Kalender
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Archiv
733757
Users Today : 1612
Users Yesterday : 1838
From the Makers of…

luebeckportdiary
schiffeinfrankfurt
nahverkehrinhessen

Leuchttürme

15.08.2025: Die nur rund einen Kilometer breite Friedrichsorter Enge wird seit 1815 befeuert. Der weisse runde Stahlbetonturm mit grünweiss gestreifter Galerie und grünweiss gestreiftem Unterbau steht an der Friedrichsorter Enge, nördlich des Nord-Ostsee-Kanals. Für den ersten Leuchtturm wurde eine 1500 qm grosse Sandinsel aufgespült. Der neue Turm wurde auf 12 bis zu 36 m tiefen Bohrpfählen aus Stahlbeton gegründet. Der 3,5 m dicke Turmschaft ist zum Schutz vor der Witterung mit weissem Aluminiumblech verkleidet. Eine 400 W Halogen-Metalldampflampe mit Gürtellinse und Umlaufblende erzeugt eine Lichtstärke von 28.000 Candela. Bei Dunkelheit wird der Turm angestrahlt. Das automatisierte Leuchtfeuer wird von der Verkehrszentrale Travemünde fernüberwacht:

12.08.2025: Feuerschiffe dienten als Seezeichen für die Lenkung und Sicherheit des Schiffsverkehrs, es sind also schwimmende Leuchttürme. Sie wurden auf Ansteuerungspunkten der Reviere und auf markanten Positionen gekennzeichneter Verkehrswege ausgelegt. Sie wurden vor den deutschen Küsten nach und nach ersetzt durch unbemannte, vollautomatische Feuerschiffe, Leuchttürme oder Leuchttonnen. Man wollte so die Unterhalts- und Betriebskosten bemannter Feuerschiffe einsparen. Das Feuerschiff Elbe 1 wurde am 8. November 1948 beim damaligen Seewasserstrassenamt Cuxhaven in Dienst gestellt und wurde bis 1988 benutzt. Heute dient das noch voll funktionsfähige Schiff nicht nur als Museum für Besichtigungen, sondern es kann auch für Trauungen oder kleine Kreuzfahren mit Speisemöglichkeit gebucht werden. Es handelt sich um ein fast 60 Meter langes Schiff mit einem 15 Meter über der Wasserlinie aufragenden Leuchtfeuer, das im zentralen Turm untergebracht ist. Die ELBE 1 wurde von der im Feuerschiffsbau besonders erfahrenen Werft Meyer in Papenburg erbaut. Das Schiff wurde als Stromschiff gebaut, das heisst, es hat einen verhältnismässig grossen Tiefgang mit ausreichender Lateralfläche, wodurch die Strömung eine grosse Richtkraft auf das Schiff ausüben kann. Der Schiffskörper wurde nach den Vorschriften und unter Aufsicht des Germanischen Lloyd entsprechend dessen höchster Klasse mit Eisverstärkung gebaut. Das jetzige Denkmal erhielt ursprünglich den Namen BÜRGERMEISTER O’SWALD. Besitzer des schwimmenden Denkmals ist die Stadt Cuxhaven. Die Betreuung und den Erhalt des Feuerschiffes haben jedoch Cuxhavener Bürger übernommen, die mit vielen auswärtigen Liebhabern im Feuerschiff-Verein Elbe 1 von 2001 e.V. zusammengeschlossen sind.

Hier bei einem Lübeck-Besuch im Hansahafen am 12.08.2025:

11.07.2025: 1907 wurde auf dem Klintbarg im Süden von Eckerförde der erste Leuchtturm gebaut. Im Obergeschoss des Leuchtturmwärterhauses befand sich ein grosser Leuchtenraum. Das Leuchtfeuer wurde anfangs mit einer Petroleumlampe betrieben und 1926 elektrifiziert. Die Optik bestand aus einer Gürtellinse und einem Parabolspiegel mit Lampenwechselvorrichtung. Die Wechselvorrichtung war mit einer Hauptlampe (elektrisch) und einer Reserveeinrichtung (Gasbetrieb) ausgestattet:

11.07.2025: Der viereckige, weissgraue Leuchtturm aus Beton hat im oberen Bereich zwei roten Plattformen. Er steht am Rande des Klintbargs. Im unterem Anbau befinden sich die Technikräume. Eine 2000 Watt starke Xenon-Hochdrucklampe erzeugt in Verbindung mit der Gürtellinse eine Lichtstärke von 212.000 Candela. Die Kennungen des Leitfeuers werden über elektrisch betriebene Otterblenden erzeugt. Der Leuchtturm Eckernförde wird von der Verkehrszentrale in Travemünde ferngesteuert. Zwei getrennte Netzeinspeisungen machen eine Notstromanlage überflüssig:

11.07.2025: Der rote Leuchtturm mit weissem Band wurde aus bis zu 5 cm starkem glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) hergestellt und am Ostseesteg auf einer mit vier Eisenpfählen gegründeten Plattform errichtet. Als Lichtquelle dient eine 40 Watt Glühlampe. Das Feuer wird von einer Steuerungsanlage im Leitfeuer Eckernförde überwacht. Das Leitfeuer kennzeichnet die Zufahrt zum Hafen Eckernförde. Es ersetzt den alten Leuchtturm am Eckernförder Hafen:

11.07.2025: Der blau-gelb gestreifte Leuchtturm mit gelber Laterne und Galerie steht auf einem Betonsockel auf dem Marktplatz am Hafen von Eckernförde. Der Turm wurde durch einen modernen Leuchtturm auf dem Ostseesteg ersetzt. Um Verwechslungen vorzubeugen wurde der alte Turm in den Farben der Stadt angestrichen. In der Laterne befindet sich immer noch die alte Gürtellinse, aber die Leuchte scheint nicht mehr auf die Ostsee:

02.07.2025: Es handelt sich hier um einen roten Stahlturm mit einer geschwungenen Wendeltreppe. Diese führt auf zwei angebrachte Aussichtsplattformen. Der Turm steht auf einem Betonfundament. Er dient mit seinen beiden Scheinwerfern in unterschiedlicher Höhe sowohl als Molenfeuer für die Einfahrt in den Rüschkanal, als auch mit seinem auf der Mastspitze aufgesetztem Scheinwerfer als Unterfeuer für die Richtfeuerlinie Finkenwerder. Weiterhin wird der Turm mit seinen beiden Plattformen gerne auch als Aussichtsturm genutzt. Die Richtfeuerlinie zeigt den Schiffen den Weg westwärts die Elbe hinab aus dem Hamburger Hafen:

13.06.2025: Der rotweiss gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im Deichvorland vor Glückstadt-Kimming. Da die Feuerhöhe vor allem bei Niedrigwasser nicht mehr ausreuchte musste eine neue Richtfeuerlinie aufgebaut werden. Der neue, 2018 erbaute Leuchtturm (21 m) des Unterfeuers steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist:

13.06.2025: Der rotweiß gestreifte Stahlbetonturm mit weisser, dreieckiger Laterne steht im 1250 m vom Unterfeuer entfernten Wohngebiet von Glückstadt, Ecke Am Neuen Deich – Jahnstrasse. Die Richtfeuerlinie Glückstadt weist den Schiffen den Weg flussaufwärts Richtung Hamburg. Das Oberfeuer von 1937 wurde 2018 durch einen höheren Leuchtturm (42 m) ersetzt. Er steht auf einer Betonplatte, die auf Betonpfählen gegründet ist. Auf dem Fundament wurde der untere konische Sockel gefertigt. Auf diesem Sockel wurden dann mit einem Kran die einzelnen bereits fertigen Bausegmente aus Stahl aufgesetzt:

11.06.2025: Parallel zur Verlängerung der Nordermole wurde 1967 ein Stahlbetonturm auf dem Molenkopf errichtet. Kennzeichnend für das Bauwerk waren zwei Lichtbänder aus Glasbausteinen, die von innen beleuchtet wurden. Ein Lampenwechsler sorgte beim Ausfall der Hauptlampe dafür, dass eine Reservelampe in den Brennpunkt der Optik gedreht wurde. Bei einer Sicht von weniger als 600 Metern wurden tagsüber zwei und nachts ein Nebelfeuer eingeschaltet. Über dem Leuchtfeuer war ein Windmessmast installiert. Durch Risse und Abplatzungen an den Stahlbetonteilen konnte über die Jahre Feuchtigkeit in das Bauwerk eindringen. Korrosion und Bewehrungsstahl und Absprengungen im Fassadenbereich gefährdeten zunehmend die Standsicherheit. Die massiven Schäden waren irreparabel und nachdem der Ersatz durch einen Neubau beschlossen war, wurde der Turm im Dezember 2012 abgerissen. Für die Dauer der Bauarbeiten wurde ein provisorischer Leuchtfeuerträger auf dem Molenkopf errichtet. Der neue Stahlturm wurde von einem Betrieb im Emsland gefertigt und als Schwertransport zum damaligen WSA Lübeck gebracht. Dort wurden die Bauteile auf einen Decksprahm verladen, zur Nordermole geschleppt und von einem Fahrzeugkran auf den neuen Stahlbetonsockel gesetzt. Im Mai 2013 konnte die neue Nordermolenbake ihren Betrieb aufnehmen. Auf dem konischen und mit Laternengeschoss 12 m hohen Turm ist der 4 m hohe Windmessmast installiert. Die neue Lichttechnik besteht aus einem 6-fach-Lampenwechsler mit einer 12 V/35 Watt starken Halogenglühlampe. Als Steuerbord-Lateralzeichen ist die Nordermolenbake jetzt grün-weiss gestrichen. Das Molenfeuer wird vom Wasserstrassen- und Schifffahrtsamt Ostsee unterhalten und von der Verkehrszentrale Travemünde überwacht: