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Bismarcktürme

04.08.2025: Besuch Bismarckturm Ballenstedt (Höhe: 15 m, Einweihung: 1931). Eine noch recht wenig bekannte Sehenswürdigkeit befindet sich am Rande des Ballenstedter Ortsteils Opperode. Dort steht ein Aussichtsturm, welcher zum Gedenken an den ehemaligen deutschen Reichskanzler Bismarck errichtet wurde. Der aus Granitsteinen bestehende Bismarckturm wurde im Jahre 1931 fertiggestellt. Ursprünglich sollte der Turm im Jahre 1915 zum 100. Geburtstag des im Kaiserreich sehr verehrten Politikers eingeweiht werden. Die Grundsteinlegung erfolgte am 14. Juni 1914, jedoch verhinderte der Erste Weltkrieg die Fertigstellung des Bauwerks. Viele Jahre fristete er ein trauriges Dasein als Bauruine. Erst nachdem im Jahre 1929 der örtliche Zweigverein des Harzklubs sich der Vollendung des Turmes annahm, konnten die Arbeiten wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht werden.Der Turm befindet sich auf einer kleinen Anhöhe wenige hundert Meter ausserhalb des Ortes in einem Waldstück. Von oben hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt Ballenstedt mit dem Schloss und das umgebende nördliche Harzvorland. Bei guten Sichtverhältnissen können Sie auch den Brockengipfel mit seinen markanten Aufbauten erkennen. Am Ende der Ära des Arbeiter-und Bauernstaates befand sich der Bismarckturm in keinem besonders guten Zustand. Bereits einige Jahre zuvor musste er wegen fortschreitender Verfallserscheinungen gesperrt werden. In der Mitte der 90er Jahre wurde der Turm umfangreich saniert und anschliessend wieder der Öffentlichkeit übergeben:

04.08.2025: Besuch Bismarckturm Osterwieck (Höhe: 19 m, Einweihung: 1904). Der Turm auf dem Kirchberg wurde gebaut aus Kalkstein und Granit. Das von Prof. Otto Raschendorf aus Berlin entworfene Bauwerk ist als Aussichtsturm mit Feuerschale konzipiert und hat einen quadratischen Grundriss. Der Bismarckturm ging im Jahr 1906 in das Eigentum der Stadt Osterwieck über.  Im Jahr 1924 wurde nachträglich über dem Eingang ein bronzenes Bismarck-Relief angebracht.  1946 sollte der Turm abgerissen werden, um Baumaterial zu gewinnen.  Durch den Einsatz des Kommunalpolitikers Wilhelm Gresse gelang es, den Abriss zu verhindern.  Gresse überzeugte seine Parteikollegen in der SED, den Friedensturm als Mahnmal gegen den Krieg zu erhalten.  Nach 1992 wurde der Turm mehrfach saniert und ist heute zugänglich. Besonders reizvoll ist der Aufstieg zum Kirchberg über die 1,5 km lange Kastanienallee (Kirchbergweg).  Wer die Steigung vermeiden möchte, erreicht den Bismarckturm zu Fuss sowohl von der Fallsteinklause als auch vom Waldhaus:

Blick vom Turm auf die Kastanienallee, Osterwieck und den Brocken am Horizont:

Blick vom Kirchbergweg zu St. Stephani im Ortszentrum Osterwieck:

02.08.2025: Besuch Bismarckturm Halberstadt (Höhe: 22 m, Einweihung: 1907). Auf dem Blankenburger Kopf im Nordwesten der Spiegelsberge steht westlich des Landschaftsparks der Halberstädter Bismarckturm. Dieses markante und ursprünglich 22 Meter hohe Bauwerk wurde im Jahre 1907 nach zweijähriger Planungsphase errichtet. Der Bau erfolgte zu Ehren des einstigen Reichskanzlers Otto von Bismarck, welcher seit 1894 ausserdem Ehrenbürger von Halberstadt war. Das imposante Gebäude ruht auf einem terrassenartigen, an drei Seiten von kleinen Mauern begrenzten Plateau. Die eigentliche tragende Stahlbetonkonstruktion wurde aussen vollständig mit Sandstein verkleidet und ist so für das Auge nicht sichtbar. Im Laufe der mehr als elf Jahrzehnte seines Bestehens hat der Bismarckturm zahlreiche Veränderungen erfahren. So ist er nach der Demontage der Feuerschale nur noch rund 19 Meter hoch. In den 1960er Jahre entfernte man den Schriftzug Bismarck, ausserdem erfolgte eine Umbenennung in Turm des Friedens. Dennoch wurde in der Ära der DDR der allmähliche Verfall des Bauwerks nicht aufgehalten. Seit dem Jahre 1992 steht der Turm unter Denkmalschutz. In den 1990er Jahren erhielt er obendrein seinen alten Namen Bismarckturm zurück. Erste Sanierungsarbeiten in der Zeit kurz vor der Jahrtausendwende stellten den Bauzustand soweit wieder her, dass das Bauwerk 1998 neu für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte. Des Weiteren gelang es im Jahre 2015, mit Hilfe der zahlreich eingegangenen Spendenmittel den Schriftzug zu erneuern. Im Folgejahr fanden wiederum umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem historischen Bauwerk statt:  

01.08.2025: Besuch Bismarckturm Quedlinburg (Höhe: 20 m, Einweihung: 1896). Der Bismarckturm steht auf einer kleinen Anhöhe inmitten einer Parkanlage im Südosten von Quedlinburg. Dieser rund 20 Meter hohe Aussichtsturm mit kreisförmigem Grundriss wurde im Jahre 1894 geplant und drei Jahre später nach Vollendung der Bauarbeiten eingeweiht. Damit ist der aus Granit und Kalkstein errichtete Quedlinburger Turm der älteste Bismarckturm im Bundesland Sachsen-Anhalt. Über dem Turmeingang befanden sich eine bildliche Darstellung des namensgebenden Politikers sowie die Inschrift Bismarckturm. Beide wurden nach dem Zweiten Weltkrieg entfernt und der Turm umbenannt. Die Ära des Arbeiter- und Bauernstaates war ausserdem von einer baulichen Vernachlässigung dieses Aussichtsturmes geprägt. Bei einem Unwetter in den 1970er Jahren wurde das Bauwerk stark beschädigt und ist seither nicht mehr begehbar. Erst nach dem Ende der DDR konnte der Verfall des Turmes gestoppt werden. Es erfolgten einige dringende Reparaturen sowie die Wiederanbringung des Namenszuges Bismarckthurm an angestammter Stelle. Aus Sicherheitsgründen ist der nun wieder Bismarckturm genannte Aussichtsturm auch aktuell noch nicht wieder begehbar. Es fehlt ihm u.a. die steinerne Brüstung an der Aussichtsplattform. Daher wartet der Turm noch darauf, grundlegend saniert und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden:

31.07.2025: Besuch Bismarckturm Schönebeck (Höhe: 14 m, Einweihung: 1897). Der Verschönerungsverein von Groß-Salze regte den Bau dieses Bismarckturmes an. Der Entwurf incl. des Wirtschaftsgebäudes (als Gaststätte genutzt) stammt von Stadtbaurat Thurius, die Maurerarbeiten führte Maurermeister Vollbring im Jahr 1897 aus. Der aus Backsteinen gebaute Turm mit rundem Grundriss erreichte eine Höhe von 10 m. Über eine Wendeltreppe war die Aussichtsplattform ohne Feuerschale mit aufgesetztem Türmchen erreichbar. Im Jahr 1907 erhöhte man den Turm auf 13,5 m. Der Bismarckturm wurde Anfang der 1990er Jahre saniert und mit einem neuen Turmabschluss mit Brüstung versehen. Auf dem Bismarckturm hat man eine gute Aussicht auf die Magdeburger Börde:

Blick vom Turm in Richtung Frohser Berg und in Richtung Süden:

30.07.2025: Besuch Bismarckturm Schnarsleben (Höhe: 12 m, Einweihung: 1910). Ganz in der Nähe der Landeshauptstadt Magdeburg, zwischen Irxleben und Niederndodeleben, befindet sich der Grosse Wartberg. Er ist mit fast 146 Metern die höchste Erhebung in der Magdeburger Börde. Auf dem Gipfel wurde 1910 zu Ehren des ehemaligen deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck der Bismarckturm errichtet. Der 12 Meter hohe Turm besitzt einen quadratischen 6 x 6 Meter grossen Grundriss und kann über 29 Stein- und 18 Metallstufen bis hin zur Aussichtsplattform bestiegen werden. Vor dem Turm befindet sich ein Gedenkstein, an welchem sich bis zur DDR-Zeit ein Relief Bismarcks befand. Später wurden alle mit Bismarck in Zusammenhang stehenden Merkmale entfernt. Die Sowjetische Armee legte nach der Gründung der DDR eine Funkstation mit zugehörigen militärischen Gebäuden für Personen und Fahrzeugen an. Heute wird der Grosse Wartberg und der Bismarckturm vom Verein Naturfreunde Wartberg (1993 gegründet) gepflegt:

Blick aus Richtung Irxleben zum Grossen Wartberg…:

…und auf dem Rückweg in Richtung Irxleben:

28.07.2025: Besuch Bismarckturm Burg bei Magdeburg (Höhe: 27 m, Einweihung: 1907). Der Burger Bismarckturm aus dem Jahre 1906 ist ein stattliches Wahrzeichen zu Ehren und Gedenken des Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck. Der 27 Meter hohe Aussichtsturm aus Granit und Klinker steht auf dem Windmühlenberg – einem Ausläufer des Fläming-Höhenzuges. Der Bau des Bismarckturms entsprang einer Idee einiger Bismarck-Verehrer des 20. Jahrhunderts. Dank eines Spendenaufrufs konnte die Finanzierung sichergestellt werden, sodass der Bismarckturm 1907 feierlich eröffnet wurde. Der Heimatverein Burg und Umgebung e.V. setzte sich 2004 für die Sanierung des Turms ein, wodurch die Begehung zum Bismarck-Jubiläum 2007 ermöglicht wurde. Bei einer Begehung hinauf Richtung Aussichtsplattform erfahren Sie Wissenswertes aus der Zeit Bismarcks sowie zur Bedeutung des Turmes:

25.07.2025: Besuch Bismarckturm Wittmar im Landkreis Wolfenbüttel (Höhe: 24 m, Einweihung: 1901). Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und eine Befeuerungsmöglichkeit. Der Turm wurde zu Ehren des Reichskanzlers Otto von Bismarck errichtet. Die Studentenschaft der Herzoglich Technischen Hochschule Carola-Wilhelmina in Braunschweig regte auf dem Vertretertag in Hamburg im Dezember 1898 an, Otto von Bismarck ein Denkmal zu erbauen. Ein Ausschuss sprach sich für den Bau einer Bismarcksäule nach dem preisgekrönten Typenentwurf Götterdämmerung des Architekten Wilhelm Kreis aus. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Bismarckturm in das Eigentum des Landes Niedersachsen über. Erst im Jahr 1977 wurde ein Vertrag mit dem Heimat- und Verkehrsverein Asse e. V. geschlossen, der Nutzung, Betreuung und Reinigung regelte:

24.07.2025: Besuch Bismarckturm Salzgitter-Bad (Höhe: 17 m, Einweihung: 1900). Auf Initiative des Harzvereins Salzgitter wurde im Jahre 1900 auf dem 272 Meter hohen Hamberg, wie in vielen anderen Orten, zu Ehren des Altkanzlers Bismarck ein Aussichtsturm errichtet. Sanierungsarbeiten erfolgten von März bis August 2002, unter anderem Abdichtung des Mauerwerkes, Beschichtung des Betonfussbodens, Reparatur der Treppe, neue Aussenbeleuchtung. Der Turm wurde nach den durchgeführten Arbeiten am 13. September 2002 wieder eröffnet. Auch heute noch ist der Bismarckturm ein beliebtes Ausflugsziel. Über 24 Steinstufen gelangt man zur ersten Plattform der Eisenkonstruktion. Von dort aus erreicht man die oberste von vier Plattformen über 57 Holzstufen. Der Bismarckturm in Salzgitter ist einer von drei Bismarcktürmen aus Metall, allerdings kein reiner Metallturm wie in Bielefeld und Hasselfelde-Trautenstein:

17.06.2025: Besuch Bismarckturm Lütjenburg (Höhe: 18,50 m, Einweihung: 1898). Auf dem Vogelberg wurde am 02.09.1898 ein Aussichtsturm eingeweiht, der ab Frühjahr 1900 als Bismarckturm bezeichnet wurde. Dieser massive Aussichtsturm ohne Feuerschale aus Backstein und Granit wurde von Architekt Hugo Groothoff aus Hamburg entworfen und von Maurermeister W. Lucca aus Lütjenburg gebaut. Der Rundturm wurde mit einem quadratischen Anbau mit Zeltdach errichtet. Zusätzlich wurde im Jahre 1913 eine Gaststätte angebaut, die in den Jahren 1930, 1947 und 1964 erweitert wurde. Die Aussichtsplattform des Bismarckturmes war nach 1964 durch die Gaststätte Bismarckturm erreichbar. Über eine Steinwendeltreppe mit 96 Stufen gelangte man zur Plattform. Im Jahr 1978 liess Bauunternehmer Dieter Schmudiach direkt an den Bismarckturm das Hotel Ostseeblick anbauen. In den unteren Räumen entstanden eine Kegelbahn und ein Schwimmbad mit Sauna. Der Aufstieg zum Turm ist über die Gaststätte (zu den Öffnungszeiten) möglich:

Blick auf Lütjenburg vom Vogelberg: