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Tore

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13.02.2026: Das Zundeltor in Ulm, auch bekannt in Verbindung mit dem Seelturm, ist ein historischer Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Es befindet sich im ruhigen, aufwändig sanierten Altstadtquartier Auf dem Kreuz an der Adresse Seelengraben 53. Der dazugehörige, etwa 20 Meter hohe Seelturm wurde im 14. Jahrhundert als Wehrturm auf der nördlichen Stadtmauer errichtet. Der Name Zundeltor beziehungsweise Zundelturm geht auf die einstige Nutzung zurück, da im Turm Zunder und Schiesspulver gelagert wurden. Ein echtes Stadttor war das Zundeltor lange Zeit nicht. Erst im Jahr 1870 wurde ein Durchbruch durch die Stadtmauer geschaffen, um den Weg freizugeben:

09.02.2026: Das Schwanentor war eines der vier Haupttore Duisburgs, wie sie der Stadtplan des Johannes Corputius von 1566 zeigt. Es bestand mindestens mit der Stadtmauer seit dem 13. Jahrhundert. 1815 wurde das Schwanentor als erstes der Duisburger Stadttore abgebrochen. Sein ehemaliger Standort des Tores ist der heutige Calaisplatz. In der Umgebung des einstigen Stadttores ist sein Name noch präsent. Von der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist am Schwanentor noch ein Turmrest erhalten:

21.08.2025: Das gotische mehrgeschossige Backsteintor aus der Mitte des 14. Jahrhunderts im Nordwesten der Altstadt sicherte die Landstrassen nach Rostock und Güstrow ab. Das Tor verfügt über eine spitzbogige Durchfahrt bei einer quadratischen Grundfläche. Die Durchfahrt wurde nachträglich vergrössert. Geschmückt ist das Tor auf der Stadtseite mit einer unverputzten grossen Putzblende, kleineren Spitzbogenblenden verschiedener Grösse in den Obergeschossen und einem Staffelgiebel. Die Feldseite verfügt über drei markante Putzblenden im zentralen Teil, um die mehrere kleine Putzblenden angeordnet sind:

21.08.2025: Das gotische viergeschossige Backsteintor aus dem 14. Jahrhundert im Südosten des Stadtzentrums sicherte die Strasse nach Malchin ab. Das Tor verfügt über eine spitzbogige Durchfahrt bei einer quadratischen Grundfläche. Die Durchfahrt wurde nachträglich vergrössert. Geschmückt ist es auf der Feldseite mit zwei grossen waagrechten Putzblenden und Reihen von Spitzbogenblenden verschiedener Grössen in den Obergeschossen. Die Stadtseite ist weniger auffällig geschmückt mit einer Reihe Spitzbogenblenden im oberen Gebäudeteil. Beide Seiten werden mit einem gestaffelten Lünettengiebel geschmückt. Das Gebäude diente im 19. Jahrhundert als Stadtgefängnis und beherbergt seit 1990 das Stadtmuseum. Neben den Gefängniszellen, die besichtigt werden können, informiert es über die slawische Frühgeschichte, sowie über die Orts- und Regionalgeschichte:

21.08.2025: Das Steintor ist eines der vier Tore der Wehranlage, welches die Stadt umgab. Der jetzige Bau ist ein Nachbau des ursprünglichen zweigeschossigen Backsteinbaues mit Feldsteinsockel und Pultdach aus dem 14. Jahrhundert. Es wurde als Doppeltor erbaut und der untere Innenraum des Vortores diente noch bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis. Später begann der teilweise Abbruch. Im Jahr 1893 wurde das Steintor zum Abbruch freigegeben und verkauft. Der Malchiner Hofdekorationsmaler Fritz Greve setzte sich vehement für den Erhalt des Gebäudes ein. Auch der mecklenburgische Grossherzog Friedrich Franz III. bekundete seinen Willen das Tor wiederherstellen zu lassen. Daraufhin wurde das Tor bis zum Oktober 1894 in Anlehnung an das Original im neogotischen Stil aufgebaut und am 15. Dezember dem Magistrat als Eigentum der Stadt Malchin übergeben. Heute ist das Steintor eine der bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt:

21.08.2025: Das Kalensche Tor ist das besterhaltene Tor der Malchiner Stadtbefestigung. Der Bau ist ein reich gegliederter gotischer Backsteinbau aus dem 15. Jahrhundert mit Pultdach und teilweise glasierten Ziegeln. Es wurde als Doppeltor erbaut. Im Jahr 1837 begann der teilweise Abbruch. So wurde das Haupttor abgerissen, um eine Erhöhung der Durchfahrt zu erreichen. Bis ins 19. Jahrhundert wurde es als Gefängnis genutzt, im Jahr 1900 restauriert. Heute ist das Kalensche Tor eines der bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Den Namen dürfte das Tor vom Ort (Alt-)kalen bekommen haben, in dessen Richtung das Tor liegt. Eine andere Herleitung des Namens wäre von den Kalandsbrüdern, deren Kloster sich auf dem Mönchhof (Wedenhof) in der Nähe befand. Dies dürfte aber eher unwahrscheinlich sein: 

01.08.2025: Das mittelalterliche Stadttor (um 1493/95 erbaut), auch bekannt als Möllenvogtei, ist ein historisches Wahrzeichen in Magdeburg. Es ist ein wichtiges Relikt der mittelalterlichen Stadtgeschichte und ein anschauliches Beispiel für die Wehrhaftigkeit und den architektonischen Stil dieser Epoche. Sie erinnert an die Bedeutung von Magdeburg als Handels- und Verteidigungsstadt:

01.08.2025: Das barocke Sterntor wurde im Jahr 1723 im Auftrag des Festungsbaumeisters Gerhard Cornelius von Walrave errichtet. Es umfasste bei einer Höhe von neun Metern und einer Breite von sechs Metern ein Gewicht von 100 Tonnen und diente als nördliches Eingangstor zum inneren Ring des Fort Berge. Im Jahr 1905 wurde das Fort Berge abgerissen, wobei das Sterntor jedoch erhalten blieb und am südlichen Ende der Hegelstrasse stand. 1910 wurde dann auch das Tor abgetragen und zunächst im Vorgarten des heutigen Kulturhistorischen Museums gelagert. Es bestanden Pläne das Tor in Berlin wieder zu errichten. 1922 erfolgte daher ein Abtransport nach Berlin und Einlagerung in einem Keller auf der Berliner Museumsinsel. Später wurde das Tor jedoch wieder nach Magdeburg gebracht und dort zwischengelagert. Unter Oberbürgermeister Fritz-August Wilhelm Markmann wurde das Tor wieder aufgebaut. Während des Luftangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945 wurde unter anderem auch das Sterntor schwer beschädigt. Das zunächst notdürftig gesicherte Tor wurde dann im Jahr 1959 im Zusammenhang mit dem Abriss der Ruinen der Sankt-Nikolai-Kirche abgebaut. Die erhaltenen Teile wurden anfangs auf dem Gelände des Klosters Unser Lieben Frau, ab 1968 bei der Paul-Schuster-KG eingelagert. Im Jahr 2004 wurde ein Kuratorium zum Wiederaufbau des Sterntores gegründet. Als Standort wurde die Nordostecke des Domplatzes gewählt, da das Tor dort den Domplatz abschliesst, sich in die barocken Nachbargebäude einfügt, eine Baulücke schliesst und die historische Baulinie wieder aufnimmt. Durch die Überspannung eines Fussweges ist das Sterntor auch wieder als Tor erlebbar und stellt einen Zugang zum Domplatz dar:

30.07.2025: Das Elbtor in Tangermünde ist ein markanter Teil der historischen Stadtbefestigung und diente bis ins 19. Jahrhundert als einziger Zugang zur Stadt von der Elbseite her. Es ist eng mit der Rossfurt verbunden, einem etwa 100 Meter langen, von hohen Mauern eingefassten Hohlweg, der direkt zur Altstadt führt. Das Elbtor wurde im 15. Jahrhundert errichtet. An der linken Seite des Torbogens befindet sich eine Messlatte mit den Höchstwasserständen der vergangenen Jahrhunderte:

30.07.2025: Vom einstigen Hünerdorfer Tor in Tangermünde blieb nur der schlanke Wehrturm erhalten, der die Lange Strasse teilt. Im Volksmund ist er auch als Eulenturm bekannt. Sie fanden vermutlich in früheren Zeiten einen sicheren Rückzugsort im Turm. Die unteren Etagen entstanden um 1300 über einem quadratischen Grundriss. Ab 1460 wurde der Turm auf 24 Meter Höhe aufgestockt. Den achteckigen Aufsatz ziert ein Zinnenkranz. Erker am Turm ermöglichten dem Wachpersonal einen freien Blick in alle Himmelsrichtungen. Im Erdgeschoss des Eulenturms befand sich einst ein Frauengefängnis. Dort soll Grete Minde unter Folter gestanden haben, den grossen Stadtbrand von 1617 gelegt zu haben. Sie war ein Opfer von Verleumdungen und Justizwillkür. Auf einem Scheiterhaufen wurde sie verbrannt:

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