Kirchen
17.10.2018: Die evangelische Gustav-Adolf-Kirche ist nach dem schwedischen König Gustav II. Adolf benannt, der durch sein militärisches Eingreifen im Dreissigjährigen Krieg indirekt das Fortbestehen des deutschen Protestantismus sicherte. Entstanden ist die Kirche in den Jahren 1927 bis 1928 nach Plänen der Architekten Martin Elsaesser und Gerhard Planck im Stil der Neuen Sachlichkeit. Sie steht unter Denkmalschutz. 2016 wurde die Kirche umfassend renoviert und im Inneren die ursprüngliche Gestaltung nach alten Photographien weitgehend wiederhergestellt:

17.10.2018: Im 9. Jahrhundert durfte wohl eine dreischiffige Basilika entstanden sein, deren Grundmauern in der heutigen Kirche noch teilweise vorhanden sind. Der Schutzpatron der Kirche war im Mittelalter der Heilige Lambertus. Die Reformation wurde 1526 in Eschborn eingeführt. In den Wirren des 30-jährigen Krieges wurde Eschborn am 20. Juni 1622 von den Truppen des Christian von Braunschweig, auch der „tolle Christian“ genannt, niedergebrannt und zerstört, darunter auch die Kirche. Beim Wiederaufbau der Kirche 1624 wurde der Bau nur noch einschiffig errichtet, weil der verminderten Einwohnerzahl Rechnung getragen wurde. 1766 wurde der Kirchturm durch einen schiefergedeckten Holzturm mit Haube auf 36 m erhöht. Im zweiten Weltkrieg erlitt die Kirche leichtere Schäden. 2012 wurde die Kirche aussen renoviert und das gesamte Schieferdach neu gelegt. Der Turm wurde auch im Gebälk ausgebessert. Die Kosten dafür trug die Stadt Eschborn, die für den Erhalt des Turms zuständig ist:
12.10.2018: Die Elisabethkirche wurde ab dem 14. August 1235 am Fuss des Marburger Schlossberges errichtet. Der Deutsche Orden baute sie unter maßgeblicher Förderung der Landgrafen von Thüringen zu Ehren der heiligen Elisabeth von Thüringen. Die Hallenkirche wurde über Elisabeths Grabmal errichtet, was die Kirche zu einem bedeutenden Wallfahrtsort des späten Mittelalters machte. Die Elisabethkirche ist einer der ersten rein gotischen Kirchenbauten im deutschen Kulturgebiet:

Die Erlöserkirche – die evangelische Hauptkirche der Stadt – ist eine viertürmige, kreuzförmige Basilika. Die Kirche repräsentiert in eindrucksvoller Weise die wilhelminische Neoromanik und das „Kirchbauprogramm“ von Kaiser Wilhelm II. (1859-1941). Er war von 1888 bis 1918 König von Preußen und deutscher Kaiser (05.10.2018):

03.08.2018: Die Basilika St. Lorenz ist der erste grosse Kirchenbau in Süddeutschland nach dem dreissigjährigen Krieg. 1652 begannen die Baumeister Michael Beer und Johann Serro mit der Errichtung der Pfarr- und Klosterkirche. Das Bauwerk beeindruckt auch heute noch durch die großartige Doppelturmfassade (Turmhelme 1900) und durch die mächtige Kuppel über dem Chorraum. Im Innern der St. Lorenz-Basilika faszinieren die reiche Ausstattung und die Altäre sowie das geschnitzte Chorgestühl mit seltenen Scagliolaplatten. Der Hildegardplatz bildet den südlichen Teil der barocken Platzanlage um die Basilika:

03.08.2018: Die St.-Mang-Kirche ist seit bald 700 Jahren ein Wahrzeichen der Stadt, ein symbolträchtiger Ort Allgäuer Geschichte und die Mutterkirche des evangelischen Oberallgäus. Dabei reichen ihre frühromanischen Ursprünge zurück bis ins 9. Jahrhundert. Sie trägt den Namen des Heiligen Magnus, eines Missionars aus St. Gallen. Seit 1527 ist die St.-Mang-Kirche evangelisch. 1426 bis 1428 wurde das Gotteshaus in gotischem Stil erweitert und der Turm mit Hilfe von Ablassgeldern auf 66 Meter erhöht. 1767 erfuhr die Kirche eine fast völlige Erneuerung im Stil des Barock, um nur hundert Jahre später wieder regotisiert zu werden. Ihre heutige Gestalt erhielt sie 1911. Die letzte Renovierung mit der Neugestaltung des Altarraums fand 2007 statt:

Davor der St.-Mang-Brunnen:







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