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Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten

18.12.2018: Das Rathaus wurde 1621 nach dem Brand des alten Rathauses an die jetzige Stelle verlegt und neu errichtet. Nach dem großen Stadtbrand von 1689 wurde zunächst nur der östliche Giebel 1709 wieder aufgebaut, der andere 1879 hinzugefügt. Der Renaissancebau ähnelt stark dem Römer in Frankfurt am Main. Das heutige Rathaus war vor 1621 das Münzhaus:

Hinweistafeln für das Historisches Kellerlabyrinth unterhalb der Krämer- und Merianstrasse sowie der Rathaus-Terrasse:

10.11.2018: Direkt am Goethering in der Nähe vom Kaiserlei steht seit einigen Monaten deutlich sichtbar ein grün-weisser Würfel. Und hinter diesem futuristisch anmutenden fensterlosen Klotz verbirgt sich eine der faszinierendsten Facetten der schönen neuen Digitalwelt: Hier können Firmen im Gebäude der Frankfurter Firma Maincubes ihre Daten speichern, verwalten oder auch versenden. Es ist ein Rechenzentrum neuester Art und bietet Unternehmen einen Gutteil der Infrastruktur, um im Internetzeitalter konkurrenzfähig zu bleiben:

10.11.2018: Die Energieversorgung Offenbach AG ist ein Energieversorgungsunternehmen für Strom, Erdgas und Wärme. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich auf die Stadt Offenbach am Main und Teile des Landkreises Offenbach.Die Kraftwerke der EVO erzeugen Fernwärme und Strom. Ein Heizkraftwerk befindet sich auf dem Betriebsgelände. Eine Kondensationsturbine wurde 1935 von der AEG (Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft) gebaut und war bis 1988 im Einsatz, sie hatte eine Leistung von 8000 KW. Heute steht sie vor dem Verwaltungsgebäude in der Andréstraße 71:

21.10.2018: Der Hauptbahnhof Frankfurt am Main ist ein Kopf- und Knotenbahnhof, der mit täglich 450.000 Reisenden nach dem Hamburger Hauptbahnhof der am zweitstärksten frequentierte Fernbahnhof in Deutschland und nach der Fläche zusammen mit Leipzig und Zürich der Grösste in Europa ist. Er wurde am 18.08.1888 eröffnet und im Stil der Neorenaissance (Fassade) und Neoklassizismus (Erweiterungen) erbaut:

19.03.2024: Der Hauptbahnhof von der Aussichtplattform des Main Towers aus gesehen:

17.10.2018: Das Gotteshaus ist eine spätgotische, barock umgestaltete Kirche im gleichnamigen Frankfurter Stadtteil Nieder-Erlenbach. Sie ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Die Kirche wurde im Spätmittelalter errichtet und im Jahr 1637 barock umgestaltet. Der Turm, der ehemals als Wehrturm auch der Verteidigung diente, erhielt seine heutige Gestalt 1715. Die Orgelempore stammt von Ende des 17. Jahrhunderts und die Chorempore von Ende des 18. Jahrhunderts:

17.10.2018: Im Jahr 799 wurde die erste Kirche in Bonames urkundlich erwähnt. Sie lag jedoch ausserhalb des Ortes. 1477 begann dann der Bau einer Kirche an der heutigen Stelle, die allerdings im Dreissigjährigen Krieg stark beschädigt wurde. Ihre gegenwärtige Gestalt erhielt die Kirche daher erst bei einem Neubau in den Jahren 1642/43. Es ist eine schlichte Saalkirche mit Chor. Der Innenraum wurde mit seiner Anordnung von Empore, Kanzel, Altar und Orgel der Frankfurter Katharinenkirche nachempfunden. Die Innenausstattung stammt überwiegend aus dem 18. Jahrhundert. Der barocke Altartisch und der Taufstein, beide aus schwarzem Marmor, wurden 1733 gestiftet. Die sehenswerten Gemälde in den Feldern der Emporenbrüstung und der Kanzel stellen alt- und neutestamentliche Szenen sowie das Bonameser Wappen dar:

17.10.2018: Repräsentatives, barockes Wohnhaus – ehem. „Holtzmannisches Haus“ – von 1615 nach Entwurf von J. Horres mit Gasthof sowie Wirtschaftsgebäuden an einem Hof errichtet, 1722 und 1747 erweitert, seit 1761 im Besitz der Familie Momberger (Wappen und Inschriften). Der Gasthof ist ein Kulturdenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz:

17.10.2018: Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche ist nach dem schwedischen König Gustav II. Adolf benannt, der durch sein militärisches Eingreifen im Dreissigjährigen Krieg indirekt das Fortbestehen des deutschen Protestantismus sicherte. Entstanden ist die Kirche in den Jahren 1927 bis 1928 nach Plänen der Architekten Martin Elsaesser und Gerhard Planck im Stil der Neuen Sachlichkeit. Sie steht unter Denkmalschutz. 2016 wurde die Kirche umfassend renoviert und im Inneren die ursprüngliche Gestaltung nach alten Photographien weitgehend wiederhergestellt:

17.10.2018: Das Frankfurter Rathaus in Niederursel ist ein aus dem frühen 18. Jahrhundert stammendes Fachwerkhaus. Es wurde errichtet als das Rathaus der unter Frankfurter Herrschaft stehenden Ortshälfte von Niederursel, seit 1910 als Frankfurt-Niederursel ein eingemeindeter, nordwestlicher Stadtteil von Frankfurt am Main. Zur Finanzierung des Gebäudes stand ein Betrag von 60 Gulden zur Verfügung. Entsprechend fiel das 1716 fertiggestellte Gebäude eher schlicht aus. Auf einem niedrigen Kriechkeller wurde ein zweistöckiges Fachwerkhaus mit Krüppelwalmdach errichtet. Aufgrund von Feuchtigkeitsschäden wurde später der rückseitige Giebel durch Mauerwerk ersetzt: