ULM
(129.000 Einwohner, 478 m ü. NHN) ist eine Grossstadt in Baden-Württemberg. Die Universitätsstadt liegt an der Donau am südöstlichen Rand der Schwäbischen Alb und am nördlichen Rand Oberschwabens an der Grenze zu Bayern. Die Stadt bildet einen eigenen Stadtkreis und ist Sitz des Landratsamts des angrenzenden Alb-Donau-Kreises. Ulm ist nach dem Landesentwicklungsplan Baden-Württemberg eines von 14 Oberzentren des Landes und bildet mit Neu-Ulm eines der länderübergreifenden Doppelzentren Deutschlands mit 192.000 Einwohnern. Diese Beziehung wird auch als Doppelstadt oder Zweilandstadt bezeichnet, weil der eine Teil in Baden-Württemberg und der andere in Bayern liegt. Ulm ist die grösste Stadt im Regierungsbezirk Tübingen und in der Region Donau-Iller, zu der auch Gebiete des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben gehören. Die Geschichte der Stadt Ulm ist geprägt von ihrer Entwicklung von einer mittelalterlichen Königspfalz zur mächtigen Reichsstadt und ihrem späteren Wandel zur modernen Universitätsstadt. Die erste urkundliche Erwähnung datiert auf den 22. Juli 854, als König Ludwig der Deutsche eine Urkunde in der Pfalz Hulma besiegelte. Ulm entwickelte sich ab dem 9. Jahrhundert um einen bedeutenden karolingischen Königshof. Unter den Staufern wurde Ulm befestigt und im Jahr 1184 zur freien Reichsstadt erhoben. Im Jahr 1377 legten die Bürger den Grundstein für das Ulmer Münster, finanziert rein aus eigenen Mitteln. 1397 beendete der Grosse Schwörbrief lange Machtkämpfe zwischen Patriziern und Zünften und begründete eine frühe demokratische Ordnung. Ulm wurde durch die Herstellung und den europaweiten Export von Barchent (einem Mischgewebe aus Baumwolle und Leinen) extrem wohlhabend. Neue Handelswege nach Amerika und Verwüstungen im Dreissigjährigen Krieg brachten im 17. Jahrhundert den wirtschaftlichen Einbruch. Im Jahr 1802 verlor Ulm die Reichsfreiheit und fiel zunächst an das Königreich Bayern. Durch einen Vertrag kam Ulm 1810 zum Königreich Württemberg. Die Gebiete rechts der Donau blieben bayerisch – daraus entstand die Schwesterstadt Neu-Ulm. Ab 1842 wurde Ulm zur grössten Festungsanlage Deutschlands ausgebaut. Der Bahnhof wurde 1850 eröffnet und trieb die Industrialisierung voran. Ein verheerender Luftangriff am 17. Dezember 1944 zerstörte über 80 Prozent der historischen Altstadt, das Münster blieb jedoch wie durch ein Wunder fast unversehrt. Ulm ist eng mit den Geschwistern Hans und Sophie Scholl verbunden, die hier aufwuchsen und als Mitglieder der Weißen Rose gegen das NS-Regime kämpften. Nach 1945 wurde die Stadt modern wiederaufgebaut. Mit der Gründung der legendären Hochschule für Gestaltung (HfG) 1953 und der Universität Ulm 1967 entwickelte sich Ulm zur heutigen Wissenschaftsstadt.
Pfannkuchenhaus Allgäuer Hof:
Altes Schifferhaus:

Die Grosse Blau im Fischerviertel und der Ulmer Spatz:

Zur Forelle und Das schmale Haus:

Ehemaliges Setra-Museum:

Das Donauschwabenufer:

Metzgerturm:

Auf der Stadtmauer am Donauufer:

Häuserfassaden des Fischerviertels an der Stadtmauer:

Schiefes Haus:

Ulmer Garnsiede:

Ulmer Münz:

Weinhof 21 – das denkmalgeschützte Gebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert:

Schwörhaus:

Staufenmauer – ältestes noch erhaltene Bauwerk der Stadt Ulm. Sie stammt aus der Zeit um 1220 und diente ursprünglich als Befestigungsmauer für die staufische Königspfalz, die sich auf dem erhöht liegenden Weinhofberg befand:

Leube-Haus:

Zentralbibliothek:

Hotel Reblaus – das Hotel Reblaus in Ulm gehört heute als historisches Gästehaus direkt zum nahegelegenen Hotel am Rathaus. Es befindet sich in einem charmanten, alten Fachwerkhaus mitten im Stadtzentrum, nur wenige Meter vom Hauptgebäude entfernt:

Rathaus:

Museumsgesellschaft e.V.:

Museum:

Kunsthalle Weishaupt:

Werbeplastik am Marktplatz:

Reichenauer Hof:

Stadtmauer an der Donau:

Berblinger Turm:

Dreifaltigkeitskirche – Haus der Begegnung:

Katholische Nikolauskapelle:

Gänsturm:

Zeughaus:

Seelturm und Zundeltor:

Grabenhäuser:

Katholische Pfarrkirche Sankt Georg:

Evangelische Pauluskirche:

Justizgebäude:

Büchsenstadel:

Evangelische Pfarrkirche Münster Unserer Lieben Frau:

Katholische Stadtpfarrkirche Sankt Michael Zu den Wengen:

Theater:

Reste der nordöstlichen Vorwehr des Neutors:






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