Baudenkmäler und Sehenswürdigkeiten
20.05.2017: Das klassizistische Braunschweiger Residenzschloss wurde von 1831 bis 1841 nach Plänen von Carl Theodor Ottmer errichtet, im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und schließlich 1960 vollständig abgetragen. Im Jahr 2006, 46 Jahre nach dem Abriss, wurde die Hauptfassade samt Schlossvolumen mit mehr als 600 Originalteilen anhand alter Pläne und historischer Fotos in ursprünglicher Grösse und am historischen Platz weitgehend originalgetreu wiedererrichtet. Wie bereits bei dem historischen Schloss steht auf dem Portikus des wieder errichteten Residenzschlosses eine Wagenlenkergruppe. Die Quadriga ist die größte Europas mit einer Wagenlenkerin, der Stadtgöttin Brunonia:
Die beiden Reiterstandbilder stellen Karl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig (1735-1806), Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel und Friedrich Wilhelm (1771-1815), Herzog zu Braunschweig und Lüneburg und Sohn Carl Wilhelm Ferdinands dar. Beide Fürsten fielen als Heerführer in den Napoleonischen Kriegen:

20.05.2017: Heinrich der Löwe liess die Burg um 1175 nach dem Vorbild der Kaiserpfalzen als Residenz erbauen. Sie wurde, nach vielen Veränderungen und einem Brand, 1887 bis 1906 in historisierender Manier durch Ludwig Winter völlig neu errichtet. Dort, wo sich heute der Turm der Burg Dankwarderode befindet, stand im 12. Jahrhundert eine Burgkapelle mit zweitürmigem Westwerk. Winter fand bei seinen Untersuchungen in den 1880er Jahren Fundamentreste der Burgkapelle. Ein Wiederaufbau kam nicht in Frage, weil der Platz wegen der Straßenführung nicht mehr ausreichte. Durch Verzahnung und unvollendete Bauteile deutet er aber an, dass dort früher einmal mehr gestanden hat. Im Knappensaal der Burg präsentieren sich Teile des Welfenschatzes und wertvolle liturgische Gewänder. Im Obergeschoss befindet sich der prächtige Rittersaal:

20.05.2017: Der Braunschweiger Burglöwe, Bronzeguss aus der Zeit um 1166, einst vergoldet, wurde von Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner Gerichtsbarkeit errichtet. Er ist ein Hauptwerk der romanischen Plastik, höchstwahrscheinlich in Braunschweig gegossen, und die erste monumentale Freifigur nördlich der Alpen. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen:

Das Rathaus der Stadt Braunschweig befindet sich am Platz der Deutschen Einheit. Der Altbau wurde zwischen 1894 und 1900 nach Plänen des Stadtbaurates Ludwig Winter im Stil der Neogotik errichtet. Der 61 m hohe Turm mit 161 Stufen an der Süd-West-Ecke wurde nach dem Vorbild der berühmten Belfriede (Stadttürme) in Flandern angelegt (20.05.2017):
Die gotische St.-Marien-Kirche (auch St. Marien) gehört zur evangelisch-lutherischen Kirche und ist eine der ältesten Gotteshäuser im Landkreis Uelzen (13.05.2017):
Der Bahnhof Uelzen ist ein Kreuzungsbahnhof im Nordosten Niedersachsens an der Eisenbahnstrecke Hamburg-Hannover Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde im Zuge eines Expo-2000-Projektes nach den Ideen und dem Konzept des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser umgebaut und gilt als Touristenattraktion. (13.05.2017):
Der Bahnhof Bad Bevensen liegt an der Strecke Hamburg – Hannover. Ungefähr im Stundentakt verbinden Züge des METRONOM den Kurort mit Hamburg und Uelzen. Vereinzelt halten auch Züge der Linie ICE 26 (13.05.2017):
15.02.2024: Die Bonifatiuskirche ist zentrale Pfarrkirche der Bonifatiusgemeinde und zugleich die katholische Stadtkirche von Wiesbaden. An dieser Stelle entstand die erste katholische Kirchengemeinde Wiesbadens nach der Reformation (1517-1648). Im Juni 1828 wurde die erste Bonifatiuskirche gebaut, die 1831 aber einstürzte. Die heutige Bonifatiuskirche wurde 1849 durch den Bischof von Limburg, Peter Josef Blum geweiht. Die Kirche St. Bonifatius ist, obwohl sie erst 1845 bis 1849 erbaut wurde, das älteste Gotteshaus Wiesbadens, abgesehen von einigen Kirchen in eingemeindeten Vororten der Stadt. Der Entwurf stammt vom nassauischen Oberbaurat Philipp Hoffmann, dem Wiesbaden auch die Griechische Kapelle auf dem Neroberg verdankt. Die Grundsteinlegung erfolgte am 5. Juni 1845, dem Tag des Hl. Bonifatius. Am 19. Juni 1849 weihte der Limburger Bischof Peter Josef Blum die neue Kirche, die damals noch nicht die heutigen 65 m hohen markanten Türme auf der Portalseite hatte – diese kamen erst 1866 hinzu. Die Bauanlage bildet ein lateinisches Kreuz aus einem dreischiffigen, im Chor halbkreisförmig abschliessenden Langhaus, das von einem ebenfalls dreischiffigen Querbau vor dem Chor durchschnitten wird. Romanische und gotische Bauformen sind miteinander verbunden. Das Mittelschiff einschliesslich Chorraum ist 62 m lang und 24 m breit, das Querhaus hat eine Länge von 30 m und ist ebenfalls 24 m breit. Die Höhe des Innenraums beträgt 18 m:

Das Oraniendenkmal auf dem Luisenplatz vor der Bonifatiuskirche erinnert an das 1. Nassauische Artillerie-Regiment Nr. 27 Oranien und wurde 1934 enthüllt: