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Kulturstätten

22.07.2022: Inmitten des europaweit einmaligen, denkmalgeschützten Geländes der ehemaligen Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei (NW&K – landläufig Nordwolle genannt) präsentiert das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur in zwei Häusern die Delmenhorster Industrie- und Stadtgeschichte.

Das Fabrikmuseum zeigt auf rund 2300 qm Fläche die wechselhafte Entwicklung der Nordwolle und erschliesst in vielfältiger Weise das umliegende ehemalige Fabrikgelände. Das Turbinenhaus von 1902 – frühere Kraftzentrale und imposante „Kathedrale der Arbeit“ – wird regelmässig für Sonderausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen genutzt. Dieser Ort mit seiner einmaligen Atmosphäre kann für Veranstaltungen und Trauungen gemietet werden:

Das Stadtmuseum im Gebäude der früheren Lichtstation von 1884 lädt zu einer Zeitreise durch mehrere Jahrhunderte ein. Beginnend mit der Gründung der Burganlage im Mittelalter bis zur Entwicklung im 20. Jahrhundert wird die Delmenhorster Stadtgeschichte erlebbar:

22.07.2022: Im Jahr 1982 endete die Geschichte der Vereinigten Kammgarnspinnerei (VKS), wie das Unternehmen zuletzt hiess. Es wurde als gründerzeitlicher Ziegelbau ab 1884 errichtet und  ist ein bedeutsames Bauwerk des Industriezeitalters. Ein Grossteil der schönen Backsteinbauten konnte in der ursprünglichen Form erhalten bleiben. In das Alte Kesselhaus von 1902 ist die Volkshochschule einzogen:

21.07.2022: Nachdem 1915 das Bremer Domkloster abgebrannt war, in dem seit 1869 die Räume des Künstlervereins untergebracht waren, ist 1920 in einem Architektenwettbewerb über den Wiederaufbau entschieden worden. Den Wettbewerb gewann der Architekt Walter Görig, nach dessen Entwürfen 1926-28 im Stil des Backstein-Expressionismus das Konzert- und Veranstaltungshaus unter dem Namen Die Glocke errichtet wurde:

21.07.2022: Nach einer substantiellen Erweiterung und Renovierung ist die Kunsthalle Bremen nicht nur technisch auf dem neuesten Stand, sie demonstriert auch durch die Architektur eine programmatische Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart. Der klassizistische Ursprungsbau von 1849 mit seiner Erweiterung von 1902 erhielt im Jahr 2011 zwei zeitgenössische Seitenflügel, die die Symmetrie der ursprünglichen Architektur betonen. Zurückhaltend modern bieten die Anbauten hervorragende Sammlungs- und Ausstellungsgalerien sowie ansprechende Räume für Veranstaltungen, Atelier- und Seminarräume, Werkstätten und Depots. Sie verkörpern die produktive Verbindung von Tradition und Innovation, die die Kunsthalle Bremen bis heute auszeichnet:

21.07.2022: Die Stadthalle Bremen (aktueller Name: ÖVB-Arena) wurde 1961-64 nach Plänen von Roland Rainer erbaut. 2004-05 ist die Halle um ein Ost-Foyer erweitert worden. Sie ist auf der Bürgerweide nördlich des Bremers Hauptbahnhofes / Willy-Brandt-Platz gelegen. Der Träger der 1964 von der Stadt erstellten Halle ist die Wirtschaftsförderung Bremen GmbH (WFB) des Landes:

20.07.2022: Das Gebäude im Zentrum der Stadt wurde für die Präsentation der Sammlung des Kunstvereins Bremerhaven von 1886 e.V. errichtet. Auf drei Stockwerken mit über 700 qm Ausstellungsfläche verfügt der Verein hier über die Räumlichkeiten, um in wechselnder Zusammenstellung eine Auswahl von Werken aus der über 100-jährigen Sammlungsgeschichte an der Wesermündung zu zeigen. Dabei bietet die Ausstellung nicht nur einen Einblick in ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Bremerhavener Kulturgeschichte sondern zeigt zugleich die lange und intensive Verbundenheit vieler heute bekannter Künstlerinnen und Künstler mit Bremerhaven:

20.07.2022: Das Stadttheater Bremerhaven ist ein 1867 gegründetes Mehrspartentheater im Zentrum Bremerhavens mit Aufführungen von Opern, Operetten, Musicals, Schauspielen und Tanztheater. Die 1911 gebaute Spielstätte wurde bei dem schweren Bombenangriff in der Nacht des 18. Septembers 1944 vollständig zerstört. Reste der Jugendstil-Fassade wurden in das 1952 neu gebaute Theatergebäude integriert. Das Bauwerk wurde 1977 unter Bremer Denkmalschutz gestellt:

19.07.2022: Wer kennt ihn nicht, den feinsinnigen, oft hintersinnigen Joachim Ringelnatz (1883 – 1934), der auch heute noch zu den beliebtesten Autoren des 20. Jahrhunderts zählt? Joachim Ringelnatz ist in erster Linie bekannt als Dichter komischer Verse und Erfinder der Seefahrers Kuttel Daddeldu. Er schrieb aber auch viele sehr nachdenkliche Texte wie Novellen, Romane und sogar Kinderbücher. Das Museum mitten in Cuxhaven, direkt gegenüber dem Schloss Ritzebüttel, bietet einen einzigartigen Einblick in das künstlerische Leben und Werk dieses Multitalents mit seinem schillernden, spannenden Lebenslauf. Die Dauerausstellung zeigt neben Handschriften, Büchern und Fotografien zur Biografie von Joachim Ringelnatz auch zahlreiche seiner eindrucksvollen Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen:

18.07.2022: Das Universum Bremen ist ein wissenschaftliches Mitmachmuseum in der Hansestadt. Hier können Kinder und Erwachsene Experimente durchführen und so ein Stück mehr verstehen, wie die Welt, die Natur, Physik und Chemie funktionieren. Das Schöne am Science Center Bremen ist, dass der Spassfaktor nicht zu kurz kommt und es viel zum Erleben und Staunen gibt. Wenn man zum Universum anreist, ist das interaktive Museum kaum zu übersehen, denn an der Strasse taucht auf einmal ein riesiger Wal auf. Natürlich handelt es sich nicht um den Meeresbewohner, sondern um ein riesiges Gebäude, welches einem Wal nachempfunden wurde. Es sieht schön aus und ist ein richtiger Blickfang:

02.07.2022: Die Zehntscheune am Rand der Müllerwiese war ursprünglich im 15. Jahrhundert als Wohnung des Burgkaplans erbaut worden und wird daher auch manchmal heute noch als Burgkaplanei bezeichnet. Im 17. Jahrhundert ging das Gebäude in den Besitz der Familie Forstmeister über, die bereits ein Nachbargebäude besassen, das 1840 abgerissen wurde. Dabei versetzte man deren Allianzwappen an die Zehntscheune, die tatsächlich erst ab diesem Datum diesen Namen zu Recht trug. Heute ist die Zehntscheune im Besitz der Stadt Gelnhausen und wird für Veranstaltungen genutzt: