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23.06.2020: Die Burganlage Vetzberg entstand als Zweitburg der Gleiberger Grafen. Vetzberg wurde erstmals 1226 als Vogtisburg erwähnt und war demnach von einem Gleiberger Vogt bewohnt. Später hatte die Burg bis zu 34 adlige Besitzer. Die Oberburg wurde vermutlich zwischen 1100 und 1150 erbaut und ab Mitte des 13. Jahrhunderts erweitert (Unterburg). Erhalten sind der 22,7 m hohe Bergfried, die Giebelwand des Palas, Teile der Burgringmauern und Reste der Unterburg. Die Besonderheiten des Bergfrieds sind die drei Kuppelgewölbe und die zwei Hocheingänge. Üblich waren ein Gewölbe und ein Hocheingang. Der heute gepflasterte Weg zur Burg war auch der frühere Aufgang. Er folgte nicht einer natürlich vorhandenen Trasse, sondern wurde absichtlich rechts um den Burgberg geführt, damit die Angreifer ihre rechte Seite, die nicht durch den Schild geschützt war, den Verteidigern zuwenden mussten. Zur Verteidigungsanlage des Dorfes gehörte eine 6 m hohe und 340 m lange Ringmauer mit 6 Halbrundtürmen, die heute überbaut ist. Der einzige Eingang zum Dorf war der gotische Torturm (14. Jahrhundert) mit zwei Flügeltorpaaren, Fallgatter und Schiesscharten. Im Jahr 2000 hat der Vetzbergverein die Stahltreppe zwischen Palasmauer und Turm montieren lassen. Sie führt über den Hocheingang in das mittlere Bergfried-Stockwerk und zu einer Aussichtsplattform in Richtung Dünsberg.

Ansicht aus Südost:

Burgruine mit Bergfried:

Blick zur Burg Gleiberg:

Torgebäude der ehemaligen Burg- und Ortsbefestigung:

Blick zurück aus Richtung Südwesten:

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