16.01.2026: Das Hauptgebäude des Finanzamts Worms-Kirchheimbolanden befindet sich am Karlsplatz 6 in Worms. Das historische Dienstgebäude wurde in den 1920er Jahren im Stil des Expressionismus errichtet und steht heute als geschütztes Kulturdenkmal unter Denkmalschutz:
16.01.2026: Die evangelische Lutherkirche im Westen der Innenstadt wurde zwischen 1910 und 1912 nach Plänen von Prof. Friedrich Pützer erbaut. Unschwer zu erkennen sind die starken Anklänge an den Darmstädter Jugendstil mit sparsamer Ornamentik an den Aussenseiten. Mehrfach erscheint als durchgängiges Kennzeichen der Kirche die achteckige Lutherrose. Der einschiffige Hallenbau verfügt über einen Kanzelaltar:
16.01.2026: In einem Innenstadtnahen Wohngebiet steht dieser imposante Wasserturm, im lokaltypischen Stil der Wormser Neuromanik, mit vielen Erkern und reich verzierten Türmchen und Dachgestaltung. Der Bau nimmt Elemente der vielen anderen Türme der Befestigung und des Wormser Dom auf. Vergleichbar in äusserer Pracht und Aufwand ist er mit dem Mannheimer Wasserturm am Friedrichsplatz. Allerdings steht der Wormser Wasserturm nicht so repräsentativ solitär, sondern ist von höheren Häusern und Bäumen dicht umgeben. Erbaut wurde der Wormser Wasserturm von 1889 bis 1890 am Karlsplatz im Westend der Stadt durch Stadtbaumeister Karl Hofmann (1856-1933). Vor der Inbetriebnahme des Wasserturms versorgten sich die Einwohner aus öffentlichen oder privaten Pumpbrunnen. Nach eingehenden Wasser- und Bodenqualitätsuntersuchungen wurde im September 1887 ein Projekt für die Wasserversorgung der Stadt vorgelegt. Am 20. Oktober 1889 konnte das Wasserwerk den Betrieb aufnehmen. Bis zum Jahr 1962 diente der Turm der Wasserversorgung. 2007 bis 2009 wurde er durch die Grundstücksgesellschaft Wormser Wasserturm in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu modernen Wohneinheiten umgewandelt:
16.01.2026: Die Villa Sonneck in Worms ist ein denkmalgeschütztes, historisches Wohngebäude aus dem Jahr 1909, das für seine markante Architektur und seine direkte Verbindung zur Stadtgeschichte bekannt ist. Das Gebäude wurde im Stil des Historismus errichtet und vereint neugotische Elemente sowie Motive der Neurenaissance. Entworfen wurde die stattliche Villa von dem Architekten Adolf Fuhrmann. Das Haus steht auf einem stark bewegten Grundriss und verfügt über hölzerne Wintergartenanbauten. Der wehrhafte, hohe Turm mit integriertem Turmzimmer bildet das optische Highlight der Villa. Seine Dachbekrönung korrespondierte ursprünglich über eine direkte Sichtachse mit dem Pavillon im darunterliegenden Weiher. Die Villa wurde am Hang erbaut und bot eine freie Aussicht über den tiefer gelegenen Park. Das Areal gehörte zum erweiterten Gelände des Lederindustriellen Karl (Charles) Bittel, der das Viertel massgeblich prägte:
16.01.2026: Zu einem im Englischen Garten-Stil angelegten Park gehört Architektur. Deshalb erbaute Karl Bittel 1900 den Burgturm mit gotischer Spitzbogentür und Zinnenkranz sowie sein zweigeschossiges Wohnhaus (Kanzeleck), ein Putzbau mit Sandsteingliederung und Schmuckfachwerkelementen:
16.01.2026: Die 1.471,4 m lange Autobahnbrücke befindet sich in Pfeddersheim, westlich von Worms, und wurde zwischen 1972 und 1975 hergestellt. Die Brücke setzt sich aus zwei getrennten Überbauten (Ost und West) zusammen, welche sich jeweils in Längsrichtung in vier aufeinander folgende Durchlaufträgersysteme unterteilen. Die Querschnittsform ist ein zweizelliger Hohlkasten mit einer durchgängigen Konstruktionshöhe von 2,7 m. Der bestehende Brückenüberbau ist sowohl in Längs- als auch in Querrichtung vorgespannt. Zur Verstärkung der Koppelfugen wurde eine zusätzliche, externe Vorspannung in den beiden Zellen des Hohlkastenquerschnitts ausgeführt. Zur Lasteinleitung bzw. Endverankerung wurden Stahlbetonkonsolen hergestellt. Die Kraftübertragung zwischen Hohlkastensteg und Konsole wurde durch verzahnte Kontaktfugen und eine Quervorspannung sichergestellt:
16.01.2026: An der Südostecke der früheren Stadtbefestigung befindet sich der Eckturm, der auf rechteckigem Grundriss innerhalb des ehemaligen Bundeswehrgeländes steht und der im Zuge weiterer Nutzungsentwicklungen dieses Geländes künftig für die Öffentlichkeit zugänglicher gemacht werden soll. Er war zur Zeit der Erstellung der Denkmaltopographie für die Stadt Worms eine Ruine, nicht mehr in voller Höhe erhalten und stadtseitig abgebrochen. Inzwischen wurde er rekonstruiert und erhielt dabei auch ein Dach:
16.01.2026: Der Rote Turm diente entlang der Ostseite der Stadtbefestigung zur Sicherung des Mühlbachausflusses. Er wurde um 1500 errichtet und 2004/05 mit angrenzenden Teilen der Stadtmauer saniert. Die Mauerdurchbrüche stammen aus jüngerer Zeit:
16.01.2026: An dem um 1500 an der Nordseite erbauten Turm lassen sich heute noch Ansatzstellen der Stadtmauer erkennen. 1983/84 wurde die Decke abgedichtet, mittlerweile sind wieder Sanierungen notwendig. Seinen Namen hat er von der spätgotischen, eselsförmigen Tür im Obergeschoss:
16.01.2026: Der Pulverturm diente, wie sein Name schon verrät, im Mittelalter als Pulvermagazin. Oberhalb des spitzgotischen Eingangs befindet sich eine Bauinschrift mit der Jahreszahl 1554. 1996 wurde er von freiwilligen Helfern im Rahmen einer Mach-mit-Aktion des Südwestrundfunks restauriert: