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Innerhalb der Gattung der grauen Gänse besitzt die Graugans (Anser anser) das hellste Gefieder. Charakteristisch ist vor allem der helle Kopf mit dem kräftigen, keilförmigen Schnabel. Wenn sie nicht gerade ruhen oder auf dem Wasser schwimmen ist das beste Erkennungsmerkmal die Farbe der Füsse, diese sind blass rosa und nicht orange wie bei Bläss- oder Saatgans. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äusserlich nicht. Jung- und Altvögel kann man gut an der Farbe der verhornten Schnabelspitze, des sogenannten Nagels, unterscheiden. Jungvögel haben einen dunklen und Altvögel einen weisslichen Nagel. Graugänse sehen und hören hervorragend und die Mitglieder einer Familie oder Gruppe stehen ständig über Rufe oder schnatternde Soziallaute miteinander im Kontakt. Ausgewachsene Vögel wiegen 3 bis 4 Kilogramm. Das typische Flugbild einer Gänseschar ist die Keilformation, die aus aerodynamischen Gründen gebildet wird.

27.11.2025: Graugänse am Schwanheimer Mainufer:

21.08.2025: Das gotische mehrgeschossige Backsteintor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts im Nordwesten der Altstadt sicherte die Landstrassen nach Rostock und Güstrow ab. Das Tor verfügt über eine spitzbogige Durchfahrt bei einer quadratischen Grundfläche. Die Durchfahrt wurde nachträglich vergrössert. Geschmückt ist das Tor auf der Stadtseite mit einer unverputzten grossen Putzblende, kleineren Spitzbogenblenden verschiedener Grösse in den Obergeschossen und einem Staffelgiebel. Die Feldseite verfügt über drei markante Putzblenden im zentralen Teil, um die mehrere kleine Putzblenden angeordnet sind:

21.08.2025: Die ehemalige Uhrenschule auf dem Schulkamp, Schulkampallee 3/5, stammt von 1860. Zwei weitere Schulgebäude wurden 1885 und 1903, die Turnhalle 1909 gebaut. Seit 2002 befindet sich hier das Theater Uhrenschule (THUSCH). Die drei Gebäude und die Turnhalle sowie Park, Gedenkstein 1860 und Mahnmal der Widerstandskämpfer stehen unter Denkmalschutz:

21.08.2025: Eine Perle im Innenstadtbereich ist das Mühlenviertel. Im Zuge der Sanierung des Mühlenviertels wurde auch das ehemalige Feuerwehrspritzenhaus von Grund auf restauriert und von der örtlichen Feuerwehr ein Feuerwehrmuseum eingerichtet. Das Museum besteht aus drei Räumen und bezieht den anliegenden Schlauchturm mit ein. Die Ausstellung konzentriert sich auf die Zeit der ehemaligen DDR. Anschaulich wird hier für jedermann die Geschichte der Teterower Feuerwehr erlebbar gemacht. Neben historischer Löschtechnik sind hier u. a. einzigartige Zeitdokumente ausgestellt:

21.08.2025: Die Stadtmühle Teterow wurde 1800 gebaut. Sie beherbergt heute eine Gaststätte und ein Kulturzentrum. Das eingeschossige Fachwerkgebäude der Stadtmühle mit Mansarddach ist ein Beispiel für Bauten des Wiederaufbaus. Prägend sind die beiden Dacherker. Die Mühle stand am Mühlenteich, aufgestaut durch die Kleine Peene. Sie wurde betrieben durch ein unterschlächtiges Wasserrad, bei dem das Wasser unter dem Rad einen Kropf durchfliesst. Der offene Wasserzufluss wurde im Stadtinneren 1885 überdeckt und 2002/03 im Rahmen der Städtebauförderung im Bereich der Seestrasse wieder geöffnet. Ab 1973 gehörte die Mühle zur staatlichen Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Bis 1991 war es ein Mischfutterwerk der LPG: 

21.08.2025: Von der Grundsteinlegung 1215 bis zur kompletten Fertigstellung gingen gut 200 Jahre ins Land, erkennbar an den unterschiedlichen Baustilen. Während der Altarraum mit der Sakristei auf der Nordseite im spätromanischen Stil errichtet wurde, sind das Langhaus und der Turm bereits gotisch. Kulturhistorisch bedeutend sind der Schnitzaltar aus dem 14. Jahrhundert, das gothische Triumpfkreuz sowie die Gewölbemalereien im Altarraum aus dem 13./14. Jahrhundert. In den acht Kappen der zwei Joche sind Motive der Geschichte Jesu mit der Schöpfungsgeschichte dargestellt. Diese Malereien wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und nach damaligen Duktus restauriert. 2009 war erneut eine Restaurierung notwendig. Die Fresken erstrahlen heute Dank modernster Laser- und Zellulosetechnik in vollem Glanz und ziehen viele Besucher in ihren Bann:

21.08.2025: Im Jahr 1910 wurde das Rathaus eingeweiht. Nach dem Krieg diente es der sowjetischen Besatzungskommandantur und später dem Polizeikreisamt als Domizil. Seit 1990 können die Stadtväter das Objekt wieder stolz ihr Eigen nennen. Seither ist viel passiert. Das Haus wurde aufwendig saniert und restauriert. Besucher sind immer wieder überrascht, im Innern nicht das typisch kahle Verwaltungsgebäude vorzufinden. Im Keller, in den Fluren und im Ratssaal sind immer wieder wechselnde Ausstellungen zu bewundern:

21.08.2025: Das gotische viergeschossige Backsteintor aus dem 14. Jahrhundert im Südosten des Stadtzentrums sicherte die Strasse nach Malchin ab. Das Tor verfügt über eine spitzbogige Durchfahrt bei einer quadratischen Grundfläche. Die Durchfahrt wurde nachträglich vergrössert. Geschmückt ist es auf der Feldseite mit zwei grossen waagrechten Putzblenden und Reihen von Spitzbogenblenden verschiedener Grössen in den Obergeschossen. Die Stadtseite ist weniger auffällig geschmückt mit einer Reihe Spitzbogenblenden im oberen Gebäudeteil. Beide Seiten werden mit einem gestaffelten Lünettengiebel geschmückt. Das Gebäude diente im 19. Jahrhundert als Stadtgefängnis und beherbergt seit 1990 das Stadtmuseum. Neben den Gefängniszellen, die besichtigt werden können, informiert es über die slawische Frühgeschichte, sowie über die Orts- und Regionalgeschichte:

21.08.2025: Mit der Wiedereröffnung des Kulturhauses Teterow ist die Stadt um eine traditionelle Veranstaltungsstätte reicher. Schon 1881 wurde das geschichtsträchtige Haus als Restaurant am damaligen Wilhelmsplatz eröffnet.  Später kam ein Hotelbetrieb hinzu. 1893 schloss sich der Salonbau an –  für die damalige Zeit in beträchtlichen Dimensionen. Es wurde besonders Wert auf eine gute Akustik gelegt, denn fortan sollte bei musikalischen und theatralischen Vorträgen der volle Effekt zur Geltung kommen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts warb der damalige Inhaber August Scharf mit Teterows grösstem Vergnügungssaal mit 1a Parkettboden. Schon damals gab es rauschende Feste und Aufführungen. Das Kulturhaus kann heute als Veranstaltungs-Location gemietet werden:

21.08.2025: Das zweigeschossige verklinkerte historisierende Gebäude in L-Form von 1885 mit einem Walmdach wurde als Kaiserliches Postamt im Stil der Gründerzeit für das Post- und Fernmeldewesen gebaut. Prägend ist an der Ecke der dreigeschossige reich verzierte Risalit als Stufengiebel mit einer Uhr und dem Portal mit zwei Fialen. Die Deutsche Post AG verkaufte das Haus 2004 und es wurde im Rahmen der Städtebauförderung 2010/11 nach Plänen von Roman Schumacher für Lars Bennke saniert und zu einem Wohn- und Geschäftshaus umgebaut: