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10.06.2017: Das Wasserstrassenkreuz Minden führt den Mittellandkanal über die rund 13 Meter tiefer liegende Weser und bildet eines der grössten Wasserstrassenkreuze der Welt. Die massive 370 Meter lange Trogbrücke wurde 1911-14 von den Ingenieuren Heinrich Küster und Gereke errichtet. Die Brücke prägt das Landschaftsbild und führt in acht Bögen über den Mittellandkanal. Dabei sind die Strombögen ungefähr 54 Meter, die sechs Flutöffnungen ca. 36 Meter breit. Im Zweiten Weltkrieg wurden die zwei Strombögen 1945 gesprengt, woraufhin sie 1947-49 in Stahlbeton wiederhergestellt wurden. In den Jahren 1993-98 wurde eine weitere, parallel zur alten Brücke geführte Kanalbrücke in Stahlkonstruktion und mit einer breiteren Fahrrinne errichtet. Die alte Brücke ist mit Basaltlava und Sandsteinplatten verkleidet, die Brüstung durch Bogenstellungen gegliedert. Zu beiden Seiten sind mit einem Mansardendach bedeckte, quadratische Türme über Konsolen angebracht, die im Inneren Treppenanlagen aufnehmen. Im Westen liegt die 1911-14 von den Wasserbau-Ingenieuren Loebell und Caspar gebaute Schachtschleuse mit einer Kammerlänge von 85 Metern, die den Höhenunterschied von etwa 13 Metern zwischen Mittellandkanal und Weser überwindet, und so den Schiffen einen Wechsel der Wasserstrassen ermöglicht. Die seitlichen Sparkammern aus Beton sind in vier Ebenen übereinander angeordnet. Mit ihren zwei viergeschossigen Hubtürmen erinnert die Schachtschleuse Minden an ein monumentales, burgähnliches Tor. Im Süden befindet sich das Hauptpumpwerk, welches 1912-14 als Stahlbetonbau errichtet wurde:

10.06.2017: Das Denkmal des Grossen Kurfürsten steht südlich des Wesertors in Minden zu Ehren Friedrich Wilhelms von Brandenburg und ist ein bedeutendes Denkmal mit starker historischer Relevanz. Das Standbild besteht aus Bronze und ruht auf einem soliden Sandstein-Sockel. Eine erklärende Plakette trägt die Inschrift Gedenke dass du ein Deutscher bist, die zum Nachdenken über die nationale und lokale Geschichte anregt:

20.05.2017: Der Braunschweiger Burglöwe, Bronzeguss aus der Zeit um 1166, einst vergoldet, wurde von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit errichtet. Er ist ein Hauptwerk der romanischen Plastik, höchstwahrscheinlich in Braunschweig gegossen, und die erste monumentale Freifigur nördlich der Alpen. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen:

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