Waterclerk
Innerhalb der Gattung der grauen Gänse besitzt die Graugans (Anser anser) das hellste Gefieder. Charakteristisch ist vor allem der helle Kopf mit dem kräftigen, keilförmigen Schnabel. Wenn sie nicht gerade ruhen oder auf dem Wasser schwimmen ist das beste Erkennungsmerkmal die Farbe der Füsse, diese sind blass rosa und nicht orange wie bei Bläss- oder Saatgans. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äusserlich nicht. Jung- und Altvögel kann man gut an der Farbe der verhornten Schnabelspitze, des sogenannten Nagels, unterscheiden. Jungvögel haben einen dunklen und Altvögel einen weisslichen Nagel. Graugänse sehen und hören hervorragend und die Mitglieder einer Familie oder Gruppe stehen ständig über Rufe oder schnatternde Soziallaute miteinander im Kontakt. Ausgewachsene Vögel wiegen 3 bis 4 Kilogramm. Das typische Flugbild einer Gänseschar ist die Keilformation, die aus aerodynamischen Gründen gebildet wird.
27.11.2025: Graugänse am Schwanheimer Mainufer:

04.08.2025: Das Neue Rathaus befindet sich Am Markt 11 in einem ehemals villenartigen Wohnhaus, Ende des 19. Jahrhunderts, mit historischer Fassade im Stil der Neorenaissance:

Das Alte Rathaus ist seit 1930 durch die Gründer Fritz Gille und Paul Eisert ein Heimatmuseum. Die Ersterwähnung erfolgte 1265, ein weiterer Umbau des Hauses erfolgte in den Jahren 1554 bis 1560 und so sind die Bauepochen heute noch zu besichtigen:

04.08.2025: Das Gutshaus Osterwieck ist ein denkmalgeschütztes, ehemaliges Rittergut im historischen Stadtkern, das heute als charmante Ferienunterkunft genutzt wird:
04.08.2025: Der Erbauungszeitraum der Kirche lässt sich auf das zwölfte Jahrhundert zurückverfolgen, aus dem die zwei noch bestehenden Kirchtürme stammen. Wie einige romanische Kirchen ist auch diese dem Heiligen Stephanus geweiht. Das genaue Jahr dieser Weihe ist allerdings nicht bekannt. Jedoch gibt es Quellen, die darüber berichten, dass die Kirche bereits die dritte in dem kleinen Ort ist. So gab es vor dieser Kirche vermutlich zwei weitere Vorgänger an derselben Stelle, von der einer ebenfalls dem Heiligen Stephanus geweiht war. Gegenwärtig sind allerdings weder Überreste, noch weitere frühromanische Teile auffindbar, die auf eine solche Erkenntnis schliessen lassen. 1495 beschädigte ein Hochwasser des naheliegenden Flusses Ilse die Kirche St. Stephani schwer, woraufhin das Kirchenschiff und der Chor eine Erneuerung erhielten. Aufgrund des grossen Stadtbrandes im Jahr 1511 verzögerte sich diese jedoch ungewollt. Dies hatte zur Folge, dass der Chor erst 1516 fertig war und bis heute im gotischen Stil erscheint. 1989 befand sich die Kirche in einem maroden Zustand. Eine Situation, die engagierte Bürger aus Osterwieck und der Umgebung dazu bewog, die Kirche mithilfe der örtlichen Kirchengemeinde wiederholt zu renovieren. Mit dem Mauerfall riss das Engagement von Bewohnern und weiteren Freiwilligen nicht ab. Es kam zur Gründung von einem der ersten deutsch-deutschen Vereine, dem Kirchenbauverein St. Stephani/Osterwieck, der mittels Mitgliederspenden die Renovierung der Kirche wesentlich vorantrieb. Aus diesem Grund, setzt diese Kirche ein Denkmal und erinnert an die deutsche Wiedervereinigung:

04.08.2025: Besuch Bismarckturm Osterwieck (Höhe: 19 m, Einweihung: 1904). Der Turm auf dem Kirchberg wurde gebaut aus Kalkstein und Granit. Das von Prof. Otto Raschendorf aus Berlin entworfene Bauwerk ist als Aussichtsturm mit Feuerschale konzipiert und hat einen quadratischen Grundriss. Der Bismarckturm ging im Jahr 1906 in das Eigentum der Stadt Osterwieck über. Im Jahr 1924 wurde nachträglich über dem Eingang ein bronzenes Bismarck-Relief angebracht. 1946 sollte der Turm abgerissen werden, um Baumaterial zu gewinnen. Durch den Einsatz des Kommunalpolitikers Wilhelm Gresse gelang es, den Abriss zu verhindern. Gresse überzeugte seine Parteikollegen in der SED, den Friedensturm als Mahnmal gegen den Krieg zu erhalten. Nach 1992 wurde der Turm mehrfach saniert und ist heute zugänglich. Besonders reizvoll ist der Aufstieg zum Kirchberg über die 1,5 km lange Kastanienallee (Kirchbergweg). Wer die Steigung vermeiden möchte, erreicht den Bismarckturm zu Fuss sowohl von der Fallsteinklause als auch vom Waldhaus:

Blick vom Turm auf die Kastanienallee, Osterwieck und den Brocken am Horizont:

Blick vom Kirchbergweg zu St. Stephani im Ortszentrum Osterwieck:





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