04.04.2025: Seit dem 16. Jahrhundert waren kurpfälzisches Amtshaus und Zollschreiberei getrennt. Es handelt sich um eine verwinkelte, höchst reizvolle Anlage unter Verwendung eines Teils der spätromanischen und spätgotischen Stadtmauer und eines Stadtmauereckturms, des sogenannten Zollschreiberturms. Der heutige Bau wurde 1552 mitten auf der spätgotischen Stadtmauer errichtet, sodass er zur Hälfte rheinseits vorspringt. An der Hoffront befindet sich ein polygonaler Treppenturm, die beiden verschindelten Fachwerkgeschosse mit Krüppelwalmdach stammen wohl von 1667 und wurden 1739-41 erneuert. Der rückwärtige Anbau als Wohnbau des Amtmanns, in der Anlage 1667, umgebaut 1735-41 von Zimmermeister Johann Germerath nach Entwurf des kurpfälzischen Hofbaumeisters Zeller aus Mannheim:

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