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Türme

16.01.2026: Der Aulturm war und ist einer der höchsten Stadt­mauertürme. Auch in Worms nannte man den einzigen Rundturm in der äusseren Stadt­befestigung bei Maria Münster Die Aul, ein Name, der auch sonst für runde Türme in alten Stadtbe­festigungen vorkommt. Der Pfeddersheimer Aulturm galt in früherer Zeit als das am meisten gefürchtete Gefängnis. Heute ist er infolge der Wohnnutzung einer der am besten erhaltenen Wehrtürme des alten Pfeddersheim. Der Turm ist aus Bruchsteinen aufgebaut. Gesims und Dach des Turmes fehlen. Die vorhandenen Fenster sind zum Zwecke der späteren Wohnnutzung nachträglich eingebaut worden. Vom Aulturm in westlicher Richtung ist noch heute der ehemalige Stadtgraben als ausgeprägter Geländeeinschnitt erkennbar. Im Jahre 1818 wurde dieser Graben an die Anwohner verkauft, die bis heute dort ihre Hausgärten angelegt haben:

16.01.2026: Ein in seiner äusseren Bausubs­tanz noch gut erhaltener rechteckiger Turm etwa 200 m westlich vom Tür­turm ist der Johannisturm in der St.-Georgen-Strasse, der im grossen Bauernkrieg nördlich der Orts­lage von Pfeddersheim anno 1525 eine besondere Rolle gespielt hat. An dieser Stelle, wo der Berghang von Norden her nahe an den Stadtgra­ben herantritt, bestand bei Angriffen infolge der Geländegestaltung eine besondere Gefährdung für den Ort. Der auf beiden Seiten zwischen Häusern eingeschlossene Johannis­turm ist oben mit einem vorspringenden Rundbogenfries geschmückt. Über diesem befindet sich ein gezinnter Umgang, an dem auf jeder Seite zwei Schlitze und drei Wim­perge sind. Auf der Plattform des Johannisturms steht noch ein pyrami­denförmiger Aufbau, um den ein ausgezackter Stein­kranz gelegt ist. Der Turm ist nach aussen kompakt ge­schlossen, nur eine viereckige Schar­te ist nach dem Graben gerichtet. Die auf der Westseite befindliche rundbogige Tür führte vermutlich zum Wehrgang der Stadtmauer:

16.01.2026: An der nordwestlichen Biegung der früheren Stadtmauer steht am Cästrich der runde Spren­ger, auch Lenhardsturm ge­nannt, der vier Turmetagen aufweist, die noch bis zu Beginn des Jahrhun­derts für Wohnzwecke benutzt wur­den. Deshalb hat man auch grössere Fenster in das Mauerwerk gebro­chen, während zur Grabenseite noch alte Schiessscharten erhalten sind. Den oberen Abschluß mit einer Plattform bildete bis vor kurzem ein Rundbogenfries. Vor kurzem wurde der Sprenger vom Eigentümer umfas­send restauriert, inzwischen wurde ein mit Fachwerk durchsetzter Auf­bau mit einem nach oben ab­schliessenden spitzförmigen Dach errichtet. Am Tag des offenen Denk­mals 1998 wurde der Spren­ger wegen der stilvollen Restaurie­ungsarbeiten auf Veranlassung der Denkmal­behörde der Öffentlichkeit vorgestellt:

16.01.2026: Es ist der Bürger­turm oder auch neue Turm, der in seinem un­teren Teil bis vor einiger Zeit noch bewohnt wurde und der als einziger der neun Pfeddersheimer Türme nicht in privatem Ei­gentum ist und der Stiftung Hospitalfonds gehört. Er ist schon auf dem alten Stadtplan von 1525 dargestellt. In den letzten Jahren wurde der Bürgerturm mit dem dazu gehörenden kleinen Wohnhaus stilgerecht restauriert. Bei geführten Rundgängen können interessante Einblicke und vom Turm auch Ausblicke über das alte Pfeddersheim gewonnen werden:

18.12.2025: Der Lennebergturm im Lennebergwald bei Budenheim ist ein steinerner Aussichtsturm, der ca. 17 m hoch ist. Der im Stil der Neugotik von dem Mainzer Architekten Philipp Johann Berdellé entworfene Turm wurde 1880 eingeweiht. Der Baubeginn war schon 1820, es dauerte also 60 Jahre, bis der Turm fertiggestellt war. Das Wort Lenne kommt aus dem Germanischen und bedeutet soviel wie Mischwald. Auf der Plattform des Turms hat man eine tolle Aussicht auf den Mainzer Stadtrand sowie nach Wiesbaden, was gegenüberliegt. Weil die Bäume dort sehr hoch gewachsen sind, kann man den Rhein aber nicht mehr sehen. Am Turm befindet sich ein Café/Restaurant/Biergarten, in dem es sich verweilen lässt:

16.12.2025: Der ehemalige Bahnwasserturm in der Raiffeisenstrasse 2 wurde im Jahr 1909 erbaut. Heute dient das sanierte Bauwerk mit neuem Anbau als modernes Büro- und Geschäftshaus. Laut Makler trifft hier historischer Charme auf moderne Funktionalität – für eine inspirierende Arbeitsumgebung mit Wiedererkennungswert:

14.12.2025: Der 1909 erbaute Pegel Biebrich mit seinen Hochwassermarken zeugt
von den schlimmsten Hochwassern der Jahre 1882, 1920, 1995 und 1993. Die am Pegel angebrachte kleine Informationstafel verweist auf das Wasser- und Schifffahrtsamt Bingen sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes:

12.12.2025: Der historische Wasserturm von Bad Homburg befindet sich direkt am Bahnhofsvorplatz. Er prägt das städtische Entree und steht unter Denkmalschutz. Das Gebäudeensemble wurde im Jahr 1907 erbaut. Der Turm besitzt sechs Ebenen mit rund 240 qm Nutzfläche. Zum Ensemble gehört ein zweigeschossiger Anbau mit ca. 350 qm Fläche. Die Stadt Bad Homburg erwarb das Wahrzeichen im Jahr 2021. Details dazu veröffentlichte das Stadtportal Bad Homburg. Eine direkte Innenbesichtigung ist aufgrund anstehender Konzepte und Sanierungsarbeiten regulär nicht möglich:

12.12.2025: Am südlichen Rand des Hardtwalds, dem Waldstück zwischen Bad Homburg und Friedrichsdorf, findet man den Aussichtsturm Ellerhöhe. Über eine Aussentreppe kann man die Plattform erreichen und den Blick über den Kurpark und Teile der Kurstadt schweifen lassen. Der Aussichtsturm Ellerhöhe wurde 1873 erstmals erbaut, 1889 abgerissen und wieder neu errichtet. 1901 wurde er weiter aufgestockt. Die letzte Renovierung erfuhr er 1991/1992. Auf der Aussichtsplattform gibt es eine Sitzbank: