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Tages-Archive: 2. Oktober 2025

02.10.2025: Die Holländermühle, ursprünglich Margarethe genannt, wurde im Jahre 1861 in Legan (Kreis Rendburg-Eckernförde) erbaut und war dort auch bis 1970 im Betrieb. 2010 wurden die verbliebenen Reste dort abgebaut und von einer holländischen Firma aufgearbeitet und ergänzt. Im Frühjahr 2013 begann der Aufbau der neuen Mühle Nicola in Schleswig und zu Pfingsten 2015 war dann die Eröffnung:

02.10.2025: Das St.-Johannis-Kloster von Schleswig gilt als besterhaltene Klosteranlage Schleswig-Holsteins. Bereits zwischen 1200 und 1230 wurde auf dem Holm ein Benediktinerinnenkonvent gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster zum adeligen Damenstift. Nonnen und Konventualinnen prägten im Laufe der Zeit dieses einzigartige Ensemble, das als Kulturdenkmal unter Denkmalschutz steht. Der Kernbereich – umgeben von mehreren freistehenden Häusern – umfasst neben der Klosterkirche einen Innenhof, den umlaufenden Kreuzgang, den Kapitelsaal und den Remter. Diese Teile des Klosters sind für die Öffentlichkeit zugänglich und werden vielfältig als Begegnungsstätte für sakrale und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Die in der Klosteranlage errichteten Wohnräume der Ordensfrauen dienen heute, ebenso wie die umliegenden Gebäude, zum überwiegenden Teil zu Wohnzwecken:

02.10.2025: Ein Besuch im Schleswiger Rathaus ist eine Reise in die Vergangenheit. In dem fast 800 Jahre alten ehemaligen Kloster arbeiten heute die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Klösterliches Refugium oder die Wohnzellen der Mönche des ehemaligen Franziskaner-Klosters, nach den grauen Kutten der Bettelmönche auch Graukloster genannt, sind heute Büros oder Sitzungszimmer. Die Klosterkirche St. Paul bildete einst den südlichen, vierten Flügel der Anlage. Nach der Reformation wandelte sich der Charakter des Grauklosters. Es ging in den Besitz der Stadt über und die Klausurgebäude nahmen nun eine Armenstiftung auf. Nach 1530 baute man gleichzeitig auch die Klosterkirche um, den südlichen Abschnitt des Gebäudekomplexes. Die Kirche St. Paul diente fortan als Rathaus und spielte bis zu ihrem Abbruch 1793 eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben der Stadt. Der klassizistische Rathausneubau wurde 1794/95 im Wesentlichen auf den Fundamenten der Klosterkirche errichtet. Der markanteste Raum ist hier der durch zwei Geschosse reichende Ständesaal mit seinem perspektivisch ausgemalten Spiegelgewölbe. Heute wird der Ständesaal in erster Linie für die Ratsversammlungen der Stadt genutzt:

02.10.2025: Das Arbosche Haus in der Langen Strasse 9 in Schleswig ist ein bedeutendes Baudenkmal, das 1735 im Stil des niederländischen Barock errichtet wurde. Es ist nach der einflussreichen Schleswiger Familie Arbo benannt, die seit dem 17. Jahrhundert in der Stadt ansässig war. Das Vorderhaus wurde vom Brauer Johann Jürgen Arbo erbaut, der als städtischer Deputierter tätig war. Das Hinterhaus ist mit dem Baujahr 1696 deutlich älter:

02.10.2025 Der eigentliche Schmiedenhof wurde 1662 von dem Amtinspektor Joachim Schmidt erbaut. Ein späterer Eigentümer, der Landrat von Jügert vergrösserte 1727 das Grundstück des Hofes und 1793 wurde dann das Sandsteinportal mit dem markanten eisernen Torgitter errichtet. In dieser Zeit wurden wahrscheinlich auch die barocken Elemente an der restlichen Fassade hinzugefügt. Im 20. Jahrhundert war hier eine Gärtnerei und heute residiert in dem Gebäude das Bau- und Umweltamt der Stadt Schleswig:

02.10.2025: Der Alte Kreisbahnhof ist ein denkmalgeschütztes Jugendstil-Gebäude aus dem Jahr 1904. Bis in die 1980er Jahre diente das Gebäude als Endstation der Kreisbahn-Strecke von Schleswig nach Kappeln. Das Haus beherbergt heute  das Hotel Alter Kreisbahnhof mit 31 Zimmern sowie das stilvolle Restaurant Gleis 9, das regionale Küche in historischem Ambiente serviert:

02.10.2025: Der Plessenhof, ein prachtvoller Backsteinbau, wurde im Jahre 1798 von dem Schleswiger Arzt Johann Friedrich Licht direkt gegenüber vom Sankt-Petri-Dom im Stile des Klassizismus errichtet. Damals war die heutige Plessenstrasse noch unter dem Namen Hinter dem Graben bekannt, was bedeutet, dass sich die Strasse ausserhalb der Altstadt befindet. Im deutsch-dänischen Krieg im Jahre 1864 diente das Haus vorübergehend als Lazarett. Seinen heutigen Namen Plessenhof verdankt das Gebäude dem ersten, preussischen Landrat Baron Hugo von Plessen, der lange Jahre dort lebte. Aus Dankbarkeit gaben die Schleswiger Bürger dem Plessenhof den Namen.
Später wurde der Plessenhof zu einem repräsentativen Herrenhaus umgebaut. Zwei völlig verschiedene Stilrichtungen, Klassizismus und Jugendstil, bilden einen besonders reizvollen Kontrast, welcher bis heute an vielen Stellen im Haus erkennbar ist.
Zwischen 1979 und 1981 wurde der Plessenhof dann für das Stadtarchiv und die Touristinformation renoviert:

02.10.2025: Das markante Bauwerk wurde anlässlich der Landesgartenschau 2008 errichtet. Es entstand durch den Umbau eines ehemaligen Pumpwerks, das saniert und um eine etwa 14 Meter hohe Stahlkonstruktion mit Holzverkleidung erweitert wurde. Das Gebäude verfügt über zwei spiralförmige, einläufige Treppen, die zur Aussichtsplattform führen. Die Holzlamellen der Fassade sind so gestaltet, dass sie nach oben hin grössere Abstände haben, wodurch der Turm transparenter wirkt und der Blickwinkel beim Aufstieg stetig wächst:

02.10.2025: Die Geschichte des Doms wird durch eine schriftliche Erwähnung im Jahr 1134 greifbar. Zu diesem Zeitpunkt war der Dom laut bauhistorischen Untersuchungen eine dreischiffige romanische Basilika mit flachen Decken in den Haupt- und Seitenschiffen und einem rechteckigen Chor mit Chorapsis. Aus dieser frühen Zeit hat sich das rundbogige Stufenportal an der Südseite des Querschiffes mit einem schönen Steinrelief aus dem Jahr 1175 erhalten. Erst in den nächsten Jahrhunderten wurde der Bau nach und nach erweitert und wandelte sich zu einer spätgotischen Hallenkirche. Das Querschiff der St. Petri-Kirche wurde um das Jahr 1200 fertiggestellt, dann folgte das Hauptschiff mit den gotischen Gewölben. Ende des zwölften Jahrhunderts entstanden der hochgotische Hallenchor und der Schwahl – auch er besteht bis heute und beherbergt im Advent den Schwahlmarkt. Erst im 15. Jahrhundert entstanden die Seitenschiffe in ihrer heutigen Form. Ende des 19. Jahrhunderts, als Schleswig preussische Provinzhauptstadt geworden war, erhielt der St.-Petri-Dom seine heutige äussere Form mit dem mächtigen Westturm, den Turmhelmen am Chor, den farbigen Glasfenstern und den verzierten Querhausgiebeln:

02.10.2025: Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg vom 1864 wurde Schleswig unter die Verwaltung Preussens gestellt und das hatte zur Folge, das viele katholische Beamte und Soldaten nach Schleswig kamen. So wurde relativ schnell der Wunsch nach einer Katholischen Kirche laut und nachdem man sich lange mit einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert begnügen musste, wurde eine neue St. Ansgar Kirche gebaut und am 22. März 1898 geweiht. In den Jahren 2002 – 2006 wurde die St.-Ansgar Kirche aufwendig restauriert und neu gestaltet: