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22.09.2020: Der Bahnhof Eltville (Rhein) ist der Bahnhof der Stadt Eltville im Rheingau an der rechten Rheinstrecke von Wiesbaden nach Koblenz. Der Bahnhof mit einer anfangs offenen Empfangshalle wurde 1856 mit dem Streckenabschnitt Wiesbaden–Rüdesheim eröffnet. Das jetzige Empfangsgebäude ist ein doppelgeschossiger Putzbau mit Walmdach, beidseitig mit flacheren Anbauten. Der Bahnhof wird stündlich bedient, im Berufsverkehr teilweise auch halbstündlich, durch die Rheingau-Linie RB 10 und seit dem Fahrplanwechsel 2018/2019 die Linie RE 9 als neue Expressverbindung nach Frankfurt (Main) Hbf, die den Wiesbadener Hauptbahnhof auslässt und die direkte Strecke zwischen Wiesbaden-Biebrich und Mainz-Kastel befährt:

22.09.2020: Das in den Jahren 1585/86 erbaute zweite und jetzige Rathaus. Die Jahreszahl mit Gemeindewappen und Wappen des Mainzer Erzbischofs Wolfgang von Dalberg befindet sich an der Außenfassade des Gebäudes. Die Vorgängergebäude Pilgerhospital und Küsterwohnung wurden für den Neubau teilweise abgebrochen. Mit Erkern, Treppenturm und Kaminaufsatz ist er der damalige repräsentativste derartige Bau im Rheingau:

22.09.2020: St. Valentinus und Dionysius ist die katholische Basilica minor von Kiedrich im Rheingau. Sie gilt als eine der schönsten Kirchenbauten der Region. Sie wurde um 1380 erbaut und ist dem heiligen Dionys und dem heiligen Valentin, dem Nothelfer gegen die fallende Sucht, geweiht. Die benachbarte Michaelskapelle wurde um 1440 erbaut und besitzt u.a. eine Aussenkanzel für Wallfahrer. Spital und Herberge für Pilger waren schon seit 1417 vorhanden. Die „Elende Bruderschaft“ kümmerte sich um die Wallfahrer. Dank ihrer reichlich erhaltenen spätgotischen Ausstattungen ist sie eine sehr bedeutende und reizvolle Anlage. Die Ummauerung umfasst neben Basilika, Pfarr- und Küsterhaus die zweigeschossige Totenkapelle St. Michael. Der architektonisch reich gestaltete Bau steht in der unmittelbaren Nachfolge des Frankfurter Dombaumeisters Madern Gerthener:

22.09.2020: Die Burg Scharfenstein ist die Ruine einer Spornburg in der Nähe der Gemeinde Kiedrich im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Sie befindet sich auf einem 230 m hohen Bergsporn. Auf dem Gelände um den ehemaligen Bergfried, der einen weiten Ausblick auf die Rebhänge des Rheingaues bietet, finden gelegentlich Burgfeste statt. Im Jahr 1160 wurde die Burg als Landesburg unter Erzbischof Christian I. von Buch erbaut. Von der ehemaligen Burganlage ist heute noch der 28 Meter hohe Bergfried mit einem Durchmesser in der Basis von 9 m sehr gut erhalten:

Blick von der Burganlage in Richtung Südosten…:

…und Kiedrich:

22.09.2020: 2. Etappe (Schlangenbad Landgrafenplatz / Waldgaststätte Rausch / Burgruine Scharfenstein / Kiedrich Kirche)

Oberberg Parkklinik Schlangenbad (Südansicht) am Startpunkt der Etappe:

Waldgaststätte Rausch oberhalb von Rauenthal:

Weinhänge unterhalb der Bubenhäuser Höhe:

Burgruine Scharfenstein von Osten:

Unterhalb des erhaltenen Bergfrieds der Burg Scharfenstein:

Blick vom Burggelände Richtung Südosten…:

…und Kiedrich:

