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Türme

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25.07.2025: Ein echtes Wahrzeichen der Lessingstadt liegt idyllisch am Wolfenbütteler Stadtgraben und gehört dort seit 1893 zum Wolfenbütteler Stadtbild. Der Wasserturm war seinerzeit für die Bevölkerung der Stadt Wolfenbüttel eine der allergrössten Errungenschaften überhaupt. Durch den Bau des Turms und das im Stadtgebiet neu gelegte Trinkwassernetz konnte endlich die katastrophale Trinkwasser-Situation in der Stadt beendet werden. Denn bis zum Ende des 19. Jahrhunderts diente lediglich das Wasser aus der Oker und aus einer Reihe von Brunnen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet als Wasserspender. Da in die Oker aber bekanntlich auch die Abwässer aller Haushalte geleitet wurden, konnte von hygienischem und keimfreien Wasser nicht die Rede sein. Krankheiten und sogar ganze Epidemien, waren also nicht zu vermeiden und kosteten vielen Menschen das Leben. Heute hat der Turm ausgedient, ein Wahrzeichen der Stadt ist er aber geblieben:

25.07.2025: Besuch Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel (Höhe: 24 m, Einweihung: 1901). Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und eine Befeuerungsmöglichkeit. Der Turm wurde zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet. Die Studentenschaft der Herzoglich Technischen Hochschule Carola-Wilhelmina in Braunschweig regte auf dem Vertretertag in Hamburg im Dezember 1898 an, Otto von Bismarck ein Denkmal zu erbauen. Ein Ausschuss sprach sich für den Bau einer Bismarcksäule nach dem preisgekrönten Typenentwurf Götterdämmerung des Architekten Wilhelm Kreis aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Bismarckturm in das Eigentum des Landes Niedersachsen über. Erst im Jahr 1977 wurde ein Vertrag mit dem Heimat- und Verkehrsverein Asse e. V. geschlossen, der Nutzung, Betreuung und Reinigung regelte:

24.07.2025: Besuch Bismarckturm Salzgitter-Bad (Höhe: 17 m, Einweihung: 1900). Auf Initiative des Harzvereins Salzgitter wurde im Jahre 1900 auf dem 272 Meter hohen Hamberg, wie in vielen anderen Orten, zu Ehren des Altkanzlers Bismarck ein Aussichtsturm errichtet. Sanierungsarbeiten erfolgten von März bis August 2002, unter anderem Abdichtung des Mauerwerkes, Beschichtung des Betonfussbodens, Reparatur der Treppe, neue Aussenbeleuchtung. Der Turm wurde nach den durchgeführten Arbeiten am 13. September 2002 wieder eröffnet. Auch heute noch ist der Bismarckturm ein beliebtes Ausflugsziel. Über 24 Steinstufen gelangt man zur ersten Plattform der Eisenkonstruktion. Von dort aus erreicht man die oberste von vier Plattformen über 57 Holzstufen. Der Bismarckturm in Salzgitter ist einer von drei Bismarcktürmen aus Metall, allerdings kein reiner Metallturm wie in Bielefeld und Hasselfelde-Trautenstein:

19.07.2025: 1940 erbaute die Deutsche Reichsbahn nahe dem Güterbahnhof an der Strasse An den zehn Eichen einen Wasserturm. Das oberste Geschoss des wehrturmartigen Gebäudes wird durch eine Blendarkade mit Rundbögen betont. Der kugelförmige Wasserbehälter befand sich im Innern unterhalb des Kegeldaches. Der nach seiner Demontage entstandene Raum wird heute für Ausstellungen und Konzerte genutzt. Seit Mitte der 80er Jahre befindet sich der Turm im Privatbesitz und wurde nach dem 1572 hingerichteten Buchdrucker Hans Hergot benannt. Auf mehreren Etagen beherbergt er eine der grössten Sammlungen voll funktionstüchtiger, historischer Druck- und Setzmaschinen im norddeutschen Raum. Mehrere Setzmaschinen der Marken Monotype und Lionotype, ein Typograf sowie verschiedene Druckmaschinen vom Heidelberger Tiegel bis zu der Schnellpresse, die einst für den Druck der BleckederTageszeitung genutzt wurde, haben hier ihren Platz gefunden. Seit 1987 findet unter dem Namen Typomania jährlich ein internationales Arbeitstreffen von Druck- und Buchkünstlern statt:

19.07.2025: Als 1899 die erste Wasserleitung in Uelzen verlegt wurde, baute die Deutsche Wasserwerke AG an der Ebstorfer Strasse auf einer Anhöhe ein Wasserwerk. Die zugehörigen Brunnen wurden in dem angrenzenden Stadtwald gebohrt. Auf einem achteckigen Unterbau erhebt sich ein runder, nach oben sich verjüngender Turm, auf dem der pilzartig auskragende Wasserbehälter sitzt. 1912 übernahm die Stadt das Wasserwerk:

11.07.2025: 1907 wurde auf dem Klintbarg im Süden von Eckerförde der erste Leuchtturm gebaut. Im Obergeschoss des Leuchtturmwärterhauses befand sich ein grosser Leuchtenraum. Das Leuchtfeuer wurde anfangs mit einer Petroleumlampe betrieben und 1926 elektrifiziert. Die Optik bestand aus einer Gürtellinse und einem Parabolspiegel mit Lampenwechselvorrichtung. Die Wechselvorrichtung war mit einer Hauptlampe (elektrisch) und einer Reserveeinrichtung (Gasbetrieb) ausgestattet:

11.07.2025: Der viereckige, weissgraue Leuchtturm aus Beton hat im oberen Bereich zwei roten Plattformen. Er steht am Rande des Klintbargs. Im unterem Anbau befinden sich die Technikräume. Eine 2000 Watt starke Xenon-Hochdrucklampe erzeugt in Verbindung mit der Gürtellinse eine Lichtstärke von 212.000 Candela. Die Kennungen des Leitfeuers werden über elektrisch betriebene Otterblenden erzeugt. Der Leuchtturm Eckernförde wird von der Verkehrszentrale in Travemünde ferngesteuert. Zwei getrennte Netzeinspeisungen machen eine Notstromanlage überflüssig:

11.07.2025: Der rote Leuchtturm mit weissem Band wurde aus bis zu 5 cm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt und am Ostseesteg auf einer mit vier Eisenpfählen gegründeten Plattform errichtet. Als Lichtquelle dient eine 40 Watt Glühlampe. Das Feuer wird von einer Steuerungsanlage im Leitfeuer Eckernförde überwacht. Das Leitfeuer kennzeichnet die Zufahrt zum Hafen Eckernförde. Es ersetzt den alten Leuchtturm am Eckernförder Hafen:

11.07.2025: Der blau-gelb gestreifte Leuchtturm mit gelber Laterne und Galerie steht auf einem Betonsockel auf dem Marktplatz am Hafen von Eckernförde. Der Turm wurde durch einen modernen Leuchtturm auf dem Ostseesteg ersetzt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde der alte Turm in den Farben der Stadt angestrichen. In der Laterne befindet sich immer noch die alte Gürtellinse, aber die Leuchte scheint nicht mehr auf die Ostsee:

09.07.2025: Der 1911/12 errichtete Wasserturm gilt als der erste Stahlbetonbau Grevesmühlens. Am Bau des Wasserturms waren italienische Bauarbeiter beteiligt. Er diente mit seinem Hochdruckbehälter bis 1967 der zentralen Wasserversorgung der Stadt. Seitdem ist er unbenutzt. Ursprünglich hatte der Wasserturm eine Höhe von 27,5m. 1998 erfolgte die dringend notwendige Sanierung der Bausubstanz, wobei der obere Kranz abgetragen wurde. Der ehemalige Wasserturm wird gegenwärtig als Mobilfunktstation genutzt. Er ist für die Öffentlichkeit nicht begehbar, jedoch bis heute ein Wahrzeichen der Stadt:

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