
Waterclerk
30.06.2025: Die mannshohe Skulpturengruppe des dänischen Künstlers Arne Ranslet aus Bronze beschreibt das Märchen Die goldene Gans der Gebrüder Grimm. Seit dem Jahre 1992 ziert sie den Schlossplatz:
30.06.2025: Das Amtsgericht Winsen (Luhe) ist eines von sechs Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Lüneburg. Dem Amtsgericht Winsen ist das Landgericht Lüneburg übergeordnet. Zuständiges Oberlandesgericht ist das Oberlandesgericht Celle. Das Hauptgebäude des Amtsgerichtes befindet sich im 1299 erstmals erwähnten Winsener Schloss. Eine Nebenstelle befindet sich in einem Neubau zwischen dem Schloss und dem ehemaligen Gefängnisgebäude:

30.06.2025: Der Marstall liegt direkt am Schlossplatz, in Nachbarschaft mit Gründerzeit-Rathaus und Wasserschloss. Das Gebäude wurde ursprünglich als Unterbringung für Pferd und Wagen einer fürstlichen Hofhaltung errichtet. Obwohl ein Balkenstück die Jahreszahl 1599 trägt, ist das Entstehungsjahr des heutigen Gebäudes unbekannt. Heute beherbergt der viergeschossige Fachwerkbau die Tourist-Information, die Stadtbücherei, das Museum und einen Veranstaltungsraum. An der östlichen Giebelseite ist ein modernes Glockenspiel angebracht. Der Veranstaltungsraum kann je nach Bedarf mit unterschiedlichen Bestuhlungs-Varianten ausgestattet werden. Beamer, Leinwand und eine Soundanlage für die Steuerung der Lautsprecher und Mikrofone sind vorhanden und ist für Besprechungen, Lesungen und Vorträge ausreichend. Technik für Konzerte muss mitgebracht werden. Für Klavierdarbietungen stehen ein Klavier und ein Flügel zur Verfügung:

30.06.2025: Die St.-Marien-Kirche zieht mit ihrer beeindruckenden Architektur und reichen Geschichte viele Besucher an. Bevor die heutige Kirche entstand, stand an derselben Stelle bereits im 13. Jahrhundert ein anderer Kirchenbau. Die erste Erwähnung der Winsener Kirche datiert auf das Jahr 1233. Die heutige St.-Marien-Kirche, eine spätgotische Hallenkirche, begann man etwa ab 1415 zu errichten. Besonders markant sind das einzelne Seitenschiff und der 63 Meter hohe, sechseckige, neugotische Kirchturm. Dieser Turm, durch den die Kirchstrasse verläuft, prägt das Stadtbild. Die evangelisch-lutherische St.-Marien-Gemeinde betreut die Einwohner der Kernstadt sowie der umliegenden Dörfer Hoopte, Stöckte, Gehrden, Laßrönne und Tönnhausen:

30.06.2025: Das Wohn- und Geschäftshaus in der Rathausstrasse 22 wurde 1896-97 als Apotheke errichtet und erfuhr 1930 einen prägenden Fassadenumbau. Auf dem Grundstück befand sich bereits seit 1803 eine Apotheke. Bemerkenswert ist die markante Gestaltung mit dem turmartigen Eck-Erker. Die Erhaltung des Gebäudes liegt aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als beispielhaftes Zeugnis für den Bautyp eines Apothekerwohn- und Geschäftshauses der Zeit um 1900 sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Strassenbild im öffentlichen Interesse:

30.06.2025: Das prächtige Gründerzeit-Rathaus zieht in der Fussgängerzone zwischen Markt- und Rathausstrasse alle Blicke auf sich. Viele Details der wilhelminischen Architektur sind noch erhalten und verleihen dem Gebäude seinen historischen Charme. Der Anbau stammt aus dem Jahr 1990. Das ursprüngliche Rathaus wurde bereits 1896 errichtet:

30.06.2025: Das Gebäude Rathausstrasse 27 wurde 1895 nach Plänen der Hamburger Architekten Behr & Georgi als Kaiserliches Postamt mit Beamtenwohnung in der damaligen Bahnhofstrasse errichtet. Es handelt sich um einen dreigeschossigen, traufständigen Sichtbacksteinbau unter Satteldach:

30.06.2025: Das Finanzamtsgebäude im Von-Somnitz-Ring 6 wurde 1928-29 nach Plänen des Reichsbauamtes Lüneburg errichtet und beherbergte neben den Amtsräumen auch zwei Dienstwohnungen. Die Erhaltung des Gebäudes liegt aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als beispielhaftes Zeugnis für den Bautyp eines Verwaltungsgebäudes der Zeit der Weimarer Republik sowie aufgrund seiner städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Strassenbild im öffentlichen Interesse:

30.06.2025: Das Fachwerkhaus in der St.-Georg-Strasse 1 wurde 1766 errichtet. Es gehörte gemeinsam mit der benachbarten Kapelle zu dem 1401 südlich der Stadt eingerichteten Leprosenhospital St.-Georgs-Stift. Durch die Erneuerung des Südgiebels sowie die beiden östlichen Anbauten erfuhr das Gebäude 1902 eine prägende Umgestaltung. Zwischen 1969 und 1989 beherbergte es ein Museum:
