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Kulturstätten

08.09.2025: Das denkmalgeschützte Gebäude mit dem prächtigen Sandsteinportal aus dem Jahre 1765 ist auch selbst als Ausstellungsstück sehenswert. Neben dem eindrucksvollen Kellergewölbe mit Herdanlage und Brunnen samt hölzerner Wasserleitung beeindrucken historische Räume mit bemalten Stuckdecken, seidenen Tapeten und Supra­porten. Ab 1839, als die führende Rolle des Landadels in Holstein allmählich abnahm, befand sich der Warleberger Hof im Besitz der Universität und beherbergte verschiedene Institute sowie später das Museum für Völkerkunde und das Theater- und Hebbel­museum. Die Ausstellung im Gewölbekeller zeigt Fayencen und Silber des 18. Jahrhunderts der Kieler Adelskultur und des Bürgertums. Das Gemeinwesen war vom Bürgertum bestimmt, das im Rat sowie in Gilden und Zünften organisiert war. Hiervon zeugen historisches Zunftgerät und Gilde­laden. 1967 erwarb die Stadt den Warleberger Hof von der Universität, um ein Stadtmuseum einzurichten. Bei den Umbauten blieb das historische Kellergewölbe unangetastet. Die Ausstellungsräume im Erdgeschoss wurden als Zeugnisse der Stadtgeschichte mit hölzernen Paneelen, Seidentapeten, Supraporten und prächtigen Stuckdecken versehen, die aus Häusern des gehobenen Bürgertums des 18. Jahrhunderts stammen:

08.09.2025: Das Schifffahrtsmuseum in der Fischhalle an der Kieler Förde ist ein maritimes Glanzstück der Landeshauptstadt. Mit dem hohen Bohlenbinderdach sowie der von Jugendstil und Barock beeinflussten Architektur ist es ein ausdrucksstarker Bau. Die innen lichte Halle wurde 1910 eröffnet, um den Fischhandel zu konzentrieren und witterungsunabhängig zu machen. Allerdings erfüllte sie nicht die Erwartungen. Für Auktionen war sie zu klein, und die Läden und Stände fanden kaum Mieter. Beim Umzug des Fischmarkts an die Schwentine verlor der Bau 1948 seine Funktion. Er diente unter anderem als Getreidelager, bevor 1978 das Schifffahrtsmuseum einzog:

08.09.2025: Das Kieler Opernhaus wurde durch den Berliner Architekten Heinrich Seeling entworfen. Die Bauzeit betrug drei Jahre (1905-1907). Am 01.10.1907 wurde das Opernhaus mit der Aufführung des Fidelio eingeweiht. In den Jahren 1943/44 wurde ein Teil des Opernhauses zerstört (Zuschauerraum und Bühnenturm), der Wiederaufbau fand in den Jahren 1952/53 statt. Heute zieren die Büsten von Schiller und Mozart den Balkon. Das Operhaus liegt in der Kieler Innenstadt, direkt am Kleinen Kiel. Es steht direkt gegenüber vom Kieler Rathaus:

08.09.2025: Heimspielort des THW Kiel ist die Merkur Ostseehalle Kiel, die seit ihrem Umbau 2001 eine der grössten und schönsten Handballhallen Deutschlands ist. Die Merkur Ostseehalle, im Zentrum der Stadt Kiel gelegen, ist ein Wahrzeichen der Landeshauptstadt. Sie bietet als eine der grössten Multifunktionshallen Deutschlands und als Tagungs- und Kongresszentrum den passenden Rahmen für Veranstaltungen aller Art. Mit ihrer Kapazität von bis zu 13.000 Zuschauern und jährlichen 1,5 Mio. Besuchern ist sie das Veranstaltungszentrum des Nordens. Aufgrund dieser Vielzahl an Möglichkeiten hat sich die Merkur Ostseehalle schon seit vielen Jahren als Spielort des THW einen bedeutenden Ruf erworben. Der Umbau und die Erweiterung der Halle ermöglicht nun ca. 10.000 Besuchern, die spannenden Spiele des THW live zu erleben. Zum 1. Juli 2020 wurde das Online-Casino Wunderino neuer Namenssponsor, woraufhin die Halle in Wunderino-Arena umbenannt wurde. Der Vertrag lief bis zum 31. März 2025. Im März 2026 wurde bekannt, dass die Merkur Group ab April 2026 für zehn Jahre Sponsor der Merkur Ostseehalle werde:

04.09.2025: Die Holstenhallen sind das grösste Messezentrum des Bundeslands Schleswig-Holstein und einer der bekanntesten Veranstaltungsorte Norddeutschlands. Die Holstenhallen werden zusammen mit der Stadthalle Neumünster von der Firma Holstenhallen Neumünster GmbH verwaltet. Der gesamte Komplex besteht aus mehreren miteinander verbundenen Hallen. Die Holstenhalle (heutige Halle 1) wurde 1939 als Viehauktionshalle konzipiert und gebaut, im Laufe des Zweiten Weltkrieges jedoch zur Flugzeugmontage genutzt. Nach Ende des Krieges wurden die Holstenhallen modernisiert und erweitert. Heute ist die Halle 1 in der Liste der Kulturdenkmale in Neumünster eingetragen:

04.09.2025: Das Textilmuseum Tuch + Technik in Neumünster geht aus dem 1914 gegründeten Städtischen Museum hervor. 2007 wurde der vom Architekturbüro Wuttke + Kekeritz entworfene Neubau des Museums auf einer Fläche gegenüber der Stadthalle fertiggestellt. Beide Gebäude sind mit einem Gang verbunden. An Medienstationen sind historische Lehrfilme zu sehen und Interviews mit Neumünsteraner Textilarbeiterinnen- und arbeiter sowie Textilfabrikanten zu hören. An Webstühlen und mit Laborexperimenten können sich die Besucherinnen und Besucher selbst als Weberei-Experten versuchen:

04.09.2025: Die Dr. Uwe Harder Stadthalle, bis 2017 Stadthalle Neumünster, ist ein Kulturzentrum in der Stadt. Der Bau aus dem Jahr 1986 wurde 1988 vom Bund deutscher Architekten mit einem Preis ausgezeichnet. Das am Kleinflecken gelegene Kulturzentrum beherbergt einen großen Festsaal (560 qm, 800 Personen), drei Tagungsräume sowie einen Theatersaal für 576 Personen. Über eine Fussgängerbrücke ist die Stadthalle mit dem Tuch und Technik Textilmuseum verbunden. Der grosse Festsaal wird unter anderem für Disco-Veranstaltungen wie etwa 1980er-Jahre-Partys und kleinere Messeveranstaltungen genutzt. Da die Stadt Neumünster kein eigenes Theaterensemble hat, finden im Theatersaal auch Gastspiele verschiedener Ensembles oder Veranstaltungen ortsansässiger Schulen statt. Im Februar 2017 wurde sie zu Ehren von Uwe Harder umbenannt, der von 1970 bis 1988 Oberbürgermeister der Stadt war und 2016 im Alter von 92 Jahren starb. Er hatte sich massiv für die Errichtung des zunächst umstrittenen Gebäudes eingesetzt:

27.08.2025: Der erste Standort der städtischen Bücherei nach 1945, noch unter dem Namen Volksbücherei, war im Gebäude Steile Strasse, auf dem Grundstück des ehemaligen Kaufhauses Hertie. Die Nutzfläche von 150 Quadratmetern erwies sich bald als unzureichend, sodass die Stadt 1971 moderne Räume im Gebäude Ritterstrasse anmietete, wo sich auch die Kreisbücherei befand. Der zur Verfügung stehende Platz vergrösserte sich auf 500 Quadratmeter, der Buchbestand wuchs von 10.000 auf 35.000. 1981 zog die Stadtbibliothek in die Mauern der alten Wassermühle. Die Bestände der Kreisbücherei gingen nun in den Besitz der Stadtbibliothek über. 2003 brannte das Gebäude an der Wassermühle aufgrund von Brandstiftung nieder. Die Stadtbibliothek wurde daraufhin in eine Notunterkunft an der Bungenstrasse 2 verlegt. Der Medienbestand musste komplett neu aufgebaut werden. 2006 konnte der Bibliotheksneubau in der Schiffertorsstrasse 4 bezogen werden:

27.08.2025: Das Stadeum Kultur- und Tagungszentrum, welches 1989 in Stade eröffnet wurde, ist das grösste Veranstaltungszentrum im Elbe-Weser-Dreieck und bietet eine beeindruckende Vielfalt an Veranstaltungen. Auf der Bühne standen bereits bekannte Künstler wie Nico Santos, Elif, Michael Schulte und Ute Lemper. Von Pop- und klassischen Konzerten über Comedy und Kabarett bis hin zu Messen und Lesungen ist hier für jeden was dabei. Neben den hauseigenen Veranstaltungen, wie dem Stader Opernball oder der Ausbildungsmesse und der Messe LebensWelten, bietet das Stadeum auch die Vermietung von Konferenzräumen für Tagungen oder Seminare an. Die flexible Saalgestaltung mit verschiebbaren Wänden und hydraulisch verstellbarem Boden ermöglicht eine individuelle Anpassung für jedes Veranstaltungskonzept. Mit Platz für bis zu 1.060 Sitzplätzen oder 3.000 Stehplätzen ist das Stadeum der perfekte Ort für unvergessliche Erlebnisse:

27.08.2025: Im Baumhaus am Hansehafen wird heute die Privatsammlung Berg mit Stadensien aus mehreren Jahrhunderten gezeigt. Sie besteht aus Artefakten, Dokumenten und Fotos und wurde von dem Stader Hans-Jürgen Berg über einen Zeitraum von über 50 Jahren aufgebaut. So bietet das Privatmuseum auf kleinstem Raum einen faszinierenden Einblick in die Metamorphose der Stadt sowie des Alltagslebens der Stader der letzten drei Jahrhunderte. Der Gründer und Betreiber des Museums steht selbst Rede und Antwort und kann zur Geschichte Stades viel erzählen. Der Name Baumhaus weist auf die historische Nutzung des Gebäudes hin. Hier befand sich die Hafenstube des Baumschliessers, der später auch Baumschreiber, Hafenaufseher und schliesslich Hafenmeister genannt wurde. Er hatte die Aufgabe, Zoll zu erheben und kein Schiff ohne Erlaubnis des Rates mit Bier oder Wein an Bord in den Hafen einlaufen zu lassen. Ebenso war es verboten, Güter ohne Zollzahlungen auf dem Wasserweg aus Stade auszuführen. Mit einem grossen Baum verschloss oder öffnete der Baumschliesser in früheren Zeiten die Zufahrt in den Hansehafen am Fischmarkt. Das erste Baumhaus in Stade wurde etwa 1600 errichtet. Es war deutlich grösser als die beiden Folgenden und wurde durch den grossen Stadtbrand 1659 zerstört. Das zweite und auch das dritte Baumhaus wurden immer wieder an der gleichen Stelle errichtet. Das dritte heutige Baumhaus wurde in den Jahren 1773/1774 gebaut. Vor der Entstehung der Dampfschifffahrt war das Gebäude Sammelplatz für die Reisenden, die nach Hamburg und Glückstadt fuhren. Sie wurden vom Anleger am Baumhaus zum eigentlichen Fährschiff gebracht. Das Hafenamt war hier noch bis 1947 untergebracht: