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Kulturstätten

20.07.2022: Das Stadttheater Bremerhaven ist ein 1867 gegründetes Mehrspartentheater im Zentrum Bremerhavens mit Aufführungen von Opern, Operetten, Musicals, Schauspielen und Tanztheater. Die 1911 gebaute Spielstätte wurde bei dem schweren Bombenangriff in der Nacht des 18. Septembers 1944 vollständig zerstört. Reste der Jugendstil-Fassade wurden in das 1952 neu gebaute Theatergebäude integriert. Das Bauwerk wurde 1977 unter Bremer Denkmalschutz gestellt:

19.07.2022: Wer kennt ihn nicht, den feinsinnigen, oft hintersinnigen Joachim Ringelnatz (1883 – 1934), der auch heute noch zu den beliebtesten Autoren des 20. Jahrhunderts zählt? Joachim Ringelnatz ist in erster Linie bekannt als Dichter komischer Verse und Erfinder der Seefahrers Kuttel Daddeldu. Er schrieb aber auch viele sehr nachdenkliche Texte wie Novellen, Romane und sogar Kinderbücher. Das Museum mitten in Cuxhaven, direkt gegenüber dem Schloss Ritzebüttel, bietet einen einzigartigen Einblick in das künstlerische Leben und Werk dieses Multitalents mit seinem schillernden, spannenden Lebenslauf. Die Dauerausstellung zeigt neben Handschriften, Büchern und Fotografien zur Biografie von Joachim Ringelnatz auch zahlreiche seiner eindrucksvollen Ölgemälde, Aquarelle und Zeichnungen:

18.07.2022: Das Universum Bremen ist ein wissenschaftliches Mitmachmuseum in der Hansestadt. Hier können Kinder und Erwachsene Experimente durchführen und so ein Stück mehr verstehen, wie die Welt, die Natur, Physik und Chemie funktionieren. Das Schöne am Science Center Bremen ist, dass der Spassfaktor nicht zu kurz kommt und es viel zum Erleben und Staunen gibt. Wenn man zum Universum anreist, ist das interaktive Museum kaum zu übersehen, denn an der Strasse taucht auf einmal ein riesiger Wal auf. Natürlich handelt es sich nicht um den Meeresbewohner, sondern um ein riesiges Gebäude, welches einem Wal nachempfunden wurde. Es sieht schön aus und ist ein richtiger Blickfang:

02.07.2022: Die Zehntscheune am Rand der Müllerwiese war ursprünglich im 15. Jahrhundert als Wohnung des Burgkaplans erbaut worden und wird daher auch manchmal heute noch als Burgkaplanei bezeichnet. Im 17. Jahrhundert ging das Gebäude in den Besitz der Familie Forstmeister über, die bereits ein Nachbargebäude besassen, das 1840 abgerissen wurde. Dabei versetzte man deren Allianzwappen an die Zehntscheune, die tatsächlich erst ab diesem Datum diesen Namen zu Recht trug. Heute ist die Zehntscheune im Besitz der Stadt Gelnhausen und wird für Veranstaltungen genutzt:

02.07.2022: Franziskanermönche errichteten zu Beginn des 13. Jahrhunderts hier eine grosse Klosteranlage, die mit der Reformation aufgelöst wurde. Ab 1540 richtete die Stadt darin eine Lateinschule ein. An ihrer Stelle entstand Ende des 19. Jahrhunderts eine nach der Kaiserin Auguste-Victoria benannte Mädchenschule, die architektonisch an die früheren Klostergebäude erinnern sollte. Heute haben Bibliothek, Stadtarchiv und Museum darin ihren Sitz:

21.06.2022: Das Haupthaus wurde 1541 vom mainzischen Amtmann Bernhard von Hardheim auf den Fundamenten eines älteren Gebäudes erbaut und war ab 1625 Sitz der mainzischen Amtskellerei. Ebenfalls zum Museum gehören die angrenzende ehemalige Lateinschule sowie ein Garten, der im Stil der Renaissance angelegt wurde und einen herrlichen Ausblick über die Stadt bietet. Das Museum beherbergt eine reiche, überregional bedeutsame Sammlung mit vielen Kostbarkeiten. Die Besucher werden auf dem Rundgang immer wieder auf architektonische Besonderheiten der Museumsgebäude hingewiesen. Regelmässig finden Sonderausstellungen und Veranstaltungen statt:

17.06.2022: Die Kapelle wurde 1671 von Freiherr Achatius von Hohenfeld als Hauskapelle zu Ehren der hl. Dreifaltigkeit erbaut. Ursprünglich eine Scheune, schliesst das Gebäude sich an den Obertorturm an. Die östliche Aussenwand ist Teil der Stadtmauer. Über dem Kapellenraum befinden sich zwei weitere Geschosse, durch die man in den Turm gelangt. Vom Amthof aus konnte die herrschaftliche Familie ehedem durch einen Fachwerk-Übergang direkt zur Empore der Kapelle gelangen. Die Innenausstattung stammt teilweise aus dem 18. Jahrhundert. Die neugotische Holzdecke und die Schnitzereien mit Wappen an der Empore sind auf 1865 datiert. Letztmalig wurde 1938 hier eine katholische Messe gefeiert. Nach der Sanierung 1981 wurde das Stadt- und Turmmuseum vom Verein Historisches Camberg in diesen Räumen und im Obertorturm bis zu der Türmerwohnung eingerichtet. Eine reichhaltige Sammlung von Exponaten informiert über unterschiedliche Aspekte der Stadtgeschichte:

04.06.2022: Das „Schabbell“ wurde 1569 bis 1571 nach den Plänen des Utrechter Baumeisters Philipp Brandin als Brauhaus und Wohnhaus für den späteren Wismarer Bürgermeister Hinrich Schabbell errichtet. Es gilt als eines der frühsten Renaissancegebäude, welches die typisch, niederländischen Materialkombinationen aus Backstein und schmückenden Sandsteinelementen zeigt. Heute befindet sich hier das Stadtgeschichtliche Museum, welches nach umfangreicher Sanierung am 22.12.2017 wiedereröffnet wurde. Auf 1200 m² Flächen werden in beiden Gebäuden Dauerausstellungen zur Stadtgeschichte Wismars, von Störtebeker bis zur Gegenwart und zu den Häusern Heinrich Schabbells gezeigt. Wechselnde Sonderausstellungen zu stadtrelevanten Themen werden im Dachgeschoss des Schabbellhauses präsentiert:

04.06.2022: Am Ende des Alten Hafens, direkt am Kai der Hafeneinfahrt, steht das im 18. Jahrhundert errichtete Baumhaus. Es war das Amtsgebäude des Bohmschlüter. Dieser musste bei Gefahr und am Abend die Hafeneinfahrt mit einem Langholz, einem Baum, verschliessen. Der Eingang wird von den Schwedenköpfen bewacht, zwei holzgeschnitzte Köpfe auf Pfählen. Sie sollten grimmig aussehen, wirken aber eher putzig. Angeblich haben sie als Warnung für Seeräuber gediehnt, denen die Enthauptung drohte. Wahrscheinlich aber waren sie nur einfach fanatsievolle Bojen. Bis vor nicht allzu langer Zeit hatte die Schifffahrtsaufsicht hier ihren Dienstsitz. Heute wird das Gebäude für Wechselausstellungen genutzt:

04.06.2022: Beim Wismarer Zeughaus handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Bauwerk, das sich in der Ulmenstrasse der Hansestadt befindet. Es gilt als eines der berühmtesten barocken Zeugnisse der schwedischen Militärarchitektur. Im Zuge eines Unwetters im Jahr 1699 explodierte ein Pulverturm, der Teile von Wismar und das alte Zeughaus stark beschädigte. Daher wurde letzteres 1700 durch ein neues Gebäude ersetzt. Während der Herrschaft der Schweden war die Hansestadt als eine der bedeutendsten militärischen Plätze auf dem Kontinent bekannt. Dies erklärt die imposante Bauweise des Zeughauses, die unter anderem durch einen mächtigen Lagerraum von 900 Quadratmetern hervorsticht. Der ebenfalls grosse Dachstuhl wird nicht von Stützpfeilern, sondern lediglich von den Umfassungsmauern getragen. Diese Konstruktion ermöglichte erst die beeindruckende Grösse des Lagerraums. Weniger als zwei Jahrzehnte stand das Gebäude in der Funktion als Waffenarsenal. Von dem schwedischen Baumeister Erik Dahlberg wurde es unmittelbar an der ehemaligen Wasserkante gebaut. 1993 wurden an dem Zeughaus umfassende Sanierungsarbeiten vorgenommen. Mittlerweile ist in seinen Räumlichkeiten die Stadtbibliothek von Wismar untergebracht. Der grosse Saal im ersten Stock kann als Veranstaltungsraum genutzt werden: