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30.07.2025: Die Bahnstrecke Stendal–Tangermünde ist eine Nebenbahn in Sachsen-Anhalt. Sie führt vom Eisenbahnknotenpunkt Stendal in der Altmark nach Tangermünde an der Elbe. Erbaut und betrieben wurde sie von der 1884 gegründeten Stendal-Tangermünder Eisenbahn-Gesellschaft. Die zehn Kilometer lange normalspurige Strecke wurde am 1. April 1886 für den Güterverkehr und wenige Tage später, am 7. April, für den Personenverkehr eröffnet. Anfangs wurden fünf bis acht Zugpaare täglich angeboten. Erst in jüngster Zeit hat sich die Zahl der Fahrten mehr als verdoppelt, seit auf der Strecke ein annähernder Stundentakt angeboten wird. Zunächst kamen für einige Jahre Doppelstocktriebwagen der Baureihe 670 zum Einsatz, diese wurden jedoch durch die als Baureihe 642 geführten Siemens Desiro Classic ersetzt. Seit dem Ende 1997 wird kein Güterverkehr mehr angeboten. Die Strecke zum Elbhafen wurde abgebaut. In der letzten Ausschreibung der Verkehrsleistung für die Strecke durch den Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA) ging die Hanseatische Eisenbahn als Gewinner hervor. Das zur Deutschen Eisenbahn Service AG (DESAG) gehörende Unternehmen befährt mit der Marke HANS und Dieseltriebzügen der Baureihe 640 (Alstom Coradia LINT) seit Dezember 2018 die Strecke:

29.07.2025: Das Gebäude wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Plänen des Wiener Architekten Friedrich Ohmann unter Verwendung von Stilelementen der Renaissance und Gotik erbaut. Mit der Eröffnung 1906 übernahm sein Gründungsdirektor Theodor Volbehr (1862-1931) die in Vereinen und im Besitz der Stadt eingerichteten kunsthandwerklichen Sammlungen und präsentierte im Zentrum der Museumsanlage die bedeutendsten Alterthümer aus der Stadtgeschichte. Die Errichtung des Osttraktes erfolgte in einer zweiten Bauphase 1912/1913. Nach der Teilzerstörung am Ende des Zweiten Weltkrieges und dem nahezu vollständigen Verlust seiner wertvollen Kunstschätze in den Auslagerungsorten begann bereits 1945/46 der Wiederaufbau als Kulturhistorisches Museum, in dem dann auch das Museum für Naturkunde untergebracht werden musste Der Kunstbestand umfasst derzeit Gemälde des 15.-20. Jahrhunderts, Textilien, kostbare Bildteppiche aus Flandern, Möbel aus verschiedenen Jahrhunderten, Keramik und einige Spezialsammlungen:

29.07.2025: Das Palais am Fürstenwall ist ein prunkvoller Sandstein-Backsteinbau in der Magdeburger Hegelstrasse, welcher zwischen 1889 und 1893 erbaut wurde. Das dreigeschossige Gebäude, zeigt nur mit zwei Geschossen zur Hegelstrasse. Die Aussenfassade wird hier von drei grossen Rundbogenfenstern geprägt. Umgeben ist das sehenswerte Haus von einem Garten. Ursprünglich diente das Gebäude als Sitz des Generalkommandos und als kaiserliches Palais. Der Entwurf der Sehenswürdigkeit, stammt von Paul Ochs. Er war Mitarbeiter der Bauabteilung des Preussischen Kriegsministeriums. Beim Aufenthalt der kaiserlichen Familie in Magdeburg diente das Palais am Fürstenwall als Wohnsitz. Ausserdem war hier der Wohn- und Dienstsitz des kommandierenden Generals des IV. Preussischem Armeekorps. Das SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland) zog 1945 in das Gebäude ein und im Jahr 1953 wurde das Objekt zum Erich-Weinert-Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft umbenannt. Auch eine Gaststätte genannt Zur roten Gardine wurde in dem Haus untergebracht. Seit 1990 dient das Palais am Fürstenwall in Magdeburg als Sitz der Staatskanzlei und als Amtssitz des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt:

29.07.2025: Die Bastion Cleve ist die südliche Befestigungsanlage an der Elbe und der südöstliche Abschluss der ehemaligen Festung Magdeburg. Der mittelalterliche Wehrturm Turm Cleve, bildet hier das zentrale Element. Die Bastion Cleve verschmolz im Jahre 1709 mit dem ehemaligen Rondell Gebhardt, das aus der Belagerung Magdeburgs im Dreissigjährigen Krieg stammte. Nun verstärkte das Rondell Cleve die vorgelagerte Bastion Cleve. Die Bastion verfügt über einen Geschützgang von 1530/40 und ein Pulvermagazin, das später als Weinkeller genutzt wurde. Der Bereich der Bastion Cleve wurde mit dem Bau der Hegelstrasse verfüllt. Seit 2007 wurde die Bastion wieder freigelegt und ist zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben:

Beim einem Besuch der Bastion Cleve ist die Besichtigung des 25 Quadratmeter grossen Festungsmodells bis November täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr möglich. Das Modell wurde aus Eichenholz detailgetreu im Maßstab 1:100 angefertigt und zeigt den südlichen Bereich der ehemaligen Festungsanlage Magdeburg mit dem Dombezirk:

29.07.2025: Das Alte Leipziger Tor ist das älteste erhaltene Eisenbahnfestungstor Deutschlands, erbaut 1837-1840 als Teil der Festung Magdeburg. Es ermöglichte der Eisenbahnstrecke Magdeburg-Leipzig den Zugang zur Stadt. Heute ist die östliche Kasemattenbatterie, ein beeindruckendes Bauwerk aus Bruchstein mit Ziegelgewölben, als Restaurant zugänglich und bietet einen Einblick in die Militärgeschichte Magdeburgs. Es liegt idyllisch an der Elbe, nahe dem Dom:

29.07.2025: Im Jahr 1241 wurde zum Schutz vor Überfällen aus dem Elbvorland an der uralten Stützmauer südöstlich des Magdeburger Domes der mächtige Tatarenturm angebaut. Er wird damals noch mindestens eine Etage höher gewesen sein als heute und hatte wohl auch ein hohes Dach getragen. Heute ist die Situation dagegen völlig verändert, der untere Teil ist im Boden verschwunden und gegen 1890 wurde ein breiter Duchgang (der Remtergang) angelegt, um bequem von der Promenade Fürstenwall zum Domgelände zu gelangen. Dafür wurde die Südostseite aufgeschüttet und der Turm wirkt von der Rampe jetzt nur noch wie ein Haus mit Durchfahrt. Man muss schon sehr genau hinschauen, um noch die alten Bögen oder vermauerten Fenster zu erkennen:

29.07.2025: Der Turm entstand 1430 an der der Elbe zugewandten Seite der Stadtbefestigung. Der Turm steht in der Nähe des Magdeburger Doms am Fürstenwall und erhebt sich über dem Schleinufer. In der näheren Umgebung sind mit dem Kiek in de Köken und dem Tatarenturm am Fürstenwall weitere Wehrtürme erhalten. Der ungewöhnliche, eher eine Ortsbeschreibung darstellende Name des Turms nimmt Bezug auf das neben der alten Möllenvogtei befindliche alte, gleichfalls erhaltene Stadttor Ausfahrt an der Möllenvogtei. Der Turm steht in der Nähe des südlichen Endes der alten Stadtbefestigung und damit noch hinter der ebenfalls im Süden der Stadt gelegenen Ausfahrt. Im Rahmen einer Grundsanierung wurde eine moderne Büronutzung auf insgesamt vier Etagen durch den Anbau eines äusseren Treppenturmes erschlossen. Im Turmaufsatz entstand zusätzlich eine exklusive Ferienwohnung, von der aus man einen atemberaubenden Blick auf den Dom, die Elbe und die Stadt geniessen kann:

29.07.2025: Der Turm entstand in den 1890er Jahren in gotissierendem Stil aus gelblichem Klinkermauerwerk mit dunklen gleichfalls aus Klinkern bestehenden Bändern. Bekrönt wird der dreigeschossige Turm von einem weit auskragenden, pyramidenförmigen Spitzhelm. An den Seiten befinden sich Schlitzfenster. An der südlichen Seite ist ein kleines Bedienhäuschen vorgelagert. Das Bauwerk gehörte zum hydraulischen Antrieb der wenige Meter weiter östlich die Elbe überspannenden Hubbrücke Magdeburg. Das Mittelfeld dieser Eisenbahnbrücke war beweglich und wurde bei höheren Wasserständen zeitweise hochgezogen. Das für den hierfür bestehenden hydraulischen Antrieb erforderliche Wasser wurde in diesem Druckwasserakkumulator mit etwa 50 bis 70 at bereitgehalten. Der Wasserturm stellt ein Zeugnis der für die Zeit von 1880 bis 1900 typischen Antriebsform dar und ist einer der nur selten erhaltenen Funktionsbauten dieser frühen Antriebstechnik. Städtebaulich ist der Turm im Zusammenhang mit der 1934 umgebauten Brücke und den in Teilen noch erhaltenen Bahnhofsanlagen von besonderer Bedeutung:

29.07.2025: Die Geschichte des Doms zu Magdeburg beginnt, wie so viele andere Geschichten in der Stadt, mit Otto I. dem Grossen. Nachdem er seine Frau 946 im Mageburger Kloster St. Mauritius bestattet hatte, wählte er die Stadt auch als seine zukünftige Begräbnisstätte aus. Um 950 liess er in der Stadt einen Kirchenneubau errichten und schaffte zahlreiche Kostbarkeiten in die Stadt. Wie das Gebäude genau aussah, ist nicht hundertprozentig belegt, man vermutet aber, es war eine dreischiffige, kreuzförmige Basilika. In dieser Kirche wurde Otto dann auch beigesetzt. Nachdem 1207 ein Feuer Magdeburg und auch die Basilika und die benachbarte Kirche grossflächig zerstört hatte, liess Albrecht I. noch im selben Jahr den Grundstein für den Neubau legen. Teile des Vorgängerbaus wurden beim Bau wiederverwendet. Das gesamte Kirchengebäude ist auf die Grabstätte Otto des Grossen ausgerichtet und weist zu seinem Vorgängerbau eine veränderte Bauachse auf. Das Grab von Editha, Ottos erster Frau fand auch einen Platz in dem Magdeburger Dom. Mit der Zeit wurde das Geld für den Bau des Doms knapp und in der zweiten Hälfte des 13.Jahrhunderts kam es zu einer mehrjährigen Unterbrechung der Bauarbeiten. Es folgten noch viele Jahre Bauzeit und 1520 war der Dom schliesslich fertig gestellt. Während der Reformation zählte Magdeburg zu den Hochburgen des Protestantismus und Erzbischof Albrecht von Brandenburg betrieb, bis zu seinem Tod, einen regen Handel mit Ablassbriefen. Nach seinem Tod 1545 schloss der Dom für 20 Jahre seine Türen und öffnete anschliessend als protestantisches Gotteshaus. Nach dem Dreissigjährigen Krieg, dem in Magdeburg gut zwei Drittel der Bevölkerung und fast die gesamte Stadt den Flammen zum Opfer fielen, liess General Tilly den Dom reinigen und feierte dort einen katholischen Gottesdienst. Von nun an war der Erzstift Magdeburg wieder katholisch. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom und seine Inneneinrichtung sehr stark beschädigt. Im September 1955 konnte man die Kirche nach Restaurierungsarbeiten dann wieder eröffnen. Seit dieser Zeit ist der Magdeburger Dom wieder für Gottesdienste und Besucher geöffnet und zählt zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Magdeburg:

29.07.2025: Die 1969 erbaute Hyparschale in Magdeburg gehört zu den rund fünfzig noch erhaltenen Schalenbauten des Bauingenieurs Ulrich Müther. Nach über zwanzig Jahren Leerstand wurde die stark verfallene Mehrzweckhalle von 2019 bis 2024 im Auftrag der Landeshauptstadt Magdeburg umfassend saniert und umgebaut. Im Mittelpunkt des Entwurfs, der die seit 1998 denkmalgeschützte Hyparschale als multifunktionalen Veranstaltungs- und Ausstellungsort wiederbelebt, steht die innenräumliche Wirkung des Schalendachs. Durch die Sanierung wurde die Tragfähigkeit des Daches wiederhergestellt und durch den Einsatz von Carbonbeton sogar erhöht. Zudem wurden die zwischen den Schalen verlaufenden Oberlichter wieder geöffnet. Neu eingefügte Kuben mit Galerieebenen, verbunden durch begehbare Brücken, machen den offenen Raum mit seinem geschwungenen Dach vielfältig nutz- und erlebbar: