27.08.2025: Das heutige Gebäude besteht aus zwei Häusern. Erstmals wird das Knechthausen 1491 als Eigentum der Stader Brauerknechte erwähnt. Bereits 1692 wird das Nachbarhaus Nr. 20 als kleines Knechtshaus von der Brauergilde erworben und mit dem Haus Nr. 22 im Inneren verbunden. Jeweils für sieben Jahre wird die Gastwirtschaft an ein Mitglied der Gilde verpachtet. Das Knechthausen ist der Versammlungsort der Brauerknechte. Das Vorrecht des Totentragens stammt aus dem Jahr 1604. Auf diese Zahl stossen wir, wenn wir über den Hauseingang blicken. Der Rosenort ist die grosse Diele, die auch heute noch zu erkennen ist. Sie soll vermutlich der Leprosenschau gedient haben. Damals war Lepra eine häufig vorkommende Tod bringende Krankheit, gegen die sich die Brauerknechte der Legende nach durch das Trinken von Eierbier zu wappnen wussten. Das Knechthausen ist heute ein privat betriebenes Restaurant, das im Erdgeschoss des Doppelhauses Kundschaft aus Nah und Fern anzieht. Darüber liegen Wohnräume:

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