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Türme

03.08.2025: Der Turm befindet sich auf dem Grundstück des Schlosshotels Zum Markgrafen im westlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Altstadt auf der Westseite der Hohen Strasse, von der eine kleine Gasse in Richtung des Turms führt. Der Pulverturm verfügt über drei Geschosse und wurde aus Sandsteinquadern auf quadratischem Grundriss errichtet. Er erreicht eine Höhe von 24 Metern. Nach Osten zur Stadt hin besitzen die zwei unteren Geschosse eine Öffnung in Form von Spitzbögen, das obere Stockwerk in Form eines gekuppelten Kleebogens. Der Turmhelm ist oktogonal und verschiefert. Es bestehen vier Dacherker mit eigenem Giebel. Ende des 20. bzw. Anfang des 21. Jahrhunderts war der Turm baufällig geworden und seit 1980 eingerüstet. Die Spitze des Turms brach in Teilen ein und neigte sich immer mehr zur Seite. Seit 2012 erfolgte eine Sanierung des Turms für mehr als 100.000 Euro. Für die Wiederherstellung der völlig zerstörten hölzernen Turmspitze bewilligte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Januar 2013 27.500 Euro. Zuvor war bereits das Gerüst entfernt worden. Die eigentlichen Wiederherstellungsarbeiten begannen Anfang Juli 2013. Neben dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Harz beteiligten sich auch private Geldgeber an der Finanzierung. Anfang August 2013 wurde die neue Spitze aufgesetzt und durch die Firma Dachbaukunst Quedlinburg mit etwa 3.000 bis 3.500 Schiefertafeln gedeckt:

03.08.2025: Der Sternkiekerturm, auch Lindenbeinturm genannt, befindet sich etwa 200 Meter nordwestlich des Quedlinburger Marktplatzes direkt an der historischen Stadtmauer. Er war einst in das Verteidigungssystem der Stadt eingebunden und weist eine Höhe von 42 Metern auf. Heute dient der Turm als Aussichtspunkt für Bewohner und Besucher von Quedlinburg. Seine oberste Aussichtsplattform ist eine der höchsten der Stadt und gewährt Ihnen einen herrlichen Rundumblick auf weite Teile des denkmalgeschützten Stadtgebietes und zum Teil auch darüber hinaus. Eine Vielzahl bedeutender geschichtsträchtiger Bauwerke präsentiert sich hier dem Auge des Betrachters aus nicht alltäglicher Perspektive. Der Zugang zum Sternkiekerturm ist nur über das Gelände einer Hotelanlage möglich. Das Areal ist nachts verschlossen, sodass Sie nur am Tage auf den Turm gelangen können – falls Sie nicht gerade Gast des betreffenden Hotels sein sollten. Des weiteren ist das Betreten des Sternkiekerturmes kostenpflichtig. Der Eingang wird durch ein stählernes Drehkreuz versperrt, welches den Weg erst nach dem Einwurf einer passenden Münze freigibt:

03.08.2025: Der Turm befindet sich im westlichen Teil der alten Stadtbefestigung in der Verlängerung der Goldstrasse in der Nähe der Sankt-Aegidii-Kirche und ist einer der stärksten Türme der Quedlinburger Wehranlagen. Seine Höhe beträgt 40 Meter, die Wandstärken erreichen annähernd zwei Meter. Er hat fünf Geschosse, wobei die zwei unteren Geschosse gewölbt sind. Ursprünglich wurde der Turm auch als Lochgefägnis und Folterkammer genutzt, woher sich auch der Name erklärt. Durch ein Loch in der Decke des Tonnengewölbes wurden Gefangene an einem Seil in den lichtlosen Raum hinabgelassen. Ein späterer Besitzer des Turms soll in diesem Kerker diverse menschliche Gebeine gefunden haben. Zur Stadtseite hin waren die oberen Geschosse ursprünglich offen. Sie wurden dann später mit Fachwerkwänden verschlossen, um eine Nutzung der Räume zu ermöglichen. Bekrönt ist der Turm mit einem achteckigen Spitzhelm, der von kleinen Ecktürmen flankiert wird. Anfang des 21. Jahrhunderts befand sich der Turm bereits seit vier Generationen in Privatbesitz. Es folgten mehrere Umbauten, wobei jedoch etliche mittelalterliche Balken und Bodenbeläge noch original erhalten blieben. Nach einer neuerlichen Restaurierung wurden im Turm Ferienwohnungen eingerichtet:  

03.08.2025: Der Turm befindet sich im südlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, am Südende der Strasse Damm. Nordöstlich des Turms fliesst der Mühlgraben. Der Martinsturm wurde als halbrunder Schalenturm errichtet. Nach Norden zur Stadtseite hin ist der Turm daher offen. Der Turm diente, gemeinsam mit dem ursprünglich auf der anderen Seite des Mühlgrabens stehenden, jedoch nicht erhaltenen Mummentalturm, der Verteidigung des durch den Durchfluss des Mühlgrabens gebildeten Schwachpunkt in der Stadtbefestigung. Erhalten geblieben ist nur ein Turmstumpf, der in die Gestaltung der Parkanlage der südlich gelegenen Seniorenwohnanlage Heiligegeiststrasse 10 einbezogen wurde:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt, auf der Ostseite der Straße Hinter der Mauer. Er ist als Schalenturm ausgeführt, so dass die zur Stadt zeigende Seite offen ist. In späterer Zeit wurde der Turm in eine kleine Häusergruppe einbezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Turm bewohnt. Derzeit ist der Turm ungenutzt. Im örtlichen Denkmalverzeichnis ist der Wehrturm als Teil der Quedlinburger Stadtbefestigung als Baudenkmal verzeichnet:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt an der Strasse Hinter der Mauer 13 etwas nördlich der Einmündung der Kaiserstrasse. Der auf quadratischem Grundriss errichtete Turm wurde um 1170 errichtet. In der Zeit um 1340 wurde der Wehrturm umgebaut. Der Hintergrund der Bezeichnung als Gänsehirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung ist unklar. Eine Angabe nennt den Turm als Wohnsitz des Gänsehirten. Nach einer Sage trafen sich im Turm regelmässig die Gänsehirten, woraufder Name zurückgehen soll:

02.08.2025: Der Turm befindet sich im östlichen Teil der alten Stadtbefestigung der historischen Quedlinburger Neustadt auf der Ostseite der Strasse Hinter der Mauer, an der Einmündung der Kaiserstrasse. Der Wehrturm wurde in der Zeit um 1170 errichtet. Ein Umbau erfolgte um 1340, ein weiterer in der Zeit um 1900. Der Hintergrund der Bezeichnung als Kuhhirtenturm und ein möglicher Zusammenhang mit der Tierhaltung sind unbekannt. Markant ist der schlanke, den Turm bekrönende Dachhelm mit mehreren Erkern:

02.08.2025: Der Kaiserturm war ursprünglich ein Stadttor an der südöstlichen Seite der Neustadt, etwas südlich des ehemaligen Pölkentores. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Durchfahrt zugemauert. Seither war er einer der grössten Türme der Quedlinburger Stadtbefestigung. Seinen Namen hat das Tor wohl von Andres Keiser, der dort 1567 bewohnt hat. Im Jahr 1828 erwarb der Kaufmann Georg Hanewald den Turm und baute ihn zu Wohnungen um. Bei Arbeiten zur Beseitigung eines Wasserschadens wurde im Jahr 2003 im Erdgeschoss des Turms eine zugemauerte Tordurchfahrt festgestellt. Der Befund belegt, dass der Turm in der Vergangenheit auch als Stadttor diente. Noch heute wird der Turm als Wohngebäude genutzt:

02.08.2025: Besuch Bismarckturm Halberstadt (Höhe: 22 m, Einweihung: 1907). Auf dem Blankenburger Kopf im Nordwesten der Spiegelsberge steht westlich des Landschaftsparks der Halberstädter Bismarckturm. Dieses markante und ursprünglich 22 Meter hohe Bauwerk wurde im Jahre 1907 nach zweijähriger Planungsphase errichtet. Der Bau erfolgte zu Ehren des einstigen Reichskanzlers Otto von Bismarck, welcher seit 1894 ausserdem Ehrenbürger von Halberstadt war. Das imposante Gebäude ruht auf einem terrassenartigen, an drei Seiten von kleinen Mauern begrenzten Plateau. Die eigentliche tragende Stahlbetonkonstruktion wurde aussen vollständig mit Sandstein verkleidet und ist so für das Auge nicht sichtbar. Im Laufe der mehr als elf Jahrzehnte seines Bestehens hat der Bismarckturm zahlreiche Veränderungen erfahren. So ist er nach der Demontage der Feuerschale nur noch rund 19 Meter hoch. In den 1960er Jahre entfernte man den Schriftzug Bismarck, ausserdem erfolgte eine Umbenennung in Turm des Friedens. Dennoch wurde in der Ära der DDR der allmähliche Verfall des Bauwerks nicht aufgehalten. Seit dem Jahre 1992 steht der Turm unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren erhielt er obendrein seinen alten Namen Bismarckturm zurück. Erste Sanierungsarbeiten in der Zeit kurz vor der Jahrtausendwende stellten den Bauzustand soweit wieder her, dass das Bauwerk 1998 neu für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Des Weiteren gelang es im Jahre 2015, mit Hilfe der zahlreich eingegangenen Spendenmittel den Schriftzug zu erneuern. Im Folgejahr fanden wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem historischen Bauwerk statt: