
Waterclerk
21.08.2025: Funkanlage an einem ausgedienten Schornstein in Teterow an der Malchiner Strasse – Montagehöhe der Bezugsantenne über Grund 41 m:

21.08.2025: Im Jahr 1907 wurde der Turm erbaut und 1940 der Turmkopf neu in Stahlbeton und Klinker errichtet. In den 1970er Jahren endete der Betrieb des viergeschossigen Wasserturms , und 2011 erwarb ihn nach Leerstand die Stadt für ihre Wohnungsgesellschaft TWG. Im Turm und einem neuen dreigeschossigen Anbau entstanden nach einem Wettbewerb und einer Sanierung nach Plänen von Siegmund Konermann (Lübeck) im Rahmen der Städtebauförderung bis 2018 fünf Wohnungen:

21.08.2025: Der Bahnhof wird im Regionalverkehr von Zügen der RE-Linie 4 bedient. Auf dem Abschnitt Bützow-Güstrow-Teterow-Neubrandenburg-Pasewalk besteht eine stündliche Verbindung. Anbindung an die weiteren Ziele der Linie in Lübeck, Ueckermünde und Szczecin besteht alle zwei Stunden. Das zweigeschossige, elfachsige, verklinkerte Empfangsgebäude mit einem Mittelrisalit, dem verzierten Gesims und zwei seitlichen eingeschossigen Anbauten sowie den Warteräumen I. + II. Klasse, der III. Klasse und für die Damen wurde 1864 auch eingeweiht. Das Bahnhofsgebäude wird betrieblich nicht mehr genutzt. Die Galerie Teterow des Kunstvereins Teterow – eine Galerie für zeitgenössische Kunst – zog 2020 in das Gebäude ein. Im 250 qm grossen neoklassizistischen Wartesaal werden regionale und internationale Malereien und Grafiken sowie Mode, Keramik, Porzellan, Glas und Schmuck ausgestellt:

TETEROW
(8.200 Einwohner, 10 m ü. NHN) ist eine mecklenburgische Stadt im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, die im 13. Jahrhundert entstand. Von 1952 bis 1994 war Teterow Kreisstadt des gleichnamigen Kreises. Die Stadt ist Sitz des Amtes Mecklenburgische Schweiz, dem 15 Gemeinden angehören, selbst aber amtsfrei. Sie ist eines der 18 Mittelzentren des Landes und nach Güstrow und Bad Doberan die drittgrösste Stadt im Landkreis Rostock. Die Kleinstadt hat ein mittelalterlich geprägtes Stadtzentrum, das weder durch den Zweiten Weltkrieg noch durch die sozialistische Umgestaltung in der DDR beeinträchtigt wurde. Kleine Fachwerk- und Steinhäuser bestimmen deshalb das Bild der Strassen und Gassen in der Altstadt, deren Zentrum der Marktplatz mit dem neobarocken Rathaus und der dahinter stehenden, ab circa 1270 errichteten Stadtkirche St. Peter und Paul bildet. Aber auch die beiden mit gotischen Ornamenten verzierten Stadttore, das Rostocker Tor und das Malchiner Tor, tragen wesentlich zum romantischen Aussehen von Teltow bei. Gegründet wurde die Stadt um 1230 von Fürst Nikolaus I. zu Werle, um deutsche Siedler in dem vormals nur von Slawen bewohnten Gebiet anzusiedeln. Doch bereits vorher gab es auf der Burgwallinsel im Teterower See eine slawische Siedlung, die vor der Stadtgründung infolge der sächsischen Eroberungskriege aufgegeben wurde. Heute ist Teterow eines von mehreren touristischen Zentren in der Mecklenburgischen Schweiz, in der es zahlreiche Ausflugs- und Wandermöglichkeiten gibt, zu denen auch mehrere zu Hotels ausgebaute Schlösser und Gutshöfe gehören. Ausserdem gibt es im Sommer viele Bademöglichkeiten und Wassersportangebote auf den umliegenden Seen, besonders am Teterower See, am Kummerower See und am Malchiner See.
Bahnhof-Empfangsgebäude:
Bahnwasserturm:

Ehemaliger Schornstein mit Mobilfunkanlage:

Ehemaliges Postamt:

Kulturhaus:

Malchiner Tor:

Rathaus:

Rats-Apotheke – eröffnet am 17. Mai 1742:

Evangelische Stadtkirche St. Peter und Paul:

Alte Stadtmühle:

Feuerwehrmuseum:

Turmspitze von St. Peter und Paul vom Mühlenteich aus fesehen:

Theater Uhrenschule:

Bergring-Museum – die Ausstellungen sind in dem ehemaligen Mädchenschulhaus von 1885 zu sehen:

Rostocker Tor:

Rostocker Strasse:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 21.08.2025.
21.08.2025: Die Bahnstrecke Bützow-Szczecin führt durch die Stadt, die Züge der Regionalexpresslinie RE 4 (Lübeck-Szczecin) halten im Bahnhof Malchin. Bis zur Einstellung des Personenverkehrs im Jahr 1996 führten zwei weitere Strecken von Malchin nach Dargun beziehungsweise nach Waren. Die Umlandverbindungen werden heute durch die regionalen Busse der MVVG sichergestellt. Die Direktion der Friedrich-Franz-Eisenbahn hatte 1863 ihren Hauptsitz bahnhofsnah in Malchin (das Gebäude beherbergte ab 1921 das Finanzamt), was wohl der Grund war, ein so grosses repräsentatives Bahnhofsgebäude für eine Kleinstadt zu planen. Das zweigeschossige 17-achsige historisierende verklinkerte Gebäude mit seinen zwei dreigeschossigen Seitenflügeln und dem mittigen Eingangs-Giebelrisalit wurde 1864 im Stil der Gründerzeit für eine eingleisige Bahnstrecke gebaut:

21.08.2025: Das zweigeschossige historisierende verklinkerte Gebäude wurde 1886 als Kaiserliches Postamt der I. Klasse mit Telegrafenstation vom Reichspostamt im Stil der Gründerzeit gebaut. Markant sind die dreigeschossige Eckausbildung sowie die zwei dreigeschossigen Giebelriesalite. Um 1900 führte Postdirektor Schult das Amt, ihm folgten Joerges und Schmühle. 1922 war es ein Postamt II. Klasse, das Oberpostmeister Dähling leitete. Von 1899 bis 1930 wurde die Telefonvermittlung noch manuell betrieben:

21.08.2025: Zur Wasserversorgung der Stadt Malchin wurde 1902 in der Nähe einer Windmühle ein markanter 25,5 m hoher und heute siebengeschossiger verklinkerter Wasserturm gebaut. Über dem Eingang ist das Wappen der Stadt Malchin. Zeitgleich entstanden die Maschinenhäuser des Wasserwerks vor dem Steintor. 1903 war die zentrale Wasserversorgung fertig und die Strassenkanalisation ausgebaut. 1930 entstand das alte Wasserwerk an der Gielower Chaussee, das 2020 saniert wurde. Der seit 1980 nicht mehr betriebene Wasserturm wurde Mitte der 1990er Jahre durch einen Förderverein äusserlich saniert. 2006 verkaufte die Stadt das Wahrzeichen, um das Wohnen im Wasserturm zu ermöglichen. Bis 2014 wurde das Projekt durch einen privaten Bauherrn realisiert. Sechs Zwischendecken aus Stahlbeton und 52 neue Fenster entstanden in dem Bauwerk:

21.08.2025: Das Amtsgericht Malchin war ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Bezirk des Landgerichts Neubrandenburg und vorher in Mecklenburg-Schwerin. Das zweigeschossige denkmalgeschützte historisierende Gebäude wurde 1879 im Stil des Eklektizismus mit klassizistischen und barocken Elementen gebaut und befindet sich am Amtsgerichtsplatz. Auch die Zweigstelle war dort bis 2009 untergebracht. Heute ist es ein Wohnhaus:
21.08.2025: Das Steintor ist eines der vier Tore der Wehranlage, welches die Stadt umgab. Der jetzige Bau ist ein Nachbau des ursprünglichen zweigeschossigen Backsteinbaues mit Feldsteinsockel und Pultdach aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde als Doppeltor erbaut und der untere Innenraum des Vortores diente noch bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis. Später begann der teilweise Abbruch. Im Jahr 1893 wurde das Steintor zum Abbruch freigegeben und verkauft. Der Malchiner Hofdekorationsmaler Fritz Greve setzte sich vehement für den Erhalt des Gebäudes ein. Auch der mecklenburgische Grossherzog Friedrich Franz III. bekundete seinen Willen das Tor wiederherstellen zu lassen. Daraufhin wurde das Tor bis zum Oktober 1894 in Anlehnung an das Original im neogotischen Stil aufgebaut und am 15. Dezember dem Magistrat als Eigentum der Stadt Malchin übergeben. Heute ist das Steintor eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt:

21.08.2025: Die St. Johanniskirche zu Malchin ist ein Backsteinbau im Stil der Norddeutschen Backsteingotik. Nach einem Brand wurde sie als dreischiffige Basilika 1397 neu erbaut. Die romanischen Mauern des 1249 geweihten Vorgängerbaus sind in der Marienkapelle noch heute gut sichtbar, so dass hier Baugeschichte in besonderer Weise nachvollziehbar ist. Die Marienkapelle steht anstelle des möglicherweise geplanten Südturms. Im Westen ist nämlich der Turm nördlich versetzt, was auf eine ursprünglich geplante Doppelturmanlage hinweist. Die Baugeschichte des Turmes und der Kapelle ist jedoch unklar. Als die ursprünglich gotische Turmspitze herunterfiel, wurde sie 1648 durch eine geschweifte barocke Turmhaube ersetzt. Die Seitenschiffe stammen aus dem Jahre 1870. 1897 hat man das Turmdach noch einmal verändert:
