GROSSOSTHEIM
(15.700 Einwohner, 137 m ü. NHN) ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. Grossostheim liegt am nordöstlichen Rand des Odenwalds in der Region Bayerischer Untermain. Durch den Hauptort sowie die Gemeindeteile Pflaumheim und Wenigumstadt fliesst der Welzbach, der in Klein-Umstadt entspringt und über den Park Schönbusch in den Main mündet. Archäologische Funde belegen eine sehr frühe Besiedlung des fruchtbaren Umlands. Die fränkische Keimzelle entstand im 6. Jahrhundert. Zwischen 780 und 799 folgte die erste urkundliche Erwähnung als Ostheim im Codex des Klosters Fulda. Im Jahr 1024 schenkte Kaiser Heinrich II. den Ort samt Kirche dem Kloster Fulda. Nach einer Phase unter der Herrschaft der Grafen von Hanau gelangte Ostheim im Jahr 1278 an das Kurfürstenturm Mainz. Es wurde zum Sitz eines Centgrafen und eines Vogtes ausgebaut. Der Ort erlebte Ende des 16. Jajrhunderts einen massiven wirtschaftlichen Aufschwung. Wohlstand durch Handwerk und Landwirtschaft führte zu einer regen Bautätigkeit, deren Spuren – wie prächtige Fachwerkhäuser, Kapellen und Wehrtürme – das Ortsbild bis heute prägen. Erst im Jahr 1774 taucht erstmals die Bezeichnung Großostheim auf, um sich von anderen Orten abzugrenzen. Nach den territorialen Umwälzungen der napoleonischen Kriege fiel der Ort 1814 endgültig an das Königreich Bayern. Ein überraschendes Kapitel der jüngeren Geschichte schrieb der Ort als europäische Zentrale des japanischen Gaming-Riesen. Nintendo of Europe hatte von 1986 bis 2014 seinen Hauptsitz in Grossostheim, ehe der Standort aus strategischen Gründen nach Frankfurt am Main verlegt wurde.
Drippelskapelle – Kapelle St. Eligius:
Altes Rathaus und Neidkopfbrunnen:

Infotafel:

Spitzer Turm:

Stumpfer Turm:

Apotheke am Markt:

Katholische Pfarrkirche St. Peter und Paul:

Kulturzentrum Nöthigsgut:

Gemeindebücherei:

Kreuzkapelle:

Hexenturm:

Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt:

Eder & Heylands Brauerei:





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