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Innerhalb der Gattung der grauen Gänse besitzt die Graugans (Anser anser) das hellste Gefieder. Charakteristisch ist vor allem der helle Kopf mit dem kräftigen, keilförmigen Schnabel. Wenn sie nicht gerade ruhen oder auf dem Wasser schwimmen ist das beste Erkennungsmerkmal die Farbe der Füsse, diese sind blass rosa und nicht orange wie bei Bläss- oder Saatgans. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äusserlich nicht. Jung- und Altvögel kann man gut an der Farbe der verhornten Schnabelspitze, des sogenannten Nagels, unterscheiden. Jungvögel haben einen dunklen und Altvögel einen weisslichen Nagel. Graugänse sehen und hören hervorragend und die Mitglieder einer Familie oder Gruppe stehen ständig über Rufe oder schnatternde Soziallaute miteinander im Kontakt. Ausgewachsene Vögel wiegen 3 bis 4 Kilogramm. Das typische Flugbild einer Gänseschar ist die Keilformation, die aus aerodynamischen Gründen gebildet wird.

27.11.2025: Graugänse am Schwanheimer Mainufer:

04.08.2025: Die jetzige Kirche St. Petri im Ballenstedter Stadtteil Opperode wurde am 23.10.1892 geweiht. Seit dem 12.06.2005 sind die Kirchengemeinden St. Petri und St. Nicolai zu einer Kirchengemeinde St. Nicolai vereinigt. Gottesdienste finden in der Kirche regelmässig statt. Seit dem 1. September 2011 ist in der St. Petri Kirche eine Radfahrerkapelle geöffnet. Touristen auf dem Europaradweg R1 können an der Kapelle rasten und finden einen Ort zu Besinnung und Gebet:

04.08.2025: Besuch Bismarckturm Ballenstedt (Höhe: 15 m, Einweihung: 1931). Eine noch recht wenig bekannte Sehenswürdigkeit befindet sich am Rande des Ballenstedter Ortsteils Opperode. Dort steht ein Aussichtsturm, welcher zum Gedenken an den ehemaligen deutschen Reichskanzler Bismarck errichtet wurde. Der aus Granitsteinen bestehende Bismarckturm wurde im Jahre 1931 fertiggestellt. Ursprünglich sollte der Turm im Jahre 1915 zum 100. Geburtstag des im Kaiserreich sehr verehrten Politikers eingeweiht werden. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. Juni 1914, jedoch verhinderte der Erste Weltkrieg die Fertigstellung des Bauwerks. Viele Jahre fristete er ein trauriges Dasein als Bauruine. Erst nachdem im Jahre 1929 der örtliche Zweigverein des Harzklubs sich der Vollendung des Turmes annahm, konnten die Arbeiten wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht werden.Der Turm befindet sich auf einer kleinen Anhöhe wenige hundert Meter ausserhalb des Ortes in einem Waldstück. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt Ballenstedt mit dem Schloss und das umgebende nördliche Harzvorland. Bei guten Sichtverhältnissen können Sie auch den Brockengipfel mit seinen markanten Aufbauten erkennen. Am Ende der Ära des Arbeiter-und Bauernstaates befand sich der Bismarckturm in keinem besonders guten Zustand. Bereits einige Jahre zuvor musste er wegen fortschreitender Verfallserscheinungen gesperrt werden. In der Mitte der 90er Jahre wurde der Turm umfangreich saniert und anschliessend wieder der Öffentlichkeit übergeben:

04.08.2025: Der Turm befindet sich in der Langen Strasse nördlich der Altstadt freistehend auf einem Strassenplatz an der Mündung der Grabenstrasse. Erstmals erwähnt wurde der bis zur Traufe 19 Meter hohe Turm im Jahr 1569. Er soll nicht im Verbund mit der Stadtmauer gestanden haben und das im 18. Jahrhundert abgerissene Tor soll eine einfache gewölbte Maueröffnung gewesen sein. Der ehemalige Torturm steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz:

04.08.2025: Während die beiden Stadttortürme vom Untertor und Obertor relativ sicher in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert werden können, kann man beim Marktturm  annehmen, dass er etwas früher im 16. Jahrhundert als Glockenturm errichtet wurde. Da Ballenstedt schon im Jahr 1457, also fast 100 Jahre vor dem Stadtprivileg erstmals  Flecken genannt wird, demnach das Marktrecht, aber noch keine Stadtmauer besass, dürfte der Turm auch Schutzfunktion für diesen Marktort gehabt haben. Spätestens aber mit der Stadtwerdung um das Jahr 1544 wurde dieser Turm errichtet. Er war Teil der Stadtbefestigung und besitzt Schiessscharten auf halber Höhe. Der quadratische Bruchsteinturm war ehemals verputzt. Der Eingang ist an der Westseite, bis zum Jahr 1840 diente der Turm nicht nur als Träger der Ratsglocken, sondern auch als Stadtgefägnis. Zudem befand sich bis zum Jahr 1820 der Pranger am Turm. Heute dient er hauptsächlich als Aussichtsturm:

04.08.2025: Die St.-Nicolai-Kirche steht im historischen Stadtkern von Ballenstedt unweit des Rathauses. Sie wurde erstmals im Jahre 1326 urkundlich erwähnt. Von diesem ersten Gotteshaus ist aber nur noch der Turm erhalten. Alle anderen Teile der Kirche fielen im Jahre 1498 einem verheerenden Feuer zum Opfer. Anschliessend erfolgte ein baldiger Wiederaufbau des Gotteshauses im Stil der Spätgotik. Die St.-Nicolai-Kirche enthält diverses kunstvolles Inventar, u.a. einen umfangreichen Gemäldezyklus, geschnitzte Emporen sowie Leuchter aus dem Schloss Coswig-Anhalt. Diese waren ein Geschenk der dortigen Prinzessin, der späteren russischen Zarin Katharina. Das Kirchenbauwerk verfügt ausserdem über eine Orgel aus dem späten 17. Jahrhundert:

04.08.2025: Im Zentrum der Ballenstedter Altstadt steht das Neue Rathaus, ein grosses und repräsentatives Bauwerk mit weitläufigem Vorplatz. Es wurde im Jahre 1906 nach Plänen des Architekten Alfred Messel errichtet und ist seither Sitz der Stadtverwaltung:

04.08.2025: Das Amtsgericht Ballenstedt war von 1879 bis 1950 ein Amtsgericht im Herzogtum und Freistaat Anhalt mit Sitz in Ballenstedt. Das Amtsgerichtsgebäude Ballenstedt wurde vermutlich vor 1498 errichtet. Ab 1704 war es fürstliches Amtshaus, danach mehrere Nutzungen. Heute ist es in Privatbesitz. Es steht unter Denkmalschutz:  

04.08.2025: Der Torturm befindet sich am westlichen Ende der Breiten Strasse in Ballenstedt nahe der Mündung in den Breitscheidplatz. Da Ballenstedt erst im 16. Jahrhundert zur Stadt erhoben wurde, erhielt es auch erst in der Mitte des Jahrhunderts eine eigene Stadtbefestigung. Im Fall des Obertores kann diese gut datiert werden, da angenommen wird, dass die Verleihung der Stadtrechte um 1544 erfolgte. Zudem ist das Fenster an der Nordseite gotisch gestaltet, so dass der Turm noch in die Spätgotik gehören dürfte. Während sich das Tor selbst nicht erhalten hat und wohl im 18. Jahrhundert abgerissen wurde, steht der Torturm bis heute an der historischen Stelle. Der quadratische Bruchsteinturm besitzt einen Turmhelm aus den Jahren 1718/1719 mit Turmuhr, Belvedere und Welscher Haube. Er wurde letztmals im Jahr 2001 saniert, wobei auch die barocke Haube wieder erstand, die zeitweise durch eine gewalmte Haube ersetzt gewesen war. Diese 1972 geschaffene Haube bestand aus Asbestziegeln und musste daher beseitigt werden:

04.08.2025: Seit 1980 sind die Sammlungen des Stadtmuseums Ballenstedt im Elternhaus der Schwestern Bardua, einem stattlichen Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert im oberen Teil der Allee, untergebracht. Dem Hofmaler und Kammerherrn Wilhelm von Kügelgen (1802 – 1867), der wohl bedeutendsten Bürgerpersönlichkeit des 19. Jahrhunderts, sind im Museum, das seinen Ehrennamen trägt, zwei Gedenkräume gewidmet. Der Verfasser der Jugenderinnerungen eines alten Mannes stand seit 1833 in Diensten der Herzöge von Anhalt-Bernburg. Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt des Museums bilden die wertvollen volkskundlichen Sammlungen zu den Themen Arbeits- und Lebensweise der Bevölkerung des Anhaltischen Unterharzes, Siedlungs- und Kulturgeschichte des Ballenstedter Raumes und Bergbau und Hüttenwesen des anhaltinischen Harzes: