Türme
05.08.2023: Von der Münzenberger Stadtbefestigung sind noch einige Teile der Stadtmauer erhalten geblieben, die die auf der Nordseite des Burgberges neu angelegte Stadt umfasste. Auch zwei runde Schalentürme, die die Stadtbefestigung verstärkten, der sogenannte Storchenturm (auf den Bildern) in der nordöstlichen Ecke des Stadtgebietes an den Marktplatz angrenzend und der im Volksmund als Diebesturm bezeichnete Eckturm am Bellersheimer Hof, haben die Zeit überdauert:

08.07.2023: Der Fernmeldeturm Hoherodskopf ist ein 144 Meter hoher Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise auf dem gleichnamigen Berg bei Schotten, der zweithöchsten Erhebung im hessischen Vogelsberg. Der standardisierte Typenturm FMT 2/73 wurde zwischen 1976 und 1977 von der damaligen Deutschen Bundespost als Ersatz für einen älteren Stahlgitterturm gebaut. Er war über Jahrzehnte das mit Abstand höchste Bauwerk im Vogelsbergkreis, bis er 2008 durch zwei 150 m hohe Windkraftanlagen im Windpark Fleschenbach-Neustall bei Freiensteinau übertroffen wurde. Aufgrund der Umstellung auf DVB-T wurden die analogen Kanäle ZDF und hr-fernsehen im Jahre 2006 eingestellt:

08.07.2023: Besuch Bismarckturm Taufstein/Schotten (Höhe: 28 m, Einweihung: 1910). Der 28 Meter hohe Bismarckturm auf dem Taufstein, ein Aussichtsturm, wurde zwischen 1906 und 1910 erbaut. Seinen Namen erhielt der Turm auf Vorschlag von Hugo Buderus, der sich auch wesentlich an der Finanzierung des Bauwerkes beteiligte. An sein Engagement erinnert eine Gedenktafel im Inneren des Turmes. Dort befinden sich zwei Wendeltreppen aus Stein bzw. Metall, sowie eine Betontreppe mit insgesamt 101 Stufen. Der Ausblick vom Bismarckturm ist nach Westen, Norden und Osten völlig frei und reicht über weite Teile Hessens bis weit in die angrenzenden Mittelgebirge. Nach Süden ist der Blick durch Buchen versperrt. Der Turm wurde im Jahr 1997 durch Konrad Ahrens saniert. Im Frühjahr 2020 wurde das Bauwerk wegen herabfallendem Mörtel bis auf weiteres geschlossen. Der Turmbereich wurde mit einem Zaun gesichert. Nach einem neuen Gutachten von 2020 muss der Bismarckturm wegen zahlreicher Schäden (lockere Steine, Risse im Boden des Rundgangs u.a.) grundsaniert werden:

07.07.2023: Unmittelbar an der Dill gelegener Wehrturm der um 1600 errichteten Stadtbefestigung. Als solcher von geschichtlicher Bedeutung und deshalb Kulturdenkmal. Der Turm ist zudem von wichtiger städtebaulicher Funktion für das Erscheinungsbild des historischen Stadtgebietes vom linken Dill-Ufer aus:

07.07.2023: Er ist Teil der ab 1588 errichteten Stadtbefestigung. Der zur Stadt hin offene Turm schützt den nordwestlichen Bereich der Stadtmauer. Er liegt nach Norden weithin sichtbar erhöht auf dem Köppel. Kulturdenkmal aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen:
07.07.2023: Das Wahrzeichen Dillenburgs wurde in den Jahren 1872 – 1875 auf dem ehemaligen oberen Schlosshof mit deutsch-niederländischer Unterstützung errichtet. Von den Gesamtbaukosten in Höhe von 29.122 Talern trug allein Prinzessin Marianne der Niederlande mit 18.000 Talern den grössten Teil. Ein moderner Kritiker umschrieb das Bauwerk als eine Mischung aus romantischer Zweckberechnung mit einem monumentalen architektonischen Grundgedanken. Damit hat man Wilhelm I., Prinz von Oranien, der 1533 hier geboren wurde, ein bleibendes Denkmal errichtet. Diesem Zweck dient bis heute, mit vielen Ausstellungsstücken und reich bebilderten Texten zum „Schweiger“ und zu seinem Freiheitskampf für die Niederlande, das modern gestaltete Oranien-Nassauische Museum in den Räumen des Turmes. In dem 41 m hohen Gebäude befinden sich vier Ebenen und 114 Treppenstufen führen in die dritte Etage. Für standesamtliche Eheschliessungen steht im 3. Stock ein Trauzimmer mit Blick über die Stadt zur Verfügung:

07.07.2023: Funkmast oberhalb von Dillenburg auf der Adolfshöhe – Montagehöhe der Bezugsantenne über Grund 26 m:

25.06.2023: Eine Sendestation der US Army auf dem Donnersberg, die etwa 650 m südöstlich vom Turm des Senders Donnersberg auf der Anhöhe Signal (678,6 m) liegt, wurde in der Vergangenheit einer zivilen Nutzung zugeführt. Die Masten dienen heute als Richtfunkstationen der Pfalzwerke:

25.06.2023: Etwa 300 m westlich des Ludwigturms befindet sich der 1961/62 errichtete Sender Donnersberg. Sein 204,82 m hoher Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise steht neben einer 673,5 m hohen Stelle etwa 3 m tiefer. Er dient als Grundnetzsender für UKW-Rundfunk und Fernsehen und versorgt Grossteile der Pfalz (ohne die Südpfalz), die Nahe-Region, Rheinhessen, den Rhein-Neckar-Raum sowie das Rheintal zwischen Speyer, Bruchsal und Wiesbaden:

25.06.2023: Naturgemäss hat man vom Donnersberg (687 m), dem höchsten Berg der Pfalz, eine herrliche Aussicht. Erst recht, wenn man die 142 Stufen des achteckigen und 26,90 m hohen Steinturms erklommen hat. Er wurde 1864 errichtet, 1865 eingeweiht und nach Beschädigungen im letzten Krieg in den Jahren 1952/53 mit erheblichem Kostenaufwand renoviert. Seinen Namen verdankt der Turm König Ludwig II. von Bayern. Seit 1971 steht der Ludwigsturm unter Denkmalschutz und wird vom Donnersbergverein betreut:
Aussicht vom Turm in Richtung Kirchheimbolanden mit dem vorgelagerten Schillerhain:





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