Burgruine Scharfenstein nach dem Abstieg vom Ortsrand von Kiedrich:

Bassenheimer Hof in Kiedrich…1660 ließ der Mainzer Dompropst Adolf Hund von Saulheim diese befestigte, mit Wehrgang und Schießscharten über dem Tor versehene Anlage erbauen…heute leben dort erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung (Stiftung St. Valentinushaus):

Das Renaissance-Rathaus am Marktplatz ist Amtssitz des Bürgermeisters:

St. Valentinus und Dionysius und die Michaelskapelle in Kiedrich…Ziel der zweiten Etappe:

17.09.2020: Das 1910 eröffnete Gerichtsgebäude des Amtsgerichts Eisenach an der Westseite des Theaterplatzes neben dem Landestheater. Das Amtsgericht Eisenach ist ein Gericht der ordentlichen Gerechtsbarkeit und eines von sechs Amtsgerichten (AG) im Bezirk des Landgerichts Meiningen:

17.09.2020: Dank der Stiftung des Mäzens Baron Julius von Eichel-Streiber gibt es in der Stadt Eisenach ein stilvolles, klassizistisches Theatergebäude, das nach den Entwürfen des Leipziger Architekten Karl Weichardt erbaut wurde. Am 1. Januar 1879 wurde es mit Webers „Jubelouvertüre“ und Lessings „Minna von Barnhelm“ feierlich eingeweiht. Das Haus mit seinen 501 komfortablen Plätzen im Parkett und den zwei Rängen bietet alle Möglichkeiten für niveauvolle Theatererlebnisse:

17.09.2020: Die Kirche St. Elisabeth ist die katholische Pfarrkirche von Eisenach. Sie wurde nach dem Vorbild der Elisabethkirche zu Marburg im neugotischen Stil gebaut. Sie besteht aus Muschelkalk und Sandstein. Der Turm ist 42 Meter hoch. Der Architekt Professor Schneider von der Königlichen Akademie in Kassel erarbeitete den Bauplan. Die Firma Gustav Stein aus Eisenach führte den Bau durch. Am 6. Mai 1886 legte Domkapitular Dr. Komp aus Fulda den durch ein Kreuz gekennzeichneten Grundstein für die Kirche. Bischof Joseph Weiland von Fulda weihte am 8. September 1888 die neue Kirche ein. Der Bischof von Fulda, die Katholiken des Fuldaer Landes und der Rhön, Gemeinden aus Ungarn, der Bischof von Orleans in Frankreich, ja sogar Papst Pius IX. trugen mit Spenden zu diesem Neubau bei:

17.09.2020: Das in der westlichen Altstadt gelegene Palais Bechtolsheim war der repräsentative Wohnsitz des in Eisenach residierenden Vizekanzlers des Herzogtums Sachsen-Weimar. Es gilt als das älteste erhaltene klassizistische Gebäude in der Stadt. Das sogenannte Kanzlerpalais oder auch Palais Bechtolsheim am Jakobsplan 9 grenzte unmittelbar an den nordwestlichen Abschnitt der Stadtmauer. Es wurde vermutlich schon in den späten 1780er Jahren unter Einbeziehung von Teilen eines barocken Vorgängerbaus errichtet:

17.09.2020: Der Storchenturm ist ein mittelalterlicher Wehr- und Gefängnisturm am Rand der Altstadt von Eisenach. Er befindet sich im Westen der Eisenacher Altstadt am Rande des Alten Friedhofs. Ab dem zwölften Jahrhundert wurde die Stadtmauer errichtet und mit dieser um das Jahr 1200 der Storchenturm als Wachtturm. In den nachfolgenden Jahrhunderten diente der Turm auch als Gefängnis. Mit Aufgabe der Eisenacher Stadtbefestigung verlor auch der Storchenturm seine Funktion, blieb aber als Ruine erhalten. 1982 wurde die Ruine gesichert und wiederaufgebaut, 1996 erfolgte eine nochmalige Sanierung: