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Innerhalb der Gattung der grauen Gänse besitzt die Graugans (Anser anser) das hellste Gefieder. Charakteristisch ist vor allem der helle Kopf mit dem kräftigen, keilförmigen Schnabel. Wenn sie nicht gerade ruhen oder auf dem Wasser schwimmen ist das beste Erkennungsmerkmal die Farbe der Füsse, diese sind blass rosa und nicht orange wie bei Bläss- oder Saatgans. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äusserlich nicht. Jung- und Altvögel kann man gut an der Farbe der verhornten Schnabelspitze, des sogenannten Nagels, unterscheiden. Jungvögel haben einen dunklen und Altvögel einen weisslichen Nagel. Graugänse sehen und hören hervorragend und die Mitglieder einer Familie oder Gruppe stehen ständig über Rufe oder schnatternde Soziallaute miteinander im Kontakt. Ausgewachsene Vögel wiegen 3 bis 4 Kilogramm. Das typische Flugbild einer Gänseschar ist die Keilformation, die aus aerodynamischen Gründen gebildet wird.

27.11.2025: Graugänse am Schwanheimer Mainufer:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, auf der Ostseite der Straße Hinter der Mauer. Er ist als Schalenturm ausgeführt, so dass die zur Stadt zeigende Seite offen ist. In späterer Zeit wurde der Turm in eine kleine Häusergruppe einbezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Turm bewohnt. Derzeit ist der Turm ungenutzt. Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist der Wehrturm als Teil der Quedlinburger Stadtbefestigung als Baudenkmal verzeichnet:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt an der Strasse Hinter der Mauer 13 etwas nördlich der Einmündung der Kaiserstrasse. Der auf quadratischem Grundriss errichtete Turm wurde um 1170 errichtet. In der Zeit um 1340 wurde der Wehrturm umgebaut. Der Hintergrund der Bezeichnung als Gänsehirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung ist unklar. Eine Angabe nennt den Turm als Wohnsitz des Gänsehirten. Nach einer Sage trafen sich im Turm regelmässig die Gänsehirten, woraufder Name zurückgehen soll:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt auf der Ostseite der Strasse Hinter der Mauer, an der Einmündung der Kaiserstrasse. Der Wehrturm wurde in der Zeit um 1170 errichtet. Ein Umbau erfolgte um 1340, ein weiterer in der Zeit um 1900. Der Hintergrund der Bezeichnung als Kuhhirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung sind unbekannt. Markant ist der schlanke, den Turm bekrönende Dachhelm mit mehreren Erkern:

02.08.2025: Der Kaiserturm war ursprünglich ein Stadttor an der südöstlichen Seite der Neustadt, etwas südlich des ehemaligen Pölkentores. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Durchfahrt zugemauert. Seither war er einer der grössten Türme der Quedlinburger Stadtbefestigung. Seinen Namen hat das Tor wohl von Andres Keiser, der dort 1567 bewohnt hat. Im Jahr 1828 erwarb der Kaufmann Georg Hanewald den Turm und baute ihn zu Wohnungen um. Bei Arbeiten zur Beseitigung eines Wasserschadens wurde im Jahr 2003 im Erdgeschoss des Turms eine zugemauerte Tordurchfahrt festgestellt. Der Befund belegt, dass der Turm in der Vergangenheit auch als Stadttor diente. Noch heute wird der Turm als Wohngebäude genutzt:

02.08.2025: Das Amtsgericht Quedlinburg ist ein Gericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit in Deutschland. Es gehört zum Bezirk des Landgerichtes Magdeburg und des Oberlandesgerichtes Naumburg. Das Amtsgebäude befindet sich an der Adresse Adelheidstraße 2, östlich der historischen Quedlinburger Innenstadt. Ab 1815 hatte das Gericht seinen Sitz im Salfeldschen Palais. Später, bis zum Jahr 2010, befand sich der Sitz in der Halberstädter Strasse 45, nördlich der Altstadt. Der jetzige Dienstsitz diente zuvor als Finanzamt, stand jedoch vor dem Einzug des Amtsgerichtes leer. In der Zeit nach 1998 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt und wird im örtlichen Denkmalverzeichnis als Verwaltungsgebäude geführt:

02.08.2025: Das aus Bronze gefertigte Denkmal stellt die römische Göttin Flora dar, die Göttin der Blüte. In ihrer linken Hand hält sie eine Rose. Bereits im Jahre 1901 gab es in Quedlinburg eine Flora-Statue, die aber 1944 zu Kriegszwecken eingeschmolzen wurde. 1998 machte der Quedlinburger Mittelalterverein Bergvolk wieder auf das Denkmal der Göttin aufmerksam und regte eine Wiederbeschaffung an. Mit Hilfe einer Spendenaktion, unterstützt von Frau Rautendelein Rienäcker, konnte die Finanzierung gesichert werden. Anlässlich des 100. Jubiläums der Erstaufstellung errichtete man 2001 dann eine neue Statue der Blumengöttin, die nun fortan an die große Tradition Quedlinburgs als Blumen- und Saatzuchtstadt erinnert. Das Denkmal ist zwei Meter gross und stammt aus der Feder der Berliner Kunst- und Bronzegießerei Frank Herweg:

02.08.2025: Im Juli des Jahres 1862 wurde die Eisenbahnlinie von Halberstadt nach Thale eröffnet. Entlang der Strecke befindet sich als grösster Ort die Stadt Quedlinburg. Diese erhielt ein grosses und repräsentatives Bahnhofsgebäude im Stil der Neogotik. Im Jahre 1885 erfolgte die Einweihung der in Quedlinburg beginnenden Bahnlinie nach Ballenstedt über Quarmbeck, Gernrode und Rieder. Des weiteren folgte 1908 die von der Halberstadt-Blankenburger Eisenbahn erbaute Bahnverbindung nach Blankenburg. Durch sie wurde eine Erweiterung des Bahnhofsgeländes notwendig. Die ursprüngliche Bahnstrecke aus dem Jahre 1862 gibt es noch heute. Sie wird seit einiger Zeit von einer privaten Betreibergesellschaft bedient. Im Jahre 2006 wurde der Umbau der stillgelegten normalspurigen Strecke nach Gernrode auf 1000-Millimeter-Spur zur Nutzung für die Selketalbahn abgeschlossen. Die Bahnlinie nach Blankenburg ist dagegen schon seit dem Jahre 1969 ausser Betrieb. In unseren Tagen sind nur noch wenige Relikte dieser einstmals bedeutenden Verkehrsverbindung sichtbar:

02.08.2025: In dem Jahr 1433 wurde der Roland an der Westseite des Rathauses aufgestellt. Seine Entstehung jedoch, geht vermutlich schon auf das Baujahr des Rathauses 1381 zurück. Diese 4,20 große Sandsteinfigur ist somit nach der Bremer Rolandabbilung die älteste im Original erhaltene Figur dieser Art. Als Sinnbild der Stärke, des Rechtes und der Freiheit des Bürgertums, befindet sich die Rolandfigur heute wieder am originalem Standort an der Westseite des Rathauses. Von 1948 bis 1998 stand dieser an der Martinikirche:

02.08.2025: Im 13. Jahrhundert diente noch zum grossen Teil die Martinikirche oder die Ratsstube auf dem Kirchhof als Versammlungsort des Stadtrates. Durch das Anwachsen der städtischen Gemeinde sowie der Verwaltungsaufwände im Umland, entschied man 1381 den Baubeginn des neuen Rathauses. Anfänglich wurde es als einfacher Profanbau errichtet, später wurden dann hochwertig verzierte Anbauten angeschlossen. So auch die doppelte Freitreppe aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Während des zweiten Weltkrieges wurde das Rathaus so stark zerstört, dass es in den folgenden Jahren nur abgetragen werden konnte. Von 1996 bis 1998, während der Neuplanung und Neubebauung des Stadtzentrums, errichtete man einen neuen Bau am Originalstandort, wobei die Westfassade, der zerstörten, historischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert nachempfunden wurde: