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Tages-Archive: 16. Dezember 2025

16.12.2025: Der ehemalige Bahnwasserturm in der Raiffeisenstrasse 2 wurde im Jahr 1909 erbaut. Heute dient das sanierte Bauwerk mit neuem Anbau als modernes Büro- und Geschäftshaus. Laut Makler trifft hier historischer Charme auf moderne Funktionalität – für eine inspirierende Arbeitsumgebung mit Wiedererkennungswert:

16.12.2026: Die Hugenottenkirche liegt am Alten Marktplatz. Sie wurde um 1700 von dem Baumeister Benedikt Burtscher als Gotteshaus für die französischen Glaubensflüchtlinge errichtet. 1817 wurde sie als Kirche obsolet, als auch in Nassau sich die Lutheraner und Reformierten vereinigten. Heute ist sie das Domizil der Usinger Stadtbücherei, dient aber auch als Standesamt. Zuständig für die Trauungen ist das Standesamt Neu-Anspach/Usingen. Die ebenfalls am Marktplatz stehenden Fachwerkhäuser sowie der Brunnen betonen das geschützte Baudenkmal besonders:  

16.12.2026: Das Amtsgericht Usingen war von 1832 bis 2011 ein deutsches Amtsgericht der ordentlichen Gerichtsbarkeit mit Sitz in Usingen. Das Amtsgericht Usingen war erstinstanzliches Gericht in Zivil-, Familien- und Strafsachen. Es gehörte zuletzt zum Bezirk des Landgerichts Frankfurt am Main. Der Bezirk des Amtsgerichts umfasste die Städte Usingen und Neu-Anspach sowie die Gemeinden Grävenwiesbach, Schmitten im Taunus, Wehrheim und Weilrod. Das ehemalige Gerichtsgebäude befindet sich in der Weilburger Strasse 2. Das denkmalgeschützte Gebäude wird seit September 2016 nach Umbau als Polizeistation genutzt und ersetzt die 1964 gebaute Polizeistation gegenüber dem Krankenhaus:

16.12.2026: Das 1735 nach Entwurf des Hofbaumeisters Friedrich Joachim Stengel als Ersatz für die 1692 niedergebrannte Zollstation am Obertor errichtete Zollhaus ist ein in Ecklage zur Strasse Am Füllgarten über annähernd quadratischen Grundriss stehender, kleinvolumiger Bau mit Mansarddach:

16.12.2026: Das historische Gebäude (1894/95 erbaut) prägt das Strassenbild der Obergasse im Kernbereich der nassauischen Residenzstadt. Bis zum Jahr 1929 diente der kaiserliche Postbau (später Reichspost) als zentrale Anlaufstelle. Danach verlegte die Post ihren Sitz in die Bahnhofstrasse. Die Anlage besteht aus dem markanten Hauptgebäude der ehemaligen kaiserlichen Post sowie den dazugehörigen Nebengebäuden. Es ist offiziell in der Liste der Kulturdenkmäler in Usingen verzeichnet:

16.12.2026: Das ehemalige kleine Stadtpalais befindet sich im Zentrum von Usingen an der B 456 in der Obergasse 23. Das denkmalgeschützte Haus kann in Verbindung mit dem sich anschliessenden sogenannten Beamtenhaus von um 1730 gesehen werden, Geburtshaus des ehemaligen nassauischen liberalen Politikers August Hergenhahn (* 16. April 1804 in Usingen, † 29. Dezember 1874 in Wiesbaden). Beide vom Stil her gleiche Häuser haben ein gemeinsames Grundstück, dem strassenseitig eine Mauer zwischen beiden Häusern vorgelagert war. Im 20. Jahrhundert befand sich rückwärtig ein Gebäude, das beide Häuser verband, aber inzwischen abgerissen wurde. Bis Anfang 2000 wurde die Immobilie als Verwaltungsstandort verschiedener Landes- und Kreisbehörden genutzt, unter anderem waren bis 2014 die Kfz-Zulassungsstelle und die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche des Kreises in den Gebäuden angesiedelt. Inzwischen wurden die heruntergekommenen rückwärtigen Anbauten abgerissen und ein Renovierungsprojekt gestartet:

Beamtenhaus:

16.12.2026: Im Zentrum der Usinger Innenstadt befand sich bis zum 19. Jahrhundert das Usinger Schloss. Die genauen Ursprünge sind nicht eindeutig geklärt. Als erster Wehrbau an diesem Ort ist ein unter Johann I. von Nassau-Weilburg errichtetes Burghaus aus dem 14. Jahrhundert überliefert. Fürst Walrad von Nassau-Usingen liess an Stelle der alten Burg in den Jahren 1660 bis 1663 ein neues Schloss errichten. Im Stadtbrand von Usingen 1692 blieb das Schloss unzerstört. Der Architekt Friedrich Joachim Stengel (1694–1787) liess es von 1733 bis 1738 im Auftrag von Fürstin Charlotte Amalie, der Witwe des Fürsten Wilhelm Heinrich I. von Nassau-Usingen, zu einer barocken Residenz umbauen. Am 5. Januar 1873 vernichtete ein Grossbrand das Schloss. Erhalten blieb nur der Krumme Bau, ein Nebengebäude des Schlosses, in dem der Lehrbetrieb des 1851 eingezogenen Lehrerseminars fortgesetzt wurde. An seiner Stelle entstand nach Plänen des Architekten Gustav Knoblauch ein preussischer Klinkerbau, der seit seiner Eröffnung 1879 unter anderem als Lehrerseminar und heute als Gymnasium genutzt wird (Christian-Wirth-Schule):

16.12.2026: Im Zuge der unter Fürst Walrad 1659-64 am Schloss und dessen Wirtschaftsgebäuden vorgenommenen Erneuerungsarbeiten wurde auch der Marstall neu erbaut und mit seiner Eindeckung 1665 vollendet. Es ist ein in Hanglage zweigeschossig und langgestreckt stehender, verputzter Bau mit Satteldach. Das Gebäude drängte ursprünglich in die Untergasse vor und wurde anlässlich ihrer Regulierung im Jahr 1935 nach Süden hin um 3 m gekappt. Dabei entdeckt wurden die als Baufundament mitbenutzten Reste eines neben dem alten Untertor gestandenen Turmes. Nach Nutzungsänderung im 19. Jahrhundert (Preussische Forstkasse, Privathaus) Umbauten im Inneren und Befensterung:

16.12.2026: Unweit des fürstlichen Marstalls befindet sich das ehemalige Kavaliershaus, einst Sitz der Geheimen Kanzlei. Der spätbarocke Bau erhielt 1738 durch den Hofbaumeister Friedrich Joachim Stengel seine bis heute überkommene Gestalt, zweigeschossig mit fünfachsiger Traufseite. Heute beherbergt der Bau eine Dependance des Stadtmuseums: