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Türme

15.08.2025: Die nur rund einen Kilometer breite Friedrichsorter Enge wird seit 1815 befeuert. Der weisse runde Stahlbetonturm mit grünweiss gestreifter Galerie und grünweiss gestreiftem Unterbau steht an der Friedrichsorter Enge, nördlich des Nord-Ostsee-Kanals. Für den ersten Leuchtturm wurde eine 1500 qm grosse Sandinsel aufgespült. Der neue Turm wurde auf 12 bis zu 36 m tiefen Bohrpfählen aus Stahlbeton gegründet. Der 3,5 m dicke Turmschaft ist zum Schutz vor der Witterung mit weissem Aluminiumblech verkleidet. Eine 400 W Halogen-Metalldampflampe mit Gürtellinse und Umlaufblende erzeugt eine Lichtstärke von 28.000 Candela. Bei Dunkelheit wird der Turm angestrahlt. Das automatisierte Leuchtfeuer wird von der Verkehrszentrale Travemünde fernüberwacht:

15.08.2025: Die weithin sichtbare Silhouette seines 85 Meter über der Ostsee aufragenden Turms prägt das Gesicht der Kieler Aussenförde. Zwei Aufzüge oder 341 Stufen führen zu einer Aussichtsplattform, von der aus sich ein einzigartiger Rundblick über Land und Meer öffnet. Ursprünglich dem Gedächtnis der im Ersten Weltkrieg gefallenen Angehörigen der Kaiserlichen Marine gewidmet, wurde das Ehrenmal nach erneuter Übernahme durch den Deutschen Marinebund am 30. Mai 1954 zur Gedenkstätte für die auf See Gebliebenen aller Nationen und zugleich zum Mahnmal für eine friedliche Seefahrt auf freien Meeren. Auf 5,7 Hektar Gesamtfläche – nahezu der Grösse von acht Fußballfeldern – gehören zu der Anlage neben dem markanten Turm eine unterirdische Gedenkhalle, die Historische Halle mit zahlreichen Schiffsmodellen und anderen marine- und schifffahrtgeschichtlichen Exponaten sowie eine 7000 Quadratmeter grosse, mit Wesersandstein belegte Freifläche. Die Planung des auf dem Gelände eines früheren Panzerturms erbauten Denkmals geht auf eine Idee von 1925 zurück. Am 30. Mai 1936 wurde es nach fast siebenjähriger Bauzeit eingeweiht. Etwa 700.000 Reichsmark – überwiegend aus Spenden von Mitgliedern der Marinevereine und der Marineoffizier-Vereinigung stammend – waren in den Bau geflossen, der heute zu den wenigen architektonischen Beispielen des Expressionismus zählt. Von 1993 – 1998 wurde die Anlage einer umfassenden Renovierung unterzogen – angefangen mit einem neuen Belag der Freifläche und endend mit der notwendig gewordenen Sanierung und Neuverfugung des geklinkerten Turms. Die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von nahezu 4,5 Millionen DM/2,3 Millionen Euro wurden aus Eintrittsgeldern und Mitgliedsbeiträgen aufgebracht sowie aus Spenden, die über die Hälfte des Gesamtbetrages ausmachten. Öffentliche Gelder standen nicht zur Verfügung:

13.08.2025: Der Wasserturm wurde von 1911 bis 1913 erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Auf dem 36 Meter hohen Turm befindet sich eine Aussichtsplattform, die man mit dem Besteigen von 186 Stufen erreichen kann. Im Baudenkmal selber ist eine naturkundliche Ausstellung über die heimische Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet. Wegen eines Rohrbruchs im Jahre 2013 ist der Wasserturm massiv mit Schimmel befallen und seither geschlossen:

08.08.2025: Im Jahr 1928‭ ‬wurde mit dem Wasserkraftwerk das erste Mal Strom erzeugt‭.‬
Die Entwicklung und den Bau des Wasserkraftwerkes in den Jahren 1926‭ ‬und 1927‭ ‬übernahm die Firma Siemens und Schückert‭ aus Berlin‭.‬ Das Nutzungsgefälle beträgt 2,10‭ ‬Meter‭.‬ Die Restaurierung des Wasserkraftwerkes wurde in den Jahren 1999‭ ‬und 2000‭ ‬durchgeführt‭.‬ Das ablaufende Wasser mündet hinter dem Gebäude in den Energiegraben‭.‬ Die Francis-Turbine ‬arbeitet vertikal und hat eine Leistung von 20,6‭ ‬kW‭, ‬sowie eine Wasserdurchflussmenge von maximal 1250‭ ‬l/s‭.‬ Die Kaplan-Turbine ist heute zeitweilig ausser Betrieb‭. ‬Sie arbeitet axial mit einer Leistung von 56‭ ‬kW und einer Wasserdurchflussmenge von maximal 3500‭ ‬l/s‭. Das historische Wasserkraftwerk der Stadtwerke Güstrow erzeugt bis heute Ökostrom aus Wasserkraft, welcher in das Güstrower Stromnetz eingespeist wird. Die Geschichte des Wasserkraftwerkes reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück:

08.08.2025: Der Armesünderturm ist einer der wenigen Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung die noch in Güstrow existieren. Er stand wohl ursprünglich inmitten der Schnoienmauer von der man in diesem Bereich auch noch einige Reste sehen kann, dahinter lag der Stadtgraben. Heute steht der Turm an der Kreuzung von Armesünderstrasse und Schnoienstrasse, stadtauswärts geht man heute an ihm vorbei durch die Turmstrasse über die Bleichstrasse in den Rosengarten. Im Mittelalter gelangte man auf diesem Weg zum Galgen. Der Turm soll als Verlies für Verbrecher gedient haben. Nach der Wende wurde er vollständig saniert und wird als Wohnhaus genutzt:

08.08.2025: Der Bahnwasserturm am Paradiesweg ist in der Liste der baulichen Einzeldenkmäler des Landkreises Rostock aufgeführt, er steht unter Denkmalschutz. Der Paradiesweg wurde 1862 im Zuge der Errichtung der Bahnlinie nach Neubrandenburg gebaut. Später wurde dann auf der Gleisseite der Wasserturm für die Eisenbahn errichtet:

04.08.2025: Besuch Bismarckturm Ballenstedt (Höhe: 15 m, Einweihung: 1931). Eine noch recht wenig bekannte Sehenswürdigkeit befindet sich am Rande des Ballenstedter Ortsteils Opperode. Dort steht ein Aussichtsturm, welcher zum Gedenken an den ehemaligen deutschen Reichskanzler Bismarck errichtet wurde. Der aus Granitsteinen bestehende Bismarckturm wurde im Jahre 1931 fertiggestellt. Ursprünglich sollte der Turm im Jahre 1915 zum 100. Geburtstag des im Kaiserreich sehr verehrten Politikers eingeweiht werden. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. Juni 1914, jedoch verhinderte der Erste Weltkrieg die Fertigstellung des Bauwerks. Viele Jahre fristete er ein trauriges Dasein als Bauruine. Erst nachdem im Jahre 1929 der örtliche Zweigverein des Harzklubs sich der Vollendung des Turmes annahm, konnten die Arbeiten wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht werden.Der Turm befindet sich auf einer kleinen Anhöhe wenige hundert Meter ausserhalb des Ortes in einem Waldstück. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt Ballenstedt mit dem Schloss und das umgebende nördliche Harzvorland. Bei guten Sichtverhältnissen können Sie auch den Brockengipfel mit seinen markanten Aufbauten erkennen. Am Ende der Ära des Arbeiter-und Bauernstaates befand sich der Bismarckturm in keinem besonders guten Zustand. Bereits einige Jahre zuvor musste er wegen fortschreitender Verfallserscheinungen gesperrt werden. In der Mitte der 90er Jahre wurde der Turm umfangreich saniert und anschliessend wieder der Öffentlichkeit übergeben:

04.08.2025: Der Turm befindet sich in der Langen Strasse nördlich der Altstadt freistehend auf einem Strassenplatz an der Mündung der Grabenstrasse. Erstmals erwähnt wurde der bis zur Traufe 19 Meter hohe Turm im Jahr 1569. Er soll nicht im Verbund mit der Stadtmauer gestanden haben und das im 18. Jahrhundert abgerissene Tor soll eine einfache gewölbte Maueröffnung gewesen sein. Der ehemalige Torturm steht als Baudenkmal unter Denkmalschutz:

04.08.2025: Während die beiden Stadttortürme vom Untertor und Obertor relativ sicher in die Mitte des 16. Jahrhunderts datiert werden können, kann man beim Marktturm  annehmen, dass er etwas früher im 16. Jahrhundert als Glockenturm errichtet wurde. Da Ballenstedt schon im Jahr 1457, also fast 100 Jahre vor dem Stadtprivileg erstmals  Flecken genannt wird, demnach das Marktrecht, aber noch keine Stadtmauer besass, dürfte der Turm auch Schutzfunktion für diesen Marktort gehabt haben. Spätestens aber mit der Stadtwerdung um das Jahr 1544 wurde dieser Turm errichtet. Er war Teil der Stadtbefestigung und besitzt Schiessscharten auf halber Höhe. Der quadratische Bruchsteinturm war ehemals verputzt. Der Eingang ist an der Westseite, bis zum Jahr 1840 diente der Turm nicht nur als Träger der Ratsglocken, sondern auch als Stadtgefägnis. Zudem befand sich bis zum Jahr 1820 der Pranger am Turm. Heute dient er hauptsächlich als Aussichtsturm: