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26.07.2025: Das erhaltene Eingangsportal der Katharinenkirche wurde nach umfangreicher Restaurierung wieder in unmittelbarer Nähe seines historischen Standortes wiedererrichtet. Gemäss aller Planungen ziert es den Durchgang zwischen Katharinenturm und dem benachbarten Wohnhaus. Es macht diesen Ort zu einer Stätte der Erinnerung und verleiht dem Breiten Weg eine weitere bedeutungsvolle Schattierung. In einer grossen Festveranstaltung am 29.10. 2016 wurde mit Enthüllung der Heiligen Katharina das Portal offiziell übergeben. Gut 300 Magdeburger liessen sich diesen Moment nicht entgehen:

26.07.2025: Der Katharinenturm ist der neue Leuchtturm im Herzen Magdeburgs. Hier stand die in ihrem Ursprung mehr als 700 Jahre alte Katharinenkirche. Kriegsbeschädigt und zu DDR-Zeiten abgerissen erbaute man an gleicher Stelle das Haus der Lehrer. Lange Zeit leerstehend wurde es 2012/2013 aufwendig modernisiert und umgebaut. Die insgesamt 5.000 Quadratmeter Fläche gliedern sich im Erdgeschoss in eine vorgezogene Ladenzeile und einen Nahversorger sowie in den Obergeschossen in Büroflächen und der Konferenzetage mit Panoramablick über die Stadt. Für ein optisches Highlight sorgen ca. 16.000 LED-Leuchten, die die Fassade in den Abendstunden erstrahlen lassen:

26.07.2025: Centraltheater, Maxim-Gorki-Theater, Theater der Landeshauptstadt…die Geschichte des heutigen Opernhauses Magdeburg ist ebenso wechselvoll wie das Geschehen auf der Bühne. Was heute nach reinem Musiktheater klingt, beherbergt neben Ballett auch die Konzerte der Magdeburgischen Philharmonie. Alles begann 1907 im Centraltheater als Varietétheater mit gemischtem Unterhaltungsprogramm. In den 1920er-Jahren wurde es zur Operettenbühne. Nach der Zerstörung Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es wieder aufgebaut und trug zu DDR-Zeiten den Namen Maxim-Gorki-Theater. 1990 durch einen Brand erheblich beschädigt, wurde es nach langer Renovierung 1997 als Theater der Landeshauptstadt wiedereröffnet. 2004 schliesslich folgte die Fusion mit den Freien Kammerspielen zum Theater Magdeburg. Spielstätten des Theaters sind heute das Schauspielhaus an der Otto-von-Guericke-Strasse mit Grosser Bühne und Studio sowie das Opernhaus am Universitätsplatz mit Grosser Bühne und Podium. Im Sommer wird ausserdem der Domplatz als Freilichtbühne genutzt.

Opernhaus:

Schauspielhaus:

26.07.2025: Die Stadtbibliothek Magdeburg ist eine öffentliche Kultur- und Serviceeinrichtung der Landeshauptstadt Magdeburg. Sie besteht aus der Zentralbibliothek, drei Stadtteilbibliotheken und einer Fahrbibliothek. Mit ca. 300.000 Besuchern pro Jahr und ca. 1,1 Millionen Entleihungen ist sie die grösste öffentliche Bibliothek in Sachsen-Anhalt. Als nach der Wende ein von den wieder zugelassenen Freimaurerlogen gestellter Restitutionsantrag 1995 erfolgreich war, wurde die Villa die bis zu diesem Zeitpunkt die Bibliothek beherbergte, an die ehemaligen Eigentümer rückübertragen, und für das bis dato kommunale Gebäude fielen hohe Mietkosten an. Der Stadtrat fasste deshalb 1997 einen Neubaubeschluss, und die Stadt kaufte stattdessen das ehemalige C&A-Kaufhaus auf dem Breiten Weg, das 1998 zu einer modernen, zweckmässigen und ausreichend Platz bietenden Zentralbibliothek auf 6000 m² Fläche umgebaut wurde:

25.07.2025: Der Bahnhof liegt an den nicht elektrifizierten Bahnstrecken Braunschweig – Bad Harzburg und Wolfenbüttel – Schöppenstedt. Der 1838 eröffnete Bahnhof ist einer der ältesten in Deutschland. Das historische Bahnhofsgebäude dient seit einem Umbau 2004/2005, bei dem eines der ehemals drei Gleise entfernt wurde, nicht mehr dem Bahnbetrieb. In der Station halten nur Regionalzüge der Betreiber DB Regio und erixx, vom Fernverkehr wird sie nicht bedient. Der nächstgelegene Fernverkehrsbahnhof ist der Braunschweiger Hauptbahnhof:

Bahnhofsbereich und Formhauptsignal:

25.07.2025: Das Bauwerk ist die grösste katholische Kirche im Landkreis Wolfenbüttel und auch die Pfarrkirche der katholischen Pfarrei St. Petrus, zu der in etwa 8.100 Katholiken gehören. Sie wurde 1889 bis 1891 als neuromanische Basilika erbaut und am 5. August 1891 geweiht. Sie liegt in der Innenstadt Wolfenbüttels und ist als Pfarrkirche der Ort, an dem die grossen Feste des Kirchenjahres und regelmässig die Sonntagsmesse gefeiert werden. Daneben bietet sie Raum für viele kleinere Gottesdienste und Andachten:

25.07.2025: Auf dem Wolfenbütteler Marktplatz wurde dem Herzog ein Denkmal in Form eines Brunnens gesetzt. Das Denkmal entwarf der Bildhauer Georg Meyer-Steglitz (1868-1929), es wurde im Jahr 1904 eingeweiht und zeigt einen Herzog mit Schlapphut und Stulpenstiefeln, der in der Jagdpause sein müdes Pferd zur Tränke führt. Was für ein Gegensatz zu anderen Reiterdenkmalen:

25.07.2025: Das Wolfenbütteler Rathaus ist einzigartig und nicht vergleichbar mit anderen Rathäusern. Wer vermutet schon, dass der heutige Gebäudekomplex bereits Ende des 16. Jahrhunderts als ein privates Wohnhaus mit Weinschenke errichtet worden war. Nachdem Wolfenbüttel vom Herzog die Stadt- und Marktrechte erhalten hatte, erwarb kurz danach der Rat der Stadt dieses Gebäude und benutzte es für seine Versammlungen. Das Gebäude wurde stetig erweitert und so ist das heutige Rathaus eine zusammen gewachsene Anlage, die sich sehr harmonisch in das Stadtbild einfügt. Der ehemaligen Haupteingang mit der Freitreppe wird vom Wolfenbütteler Stadtwappen geziert. Besonders sehenswert ist der Ratssaal mit seinen kunstvoll bemalten Balken:

Ratskeller mit Denkmal für Herzog August den Jüngeren auf dem Marktplatz:

25.07.2025: Das schmale Haus am Kleinen Zimmerhof 15 wurde im Jahr 1751 in einer ehemaligen Brandgasse errichtet. In dem engen Durchgang wurden früher Leder-Eimer mit Löschwasser von dem nahegelegenen Fluß Oker zu brennenden Fachwerkhäusern eilig hindurch getragen. Jetzt fügt sich das schmale Haus zwischen den etwas älteren Nachbarhäusern harmonisch ein. Es ist das schmalste Haus in Wolfenbüttel und auch über die Landesgrenzen hinaus eine Besonderheit. Die Breite zur Strasse beträgt 2,20m und zur Gartenseite 3,50 m. Mit über 100m² Wohnfläche hat es überraschend grosszügige Räumlichkeiten, die man von Aussen kaum erahnen kann. Der 80m² idyllische Garten ist eine wahre Oase mitten in der Stadt. 1994 wurde das Gebäude grundlegend saniert und sogar prämiert. Im Inneren entstand eine moderne Architektur im Industrie-Design, die einen spannenden Kontrast zum Fachwerk bildet. Die 12 m hohe Wendeltreppe und der rote Stahlkern erzeugen ein einzigartiges Wohnerlebnis:

25.07.2025: Das Kleine Schloss wurde 1643 als Wohnsitz für den Erbprinzen Rudolf August errichtet. Es befindet sich auf dem Gelände der 1588 verlegten Alten Kanzlei und fünf weiterer Gebäude direkt am Schlossplatz. Von der ursprünglichen Zweiflügelanlage hat sich nur ein Flügel erhalten, ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Mezzanin. An der Ostfassade stützen Holzarkaden das Obergeschoss mit dem 1733 anlässlich der Hochzeit Friedrich des Grossen mit Elisabeth Christiane von Braunschweig-Lüneburg-Bevern eingeweihten Festsaal. Dieser wurde 1833 im Empire-Stil gestaltet. In den übrigen Räumen ist die barocke Ausstattung erhalten. Das Kleine Schloss war von 1687-1712 Sitz der von Herzog Anton Ulrich gegründeten Ritterakademie. Um- und Anbauten des 18. Jahrhunderts, unter den Hofbaumeistern Lauterbach und Hermann Korb durchgeführt, prägten seine äussere Gestalt. Nach dem Umzug des Hofes im Jahr 1751 nach Braunschweig verloren Wolfenbüttel und das Schlossgelände zunehmend an Bedeutung, 1791 wurde das Kleine Schloss verkauft. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligte sich an der Restaurierung der Fenster, Türen und Fassaden: