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Türme

04.07.2025: Der ehemalige Wasserturm, ein Rundturm im neugotischen Stil, wurde 1903 errichtet. Er ist mit Ziernischen und einem kupfernen Spitzhelm verziert. Planung und Bauleitung übernahm der Salzwedeler Maurermeister und Architekt Albert Strauchenbruch. Der 43,7 Meter hohe Turm beherbergt in einer Höhe von 25 Metern einen 7 Meter hohen Ausgleichsbehälter, der bis zu 35 Kubikmeter Wasser speichern konnte. Nach Fertigstellung des damaligen Wasserwerks wurden die Leitungen zu dem errichteten Wasserturm verlegt. Die ersten Haushalte konnten versorgt werden. Zu Beginn erfolgte die Bereitstellung des Leitungswassers basierend auf einer pauschalen Verbrauchseinschätzung. Mit dem Anstieg des Wasserverbrauchs waren jedoch Wasseruhren notwendig und im Jahr 1938 kam ein elektrischer Pumpenantrieb hinzu. 1981 stellte die Stadt den Betrieb Wasserturms ein, da in etwa 5 km Entfernung am Schwarzen Berg Wasserspeicher errichtet wurden. Sie ermöglichten es, das Wasser kostengünstig bergab fliessen zu lassen:

04.07.2025: Der Karlsturm ist ein mächtiger runder Backsteinturm auf einem Feldsteinsockel, der um 1370 erbaut wurde. Er ist der Rest der einstigen Altpervertoranlage und stellte damals die stärkste Befestigungsanlage der Stadt dar. Diese war ursprünglich 150 Meter lang und bestand aus einem Innentor, einem Zwinger und zwei Vortoren am Jeetze-Umfluter (Stadtgraben). Das Vortor wurde 1812 abgebrochen, das Haupttor fiel 1856 dem wachsenden Verkehr zum Opfer und die Zugbrücke war bereits 1653 entfernt worden. Der Turm ist etwa 27 Meter hoch, hat eine Mauerstärke von ca. 1,90 Metern und einen Durchmesser von 8,80 Metern. Ursprünglich bestand er aus vier Stockwerken, die durch drei Kreuzgewölbe geteilt waren. Heute ist nur das untere Stockwerk erhalten. Sein Spitzdach stürzte um 1800 ein und wurde später wiederhergestellt. Der Karlsturm ist mit einem Spitzbogenfries verziert und zeigt die Wappen des deutschen Kaisers, der sieben Kurfürstentümer und der beiden Städte Salzwedel. In der Mittelnische steht eine Steinplastik, die ursprünglich als Kaiser Heinrich V. gedeutet, später jedoch als Kaiser Karl IV. identifiziert wurde. Der Name des Turms änderte sich 1833 daher von Heinrichsturm in Karlsturm. Im Laufe der Zeit diente der Turm als Waren- und Eislager, was einige bauliche Veränderungen mit sich brachte. Es gab Vorschläge, den Turm zum Wasserturm oder Turmcafe umzubauen, die jedoch nicht umgesetzt wurden:

04.07.2025: Der viereckige Hungerturm im Stil der Backsteingotik wurde vermutlich im 15. Jahrhundert errichtet. Er gehört zu einer Gruppe ähnlicher Schalentürme, die ehemals in regelmässigem Abstand von 60 Metern an der damals ungefähr 3.300 Meter langen Ringmauer der Stadt standen, um deren Schutzfunktion zu verstärken. Er ist der einzige in voller Höhe erhaltene Wehrturm. Die im 13. und 14. Jahrhundert errichtete Salzwedeler Stadtmauer ist etwa 5 Meter hoch und verjüngt sich nach oben. Etwa 1.860 Meter der alten Mauer sind erhalten, einige Abschnitte zugänglich. Zur Stadtbefestigung zählten damals neben der Mauer und den Wehrtürmen auch Wälle, Wassergräben und 10 Stadttore. Der Hungerturm wurde in den 1990er Jahren restauriert und für eine soziale Nutzung behutsam umgebaut. Seine Namensherkunft ist bis heute ungeklärt:

04.07.2025: Im Zentrum der Hansestadt Salzwedel befindet sich der Rathausturm des ehemaligen Rathauses der Stadt. Das 1618 erbaute Gebäude wurde 1895 bei einem Grossbrand zerstört. Lediglich der Rathausturm blieb erhalten. Der Renaissanceturm kann heute bestiegen werden, von deren Spitze man einen wunderschönen Blick über die Dächer und auf die Kirchen der Baumkuchenstadt Salzwedel erhält. Unterhalb des Turmes befindet sich die Tourismusinformation der Hansestadt Salzwedel, die Besucher der Stadt über Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen informiert:

04.07.2025: Der Wasserturm am Bahnhof Salzwedel ist ein historisches Wahrzeichen der Hansestadt, der im Zuge der Verstärkung im späten 19. Jahrhundert erbaut wurde, um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen, typisch für viele deutsche Städte dieser Epoche und ein Zeugnis der Entwicklung der öffentlichen Wasserversorgung. Salzwedel ist bekannt für den Baumkuchen und liegt an der Jeetze:

02.07.2025: 1943 wurde das Gebäude nach Plänen von Friedrich Tamms von Zwangsarbeitern errichtet. Es diente zunächst der Flugabwehr und später als Schutzraum für etwa 25.000 Menschen. Mit seinen 3,80 Meter dicken Wänden und den vier Ecktürmen sollte der Flakturm IV den Eindruck einer mittelalterlichen Trutzburg vermitteln. Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen unter anderem der Axel-Springer-Verlag und der damalige Nordwestdeutsche Rundfunk ein, der in den 1950er-Jahren von hier aus die erste Tagesschau sendete. Ab 1990 erfolgte der Umbau in ein Medienzentrum mit Musikclub, Studios, Kammerkonzertsaal und einem Musikinstrumentenhändler. Seit 2019 wurde der Bunker um fünf abgestufte Geschosse erweitert. Das Gebäude, einst 38 Meter hoch, wuchs um 20 weitere Meter. Die neuen Flächen bieten Platz für Kultur sowie eine Dreifeldsporthalle und ein Hotel. Erstmals entsteht zudem ein Gedenk- und Informationsort zur Geschichte des Bunkers. Der Höhepunkt der mintfarbenen Aufstockung ist der öffentlich zugängliche Dachgarten, der einen Blick über Hamburg bis zur Elbphilharmonie bietet. Auf über 10.000 Quadratmetern wurden Grün- und Gemeinschaftsflächen sowie ein 560 Meter langer, üppig bepflanzter Bergpfad angelegt, der sich entlang der Fassade bis zum Dach windet:

Dachterasse:

Blick vom Bunker in Richtung Messehallen und Fernsehturm (Heinrich-Hertz-Turm), Radisson Hotel, Michel (St. Michaelis) und das Millerntor mit dem Hamburger Hafen im Hintergrund: 

02.07.2025: Der 59 Meter hohe Wasserturm erhebt sich über dem Sternschanzenpark und ist neben der Roten Flora so etwas wie das heimliche Wahrzeichen der Sternschanze. Der Schanzenturm ist der ehemals grösste Wasserturm Europas, der auf einem Hügel erbaut wurde. Er wurde 1910 nach den Plänen des Architekten Wilhelm Schwarz fertiggestellt und erfüllte bis 1961 seine Aufgabe. Zunächst wurde der Turm  dann von den Hamburger Wasserwerken bis 1970 als Archiv und Geräteprüfstelle genutzt. Danach zog sich die Suche nach einem Nachnutzer hin. Erst 2003  entschloss sich die Mövenpick Hotel & Resorts, den ehemaligen Wasserturm in ein Vier-Sterne-Messehotel umzubauen. Das Mövenpick Hotel Hamburg im alten Wasserturm wurde 2007 eröffnet:

02.07.2025: Der im Volksmund als Tele-Michel bekannte Fernmeldeturm im Stadtteil St. Pauli ist als Blickfang aus der Hansestadt nicht mehr wegzudenken. Mit einer Gesamthöhe von 279,2 Metern überragt er alle anderen Gebäude in der Stadt und ist zudem der sechsthöchste Fernsehturm Deutschlands. Nicht nur vom unmittelbar gegenüber liegenden Park Planten un Blomen, sondern auch aus vielen weiteren Ecken der Hansestadt kann die Turmspitze gesehen werden und dient dabei stets als willkommener Orientierungspunkt. Vom Turm aus sind die Messehallen, das Karolinenviertel, das Schanzenviertel und auch das Heiligengeistfeld fussläufig zu erreichen. Der Turm dient der Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen. Benannt ist der Fernsehturm nach dem Hamburger Physiker Heinrich Hertz. Er war einer der wichtigsten Physiker des 19. Jahrhunderts. Berühmtheit erlangte Hertz mit seinen Arbeiten zum experimentellen Nachweis elektromagnetische Wellen. In Hamburg ist neben dem Fernsehturm auch eine Gesamtschule nach dem Physiker benannt worden. Erbaut wurde der Turm aus Stahl und Beton in den Jahren von 1966 bis 1968 durch die Architekten Fritz Trautwein und Rafael Behn. Ihr Entwurf konnte sich in der Endrunde des ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs gegen sechs andere Vorschläge durchsetzen. Bei der Planung des Fernmeldeturms in den 60er Jahren wurde von der Stadtplanung der Wunsch geäussert, den Turm mit einem Restaurant und einer öffentlichen Aussichtsplattform auszustatten. Die offizielle Eröffnung der Aussichtsplattform in rund 130 Metern Höhe erfolgte am 1. Mai 1968. Früher drehte sich zudem eine Gastronomieplattform binnen einer Stunde um die eigene Achse. Doch seit dem 1. Januar 2001 ist sowohl die Aussichtsplattform als auch die Gastronomie des Fernsehturms geschlossen. Nachdem der Turm unter anderem wegen Asbestbelastung grundsaniert werden musste, konnten keine neuen Investoren für die Räumlichkeiten gefunden werden. Der Turm steht unter Denkmalschutz:

02.07.2025: Der Hamburger Stadtteil Finkenwerder befindet sich auf der Südseite der Elbe gegenüber von den Stadtteilen Othmarschen und Nienstedten. Bekannt ist Finkenwerder vor allem für Airbus-Werk und das Alte Land. Am Rüschweg befindet sich ein kleiner Aussichtsturm, von wo aus man in den Hamburger Hafen einlaufende Schiffe fotografieren kann…der Turm ist haupsächlich ein Leuchtfeuer…mehr unter Leuchttürme – Unterfeuer Finkenwerder:

02.07.2025: Es handelt sich hier um einen roten Stahlturm mit einer geschwungenen Wendeltreppe. Diese führt auf zwei angebrachte Aussichtsplattformen. Der Turm steht auf einem Betonfundament. Er dient mit seinen beiden Scheinwerfern in unterschiedlicher Höhe sowohl als Molenfeuer für die Einfahrt in den Rüschkanal, als auch mit seinem auf der Mastspitze aufgesetztem Scheinwerfer als Unterfeuer für die Richtfeuerlinie Finkenwerder. Weiterhin wird der Turm mit seinen beiden Plattformen gerne auch als Aussichtsturm genutzt. Die Richtfeuerlinie zeigt den Schiffen den Weg westwärts die Elbe hinab aus dem Hamburger Hafen: