhäuser der Gründerzeit säumen die vorgelagerte Bahnhofsanlage:

26.06.2024: Das 1901/02 erbaute zweigeschossige Stationsgebäude der Königsteiner Bahn im Kelkheimer Stadtteil Münster entstand als Fachwerkbau mit Ziegelsteinausmauerung mit hölzerner Vorhalle zum Bahnsteig und seitlich angebautem Schuppen spiegelbildlich zum Stationsgebäude in Kelkheim-Mitte. Nach Stilllegung wurde er umgebaut und 1996 als Kulturbahnhof eröffnet, der Güterschuppen dient seitdem als Veranstaltungssaal:

25.06.2024: Der Bahnhof Kelkheim ist der wichtigste Unterwegsbahnhof auf der Königsteiner Bahn von Höchst nach Königstein am westlichen Rand von Frankfurt am Main. Hier finden die planmässigen Zugkreuzungen auf der eingleisigen Strecke statt. Er ist die mittlere von drei Stationen im Gebiet der Stadt Kelkheim (Taunus) und bedient die Stadtteile Kelkheim-Mitte und Fischbach. Der Bahnhof wird wie die ganze Strecke von der HLB Basis AG betrieben. Das Empfangsgebäude ist ein zweigeschossiger Fachwerk-Baukörper mit seitlichem Risalit und hölzernem Vordach zum Bahnsteig. Der Entwurf ist genau spiegelbildlich zum Empfangsgebäude am Bahnhof Münster. Es gibt einen seitlich angebauten Güterschuppen in Ziegelmauerwerk. Das Empfangsgebäude ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Wenige Jahre nach Eröffnung wurde die Fachwerkfassade auf der Südwest- und Nordwestseite durch eine Schieferverkleidung geschützt, was in den 1990er Jahren wieder rückgängig gemacht wurde. Nach dem Ende der bahneigenen Nutzungen befand sich im Gebäude ein Getränkehandel, heute ist dort ein Restaurant:

09.06.2024: Der Bahnhof Wetzlar ist ein Keilbahnhof, in dem die Lahntalbahn in die Dillstrecke einmündet. Im Gegensatz zu den meisten Keilbahnhöfen befindet sich das Empfangsgebäude nicht im Keil zwischen den sich trennenden Strecken, sondern seitlich an den Gleisen der Lahntalbahn. Zusammen mit dem angrenzenden zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ist er der wichtigste ÖPNV-Knoten Wetzlars. Der Bahnhof Wetzlar besitzt fünf Bahnsteiggleise. Er ist Station für Regionalbahn, Regional-Express und die Intercity-Linie 34 Frankfurt–Dortmund/Münster (–Norddeich). Als Bahnhöfe für die Stadt Wetzlar fungierten seit der Eröffnung der Lahntalbahn III (Wetzlar – Nassau) am 10.1.1863 nacheinander drei Bahnhofsbauten. Der älteste Bahnhof, der 1862 fertggestellt wurde stand auf der Gemarkung der damals noch selbständigen Gemeinde Niedergirmes. 1917 wurde westlich des bis heute erhaltenen, wenn auch stark veränderten Bahnhofs ein neue Empfangsgebäude im Jugendstil eröffnet. Er wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, aber wieder aufgebaut. 1985 wurde er abgebrochen und 1986 durch den heutigen kubischen Bau ersetzt, der im oberen Gebäudeteil das zentrale Stellwerk enthält:

08.06.2024: Die linke Rheinstrecke verlief von Köln nach Mainz und wurde in mehreren Teilabschnitten von der Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft (RhE) errichtet. Die Bahnstation Bacharach liegt an dem Streckenabschnitt zwischen Koblenz und Bingen (Rhein) Hbf, der am 15. Dezember 1859 eröffnet wurde. Die Gesamtstrecke ging am 27. Dezember 1859 in Betrieb. Bacharach gehört dem Rhein-Nahe-Nahverkehrsbund an und wird im Stundentakt von der Mittelrheinbahn sowie zweistündlich unter dem Namen der SÜWEX mit der Regionalexpresslinie 2 bedient. Im Jahr 2008 sanierte die Deutsche Bahn AG die Bahnanlage. Dabei wurde der Personentunnel zugeschüttet und die Bahnsteigüberdachungen abgerissen. Die Bahnsteige wurden erneuert und eine Personenbrücke mit Aufzug zum Inselbahnsteig gebaut. Aus den Freiflächen entstanden Parkplätze.Bei dem Empfangsgebäude handelt es sich um einen spätklassizistischen Typenbau von 1858/59. Es wurde saniert und ist weitgehend erhalten:

10.05.2024: Vom Lohrer Bahnhof fahren tagsüber zu jeder vollen Stunde Züge in Richtung Aschaffenburg und Würzburg ab. Das Empfangsgebäude ist ein traufenständiger, zweistöckiger Putzbau auf rechteckigem Grundriss mit flachem Walmdach. Im Erdgeschoss befanden sich der Warteraum mit Fahrkarten- und Gepäckausgabe sowie weitere Dienstzimmer. Im Obergeschoss waren Wohnungen für die Bahnbediensteten entstanden. Die Deutsche Bundesbahn (DB) eröffnete den elektrischen Bahnbetrieb auf der Gesamtstrecke am 26. September 1957. Die Bahnsteige wurden entsprechend erneuert und durch einen Personentunnel verbunden. Der Hausbahnsteig erhielt eine neue Überdachung. Das Empfangsgebäude und die Güterhalle sind im Zustand von 1900 erhalten. Das Stationsgebäude wurde saniert. Der Bahnhof wird nach wie vor zur Holzverladung genutzt:

14.04.2024: Der Bahnhof liegt bei Streckenkilometer 30,8 an der Odenwaldbahn, an einem Berghang oberhalb der Altstadt von Erbach auf einer Höhe von 221 m. Er wurde am 24. Dezember 1871 in Betrieb genommen, als die von Norden nach Süden von der Hessischen Ludwigsbahn vorangetriebene Odenwaldbahn bis hierhin eröffnet werden konnte. Der südliche Anschluss bis nach Eberbach erfolgte 1882. Mit dem Umbau des Bahnhofs wurde das Empfangsgebäude Ende 2010 abgerissen. Die freigewordene  Fläche wird heute als Park-and Ride-Anlage genutzt. Nachdem das Empfangsgebäude seitens der Deutschen Bahn aufgegeben worden war, kümmerte sich die Stadt Erbach um das Wohl der Reisenden. Sie erwarb die zum Bahnhof gehörige Güterhalle, ein Gebäude etwa aus dem Jahr 1900, baute sie um und stattete sie mit Warteraum, Toilette und sogar einem Bistro für die Reisenden aus. Auch Fahrkarten werden hier verkauft. Die Güterhalle ist heute ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Auf dem Bahnhofsgelände steht die Denkmallok Kö 5104:

14.04.2024: Der Bahnhof Michelstadt liegt einige hundert Meter nordöstlich der Kernstadt Michelstadts. Bis in die 1990er Jahre wurden Gleise des Bahnhofs auch für den Güterverkehr verwendet. Der Bahnhof weist heute zwei Bahnsteiggleise und ein Abstellgleis auf. Heute halten hier nur noch Personenzüge. Der Bahnhof Michelstadt ist ein Verknüpfungspunkt des Nahverkehrs. Er verbindet die Stadt mit den Zentren des Rhein-Main-Gebiets (Direktverbindungen nach Darmstadt, Hanau und Frankfurt). Das Empfangsgebäude ist eine symmetrisch gestaltete Anlage mit einem giebelständigen Mittelteil, der zwei Vollgeschosse aufweist, und zwei eingeschossigen, traufständigen Seitenflügeln. Durch den späteren Anbau einer vorgelagerten Kabine für den Fahrdienstleiter war diese ursprüngliche Bauweise gestört. Mit der Renovierung des Bahnhofs sowie der Modernisierung der Odenwaldbahn 2008 verschwand dies, sodass die ursprüngliche Gestalt des Bahnhofs wiederhergestellt wurde:

09.03.2024: Am nördlichen Rande des Gemeindegebietes Biebergemünd verläuft parallel zur Autobahn die Kinzigtalbahn Fulda–Frankfurt. Der Bahnhof Wirtheim liegt in Neuwirtheim. Hier verkehrt die Regionalbahn Wächtersbach – Frankfurt im Stundentakt. Die nächsten behindertengerechten Bahnhöfe liegen in Wächtersbach und Gelnhausen. Das kleine ehemalige Empfangsgebäude wurde 1912 in neobarocken Formen erbaut. Es handelt sich um einen eingeschossigen Massivbau mit offener Wartehalle:

11.09.2023: Der Streckenabschnitt von Hanau nach Babenhausen wurde am 1. Mai 1882 von der Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommen. Die 88,7 Kilometer lange Gesamtstrecke der Hessischen Odenwaldbahn ging am 27. Mai 1882 in Betrieb. Das Empfangsgebäude des Bahnhofs – damals noch weit ausserhalb der Stadt liegend – wurde 1882 als Typenbau von der Hessischen Ludwigsbahn in einem einfachen klassizistischen Stil errichtet. Es dient heute als Eventlocation. Aus dem Eröffnungsjahr stammt auch die ehemalige Restauration zum Bahnhof, welche noch heute als Gasthaus genutzt wird. Vias betreibt im Auftrag des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) im Stundentakt die Linie RB 86 von Gross-Umstadt Wiebelsbach nach Hanau. Ergänzend kommen im Zweistundentakt die Züge der Linie RE 85 von Gross-Umstadt Wiebelsbach und teilweise Erbach nach Frankfurt (Main) HBF dazu: