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21.07.2022: Das Amtsgericht Bremen ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit und eines von drei Amtsgerichten im Bezirk des Landgerichtes Bremen und der Freien Hansestadt Bremen. Das Gerichtsgebäude des Amtsgerichtes befindet sich in der Ostertorstr. 25–31. Bei dem am 29. Oktober 1961 fertiggestellten Gerichtsgebäude handelt es sich um einen Neubau, der seit September 1975 über einen Anbau durch eine mehrstöckige Glasbrücke mit dem alten Gerichtsgebäude verbunden ist. In dem Altbau ist das Landgericht Bremen untergebracht:
21.07.2022: Das Bremer Polizeihaus wurde 1906-08 nach Plänen von Carl Börnstein als zentales Dienst- und Verwaltungsgebäude erbaut. Heute sind in dem Komplex neben der Zentrale der Bremer Stadtbibliothek das Hanseatische Oberlandesgericht sowie Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht Bremen untergebracht:

21.07.2022: Nach einer substantiellen Erweiterung und Renovierung ist die Kunsthalle Bremen nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sie demonstriert auch durch die Architektur eine programmatische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Der klassizistische Ursprungsbau von 1849 mit seiner Erweiterung von 1902 erhielt im Jahr 2011 zwei zeitgenössische Seitenflügel, die die Symmetrie der ursprünglichen Architektur betonen. Zurückhaltend modern bieten die Anbauten hervorragende Sammlungs- und Ausstellungsgalerien sowie ansprechende Räume für Veranstaltungen, Atelier- und Seminarräume, Werkstätten und Depots. Sie verkörpern die produktive Verbindung von Tradition und Innovation, die die Kunsthalle Bremen bis heute auszeichnet:
21.07.2022: Insgesamt fünf Windmühlen aus der Zeit des 17. und 18. Jahrhunderts sind in Bremen bis heute erhalten geblieben. Eine von ihnen ist die Mühle in den Wallanlagen, der alten Bremer Stadtbefestigung, deren Mauern 1802 geschliffen und in einen Park umgestaltet wurden. Obwohl sie im 19. Jahrhundert zweimal völlig nieder brannte, wurde sie immer wieder aufgebaut. Bis 1947 wurde hier noch Mehl gemahlen, heute befindet sich in der Mühle ein Café:

21.07.2022: Der Abriss des ehemaligen, 1892 erbauten Schlachthofes durch die Stadt erfolgte gegen den Protest zahlreicher Bürger 1977 bzw. 1980. Für die inzwischen in einem Verein „Kulturzentrum Schlachthof“ organisierten alternativen Nutzergruppen blieb nur der Wasserturm mit einigen Anbauten übrig. Mit Hilfe einer Finanzspritze durch die Stiftung Wohnliche Stadt, mit Hilfe eines risikobereiten Privatunternehmens und mit viel Selbsthilfe gelang es, diesen Rest in ein lebendiges Kulturzentrum zu verwandeln, das heute nicht mehr aus Bremen wegzudenken ist:

21.07.2022: An der Rückseite des Bremer Hauptbahnhofes steht dieser grosse Luftschutzturm. In diesem Bereich befanden sich die Betriebsbereiche der Reichsbahn mit Werkstätten und Lokomotiv-Schuppen. Dementsprechend waren hier stets auch zahlreiche Bedienstete anwesend. Der Bau sieht wie ein seinerzeit in grösseren Eisenbahn-Anlagen üblicher Wasserturm aus. Der Eindruck täuscht nicht, im oberen Teil des Bunkers ist ein großer Wassertank integriert. Somit erfüllte das Objekt gleich zwei Zwecke. Neben dem Luftschutz im Zweiten Weltkrieg konnte er auch nach dem Krieg weiter als Wasserturm für die Befüllung von Dampflokomotiven im Betriebswerk Bremen Hbf dienen:

21.07.2022: Die Stadthalle Bremen (aktueller Name: ÖVB-Arena) wurde 1961-64 nach Plänen von Roland Rainer erbaut. 2004-05 ist die Halle um ein Ost-Foyer erweitert worden. Sie ist auf der Bürgerweide nördlich des Bremers Hauptbahnhofes / Willy-Brandt-Platz gelegen. Der Träger der 1964 von der Stadt erstellten Halle ist die Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) des Landes:

21.07.2022: Bereits seit 1872 prägt das Parkhotel am Hollersee das Bremer Stadtbild. In den ersten Jahrzehnten noch als Ausflugsrestaurant „Parkhaus“, seit 1956 als das Grand Hotel wie man es bis heute kennt. Der eindrucksvolle, denkmalgeschützte Bau gilt als eines der Wahrzeichen Bremens. Hier sind rauschende Feste, leiser Luxus, prominente Besucher und Gäste aus aller Welt zu Hause:

Der Hollersee wird von mehreren Statuen flankiert, die jeweils an den Ecken seines Ufers stehen. Musik und Tanz: aus Marmor als idealisierte Personifikationen von Diedrich Kropp von 1885. Das Skulpturenensemble Vier Jahreszeiten (1991) mit den vier Skulpturen Frühling, Sommer, Herbst und Winter stammt von Bernd Altenstein und wurde anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Bürgerparks aufgestellt:

20.07.2022: Der Bremerhavener Hauptbahnhof befindet sich 2 km südöstlich der Innenstadt und ist als Durchgangsbahnhof konzipiert. Er verfügt über vier Bahnsteiggleise, die auf beiden Seiten von Gütergleisen umgeben sind. Von ihm führen Verbindungen nach Süden (Bremen), Osten (Bremervörde) und Norden (Cuxhaven). Zur Columbuskaje fahren Züge mit Gästen von Kreuzfahrtschiffen. Das Empfangsgebäude des Hauptbahnhofs Bremerhaven ist 1911-14 nach Plänen von Ernst Moeller errichtet worden und ersetzte den damaligen Bahnhof Geestemünde. Eine Teilsanierung des Bahnhofsgebäudes sowie die Erneuerung der Bahnsteige und Bahnsteigüberdachungen inklusive Einbau von Aufzügen war für 2008 geplant und wurde Ende 2009 begonnen. Eine Komplettsanierung der Empfangshalle war aus Kostengründen zunächst nicht geplant, wurde jedoch nach der Erhöhung des Anteils der Deutschen Bahn sowie einer zusätzlichen Beteiligung der Stadt Bremerhaven ebenfalls umgesetzt. Der Barrierefreiheit dient auch ein Tastmodell des Bahnhofs vor dem Gebäude. Im Herbst 2011 wurde der kernsanierte Hauptbahnhof feierlich an die Bremerhavener Bevölkerung übergeben:

20.07.2022: Der Bremer Bürgermeister Johann Smidt (1773-1857) war der der Gründer des Bremer Havens. Nach komplizierten Verhandlungen mit dem Königreich Hannover erwarb er ein Landstück am rechten Weserufer nördlich der Geestemündung. Das war die Keimzelle der heutigen Stadt Bremerhaven. Das Denkmal auf dem Theodor-Heuss-Platz wurde von dem Leipziger Bildhauer Werner Stein (1855-1930) entworfen und am 12. September 1888 eingeweiht. Der Theodor-Heuss-Platz war ursprünglich der Marktplatz von Bremerhaven (ab 1827):
