Kulturstätten
07.06.2023: Die Lauenburger Mühle ist der südlichste Aussichtspunkt Schleswig-Holsteins und bietet von Dachterrasse und Mühlengalerie aus einen herrlichen Blick über Lauenburg und die Elbe bis hinein nach Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die 1871/73 erbaute Holländer-Galerie-Mühle ist die letzte ihrer Art in Lauenburg. Im Jahre 1985 liebevoll restauriert, zeigt sie ihren Besuchern noch heute den Werdegang von Korn zu Mehl sehr anschaulich. Das Mühlenmuseum ist täglich geöffnet. Neben der Holländer-Mühle befindet sich das Hotel-Restaurant Lauenburger Mühle:

07.06.2023: Das Lauenburger Elbschifffahrtsmuseum besteht seit 1926 und wurde 1960 in ein überregionales Elbschifffahrtsmuseum umgewandelt. Ziel dieses in der Altstadt von Lauenburg gelegenen Museums ist die Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Elbschifffahrt. Mit Modellen, Schaukästen und Originalexponaten wird die Entwicklung der Elbschifffahrt dargestellt. So wird z. B. die Kettenschifffahrt auf der Elbe mit Modellen und Erläuterungen dokumentiert. Das Museum wurde zwischen 2010 und 2011 saniert und restauriert. Dabei entstand ein neuer Zwischenbau, der die historischen Gebäudeteile miteinander verbindet. Die Baukosten betrugen 2,6 Millionen Euro:

07.06.2023: In der Elbstrasse 52/54 im Herzen der Altstadt steht ein ganz besonderes Häuserensemble, die Stadtgalerie und das Künstlerhaus Lauenburg vereinen künstlerisches Schaffen, Leben und Ausstellungen unter einem Dach. In den 2021 neu eröffneten Räumen der Stadtgalerie findet ein Programm zeitgenössischer Künste statt. In direkter Nachbarschaft vergibt die internationale Stipendiatenstätte Künstlerhaus Lauenburg schon seit 1986 jährlich fünf Stipendien für bildende Kunst, Literatur und Komposition, gefördert durch das Land Schleswig-Holstein. Aber nicht nur die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind hier zu Hause, sondern auch eine Reihe besonderer Veranstaltungen, wie Lesungen, Diskussionen und Konzerte:

07.06.2023: Das alte Kaufmannshaus in Lauenburgs malerischer Altstadt ist ein liebevoll und original restauriertes Stadthaus aus dem Jahre 1652. Es wurde im Renaissance-Stil erbaut und im Jahre 1769 im Stile des dann modernen Barocks umgebaut. Diese Umbaumassnahmen nahm der damalige Besitzer, ein Tuchhändler, vor. Heute ist es das einzige original restaurierte und eingerichtete Stadthaus aus dieser Zeit im Süden Schleswig-Holsteins. Regelmässig finden im Alten Kaufmannshaus Konzerte verschiedenster Musikrichtungen wie zum Beispiel Jazz oder Kammermusik statt:

04.06.2023: Das Heimatmuseum zeiTTor hiess vorher Ostholstein-Museum in Neustadt in Holstein und befindet sich seit 1908 neben und im Kremper Tor. Allerdings existiert das Kremper Tor schon seit der Stadtgründung im Jahr 1244. Das Museum beherbergt unter anderem eine Ausstellung über das Leben der Menschen in Neustadt vor 7000 sowie vor 50 Jahren. Das zeiTTor wurde von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein als familienfreundliche Einrichtung zertifiziert, da es für Kinder viele Mitmachmöglichkeiten, Aktionsbereiche und Exponate zum Begreifen bietet. Ausserdem gelangt man durch das zeiTTor in das Museum Cap Arcona:

22.05.2023: Dieses Spezialmuseum beherbergt eine in Europa wohl einmalige Sammlung alter Maschinen, Werkzeuge, Dokumente, Gesellen- und Meisterstücke aus Spengler-, Klempner-, Flaschner-, Blechner- und Kupferschmiede-Handwerk. Alte Traditionen und Arbeitsweisen sind ebenso zu sehen wie aktuelle, zukunftsweisende Techniken. Die Verbindung aus Vergangenheit, Gegenwart und vor allem Zukunft findet in der futuristisch wirkenden Architektur des Gebäudes seine Umsetzung. Engagierte Helfer und Gönner haben aus ganz Europa ausgefallene Unikate Stück für Stück zusammengetragen und zur Verfügung gestellt. Dank des großen Einsatzes haben Idealisten und Mitglieder das Bauwerk mit Geld- und Sachspenden ins Leben gerufen. Das multifunktionale Nutzungskonzept sieht vor, neben der ständigen Ausstellung auch Leben ins Haus zu bringen. Helle, transparent wirkende Räumlichkeiten bieten den idealen Rahmen für alle möglichen Veranstaltungen. 460 qm mit 120 qm Galerie bietet das entsprechende Ambiente und Platz für ca. 120 Personen für Tagungen, Schulungen, Lossprechungsfeiern, Wanderausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen:

22.05.2023: Mit der Eröffnung des Museums Karlstadt im Frühjahr 2022 wurde die Altstadt um einen Anziehungspunkt reicher. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Baudenkmal ist bereits für sich allein schon etwas ganz Aussergewöhnliches. Die originalen Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert, darunter auch Sinnsprüche und Wappen fränkischer Adelsfamilien, sind ein wahres kulturhistorisches Kleinod. Das Museum selbst präsentiert zwei Abteilungen. Seit seiner Gründung um das Jahr 1200 hat Karlstadt vieles erlebt. Ausgehend vom gewaltigen Umbruch der Reformationszeit und weiteren prägenden Veränderungen verdeutlichen ausgewählte Kunstwerke die damit verbundenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und religiösen Neuerungen. Die Abteilung StadtGESCHICHTE thematisiert den Siedlungsraum in der Vorgeschichte und wirft ein Schlaglicht auf die „Karolinger am Main – Ausdehnung der Franken ins Maingebiet“. Vier nahezu unveränderte Fachwerkstuben erlauben Einblicke in die Baugeschichte des Hauses und lassen die Wohnkultur vergangener Zeiten wiederaufleben:

19.05.2023: Das restaurierte Fachwerkhaus befindet sich in der Kirchgasse. Im Backhaus kann man noch nach altem Brauch Brot selbst backen. Die Räume des Backhauses werden aber auch für verschiedene Ausstellungen und Vorlesungen genutzt. Im Untergeschoss ist das Heimatmuseum untergebracht. Im ersten Obergeschoss befand sich viele Jahre der Trausaal:

19.05.2023: Das Bürgerhaus in der Untergasse 36 wurde am 15.12.1969 offiziell eingeweiht. Die grosse Inanspruchnahme durch öffentliche Veranstaltungen, Vereinstraining, Vereinszusammenkünfte sowie Familienfeiern führte 1981 zum Bürgerhausanbau. Bei einem Brand in der Nacht zum Freitag, 08.02.2013 ist das Bürgerhaus teilweise abgebrannt. Das Feuer brach gegen halb zwei nachts im Bereich der Bühne aus. Laut Feuerwehr befanden sich noch ca. 20 Gäste im Bürgerhaus, die sich ins Freie retten konnten. Die Flammen griffen dann auf ein benachbartes Wohnhaus über. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Das Feuer zerstörte den Saal. Die Kegelbahnen im Untergeschoss wurden durch das Löschwasser ebenfalls zerstört. Die Clubräume standen durch die starke Rauch- und Russentwicklung nicht zur Verfügung. Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Wiederaufbau des Bürgerhauses beschlossen. Mit den ersten Abrissarbeiten wurde nach langer Verhandlungsphase mit der Versicherung im April 2015 begonnen. Die Baugenehmigung zum Wiederaufbau hat die Stadt im Juni 2015 erhalten. Die offizielle Wiedereröffnung des neuen Bürgerhauses fand im Rahmen einer Feier mit Tag der offenen Tür am 20. August 2017 statt:
06.05.2023: Wie eine Zeitreise in die Vergangenheit – so lässt sich ein Besuch im stadthistorischen Erkenbert-Museum wohl am besten beschreiben. Die Sammlung umfasst ca. 10.000 – 15.000 Objekte, darunter Artefakte aus der Stein- und Bronzezeit sowie Schätze aus über 1500 Jahren Kunst- und Kulturgeschichte. Sie dokumentiert die ereignisreiche Vergangenheit der Stadt Frankenthal, die einst einen Kanal zum Rhein besass und als Dritte Hauptstadt von Kurpfalz bekannt war. Zu den besonderen Glanzstücken zählen Werke der Frankenthaler Maler um 1600, wie Gillis van Coninxloo und Anton Mirou, sowie die Sammlung des Frankenthaler Porzellans (1755 – 1800), das auch an europäischen Fürstenhöfen Verwendung fand. 1893 richtete der im Vorjahr gegründete Altertumsverein Frankenthal im ehemaligen Getreidespeicher des Augustiner-Chorherrenstifts das Museum ein. Zwischen 1910 und 1914 zog dieses in die unmittelbare Nachbarschaft eines grossen Ratssaals in einem Obergeschoss der Ruine. Diese Teile der Ruine wurden während des Luftkrieges 1943 völlig zerstört, die Reste des Museums 1960 abgetragen. Altertumsverein und Stadtverwaltung verständigten sich 1986, das Museum künftig gemeinsam zu betreiben. Daraus ergab sich ein neuer Standort im ehemaligen Gebäude der Stadtsparkasse am Rathausplatz, das ab 1988 saniert und 1990 eröffnet wurde. Der Name des Museums geht auf den aus Worms stammenden Erkenbert, eigentlich Eckenbert (um 1079–1132), zurück, der im Jahr 1119 das Augustiner-Chorherrenstift in Frankenthal gründete:
