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Innerhalb der Gattung der grauen Gänse besitzt die Graugans (Anser anser) das hellste Gefieder. Charakteristisch ist vor allem der helle Kopf mit dem kräftigen, keilförmigen Schnabel. Wenn sie nicht gerade ruhen oder auf dem Wasser schwimmen ist das beste Erkennungsmerkmal die Farbe der Füsse, diese sind blass rosa und nicht orange wie bei Bläss- oder Saatgans. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äusserlich nicht. Jung- und Altvögel kann man gut an der Farbe der verhornten Schnabelspitze, des sogenannten Nagels, unterscheiden. Jungvögel haben einen dunklen und Altvögel einen weisslichen Nagel. Graugänse sehen und hören hervorragend und die Mitglieder einer Familie oder Gruppe stehen ständig über Rufe oder schnatternde Soziallaute miteinander im Kontakt. Ausgewachsene Vögel wiegen 3 bis 4 Kilogramm. Das typische Flugbild einer Gänseschar ist die Keilformation, die aus aerodynamischen Gründen gebildet wird.

27.11.2025: Graugänse am Schwanheimer Mainufer:

25.07.2025: Der Bahnhof liegt an den nicht elektrifizierten Bahnstrecken Braunschweig – Bad Harzburg und Wolfenbüttel – Schöppenstedt. Der 1838 eröffnete Bahnhof ist einer der ältesten in Deutschland. Das historische Bahnhofsgebäude dient seit einem Umbau 2004/2005, bei dem eines der ehemals drei Gleise entfernt wurde, nicht mehr dem Bahnbetrieb. In der Station halten nur Regionalzüge der Betreiber DB Regio und erixx, vom Fernverkehr wird sie nicht bedient. Der nächstgelegene Fernverkehrsbahnhof ist der Braunschweiger Hauptbahnhof:

Bahnhofsbereich und Formhauptsignal:

25.07.2025: Das Bauwerk ist die grösste katholische Kirche im Landkreis Wolfenbüttel und auch die Pfarrkirche der katholischen Pfarrei St. Petrus, zu der in etwa 8.100 Katholiken gehören. Sie wurde 1889 bis 1891 als neuromanische Basilika erbaut und am 5. August 1891 geweiht. Sie liegt in der Innenstadt Wolfenbüttels und ist als Pfarrkirche der Ort, an dem die grossen Feste des Kirchenjahres und regelmässig die Sonntagsmesse gefeiert werden. Daneben bietet sie Raum für viele kleinere Gottesdienste und Andachten:

25.07.2025: Auf dem Wolfenbütteler Marktplatz wurde dem Herzog ein Denkmal in Form eines Brunnens gesetzt. Das Denkmal entwarf der Bildhauer Georg Meyer-Steglitz (1868-1929), es wurde im Jahr 1904 eingeweiht und zeigt einen Herzog mit Schlapphut und Stulpenstiefeln, der in der Jagdpause sein müdes Pferd zur Tränke führt. Was für ein Gegensatz zu anderen Reiterdenkmalen:

25.07.2025: Das Wolfenbütteler Rathaus ist einzigartig und nicht vergleichbar mit anderen Rathäusern. Wer vermutet schon, dass der heutige Gebäudekomplex bereits Ende des 16. Jahrhunderts als ein privates Wohnhaus mit Weinschenke errichtet worden war. Nachdem Wolfenbüttel vom Herzog die Stadt- und Marktrechte erhalten hatte, erwarb kurz danach der Rat der Stadt dieses Gebäude und benutzte es für seine Versammlungen. Das Gebäude wurde stetig erweitert und so ist das heutige Rathaus eine zusammen gewachsene Anlage, die sich sehr harmonisch in das Stadtbild einfügt. Der ehemaligen Haupteingang mit der Freitreppe wird vom Wolfenbütteler Stadtwappen geziert. Besonders sehenswert ist der Ratssaal mit seinen kunstvoll bemalten Balken:

Ratskeller mit Denkmal für Herzog August den Jüngeren auf dem Marktplatz:

25.07.2025: Das schmale Haus am Kleinen Zimmerhof 15 wurde im Jahr 1751 in einer ehemaligen Brandgasse errichtet. In dem engen Durchgang wurden früher Leder-Eimer mit Löschwasser von dem nahegelegenen Fluß Oker zu brennenden Fachwerkhäusern eilig hindurch getragen. Jetzt fügt sich das schmale Haus zwischen den etwas älteren Nachbarhäusern harmonisch ein. Es ist das schmalste Haus in Wolfenbüttel und auch über die Landesgrenzen hinaus eine Besonderheit. Die Breite zur Strasse beträgt 2,20m und zur Gartenseite 3,50 m. Mit über 100m² Wohnfläche hat es überraschend grosszügige Räumlichkeiten, die man von Aussen kaum erahnen kann. Der 80m² idyllische Garten ist eine wahre Oase mitten in der Stadt. 1994 wurde das Gebäude grundlegend saniert und sogar prämiert. Im Inneren entstand eine moderne Architektur im Industrie-Design, die einen spannenden Kontrast zum Fachwerk bildet. Die 12 m hohe Wendeltreppe und der rote Stahlkern erzeugen ein einzigartiges Wohnerlebnis:

25.07.2025: Das Kleine Schloss wurde 1643 als Wohnsitz für den Erbprinzen Rudolf August errichtet. Es befindet sich auf dem Gelände der 1588 verlegten Alten Kanzlei und fünf weiterer Gebäude direkt am Schlossplatz. Von der ursprünglichen Zweiflügelanlage hat sich nur ein Flügel erhalten, ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Mezzanin. An der Ostfassade stützen Holzarkaden das Obergeschoss mit dem 1733 anlässlich der Hochzeit Friedrich des Grossen mit Elisabeth Christiane von Braunschweig-Lüneburg-Bevern eingeweihten Festsaal. Dieser wurde 1833 im Empire-Stil gestaltet. In den übrigen Räumen ist die barocke Ausstattung erhalten. Das Kleine Schloss war von 1687-1712 Sitz der von Herzog Anton Ulrich gegründeten Ritterakademie. Um- und Anbauten des 18. Jahrhunderts, unter den Hofbaumeistern Lauterbach und Hermann Korb durchgeführt, prägten seine äussere Gestalt. Nach dem Umzug des Hofes im Jahr 1751 nach Braunschweig verloren Wolfenbüttel und das Schlossgelände zunehmend an Bedeutung, 1791 wurde das Kleine Schloss verkauft. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz beteiligte sich an der Restaurierung der Fenster, Türen und Fassaden:

25.07.2025: Um 1820 erreichte die Einwohnerzahl Wolfenbüttels die neuntausender Marke, damit einher stieg auch die Zahl der Schulpflichtigen an. In dieser Situation fiel das Haus Schlossplatz 19 (Eckhaus zum Schulwall) an den Fiskus. Der gab es 1821 an den Stadtmagistrat zur Einrichtung einer Töchterschule. Nicht unerwähnt sei noch, dass das Gebäude zuvor schon mal in gewisser Weise als Schule gedient hatte. 1790 zog der Pädagoge Ernst Christian Trapp (1745-1818) von Braunschweig hierher. Um seine Leibrente etwas aufzubessern, unterhielt er in den Räumlichkeiten bis zu seinem Tode ein Schulpensionat:

25.07.2025: Bereits auf den ersten Blick bringt das Schloss Wolfenbüttel seine Besucherinnen und Besucher durch die prunkvolle Architektur und herrlichen Verzierungen zum Staunen. Das Gebäude ist das zweitgrösste Schloss Niedersachsens und hat auch kulturell einiges zu bieten. Die ehemalige Wasserburg wurde im Jahr 1074 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 1255 aufgrund von Differenzen zwischen Gunzelin von Wolfenbüttel und Herzog Albrecht I. komplett zerstört, 1283 aber wieder aufgebaut. Der heutige Schlossgrundriss stammt noch aus dieser Zeit. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Schloss mehrmals zerstört und neu errichtet. Zur Residenz des Adelsgeschlechts der Welfen aus Braunschweig wurde das Schloss etwa im Jahr 1350. In der Epoche des Barocks wurde die Fassade umgestaltet, das steinerne Eingangsportal und die kunstvollen Skulpturen des österreichischen Bildhauers Franz Finck sind noch erhalten. Sie stellen die Pflichten und Tugenden dar, für die Herzöge stehen. Ab 1770 lebte Gotthold Ephraim Lessing, der eine Anstellung als Bibliothekar an der Biblioteca Augusta innehatte, ein paar Jahre lang in einer Wohnung im Wolfenbütteler Schloss. Heute befinden sich in den Räumlichkeiten des hochherrschaftlichen Gebäudes ein Gymnasium sowie das einzige Residenzmuseum des Barocks und Absolutismus in der Braunschweiger Umgebung. Besucherinnen und Besucher wandeln hier auf den Spuren der Welfer. In 15 original nachempfundenen Gemächern kann der für den Absolutismus typische Prunk bestaunt werden. Im Schloss Wolfenbüttel wird Geschichte lebendig und greifbar. Ausserdem finden hier regelmässig weitere kulturelle Veranstaltungen, beispielsweise Kunstausstellungen, statt:

25.07.2025: Das Zeughaus wurde zwischen 1613 und 1619 als Kaserne und Lagerstätte für Kriegsgerät im Stil der Spätrenaissance erbaut. Das Gebäude steht in unmittelbarer Nähe des Schlosses Wolfenbüttel und befand sich ursprünglich innerhalb des Festungsringes der Dammfestung. Das Zeughaus ist heute ein wesentlicher Bestandteil des Architekturensembles des Wolfenbütteler Schlossplatzes und gilt als einer der grössten Renaissancebauten Norddeutschlands: