Türme
29.09.2025: Der Energiebunker Wilhelmsburg ist einer von vielen Bunkern in Hamburg. Denn wenn man durch die Stadtviertel Hamburgs fährt, fallen einem an den Verkehrsknotenpunkten und auch zwischen den Häuserzeilen grosse umgebaute Bunkeranlagen auf. In keiner Stadt wurden während des Zweiten Weltkrieges so viele Bunker gebaut wie in Hamburg. Aktuell befinden sich noch ca. 700 Bunker im Hamburger Stadtgebiet, die meisten davon unterirdisch. Das spektakulärste Umbauprojekt unter den Bunkern ist ohne Zweifel der im Rahmen der Internationalen Bauausstellung umgebaute Energiebunker Wilhelmsburg. Seither produziert der mächtige Flakturm VI als Öko-Kraftwerk Energie für 4.000 Haushalte. Der Energiebunker bietet auf 30 Meter Höhe ein Café und eine Aussichtsterrasse mit Panoramablick über Wilhelmsburg und den Hafen und kann auch bei Führungen erkundet werden:

29.09.2025: Der Wilhelmsburger Wasserturm am Gross Sand wurde 1911 errichtet, der Architekt war Wilhelm Brünicke. Der Wasserturm hat eine Gesamthöhe von 46 m und steht seit 2008 unter Denkmalschutz. Schon im Zweiten Weltkrieg entstanden Notwohnungen im Turm. Möglicherweise wurden dabei die ursprünglich ovalen Fensteröffnungen im 4. und 5. Obergeschoss zu Rundbögen vergrössert. Diese Wohnungen wurden in den 1980er Jahren renoviert und mit Zentralheizung versehen. 1991 erwarb die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius den Turm, die auch Trägerin des benachbarten Krankenhauses Gross Sand ist. Das Bauwerk wird weiter für Wohnzwecke genutzt:

20.09.2025: Der Fernmeldeturm Bad Segeberg ist ein Fernmeldeturm der Deutschen Telekom AG in Stahlbetonbauweise. Der als Typenturm vom Typ FMT 12 ausgeführte Turm ist mit 133 Metern Gesamthöhe das höchste Bauwerk in Bad Segeberg. Seit dem 18. November 2021 wird von dem Sender der DAB+ (Digitaler Hörfunk) Block des Norddeutschen Rundfunks ausgestrahlt:

20.09.2025: Der Segeberger Wasserturm wurde in den Jahren 1907 bis 1910 in der Nähe des Kalkbergs errichtet. Bis 1977 diente er als Garant für einen ausgeglichenen Wasserdruck, dann stand er jahrelang leer. 1988 wurde er unter Denkmalschutz gestellt. Der Segeberger Architekt H.T. Teege entwarf den knapp 35 m hohen Wasserturm. Das Bauwerk hat einen kreisrunden Grundriss und wurde in Ziegelbauweise errichtet. Der Unterbau läuft nach oben zunächst konisch zu. Im Bereich des Wasserbehälters ist der Bau leicht verbreitert. Abgeschlossen wird der Turm durch ein ziegelgedecktes Kegeldach mit kupferner Spitze. Seit 2020 ist der Wasserturm ein Hotel:

08.09.2025: Der Wasserturm auf dem Ravensberg in Kiel wurde 1896 nach Plänen von Rudolph Schmidt erbaut. Der Hochbehälter ist im Jahr 1990 ausser Betrieb genommen worden, von ca. 2000 bis 2012 wurde der Innenraum für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Nach Plänen von Schnittger Architekten + Partner ist der Turm 2014-15 saniert und im Sockelbereich um Wohnungen und eine Tiefgarage ergänzt worden:

04.09.2025: Der weiss gestrichene und sorgfältig restaurierte 47 Meter hohe Wasserturm befindet in der Christianstrasse und wurde in den Jahren 1899 bis 1900 gebaut. Die Baltische AG Licht-, Kraft- und Wasserwerke Neumünster war verantwortlich für den Bau des Wasserturms, zusammen mit dem dazu gehörenden Wasser- und Elektrizitätswerk. Er ist noch voll funktionsfähig und gehört den Stadtwerken Neumünster, die ihn in ihr 242 km langes Wasserleitungssystem integriert haben. Heute dient er vor allem zum Druckausgleich im Netz und als Löschwasserreservoir:

27.08.2025: Der Gasbehälter am Stader Stadthafen wurde 1955 errichtet und ist als Industriedenkmal geschützt. 2013-15 sind nach Plänen des Architekturbüros Gerhard Buttge Wohnungen in den Gasometer eingebaut worden. Ergänzend sind benachbart zwei weitere Wohngebäude auf dem früheren Industrieareal erbaut worden:
21.08.2025: Funkanlage an einem ausgedienten Schornstein in Teterow an der Malchiner Strasse – Montagehöhe der Bezugsantenne über Grund 41 m:

21.08.2025: Im Jahr 1907 wurde der Turm erbaut und 1940 der Turmkopf neu in Stahlbeton und Klinker errichtet. In den 1970er Jahren endete der Betrieb des viergeschossigen Wasserturms , und 2011 erwarb ihn nach Leerstand die Stadt für ihre Wohnungsgesellschaft TWG. Im Turm und einem neuen dreigeschossigen Anbau entstanden nach einem Wettbewerb und einer Sanierung nach Plänen von Siegmund Konermann (Lübeck) im Rahmen der Städtebauförderung bis 2018 fünf Wohnungen:

21.08.2025: Zur Wasserversorgung der Stadt Malchin wurde 1902 in der Nähe einer Windmühle ein markanter 25,5 m hoher und heute siebengeschossiger verklinkerter Wasserturm gebaut. Über dem Eingang ist das Wappen der Stadt Malchin. Zeitgleich entstanden die Maschinenhäuser des Wasserwerks vor dem Steintor. 1903 war die zentrale Wasserversorgung fertig und die Strassenkanalisation ausgebaut. 1930 entstand das alte Wasserwerk an der Gielower Chaussee, das 2020 saniert wurde. Der seit 1980 nicht mehr betriebene Wasserturm wurde Mitte der 1990er Jahre durch einen Förderverein äusserlich saniert. 2006 verkaufte die Stadt das Wahrzeichen, um das Wohnen im Wasserturm zu ermöglichen. Bis 2014 wurde das Projekt durch einen privaten Bauherrn realisiert. Sechs Zwischendecken aus Stahlbeton und 52 neue Fenster entstanden in dem Bauwerk:
