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Kulturstätten

04.09.2025: Die Dr. Uwe Harder Stadthalle, bis 2017 Stadthalle Neumünster, ist ein Kulturzentrum in der Stadt. Der Bau aus dem Jahr 1986 wurde 1988 vom Bund deutscher Architekten mit einem Preis ausgezeichnet. Das am Kleinflecken gelegene Kulturzentrum beherbergt einen großen Festsaal (560 qm, 800 Personen), drei Tagungsräume sowie einen Theatersaal für 576 Personen. Über eine Fussgängerbrücke ist die Stadthalle mit dem Tuch und Technik Textilmuseum verbunden. Der grosse Festsaal wird unter anderem für Disco-Veranstaltungen wie etwa 1980er-Jahre-Partys und kleinere Messeveranstaltungen genutzt. Da die Stadt Neumünster kein eigenes Theaterensemble hat, finden im Theatersaal auch Gastspiele verschiedener Ensembles oder Veranstaltungen ortsansässiger Schulen statt. Im Februar 2017 wurde sie zu Ehren von Uwe Harder umbenannt, der von 1970 bis 1988 Oberbürgermeister der Stadt war und 2016 im Alter von 92 Jahren starb. Er hatte sich massiv für die Errichtung des zunächst umstrittenen Gebäudes eingesetzt:

27.08.2025: Der erste Standort der städtischen Bücherei nach 1945, noch unter dem Namen Volksbücherei, war im Gebäude Steile Strasse, auf dem Grundstück des ehemaligen Kaufhauses Hertie. Die Nutzfläche von 150 Quadratmetern erwies sich bald als unzureichend, sodass die Stadt 1971 moderne Räume im Gebäude Ritterstrasse anmietete, wo sich auch die Kreisbücherei befand. Der zur Verfügung stehende Platz vergrösserte sich auf 500 Quadratmeter, der Buchbestand wuchs von 10.000 auf 35.000. 1981 zog die Stadtbibliothek in die Mauern der alten Wassermühle. Die Bestände der Kreisbücherei gingen nun in den Besitz der Stadtbibliothek über. 2003 brannte das Gebäude an der Wassermühle aufgrund von Brandstiftung nieder. Die Stadtbibliothek wurde daraufhin in eine Notunterkunft an der Bungenstrasse 2 verlegt. Der Medienbestand musste komplett neu aufgebaut werden. 2006 konnte der Bibliotheksneubau in der Schiffertorsstrasse 4 bezogen werden:

27.08.2025: Das Stadeum Kultur- und Tagungszentrum, welches 1989 in Stade eröffnet wurde, ist das grösste Veranstaltungszentrum im Elbe-Weser-Dreieck und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Veranstaltungen. Auf der Bühne standen bereits bekannte Künstler wie Nico Santos, Elif, Michael Schulte und Ute Lemper. Von Pop- und klassischen Konzerten über Comedy und Kabarett bis hin zu Messen und Lesungen ist hier für jeden was dabei. Neben den hauseigenen Veranstaltungen, wie dem Stader Opernball oder der Ausbildungsmesse und der Messe LebensWelten, bietet das Stadeum auch die Vermietung von Konferenzräumen für Tagungen oder Seminare an. Die flexible Saalgestaltung mit verschiebbaren Wänden und hydraulisch verstellbarem Boden ermöglicht eine individuelle Anpassung für jedes Veranstaltungskonzept. Mit Platz für bis zu 1.060 Sitzplätzen oder 3.000 Stehplätzen ist das Stadeum der perfekte Ort für unvergessliche Erlebnisse:

27.08.2025: Im Baumhaus am Hansehafen wird heute die Privatsammlung Berg mit Stadensien aus mehreren Jahrhunderten gezeigt. Sie besteht aus Artefakten, Dokumenten und Fotos und wurde von dem Stader Hans-Jürgen Berg über einen Zeitraum von über 50 Jahren aufgebaut. So bietet das Privatmuseum auf kleinstem Raum einen faszinierenden Einblick in die Metamorphose der Stadt sowie des Alltagslebens der Stader der letzten drei Jahrhunderte. Der Gründer und Betreiber des Museums steht selbst Rede und Antwort und kann zur Geschichte Stades viel erzählen. Der Name Baumhaus weist auf die historische Nutzung des Gebäudes hin. Hier befand sich die Hafenstube des Baumschliessers, der später auch Baumschreiber, Hafenaufseher und schliesslich Hafenmeister genannt wurde. Er hatte die Aufgabe, Zoll zu erheben und kein Schiff ohne Erlaubnis des Rates mit Bier oder Wein an Bord in den Hafen einlaufen zu lassen. Ebenso war es verboten, Güter ohne Zollzahlungen auf dem Wasserweg aus Stade auszuführen. Mit einem grossen Baum verschloss oder öffnete der Baumschliesser in früheren Zeiten die Zufahrt in den Hansehafen am Fischmarkt. Das erste Baumhaus in Stade wurde etwa 1600 errichtet. Es war deutlich grösser als die beiden Folgenden und wurde durch den grossen Stadtbrand 1659 zerstört. Das zweite und auch das dritte Baumhaus wurden immer wieder an der gleichen Stelle errichtet. Das dritte heutige Baumhaus wurde in den Jahren 1773/1774 gebaut. Vor der Entstehung der Dampfschifffahrt war das Gebäude Sammelplatz für die Reisenden, die nach Hamburg und Glückstadt fuhren. Sie wurden vom Anleger am Baumhaus zum eigentlichen Fährschiff gebracht. Das Hafenamt war hier noch bis 1947 untergebracht: 

27.08.2025: Das Schwedenspeichermuseum in Stade befindet sich in einem historischen Speichergebäude aus dem 17. Jahrhundert, das während der schwedischen Herrschaft errichtet wurde. Heute beherbergt es eine spannende Ausstellung zur Stadtgeschichte, Archäologie und Schifffahrt der Region. Besucher entdecken hier die Bedeutung Stades als Handelsstadt, erfahren mehr über das Leben in der Hansezeit und tauchen in die faszinierende Welt der Elbschifffahrt ein. Archäologische Funde und interaktive Stationen machen Geschichte lebendig:

27.08.2025: Das Kunsthaus Stade befindet sich in einem prachtvollen Kaufmannshaus aus dem Jahr 1667, direkt am Alten Hafen der Hansestadt Stade. Es ist ein museales Kleinod im Umland von Hamburg, nahe des Alten Landes, das sich grosser Beliebtheit erfreut. Das Stammpublikum aus den umliegenden Metropolen schätzt die regelmässig wechselnden Ausstellungen zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, die auf drei Etagen präsentiert werden. In der pittoresken Atmosphäre des historischen Fachwerkhauses werden Klassiker der bildenden Kunst ebenso wie junge künstlerische Positionen gezeigt. Hannah Höch, August Macke, Georges Braques, Oskar Kokoschka und Max Pechstein sind Vertreter des 20. Jahrhunderts, denen deutschlandweit beachtete Ausstellungen gewidmet wurden. Das höchste Fachwerkhaus am Wasser West diente ursprünglich als Speicher- und Kaufmannshaus. Die an der Fassade noch sichtbaren Speichertore und Kranbalken zeugen von dieser Zeit. Thematische Ausstellungen zu unterschiedlichen Künstlerkolonien prägten die ersten Jahre der Ausstellungstätigkeit. Heute gehört das Gebäude dem Landkreis Stade, das seit 1987 als Kunsthaus genutzt wird und eines von drei Ausstellungsorten der Museen Stade ist. Es ist von Kunstliebhabern zahlreich besucht und als sehenswerter Ausstellungsort bekannt:

27.08.2025: Ein schwimmendes Denkmal hat in Stade festgemacht – die MS GREUNDIEK wurde 1949 als HERMANN-HANS auf der Rickmers-Werft in Bremerhaven auf Kiel gelegt, der Stapellauf des Küstenmotorschiffs war im Januar 1950. Heute liegt die GREUNDIEK als Museumsschiff im Stader Stadthafen und bricht zu gelegentlichen Gästefahrten auf der Elbe auf. Sie war eines der ersten zivilen Stahlschiffe, die voll durchgeschweisst wurden, an Rumpf und Aufbauten findet sich deshalb nicht eine einzige Nietreihe. Später diente das Schiff der Seefahrtschule Grünendeich zu Unterrichtszwecken. So wurde an Bord viele Jahre die Ausbildung zum Schiffsmechaniker durchgeführt:

27.08.2025: Das Schleusenhaus war ehemals Dienstwohnung des Schleusenwärters und wurde ab 1999 durch Berufsschulprojekte, mit ehrenamtlichen Helfern und mit Hilfe von Sponsoren saniert und renoviert. So wurde aus einer Ruine mit der Eröffnung 2003 ein kleines, feines Ausstellungshaus. Neben regelmässig wechselnden Kunstausstellungen, die im Kunstpunkt Schleusenhaus präsentiert werden, haben Vereinsmitglieder die Möglichkeit, eigene Werke vorzustellen:

27.08.2025: Das ehemalige Franziskanerkloster liegt im Zentrum der Hansestadt Stade, zwischen der St. Cosmae und der St. Wilhadi-Kirche. Zur Zeit der Reformation wurde Stade evangelisch und das Konvent löste sich auf, es diente dann lange Zeit als Armenhaus. Die heutige U-Form entstand nach dem grossen Stadtbrand von 1659, der grosse Teile der Altstadt zerstörte. Heute beherbergt das doppelstöckige Fachwerkgebäude zahlreiche soziale und kulturelle Einrichtungen. Der Innenhof des ehemaligen Klosters ist auch heute noch ein Ort der Ruhe. Hier beginnt der Pilgerweg Via Romea, auch bekannt als Abt-Albert-Weg:

27.08.2025: Das Zeughaus am Pferdemarkt wurde zwischen 1697-99 errichtet und bis 1919 als Waffenarsenal und militärisches Lagerhaus genutzt. An dieser Stelle befand sich zuvor die im 12. Jahrhundert errichtete St.-Georgs-Kirche. Nach Aufgabe der militärischen Nutzung war das Gebäude zwischenzeitlich Markthalle und Jugendherberge. Ab 1952 bis Ende der 1980er Jahre ist das Gebäude als Kino sowie Konzert- und Theatergebäude genutzt worden. Heute ist das Zeughaus Veranstaltungsstätte mit Gastronomie im Erdgeschoss sowie Büro- und Praxisräumen in den Obergeschossen: