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STADE

(48.600 Einwohner, 12 m ü. NHN) ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises in Niedersachsen und eine selbständige Gemeinde. Sie liegt am südwestlichen Ufer der Unterelbe, etwa 45km westlich von Hamburg und etwa 60km südöstlich von Cuxhaven, am Rande des Alten Landes, und gehört zur Metropolregion Hamburg. Durch das Stadtgebiet fließt die Schwinge, die etwa 4km nordöstlich des Stadtzentrums bei Stadersand in die Elbe mündet. Im Jahre 994 wurde Stade ein erstes Mal (als Stethu) erwähnt. Diese Erwähnung hing mit dem Wikingerüberfall jenes Jahres zusammen, der als Wikingerüberfall auf Stethu in die Geschichte eingegangen ist. Etwa um das Jahr 1000 hat man in Stade die Schiffslände (einfacher Landeplatz) ausgebaut und den heutigen Alten Hafen eingerichtet. Mit dem Jahre 1209 und Kaiser Otto IV. erhielt Stade seine Stadtrechte, die 1259 von Bremen bestätigt worden sind. Seit etwa dem 14. Jahrhundert ist Stade auch Mitglied der Hanse, dieses mächtigen Bundes niederdeutscher Kaufleute. Stade, wo sich im Jahre 1279 der Bürgerrat eine eigene Verfassung (Stader Statuten) gegeben hatte, besass seit 1361 das Bündnisrecht und hatte mihin de facto den Status einer Freien Reichsstadt inne. Bis zum Ausbruch des Dreissigjährigen Krieges im Jahre 1618 blühte die Stadt immer mehr auf, doch dann wurde sie 1628 zuerst vom kaiserlichen Ligakommandanten Tilly, hernach von den schwedischen Truppen, dann von den Dänen und schliesslich 1643 endgültig von den Schweden erobert. Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde festgelegt, dass Stade mitsamt dem Erzbistum Bremen offiziell an Schweden fallen solle, was auch geschah. Zu einem verherenden Stadtbrand kam es im Jahre 1659. Nachdem er zwei Drittel der Stadt zerstört hatte, musste man sie (übrigens mit unverändertem Grundriss) wieder aufbauen. Die schwedische Herrschaft endete mit dem Jahre 1712, wonach Stade anschliessend für kurze Zeit zu Dänemark und schliesslich nach 1715 zum Kurfürstentum Hannover gehörte. Im Gegensatz zu so vielen anderen deutschen Städten, hatte Stade das Glück, während des Zweiten Weltkrieges von jedweden Kriegszerstörungen durch alliierte Einheiten völlig verschont geblieben zu sein, so dass noch viel von dem alten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Charme der Stadt vorhanden ist. Weniger charmant ist das Kernkraftwerk an der Elbe, das 1972 seine Funktion aufgenommen hatte und mithin Deutschlands zweitältestes Atomkraftwerk war. Das Kernkraftwerk von Stade wurde vor dem Hintergrund des 2002 beschlossenen Atomaustiegs im Jahre 2003 indes abgeschaltet. Stade, das bis zum Jahre 1978 als Sitz eines niedersächsischen Regierungsbezirks fungierte, hat sich die gesamte Geschichte hindurch als Hansestadt verstanden und offiziell auch immer so genannt. Seit dem Jahre 2008 darf sich Stade mit Stolz als Hansestadt bezeichnen. Zusammen mit der Titelverleihung durfte man auch gleich den 800. Jahrtestag der Gewährung der Stader Stadtrechte feiern.

Bahnhof-Empfangsgebäude:

Carl-Diercke-Haus:

Ritterschaftliches Kreditinstitut Stade – 1826 gründete die Ritterschaft dieses Kreditinstitut als Pfandbriefanstalt des öffentlichen Rechts. Dieses besondere Bankhaus, das bis heute von der Ritterschaft getragen wird, vergibt Kredite insbesondere für die Landwirtschaft und für Wohn- und Geschäftsgrundstücke im Elbe-Weser-Dreieck und in angrenzenden Gebieten:

Land- und Amtsgericht:

Evangelische Kirche St. Wilhadi:

Zeughaus:

Altes Postamt:

Altes- und Neues Rathaus:

Evangelische Kirche St. Cosmae et Damiani:

Frühere Ratsapotheke – das giebelständige Gebäude in der Hökerstrasse 17 ist ein dreigeschossiger Fachwerkbau unter einem ziegelgedeckten Satteldach und wurde im frühen 18. Jahrhundert (zwischen 1700 und 1720) errichtet:

Ehemaliges St. Johanniskloster:

Elektrischer Hafenkran von 1927:

Portalkran von 1912:

Salztorschleuse:

Schleusenhaus – Museum:

Museumsschiff Greundieck:

Slip-Winsch-Anlage – bewegte Schiffe zwischen Wasser und Land. Auf einem flachen Wagen unter dem Schiffsrumpf wurde das Schiff seitlich abgestützt und über eine Rampe an Land gezogen bzw. zu Wasser gebracht:

Büro und Aufsichtsstation des Hafenmeisters im Stadthafen Stade:

Ehemaliger Gasometer – heute Wohnhaus:

Holztretkran:

Stadtwaage:

Kunsthaus:

Bürgermeister-Hintze-Haus:

Schwedenspeicher:

Baumhaus:

Gaststätte Oln Hoovn – errichtet in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts:

Stader Flutkanonen:

Ewer Willi:

Knechthausen:

Kreisjugendmusikschule – Georg Bastion:

Fussgängerbrücke und Burggraben:

Stadeum:

Stadtbibliothek:

Windmühle vor dem Schiffertor:

Elch-Skulptur – Erinnerung an die Stadt und den Kreis Goldap in Ostpreussen:

Freilichtmuseum Stader Insel…:

…mit unter anderem: Bockwindmühle – ursprünglich aus Rethmar (heute Stadt Sehnde, Region Hannover) wurde hier im Juni 1967 aufgebaut:

Altländer Bauernhaus mit Altländer Prunkpforte:

Geestbauernhaus:

Alle Aufnahmen entstanden während eines Kurzbesuchs am 27.08.2025.

 

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